
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moregesundheitspolitik
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Referentenentwurf für weiteres Digitalisierungsgesetz
02.04.2026, 14:30 Uhr
Na endlich! (Kommentar)
Der deutsche Apotheker Ų er zeichnet sich nicht nur durch einen weißen Kittel, die Angst vor der Konkurrenz und unendliche Geduld mit seinen Standesvertretern aus, nein: er erträgt auch klaglos den staatlichen Reglementierungswahnsinn und schluckt jede Verschlechterung seiner Situation.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Sozialversicherungssysteme: Schmidts Rürup-Kommission
BERLIN (ks). Die Rürup-Kommission ist am 13. Dezember in Berlin zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Das 26-köpfige Gremium soll unter dem Vorsitz des Darmstädter Ökonomen und Wirtschaftsweisen Bert Rürup bis zum kommenden Herbst Lösungsvorschläge erarbeiten, wie die deutschen Sozialversicherungssysteme nachhaltig finanziert werden können. Bundessozialministerin Ulla Schmidt eröffnete die erste Sitzung der Kommission und beließ es dabei, eine grobe Grundrichtung vorzugeben: Die solidarische Absicherung individueller Lebensrisiken als "besondere Errungenschaft des Sozialstaats" müsse grundsätzlich erhalten bleiben, jedoch "neu justiert" werden.Show more15.12.2002, 16:47 Uhr
Notfallkontrazeptivum Levonorgestrel: DPV für „kontrollierte Freigabe“
(dpv/daz). Momentan steht die Freigabe des Notfallkontrazeptivums Levonorgestrel 750 (in Deutschland im Handel unter dem Spezialitätennamen Duofem 750) zur Diskussion. Der Vorstand des Deutschen Pharmazeutinnen Verbandes (DPV) hat sich mit dieser Problematik ausführlich auseinandergesetzt, da es sich hier um ein Medikament handelt, das sowohl ausschließlich von Frauen angewandt wird als auch diese in ihren ureigensten Interessen betrifft. Der DPV bittet daher um nachfolgende Veröffentlichung.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Kassenärzte: „Dienst nach Vorschrift“
BERLIN (ks). Die Kassenärzte machten der Ministerin in den vergangenen Tagen zu schaffen. Einen "Dienst nach Vorschrift" hatten sie am 5. Dezember angekündigt. Zwei Tage später rief der Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Manfred Richter-Reichhelm, auf einer Mitgliederversammlung die Kassenärzte auf, nur noch Leistungen zu erbringen, die das Budget erlaubt.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Pharmazeutinnen-Verband: DPV: „Politikerin vernichtet Frauenarbeitsplätze“
STUTTGART (dpv/daz). Der Deutsche Pharmazeutinnen Verband (DPV) kritisiert das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) von Ulla Schmidt scharf. Vor allem Frauen, die sich heute noch für die Gesundheit der Bevölkerung einsetzen, werden dadurch ihren Arbeitsplatz verlieren, heißt es in einer Presseinformation des Pharmazeutinnen-Verbands. Dies stimme absolut nicht mit den Aussagen im Koalitionsvertrag überein, wonach selbstständige als auch angestellte Frauen in der Arbeitswelt gefördert und nicht benachteiligt werden sollen.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
VFA-Prognose 2003: Forschende Arzneimittelhersteller erwarten Arbeitsplatzabbau
BERLIN (ks). Noch nie waren die Erwartungen der forschenden Arzneimittelhersteller für ein neues Jahr so negativ: Über 80 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) planen 2003 einen Abbau von Arbeitsplätzen Ų lediglich sieben Prozent sehen die Möglichkeit, Arbeitsplätze neu zu schaffen.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Eindringlicher Appell an den Kanzler
FRANKFURT/MAIN. In einem ganzseitigen Zeitungsinserat, das vor kurzem in Tageszeitungen veröffentlicht wurde, wendet sich die Pharmagroßhandlung Anzag, Frankfurt/Main, in der Form eines offenen Briefes an Gerhard Schröder. Der Großhändler appelliert an den Bundeskanzler, die handwerklichen Fehler im jetzigen Entwurf des Beitragssatzsicherungsgesetzes zu beheben. Denn: "Wenn der Gesetzentwurf Wirklichkeit wird, werden Großhandel und Apotheken wirtschaftlich vernichtet." Hier der Wortlaut des Briefes:Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Kassenrabatte ab 1. Januar 2003: Pharmagroßhandel stellt Abrechnungskonzept vor
BERLIN (ks/phagro). Nachdem das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) den Vermittlungsausschuss passiert hat, wird es aller Voraussicht nach zum 1. Januar 2003 in Kraft treten. Das ist auch der Beginn des Abschlagsverfahrens, das Zwangsrabatte von Apotheken, pharmazeutischen Großhändlern und Arzneimittelherstellern zugunsten der gesetzlichen Krankenversicherung einfordert. Der Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels (Phagro) hat nunmehr ein Konzept zur Abwicklung des Industrieabschlages vorgestellt.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Apotheker kündigen Verfassungsbeschwerde an
BERLIN (abda/diz). Der Deutsche Apothekerverband (DAV) wird seine Mitglieder bei Verfassungsbeschwerden gegen das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) unterstützen. Dies kündigte Hermann Stefan Keller, der Vorsitzende des DAV, am 6. Dezember in Berlin an.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Hilfe für den Regenwald: Mikroskope und anderes gesucht
Der Deutsche Apotheker Verlag unterstützt ein Projekt der internationalen Umweltstiftung Euronatur sowie der Universität Hohenheim zur Wiederbepflanzung früher abgeholzter Regenwaldflächen auf der Philippineninsel Leyte. Dort geht es darum, schwerste Erosionsschäden Ų die in den vergangenen Jahren viele tausend Todesopfer gefordert haben Ų zu verhindern.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Streit um TK-Selbstbehalt-Tarif: Neue Ideen in der GKV unerwünscht?
BERLIN (ks). Der vergangene Woche bekannt gewordene Vorstoß der Techniker Krankenkasse (TK), einen Selbstbehalt-Tarif einzuführen, erntet von vielen Seiten Zuspruch Ų aber auch viel Ablehnung. Während die gesundheitspolitischen Sprecher von Union, FDP und Grünen das Modellvorhaben grundsätzlich begrüßen, hält Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wenig von der Idee: "Wir werden ganz genau gucken, wie wir das rückgängig machen können", sagte die Ministerin am 7. Dezember in Berlin. Die TK will ihr Projekt dennoch zum 1. Januar starten Ų eine notfalls gerichtliche Auseinandersetzung scheut die Kasse nicht.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Europäischer Gerichtshof verhandelt über deutsches Versandhandelsverbot
LUXEMBURG/BERLIN (bmgs/ks). Am 10. Dezember fand vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg die mündliche Verhandlung im Rechtstreit um das deutsche Versandhandelsverbot für apothekenpflichtige Arzneimittel statt. Die Regierung legte dabei die Gründe für das in Deutschland bestehende Versandhandelsverbot dar. Zugleich wies sie aber auch darauf hin, dass sie angesichts der neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie die Wirtschaftlichkeit und Verbraucherfreundlichkeit stärken und den Versandhandel mit Arzneimitteln liberalisieren will.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
parmapharm: Auch in Zukunft nicht mutlos
(tmb). Die aktuelle gesundheitspolitische Diskussion zwingt die Apothekerschaft zu klaren Stellungnahmen und fordert tragfähige Zukunftskonzepte. Auch der Sprecher der parmapharm, Wolf-Peter Krause, Löwen-Apotheke Preetz, ging mit einer Erklärung unter dem Motto "Mutlosigkeit führen wir nicht im Sortiment" auf die Herausforderungen ein.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
DPhG: Erhebliche Mängel bei der Positivliste
Nachfolgend eine Stellungnahme der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) zur Wiedervorlage der Positivliste im Rahmen des Referentenentwurfs zum Gesetz über die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln in der Vertragsärztlichen Versorgung:Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
TK-Gesundheitsreport: Arzneimittelverbrauch unabhängig vom Krankenstand
BERLIN (ks). Unterschiedliche Berufsgruppen weisen häufig auch unterschiedliche Krankenstände auf. Es ist leicht nachzuvollziehen, dass z. B. Bauarbeiter oder Gärtner häufiger wegen Rückenproblemen arbeitsunfähig sind als etwa Beschäftigte in der IT-Branche. Interessant ist allerdings, dass ein hoher Arzneimittelverbrauch offenbar vom ausgeübten Beruf unabhängig ist. Über die Branchen hinweg stehen bei Männern Blutdruck senkende Medikamente, bei Frauen Hormonpräparate auf Platz eins der am häufigsten verordneten Arzneimittel. Dies ist eine der zentralen Feststellungen des neuen Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse (TK), der am 4. Dezember in Berlin vorgestellt wurde.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Wegweisende Kanzlerrede (Glosse)
Wie erst jetzt bekannt wurde, knallten nach der Regierungserklärung des Bundeskanzlers vom 4. Dezember 2002 in vielen deutschen Apotheken die Sektkorken. Anlass war die richtungweisende Passage in der Kanzlerrede, wonach die Apotheken künftig den gleichen Wettbewerbsbedingungen wie Drogerien unterworfen sein sollen. Während nach außen noch die letzten Abwehrschlachten gegen die angeblich existenzvernichtenden Rabattregelungen im geplanten Beitragssatzsicherungsgesetz geführt werden, frohlocken Deutschlands Apothekerinnen und Apotheker bereits heimlich.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Reformen im Gesundheitswesen: Schmidt will Strukturreform noch vor Ostern ins Pa
BERLIN (ks). Selbst die SPD-Gesundheitspolitiker aus den verschiedenen Landesverbänden hatten so ihre Probleme mit dem Vorschaltgesetz: "War eine Sofortbremse mitten in der Kurve wirklich notwendig?" fragte der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Martin Pfaff Ministerin Ulla Schmidt bei einer ASG-Bundeskonferenz am 7. Dezember in Berlin. Auch die Einsetzung der Rürup-Kommission, insbesondere die Einberufung einiger ihrer Mitglieder, blieb so manchem Genossen verschlossen. Doch nach einer Stunde Redezeit für Schmidt schienen alle Unstimmigkeiten aus der Welt geschafft Ų auch wenn die ASG sich weiterhin als zugleich kritischer und loyaler Partner der Ministerin verstanden wissen will.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Auf welchen Rabatt-Abwicklungsweg soll man sich fe
STUTTGART (whi). Die Verbände der Marktbeteiligten (Industrie, Großhandel und Apotheken) ringen zur Zeit darum, wie eine für alle Beteiligten angemessene Abwicklung der Herstellerrabatte aussehen kann. Neben Sachzwängen und teilweise zweideutigen Regelungen im Gesetzentwurf scheinen hierbei angesichts der bevorstehenden Veränderungen in der Arzneimittelversorgung auch Überlegungen bei den Beteiligten, wie man die Informationen aus der Rabattabrechnung für die eigene strategische Positionierung nutzen kann, eine Rolle zu spielen und damit die Lösungsfindung nicht zu erleichtern.Show more08.12.2002, 16:47 Uhr
Apothekenmarkt im Oktober: Umsatzwachstum bei 8,6%
FRANKFURT/MAIN (ims/daz). Der Umsatz des Deutschen Apothekenmarktes belief sich im Oktober 2002 auf 1,6 Mrd. Euro, was eine Steigerung von 8,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. Die abgesetzte Menge beträgt rund 140 Millionen Packungen, das entspricht einem Plus von 5,0%.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Handbuch Selbstmedikation: 40% wenig geeignet
BERLIN (sw). Auf einer Pressekonferenz in Berlin am 28. November stellte die Stiftung Warentest in Anwesenheit der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt das neue Handbuch Selbstmedikation vor, dessen völlig neu bearbeitete Auflage nun vorliegt. Die erste Auflage von 1995 wurde fast 160 000-mal verkauft.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Vorschaltgesetz: Bundesrat verweigert Spargesetzen die Zustimmung
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat am 29. November dem rot-grünen Gesundheits- und Renten-Sparpaket erwartungsgemäß seine Zustimmung verweigert. So wird sich am 5. Dezember der Vermittlungsausschuss mit dem Gesetz zur Sicherung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung und in der gesetzlichen Rentenversicherung (BSSichG) beschäftigen müssen. Die unionsgeführten Bundesländer befürworteten die Anrufung des Ausschusses mit dem Ziel der Aufhebung des Gesetzes.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Ministerin räumt höheres Defizit und steigend
Berlin (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat am 27. November erstmals eingeräumt, dass sich die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) schlechter entwickle als sie bislang angenommen hatte. Schuld seien erneut die Arzneimittelausgaben, sowie die Kosten Kliniken und Krankenkassenverwaltung. Bis Ende September habe sich der Fehlbetrag auf rund 3 Mrd. Euro erhöht. Schmidt änderte ihre Defizit-Prognose für das Jahresende nunmehr auf 2 Mrd. Euro. Unterdessen beantragen immer mehr gesetzliche Krankenkassen Beitragserhöhungen.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Hamburger Apothekerverein: Hoffnung auf praktikable Vermittlungslösung
HAMBURG (tmb). Der Bundesrat hat den Vermittlungsausschuss zum Beitragssatzsicherungsgesetz angerufen. Doch wie könnte eine Vermittlungslösung aussehen? Hier müssten sich die rot-grüne Bundesregierung und die CDU-dominierten Länder einigen. Einen konstruktiven und inhaltlich ausgewogenen Vorschlag, der zugleich das erwartete Abrechnungschaos verhindern würde, präsentierte Dr. Jörn Graue, Vorsitzender des Hamburger Apothekervereins, im Rahmen der Mitgliederversammlung am 27. November in Hamburg. Die bisherigen Signale aus der Politik sprechen für eine reelle Chance auf eine erfolgreiche Vermittlungsarbeit.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
Lutz Bäucker: Schwarzer Donnerstag
Donnerstag vor einer Woche, "TV-prime time", 20 Uhr 12, die "Tagesschau" im "Ersten": wir sehen einen ca. zweiminütigen Film zum Thema "Selbstmedikation", hören, dass die "Stiftung Warentest" zu dem Schluss gekommen ist: "40 Prozent aller freiverkäuflichen Medikamente aus der Apotheke taugen nichts." Das Geld, das die Kunden dafür ausgeben, ist praktisch zum Fenster rausgeworfen.Show more01.12.2002, 16:46 Uhr
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