
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moregesundheitspolitik
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Referentenentwurf für weiteres Digitalisierungsgesetz
02.04.2026, 14:30 Uhr
ABDA: Kassen verursachen GKV-Defizit
BERLIN (abda/diz). Lägen die Verwaltungsausgaben der Kassen auf europäischem Niveau, könnte die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bis zu drei Mrd. Euro einsparen. Dies ist mehr als das im ersten Halbjahr 2002 realisierte Defizit der GKV. Darauf weist die ABDA Ų Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Mattenklotz: GKV kann durch Krankenhausware 5 Mrd. Euro sparen
DÜSSELDORF (ks). Der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Karl-Rudolf Mattenklotz, machte am 25. Oktober einen ungewöhnlichen Vorschlag: Verbilligte Krankenhausware soll über öffentliche Apotheken vertrieben werden Ų auf diese Weise könnten die gesetzlichen Krankenkassen bei den Ausgaben für Arzneimittel pro Jahr fünf Mrd. Euro einsparen.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Sparpaket: Jetzt Einsparungen von 3,4 Milliarden Euro?
(diz). Statt 1,4 Milliarden Euro will Bundesgesundheitsministerin Schmidt jetzt 3,4 Milliarden Euro im Gesundheitswesen einsparen. Das berichtete das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 28. Oktober. Die Zeitung will diese Absicht am vergangenen Wochenende aus dem Umfeld des Ministeriums erfahren haben. Eine Bestätigung oder ein Dementi war bisher aus dem Sozialministerium nicht zu hören.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Sparpaket: Vorschaltgesetz schon zum 1. Januar 2003?
BERLIN (ks). Noch immer wird viel spekuliert über Umfang und Inhalt des Vorschaltgesetzes, mit dem Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausgleichen will. Schmidt will ihr Maßnahmenbündel erst in der kommenden Woche schwarz auf weiß vorlegen. Als sicher gilt bereits, dass das Einsparvolumen deutlich höher sein wird, als es bisher geplant ist. Zudem soll es zügig gehen: Das Bundesgesundheitsministerium strebt an, dass die ersten Sparmaßnahmen bereits zum 1. Januar 2003 "beitragssatzsenkende Wirkung" entfalten können. Doch hier hegt der kleine Koalitionspartner Zweifel: Die Grünen monieren, bislang nicht ausreichend in die Beratungen einbezogen zu sein.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt: Wirtschaftstage zwischen Hoffen und Bange
HALLE (tmb). Der Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt veranstaltete am 18. und 19. Oktober in Halle-Peißen seine 7. Wirtschaftstage. Die Inhalte der Vorträge und die Stimmung der Teilnehmer schwankten immer wieder zwischen Entsetzen über die wahrscheinlich vernichtenden Folgen eines möglichen Vorschaltgesetzes und dem Engagement für neue Versorgungsformen. Speziell die Apotheken in Sachsen-Anhalt bringen durch ihr Diabetes-Modell-Projekt gute Voraussetzungen für das Disease Management mit.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Steigende Kassenbeiträge: Sparpaket wird Kassendefizit nicht ausgleichen
BERLIN (ks). Die rot-grünen Pläne zur Reform des Arbeitsmarkts werden die finanziell angeschlagenen gesetzlichen Krankenkassen weiter belasten. Das von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt fürs Jahresende prognostizierte Defizit von 1,5 Mrd. Euro wird voraussichtlich deutlich überschritten werden. Die Schätzungen gehen bislang weit auseinander: Verschiedene Experten rechnen mit einem Minus zwischen 1,7 und knapp 3 Mrd. Euro.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Rezepturen auf dem Vormarsch: Der Trend geht zur „Selbstgedrehten“
MÜNCHEN (lub). Steigende Allergieraten und notwendige Spezialdosierungen veranlassen die Ärzte zu immer mehr Rezepturen. Das heißt: die "Handwerkskunst" der Apotheker ist gefragter denn je Ų allein in Bayern werden jeden Tag rund 17 000 Arzneimittel für individuelle Bedürfnisse hergestellt.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Arzneimittelausgaben: Ärzte werfen der Industrie Preistreiberei vor
BERLIN (ks). "Die Preis- und Produktpolitik der Pharmaunternehmen macht es uns unmöglich, unsere Einsparziele bei den Arzneimittelausgaben zu erreichen", erklärte Manfred Richter-Reichhelm, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), am 15. Oktober in Berlin. Auch der AOK-Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Ahrens übte in der vergangenen Woche Kritik an den Marketingstrategien der Industrie.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Service in Deutschland: Apotheken auf Platz 1
ALLENSBACH (diz). Bei einem Urteil der Bevölkerung über Dienstleistung liegen die Apotheken laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie, Allensbach, auf Platz 1. Die Aussage "Hier ist der Service gut" ordneten 78 Prozent der deutschen Bevölkerung den Apotheken zu. Das Schlusslicht der Bewertung bilden Gemeinde- und Stadtverwaltung, Telekom und Deutsche Bahn.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Vorschaltgesetz: Existenzielle Sorgen und ein Funken Hoffnung
HALLE (tmb). Über das geplante Vorschaltgesetz zur Kosteneinsparung im Gesundheitswesen sind viele Gerüchte im Umlauf. In dieser Situation boten die 7. Wirtschaftstage des Landesapothekerverbandes Sachsen-Anhalt eine gute Gelegenheit, die Fakten zusammenzutragen und ihre Folgen zu bewerten. Dr. Frank Diener, Geschäftsführer Wirtschaft und Soziales der ABDA, bot eine gleichermaßen sachliche wie erschreckende Analyse, hatte aber auch eine kleine Hoffnung parat. Denn die Inhalte des Vorschaltgesetzes stehen noch keineswegs fest. Der Vortrag über die Perspektiven und Tendenzen für die Arzneimittelversorgung nach der Bundestagswahl war damit inhaltlicher Höhepunkt der Wirtschaftstage, die am 18. und 19. Oktober in Halle-Peißen stattfanden.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Therapieoptimierung: Kompetenznetz Demenzen
BERLIN (sw). Schätzungsweise 1 Million Deutsche leiden an einer Demenz mit Gedächtnis- und Orientierungsdefiziten, die schließlich meist zu starker Pflegebedürftigkeit führen. Häufig wird die Krankheit zu spät erkannt, und nur wenige Patienten werden mit modernen Antidementiva behandelt, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen können. Zur Verbesserung der Situation wurde das Kompetenznetz Demenzen gegründet, das auf einer Pressekonferenz am 30. September in Berlin vorgestellt wurde.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
DAZ-RedaktionEin Apothekertag zwischen Pro und Contr
Die Zukunft der deutschen Apotheken wird nicht einfacher. Neue Anforderungen an die Aufgaben von Apothekerinnen und Apothekers verlangen einerseits von allen (noch) mehr Engagement, Umdenken und Aufgeschlossenheit für ungewohnte Konzepte. Andererseits drohen Versandhandel und ein gewaltiges rotgrünes Sparpaket, das Arbeitsplätze in Apotheken und spürbare Einkommenseinbußen kostet.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Import-Quote von fast 20 Prozent reicht den Kassen nicht
BERLIN (ks). 56 Mio. Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen im ersten Halbjahr 2002 bereits durch die vermehrte Abgabe re-importierter Arzneimittel gespart. Doch damit soll es nicht genug sein. Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO) hat errechnet, dass sich auf das Gesamtjahr hochgerechnet noch weitere 340 Mio. Euro sparen ließen.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Generalangriff auf die Apotheke: Koalitionspläne bedrohen 70 000 Arbeitsplätze
BERLIN (abda/diz). Als völlig unverständlichen Generalangriff auf die Apotheke bezeichnete der Deutsche Apothekertag in einer Resolution die am 11. Oktober bekannt gewordenen Pläne der Regierungskoalition für ein Vorschaltgesetz. Es sei empörend, das für das Gesamtjahr 2002 erwartete Haushaltsdefizit der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in Höhe von 1,5 Mrd. Euro praktisch vollständig durch Einschnitte im Arzneimittelbereich kompensieren zu wollen.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
ABDA: Arzneiverordnungsreport: Völlig überzogene „Einsparvisionen“
BERLIN (abda/diz) Mit völlig überzogenen »Einsparvisionen« dient der Arzneimittelverordnungsreport mehr der Flankierung politischer Planspiele als der tatsächlichen Lösung der enormen Finanzierungsprobleme der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). In dieser ungewöhnlich scharfen Form kritisierte der Hauptgeschäftsführer der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am 14. Oktober die Vorstellung des neuen Arzneimittelverordnungsreports. Ursprünglich einmal als wissenschaftliche Begleitstudie zur Optimierung der Arzneimittelversorgung angedacht, sei der Report - vor allem aber seine Darstellung gegenüber den Medien Ų zunehmend zu einer wissenschaftlich verpackten Politikveranstaltung degeneriert, hieß es aus dem Berliner ABDA-Haus.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Leseranalyse der Apothekenfachzeitschriften: PTAheute erstmals Nummer 1
BERLIN (dav). Die PTAheute aus dem Deutschen Apotheker Verlag ist erstmals die meistgelesene Fachzeitschrift in der Apotheke. Sie hat - wenn man alle Zielgruppen in der Apotheke (Leiter, approbierte Apotheker, PTA und Pharmazieingenieure) zusammennimmt, die größte Reichweite (LpA = Leser pro Ausgabe) unter allen Fachzeitschriften für die Apotheke. Mit einem LpA-Wert von 63,2 hat sie die PZ überholt Ų so ergibt sich aus der LA-Pharm 2002, die am Rande des Deutschen Apotheker Tages in einer Veranstaltung vorgestellt und diskutiert wurde.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Bundesversicherungsamt unterliegt vor Gericht: Kassen dürfen weiterhin DocMorri
HAMBURG/CELLE (ks). Das Bundesversicherungsamt (BVA) bemüht sich bislang weitgehend erfolglos, Krankenkassen die Kostenerstattung für Arzneimittel zu untersagen, die bei der holländischen Internetapotheke DocMorris bezogen wurden. Am 30. September musste die Aufsichtbehörde gleich zwei gerichtliche Niederlagen einstecken. Sowohl das Sozialgericht Hamburg als auch das Landessozialgericht Celle entschieden jeweils im Eilverfahren, dass die Deutschen Angestelltenkrankenkasse (DAK) und die BKK Continental vorerst weiter für die DocMorris-Medikamente ihrer Versicherten zahlen dürfen.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Gesundheitspolitik: Apothekenangestellte lehnen Vorschaltgesetz vehement ab
(bva/daz). Mit großer Sorge betrachtet die Gewerkschaft für Apothekenangestellte, der Bundesverband der Angestellten in Apotheken (BVA), das von der Regierung geplante Vorschaltgesetz für den Arzneimittelsektor. Es sei nicht hinnehmbar, dass mit diesem Gesetz fast ausschließlich der Arzneimittelbereich betroffen sein soll.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Krankenkassen-Papier: Arzneimittelsektor soll GKV-Defizit ausgleichen
BERLIN/STUTTGART (hst). Mit tiefen Einschnitten bei den Arzneimittelausgaben wollen die Krankenkassen den erwarteten Beitragssatzsteigerungen um bis zu 0,3%-Punkte zum Jahreswechsel begegnen. Dies geht, wie die Apotheker Zeitung bereits berichtete (AZ Nr. 41), aus einem gemeinsamen Papier der GKV-Spitzenverbände hervor, das die Kassenverbände am 1. Oktober im Bundesgesundheitsministerium vorstellten. Vor dem Hintergrund des Defizits der gesetzlichen Krankenkassen von 2,5 Mrd. Euro (4,89 Mrd. DM) im ersten Halbjahr 2002 und einer tendenziell weiter sinkenden Einnahmenbasis sehen die Kassenverbände dringenden Handlungsbedarf für ein Sofortprogramm im Arzneimittelbereich zur Stabilisierung der Ausgabenentwicklung und zur Verbesserung der Einnahmensituation. Damit sollen die für den Jahreswechsel bereits angekündigten Beitragserhöhungen auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werden.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Leseranalyse der Apothekenfachzeitschriften: Spitzengruppe bestätigt
STUTTGART (daz). Der kürzlich vorgelegte Berichtsband zur LA-Pharm 2002 bringt, ähnlich wie die vorangegangenen Untersuchungen, keine Überraschungen. Die Rangfolge der führenden Fachzeitschriften, die sich an die in den öffentlichen Apotheken tätigen approbierten Apotheker (Leiter und Mitarbeiter) bzw. die PTA und Pharmazieingenieure richten, ist im Wesentlichen gleich geblieben. Die LA-Pharm 2002 ist eine mit Blick auf die Anzeigenkunden der Apothekenfachzeitschriften durchgeführte Analyse der Leserschaft der Fachzeitschriften. Die aktuelle LA-Pharm basiert auf 306 Interviews. Die Vorgängeranalyse auf der Basis von 603 Interviews erschien 1999.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Europäische Drogenpolitik: Cannabis bleibt im Trend
LISSABON/BERLIN (ks). In Europa sterben jährlich zwischen 7000 und 8000 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Dennoch: die Drogenproblematik in den EU-Mitgliedstaaten hat sich weitgehend stabilisiert. So meldet es der neueste Jahresbericht der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle in Lissabon. In den osteuropäischen Beitrittsländern ist allerdings ein Anstieg des Drogenkonsums festzustellen.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Steigende Krankheitsausgaben – auch mal an das Verursacherprinzip denken!
(daz). Die Gesundheitskosten steigen stark an, die Krankenkassen melden Defizite, die Politik ringt um einen Ausgleich, sie versucht zu sparen bei Apothekern, Ärzten, Krankenhäusern, Arzneimittelherstellern. Niemand hat aber bisher darüber diskutiert, ob Einsparungen auch beim Patienten selbst möglich sind. Es sei hier nicht die Selbstbeteiligung gemeint, sondern ein ganz anderes Phänomen, nämlich das Verursacherprinzip bei einer ganzen Reihe von schwerwiegenden auch chronischen Erkrankungen, die die Kassen jährlich Milliardenbeträge kosten. Wir unterhielten uns hierüber mit Prof. Dr. H. P. T. Ammon, der vor kurzem mit der Deutschen Diabetes-Stiftung und LionsClubs International Deutschland in Tübingen ein Symposium zum Thema Diabetes veranstaltete.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
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