
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moregesundheitspolitik
politik
Referentenentwurf für weiteres Digitalisierungsgesetz
02.04.2026, 14:30 Uhr
BAH: Rezeptfreie im Katalog lassen – sonst Mehrkosten
BONN (im). Die geplante Herausnahme rezeptfreier Arzneimittel aus der Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen hat der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) in Bonn mit Blick auf die Arzneimittelsicherheit scharf als Irrweg kritisiert. Es sei unverständlich, gerade die Arzneimittel mit wenig unerwünschten Wirkungen aus dem Leistungskatalog zu streichen. Werde das umgesetzt, müssten Ärzte künftig mit Kanonen auf Spatzen schießen. Es sei auch kontraproduktiv, da Mehrkosten durch den Umstieg auf teuere Medikamenten zu erwarten seien. Allein dadurch drohten Mehrbelastungen der Kassen in Milliardenhöhe.Show more11.05.2003, 15:50 Uhr
Versicherungsfremde Leistungen: Wird eine höhere Tabaksteuer zur Umfinanzierung
BERLIN (ks). Die geplante Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen der Krankenkassen wird den Bund voraussichtlich mit jährlichen Mehrausgaben von etwa 4,7 Mrd. Euro belasten. Davon geht jedenfalls der Arbeitsentwurf zum Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz aus. Für die Gegenfinanzierung soll eine Erhöhung der Tabaksteuer um einen Euro pro Packung sorgen. Fraglich ist, ob damit die benötigte Summe aufgebracht werden kann. Falls nicht, so werde das Bundesgesundheitsministerium einen Stufenplan organisieren, erklärte Ministeriumssprecher Klaus Vater am 12. Mai in Berlin.Show more11.05.2003, 15:50 Uhr
Rezeptfreie Arzneimittel: Auch BPI und Generikaverband gegen Streichung aus GKV-
BERLIN (ks). Die Pharmaverbände sind sich einig: Die Herausnahme rezeptfreier Arzneimittel aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird die Krankenkassen ebenso belasten wie die Patienten.Show more11.05.2003, 15:50 Uhr
Gesundheitsreform: Zuzahlungen steigen leicht
BONN (im). Die Zuzahlungen der Patienten zu Arzneimitteln sollen künftig 4, 6 oder 8 Euro je nach Packungsgröße betragen. Auf dieses Detail zur laufenden Gesundheitsreform haben sich die Teilnehmer des Koalitionsausschusses von SPD und Grünen am 9. Mai in Berlin geeinigt. Dies bestätigte das Bundessozialministerium der DAZ auf Anfrage.Show more11.05.2003, 15:50 Uhr
Action Medeor: Orales Leishmaniose-Medikament kostenfrei für den Irak
BERLIN (ks). Gegen die Tropenkrankheit Leishmaniose gibt es seit 50 Jahren das erste Mal wieder ein neues Arzneimittel. In Indien ist die von der Firma Zentaris hergestellte Substanz Miltefosin unter dem Namen Impavido bereits zugelassen. Nun soll das Medikament schnell und preiswert in die betroffenen Regionen gelangen.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Neue Enquete-Kommission: „Ethik und Recht in der modernen Medizin“
BERLIN (ks). Am 5. Mai hat sich die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" konstituiert. Die neue Kommission soll den Bundestag in kritischen Fragen der Medizin beraten. Neuer Vorsitzender der 26-köpfigen Kommission ist René Röspel (SPD).Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Kein Versandhandel ist so schnell ... (Interview)
(hvj). Bereits 1997 richteten die Wiener Apotheker einen Arzneizustellservice für ihre Patienten ein. Am 30. April starteten sie einen neuen Zustellservice. Was es damit auf sich hat und über die Erfahrungen damit unterhielten wir uns mit dem Vizepräsidenten der Landesgeschäftsstelle Wien, Mag. pharm. Max Wellan.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Nationale Impfwoche: Der „Zug fürs Impfen“ rollt durch Deutschland
BERLIN (ks). Am 2. Mai startete im Berliner Bahnhof Friedrichstraße der "Zug fürs Impfen". Dieser Sonderzug begleitet die 1. Nationale Impfwoche in Deutschland, die das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) vom 5. bis 11. Mai veranstaltet. Ziel der Kampagne ist, den verantwortungsbewussten Umgang mit der Gesundheit zu fördern, sagte DGK-Präsident Professor Burghard Stück anlässlich der Auftaktveranstaltung in Berlin. Dazu gehören auch Impfungen Ų leicht umzusetzende und gleichzeitig wichtige Vorsorgemaßnahmen, die allerdings immer wieder in Erinnerung gebracht werden müssen.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Apothekerverband Westfalen-Lippe: Großhandel wälzt Abschlag weitgehend auf Apo
BONN (im). In Westfalen hat der pharmazeutische Großhandel im ersten Quartal dieses Jahres rund 80 Prozent seines Abschlags von etwa zwölf Millionen Euro auf die Apotheken übergewälzt. Zusätzlich zu ihren eigenen Kassenrabatten mussten die Pharmazeuten dadurch weitere zehn Millionen Euro an die Krankenkassen abführen, berichtete Dr. Horst-Lothar Müller, Vorsitzender des Apothekerverbands, am 2. Mai in Münster.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Wiener Apotheker starten neuen Zustellservice: "Krank daheim, wir lassen Sie nic
WIEN (hvj). Am 30. April 2003 startete die Wiener Apothekerkammer einen Zustellservice von Medikamenten in Zusammenarbeit mit dem Botendienst Veloce. "Wir hoffen, mit dieser Serviceleistung die Position der Wiener Apotheker unter anderem als Nahversorger in der Öffentlichkeit zu stärken", so Mag. pharm. Heinrich Burggasser, Präsident der Landesgeschäftsstelle Wien der Österreichischen Apothekerkammer. "Gemäß dem Motto ,Krank daheim, wir lassen Sie nicht alleine' möchten wir uns bezüglich Kundenorientierung verbessern und gleichzeitig allfällige Rufe nach dem Versandhandel a priori ad absurdum führen", so Mag. pharm. Heinrich Burggasser weiter. "In Notfällen können sicherlich nur die Wiener Apotheken rasche und kompetente Hilfe bieten.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Bald neue Zuzahlungen? (Kommentar)
Jetzt also die Zuzahlungen der Patienten zu Arzneimitteln. Von den wenigen Details, die von der neuen Gesundheitsreform durchsickern, betrifft eins die Selbstbehalte. Ministerin Schmidt denkt an einen Euro pro Verordnungsblatt für diejenigen, die sich an einem der neuen Behandlungsprogramme beteiligen, sowie an Zuzahlungen von 3, 6 und 9 Euro für N1, N2 und N3 für die übrigen Patienten.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Bonus-Modelle: Mit gesundheitsbewusstem Verhalten Meilen sammeln
BERLIN (ks). Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) will im Sommer ein Bonus-Programm für ihre 1,3 Millionen Versicherten einführen. Wer sich gesundheitsbewusst verhält und regelmäßig Präventionsangebote wahrnimmt, soll künftig Meilen gutgeschrieben bekommen. Diese können sodann gegen Zuschüsse zu Wellness-Wochenenden, Sportgeräte oder Medizinprodukte eingetauscht werden.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Gesundheitsreform 2003: Gesundheitsministerin Ulla Schmidt stellt sich gegen AGS
MÜNCHEN (hvj). Auf der Veranstaltung der Bayerischen AGS (Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD) am 29. April 2003 in München widersprach Gesundheitsministerin Ulla Schmidt in wichtigen Punkten deren Positionspapier (siehe DAZ Nr. 18, Seite 26). Während die AGS sich für die bewährte Arzneimittelversorgung über die 21 000 öffentlichen Apotheken ausspricht, fordert die Gesundheitsministerin neben einem Abbau der "aus dem letzten Jahrhundert stammenden Privilegien für Apotheker" weiterhin die Liberalisierung der Arzneimittelversorgung (u. a. Versandhandel). Ihrer Meinung nach können so nach wie vor erhebliche Kosten bei den gesetzlichen Krankenkassen eingespart werden. Indirekte Unterstützung erhielt in diesem Zusammenhang die Gesundheitsministerin von dem Vorsitzenden der Bayerischen AOK, Dr. Helmut Platzer, der nach wie vor die Meinung vertrat, dass "der Naturschutzpark der wettbewerbsfreien Zonen für Leistungsanbieter im Gesundheitswesen" geschlossen werden müsse, da sonst die gesetzlichen Krankenkassen in Zukunft ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen könnten.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
12. AMG-Novelle: Referentenentwurf liegt vor
BONN (hb). Am 25. April 2003 legte das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) den Referentenentwurf des Zwölften Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes vor. Er ist über die Homepage des BMGS (www.bmgs.bund.de) abrufbar. Mit der Novellierung des Gesetzes sollen in erster Linie jüngere europäische Vorschriften zur Pharmakovigilanz und zur Durchführung klinischer Prüfungen in deutsches Recht umgesetzt werden. Eine Forum-Veranstaltung am 29. April 2003 in Bonn bot Gelegenheit zu einem ersten Brainstorming über die Inhalte der Novelle, die darüber hinaus eine Fülle neuer Detailregelungen enthält.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Professor Rainer Braun: Zustimmung für Änderung bei Zuzahlungen
BONN (im). Die Zuzahlungen der Patienten zu Arzneimitteln bei N1-, N2- und N3-Packungen liegen zu dicht beieinander Ų eine Folge der Absenkung von 1998 durch die rotgrüne Regierung. Sollte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) bei der geplanten Reform die geringen Abstände bei den Selbstbehalten stark vergrößern und zudem die aufgeblähten Befreiungsregelungen zurückstutzen, würde eine solche Änderung auf Zustimmung des Apothekendachverbands ABDA stoßen, erklärte ABDA-Hauptgeschäftsführer Professor Rainer Braun auf Anfrage der DAZ.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Der Widerstand gegen die Positivliste schmälert sich
BERLIN (ks). Die Einführung der Positivliste rückt näher Ų inmitten der breit geführten sozialpolitischen Diskussion, in der alle am Gesundheitswesen Beteiligten viele Ansatzpunkte zur Kritik finden, scheint der Widerstand gegen die Liste zuweilen unterzugehen. Durch die letzte Überarbeitung wurde vielen Interessen und fachlicher Kritik Rechnung getragen. Doch Ruhe ist noch immer nicht eingekehrt. Fachgesellschaften, Hausärzte, Pharmaindustrie und die Chemie-Gewerkschaft IGBCE prophezeien nach wie vor Nachteile für Patienten, Mehrkosten für die Kassen und den Verlust von Arbeitsplätzen.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
Gesundheitsreform: Ministerium feilt weiter an der Reform
BERLIN (ks). Auch in der vergangenen Woche wurde viel spekuliert über weitere Änderungen an den geplanten Reformvorhaben im Gesundheitswesen. Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 29. April, Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt erwäge erhebliche Zugeständnisse an Ärzteverbände und Krankenkassen. Schmidt wies die Behauptungen als "Störmanöver" zurück.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
VFA-Branchendaten 2002: Steigende Umsätze in der forschenden Pharmaindustrie
BERLIN (ks). Auch 2002 konnten die forschenden Pharmaunternehmen in Deutschland ihre Umsätze steigern: Die 44 Mitgliedsunternehmen des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) schlossen das Jahr mit einem Gesamtumsatz von 23,2 Mrd. Euro und damit einem Plus von 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Anders als andere Branchen konnte die Pharma-Industrie auch einen Beschäftigungszuwachs verzeichnen: 83 500 Menschen waren 2002 in den VFA-Mitgliedsunternehmen tätig, 4,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Doch diese Zahlen sind für die VFA-Hauptgeschäftsführerin des Cornelia Yzer kein Anlass zum Jubel: Deutschland verliere weiter an Bedeutung als Produktionsstandort, mahnte sie. Ursache seien die von Rot-Grün bereits verabschiedeten, bzw. noch geplanten "innovationsfeindlichen Kostendämpfungs-Infusionen".Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
AGS-Positionspapier: Rückendeckung für Apotheker
(daz). In einem Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft Selbstständige in der SPD (AGS) 002 spricht sich die AGS gegen die Einführung des Versandhandels aus. Sie schlägt außerdem vor, die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel auf 7% zu senken. Zum Positionspapier, das vom November 2002 stammt, bekennt sich Susanne Preuß-Schrader, stellvertretende Bundesvorsitzende der AGS und Leiterin des AK Gesundheitsreform der AGS, wie ein vom 16. April datiertes Schreiben an Apotheker Rüdiger Balasus, Zweiter Vorsitzender des AK Umwelt- und Verbraucherschutz der LAK Baden-Württemberg, zeigt.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Positivliste streichen: BAH: Negativliste erweitern
BONN (im). Zur Einsparung bei den Arzneimittelkosten der gesetzlichen Kassen solle die Bundesregierung die geplante Arzneimittel-Positivliste kippen und stattdessen auf eine erweiterte Negativliste setzen. Das bringe ein Einsparvolumen von rund 818 Millionen Euro und stärke zugleich die Eigenverantwortung der Bürger, geht aus einem Konzeptpapier des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) hervor, das der Deutschen Apotheker Zeitung vorliegt. Am 29. April trafen sich Vertreter des BAH, des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) und des deutschen Generikaverbands zu einem Austausch mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Franz Müntefering sowie weiteren SPD-Repräsentanten wie der Vizechefin Gudrun Schaich-Walch in Berlin.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Gesundheitsreform: Endspurt fürs Reformkonzept
BERLIN (ks). Mitte Mai soll das Konzept für die Gesundheitsreform stehen. Bis dahin wird sicherlich noch manche Änderung am bislang bekannten Rohentwurf des Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes (GMG) vorgenommen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nunmehr zu Einsparungen von etwa 20 Mrd. Euro verhelfen. U. a. soll bei Fahrtkosten und leichten Sehhilfen gespart werden. Während Bundeskanzler Gerhard Schröder Schwierigkeiten hat, das Gesamtkonzept seiner geplanten Sozialreformen, die Agenda 2010, durchzusetzen, scheint der Widerstand im Gesundheitsbereich gering zu sein. Nur beim Krankengeld, für dessen Versicherung Arbeitnehmer künftig alleine aufkommen sollen, scheiden sich noch die Geister.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
WIV-Apotheker: Nutzen von Arzneimitteln thematisieren
BONN (im). Die Fachgruppe Apotheker in Wissenschaft, Industrie, Verwaltungen will verstärkt den Nutzen von Arzneimitteln in die öffentliche Debatte rücken. Es drohe die Gefahr, dass Arzneimittel nicht mehr als Ware der besonderen Art, sondern zunehmend als normale Handelsware angesehen werden, sagte Dr. Martin Weiser, Sprecher der Fachgruppe der WIV-Apotheker, auf Anfrage dieser Zeitung.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
GEK-Gesundheitsreport: Wohin fließen die GKV-Gelder?
BERLIN (ks). Kreislauferkrankungen verursachen mit 15 Prozent aller Leistungsausgaben die höchsten Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Dem folgen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems mit 14,4 Prozent, Krebserkrankungen mit knapp elf Prozent und Verletzungen mit neun Prozent. Ebenfalls mit neun Prozent schlagen psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen zu Buche. Zu diesem Ergebnis kommt der "GEK-Gesundheitsreport 2003". Dieter Hebel, Vorstandsvorsitzender der Gmünder Ersatzkasse GEK, und Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Schwartz, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG) in Hannover, stellten den Report am 28. April in Berlin vor.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
ALLHAT-Studie: Hohes Einsparpotenzial bei Hypertonie-Therapie
BERLIN (ks). In Zeiten steigender Arzneimittelausgaben freut die gesetzlichen Krankenkassen und die Bundesgesundheitsministerin jede Studie, die erhebliche Einsparpotenziale im Arzneimittelbereich aufspürt. So geschehen nun im Fall der Versorgung von Hypertonie-Patienten: Nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der Barmer Ersatzkasse Eckart Fiedler könnten die gesetzlichen Kassen hier ohne Qualitätseinbußen rund 720 Mio. Euro jährlich sparen. Denn neue und teure Medikamente seien nicht immer die bessere Alternative Ų zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die amerikanische ALLHAT-Studie zur Behandlung von Bluthochdruck: In dieser erwies sich das Diuretikum Chlorthalidon gegenüber dem Calcium-Antagonisten Amlodipin und dem ACE-Hemmer Lisinopril nicht nur als preiswerter, sondern auch als risikoärmer.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Pharmazeutinnen-Verband: Vor allem Frauenarbeitsplätze in Gefahr durch BSSichG
STUTTGART (dpv/daz). "Das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) stranguliert die öffentlichen Apotheken. Trotz steigender Arzneimittelumsätze im 1. Quartal 2003 haben die Apotheken Ertragsrückgänge von über 30 Prozent zu verzeichnen." Das teilte die Erste Vorsitzende des Deutschen Pharmazeutinnen-Verbandes (DPV) e. V., Karin Wahl, am 29. April in Stuttgart mit. Den Apothekeninhaberinnen und -inhabern bleibe als einzige Maßnahme oft nur der Abbau von Personal, um die Apotheke überhaupt zu retten.Show more27.04.2003, 15:50 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung