
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
BSSichG-Rabatte: Hersteller zahlten bisher über 140 Mio. Euro
BERLIN/FRANKFURT (IMS/ks). Seit Anfang des Jahres müssen Arzneimittelhersteller nach dem Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einen sechsprozentigen Rabatt auf nicht-patentgeschützte Arzneimittel gewähren. Nach einer Studie des Instituts für Medizinische Statistik (IMS Health) belief sich dieser Rabatt in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 143 Mio. Euro. Hochgerechnet auf das ganze Jahr ergibt sich somit durch die Herstellerrabatte ein Einsparbetrag von über 570 Mio. Euro für die GKV.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: VFA für Streichung von OTC-Präparaten aus dem GKV-Katalog
BERLIN (ks). Nach Auffassung von Dr. Andreas Barner, Vorstands-Vize des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), setzt das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) die gescheiterte Kostendämpfungspolitik von Rot-Grün fort. Eine umfassende Strukturreform werde wiederum vertagt. Innovative Arzneien würden durch die neuen Gesetze diskriminiert, und die Arzneimittelversorgung auf einem möglichst kostengünstigen Niveau standardisiert, erklärte Barner bei einem Pressegespräch am 21. Mai in Berlin. Doch es gibt auch Einzelaspekte der Reform, die der VFA mitträgt: z. B. die Herausnahme rezeptfreier Arzneimittel aus der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Großhändler sollen Rabatte selber tragen
BERLIN (ks). Nach der Anhörung im Gesundheitsausschuss zur Rücknahme des Großhandelsrabatts am 21. Mai keimte kurzfristig die Hoffnung, der Antrag der Union und der FDP könnte tatsächlich Erfolg haben. Auch einige SPD-Politiker hatten sich für eine Abänderung des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) zugunsten der pharmazeutischen Großhändler und Apotheker stark gemacht. Allen voran Eike Hovermann. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat nun Entgegenkommen signalisiert. Was konkret geplant ist, stand zu Redaktionsschluss allerdings nicht fest.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Positivliste: Pharmaverbände begrüßen Ablehnung des Bundesrats
BERLIN (ks). Die Ablehnung des Positivlisten-Gesetzes durch den Bundesrat ist beim Deutschen Generikaverband und dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) auf Zustimmung gestoßen. Sie attestierten der Länderkammer ein verantwortungsbewusstes Abstimmungsverhalten.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
VFA: Schlechtere Patientenversorgung – Zentrales Institut wäre negativ
BERLIN (im). Eine echte Gesundheitsreform müsste den Versicherten mehr Wahlrechte einräumen, und ihnen individuelle Leistungspakete der Krankenkassen ermöglichen. Bisher finde hierzulande kein Wettbewerb über die Qualität der Versorgung statt, bemängelte Dr. Stefan Oschmann am 22. Mai in Berlin. Dort lehnte das Vorstandsmitglied des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) vor allem die geplante vierte Hürde für Neueinführungen Ų nach der regulären Arzneimittelzulassung Ų ab. Auf einer Veranstaltung des VFA diskutierte Oschmann mit dem SPD-Gesundheitspolitiker Horst Schmidbauer die Bedeutung des geplanten "Deutschen Instituts für Qualität in der Medizin".Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
SPD-Gesundheitsexperte: Einzelverträge mit Apotheken zulassen
BERLIN (im). Gesundheitspolitiker der SPD sehen bei Einzelverträgen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Apothekern kein Problem. Für die neuen Versorgungsformen, die die Bundesgesundheitsministerin plant, seien Einzelverträge notwendig, erklärte Horst Schmidbauer am 22. Mai in Berlin. Der stellvertretende gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion plädierte dafür, die Apotheken hier nicht außen vor zu lassen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft Stellungnahme zur Verquickung von Verschre
Die Bunderregierung plant, im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung des Gesundheitssystems (GMG) die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln im Sinne der Erstattungsfähigkeit durch die GKV an die Verschreibungspflicht zu koppeln. Dies ist aus Sicht der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft aus mehreren Gründen nicht nachvollziehbar und zumindest in Teilaspekten unangemessen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Seehofer kündigt Blockade an
BERLIN (ks). Für den Fraktionsvize der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Horst Seehofer ist der Gesetzentwurf zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) eine "Provokation". In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel" sagte Seehofer, CDU-Chefin Angela Merkel, der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und er selbst hätten das Gesetzeswerk sorgfältig geprüft und "einhellig festgestellt: Das machen wir nicht mit". Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Warnung der Industrie: Hürden für innovative Arzneimittel
Berlin (im). Obwohl Deutschland im Arzneisektor im internationalen Vergleich nicht zu den innovationsfreundlichen Ländern gehört, drohen mit der geplanten Gesundheitsreform weitere Bremsen vor allem für neuentwickelte Medikamente. So bedeuteten allein die vorgesehenen Disease-Management-Programme (DMP) rückwärtsgewandte Schmalspurmedizin, äußerte Dr. Ulrich Vorderwülbecke vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) am 22. Mai vor Journalisten in Berlin.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Bundesrat: Länder stimmen gegen Positivliste
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat sich am 23. Mai mit dem Gesetzentwurf der rot-grünen Koalition zur Positivliste beschäftigt. Erwartungsgemäß hat die unionsdominierte Länderkammer das Vorhaben abgelehnt. Allerdings ist die Einführung der Liste nicht zustimmungspflichtig. Sie kann also dennoch zum 1. Juli in Kraft treten, wenn ihr der Bundestag in der letzten Lesung mit Kanzlermehrheit zustimmt.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
PTA-Suche erfolgreich abgeschlossen: Fünf für den Funk
MÜNCHEN (lub). Es war eine spannende und eine äußerst knappe Entscheidung: Apothekerin Constanze Bayer aus Eggenfelden und die PTAs Anke Valentin (Ochsenfurt), Christine Winterstetter (Burghausen), Daniela Plötz (München) und Bianca Kern (Troisdorf) dürfen mit auf die beiden Hörer-Reisen des "Bayerischen Rundfunks" (BR)!Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Aufbruch zu neuen Ufern
Weit in den Westen des Landes, in das emsländische Papenburg, hatten die Apothekerkammer und der Apothekerverband Niedersachsen am 10. und 11. Mai 2003 zum zweiten Niedersächsischen Apothekertag geladen. Nach der ersten Veranstaltung dieser Art vor knapp zwei Jahren in Goslar ging es nun in das entgegengesetzte Ende des Landes. Die Randlage des weltweit bekannten Werftstandortes wurde aber nicht zum Problem. Mit über 750 Anmeldungen für etwa 570 Teilnehmer und fast 200 Begleitpersonen übertraf der Apothekertag die Erwartungen der Organisatoren. Den Teilnehmern wurde eine umfangreiche Mischung aus Politik und Fortbildung und ein interessantes Rahmenprogramm geboten. Dazu gehörten auch ein eigenes Fortbildungsprogramm für PTAs und eine pharmazeutische Ausstellung mit fast 40 Messeständen.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Zulassung/Registrierung: Kein „Grauer Markt“ bei besonderen Therapierichtungen
BAD NEUENAHR-AHRWEILER (im). Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen werden auch nach Abschluss der Nachzulassung in großer Zahl zur Verfügung stehen. Es werde in diesem Bereich zwischen 8000 und 10 000 Präparate geben, schätzt Dr. Konstantin Keller von der Zulassungsbehörde. Keller, der die Abteilung besondere Therapierichtungen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn leitet, wehrt für diese Präparate den Verdacht ab, es gebe einen "Grauen Markt" mit ungeprüften Arzneimitteln. Stattdessen legte er neue Zahlen von der Zulassung oder Registrierung auf der Veranstaltung "Liberale Offensive für Naturheilmittel" am 9. Mai in Bad Neuenahr-Ahrweiler vor.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Nachzulassung: Abverkaufsfrist für über 5000 Präparate läuft aus!
(rh). Zum 1. Juli 2003 und dann noch einmal zum 1. Januar 2004 wird es Ernst für eine Reihe von Präparaten: Dann endet nämlich deren Verkehrsfähigkeit, wenn der Hersteller seinerzeit auf die Nachzulassung (verbunden mit der Beibringung umfangreicher Daten) verzichtet hatte, und statt dessen die zweijährige Abverkaufsfrist nutzte (sog. "2004-Regelung").Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Apothekenkooperation parmapharm: Mit dem Schutz- und Trutzbündnis wird es ernst
FRANKFURT/MAIN (tmb). Bis zur Mitgliederversammlung der Apothekenkooperation parmapharm am 10. und 11. Mai in Frankfurt/Main ist ihre Mitgliederzahl auf 826 gestiegen. Auf der Grundlage dieser Zahlen und der günstigen Geschäftsentwicklung stellte der Ehrenvorsitzende Wolf-Peter Krause ein offensives Konzept vor, mit dem die Kooperation sich weiter gegen einen drohenden Systembruch im Apothekenwesen rüsten will.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Wirtschaftsforum: Caspers-Merk sucht Dialog zur Gesundheitsreform
BERLIN (im). Das Bundesgesundheitsministerium hält am Plan fest, den Versandhandel mit Arzneimitteln einzuführen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk verteidigte dieses Vorhaben am 15. Mai in Berlin. Auf dem diesjährigen Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbands vermied sie allerdings Äußerungen zu brisanten Fragen wie der Überwälzung des Großhandelsabschlags auf die Apotheken oder zur Erlaubnis des Mehrbesitzes von Offizinen.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Wirtschaftsforum: Keller: Keine Einzelverträge zulassen
BERLIN (im). Gegen Systemveränderungen, wie sie die Regierungskoalition mit ihrer jüngsten Reform im Apotheken- und Arzneimittelsektor plant, wenden sich Hermann S. Keller vom Deutschen Apothekerverband und Professor Rainer Braun vom Apothekendachverband ABDA. Kämen Versandhandel oder Mehrbesitz von Apotheken wäre das ein Paradigmenwechsel weg vom Leitbild des eigenverantwortlichen Apothekers als Heilberufler in seiner Offizin, erklärten sie am 16. Mai in Berlin. Dort erläuterte der SPD-Bundestagsabgeordnete Horst Schmidbauer die Gründzüge der Reform. Annette Widmann-Mauz (gesundheitspolitische Sprecherin von CDU/CSU) forderte die SPD-Abgeordneten zur Zustimmung des von der Union eingebrachten Gesetzentwurfs zur Aufhebung des Großhandelsabschlags (im Rahmen des Beitragssatzsicherungsgesetzes) auf.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Zerstört Rot-Grün die Phytotherapie?
BERLIN (ks). Setzt sich Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mit ihrer Idee durch, nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel aus der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) herauszunehmen, so bedeutet dies eine weitgehende Zerstörung der Phytotherapie. So jedenfalls sieht es Prof. Dr. Michael Habs, Mediziner und Geschäftsführer des Karlsruher Phytopharmaka-Herstellers Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Europäischer Gerichtshof: Gesetzliche Kassen müssen auch für Arztbesuch im EU
LUXEMBURG (ks). Wer in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist, kann sich auch in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) sowie Island, Liechtenstein und Norwegen einer ärztlichen Behandlung unterziehen. Die Kosten hierfür übernimmt die Krankenkasse Ų auch wenn zuvor keine Genehmigung eingeholt wurde. Anders sieht es bei Krankenhausbehandlungen aus. Hier steht die Kostenerstattung durch die gesetzlichen Kassen nach wie vor unter einem Genehmigungsvorbehalt. Dies entschied vergangene Woche der Europäische Gerichtshof (EuGH).Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Wirtschaftsforum: Appell an Politik: Überproportionale Belastung senken!
BERLIN (im). Die Apothekenleiter fordern von der Gesundheitsministerin die sofortige Rücknahme des Beitragssatzsicherungsgesetzes mit seinen überproportionalen Belastungen für die Apotheken. Durch das Gesetz würden die Apotheken mit fast 900 Millionen Euro allein in diesem Jahr belastet, das sei existenzgefährdend, kritisierte der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands (DAV) Hermann S. Keller auf dem Wirtschaftsforum für Apotheker am 16. Mai in Berlin. Dort lehnte er die geplante Erlaubnis des Versandhandels von Arzneimitteln und die des Mehrbesitzes von Apotheken ab und verwies stattdessen auf die Initiativen der Apothekerschaft für eine neue Arzneimittelpreisverordnung sowie zu neuen Service-Angeboten.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
ABDA zur Gesundheitsreform: Entwickeln statt abwickeln!
BERLIN (ks). Eine Gesundheitsreform muss sein Ų das weiß auch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Ebenso ist klar, dass dabei das Thema Arzneimittelversorgung nicht außen vor bleiben kann. Über Änderungen der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) lasse sich reden, erklärte Lutz Tisch, Geschäftsführer im Bereich Apotheken-, Arzneimittel- und Berufsrecht bei der ABDA, am 12. Mai in Berlin. Anders sehe es jedoch bei einer Vielzahl anderer Vorhaben des Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes (GMG) aus: Insbesondere die Aufhebung des Versandhandels- und Mehrbesitzverbots, sowie die Ausweitung der ambulanten Zuständigkeiten von Krankenhausapotheken lehnt die ABDA entschieden ab.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Deutsches Zentrum für Qualität in der Medizin: Zweifel an der Kosten-Nutzen-Be
BERLIN (ks). Walter Köbele, Vorsitzender der Geschäftsführung der Pfizer Deutschland GmbH, betrachtet mit Argwohn die Pläne der Bundesgesundheitsministerin, eine Kosten-Nutzen-Bewertung für patentgeschützte Arzneimittel einzuführen. Daran ändert auch die mittlerweile erfolgte Entschärfung des Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes (GMG) nichts. Vorgesehen ist nunmehr, dass das für die Bewertung zuständige Deutsche Zentrum für Qualität in der Medizin staatsfern arbeitet und über die neuen Präparate erst nach Markteinführung befindet. Köbele sieht die individuelle Therapie dennoch gefährdet und meint, dass der Nutzen eines Arzneimittels von Größen abhängig ist, die einer allgemeinen und zentralen Bewertung nicht zugänglich sind.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Hoffnung auf Einigung erst im Vermittlungsausschuss
Berlin (ks). Die Arbeiten am Arbeitsentwurf des Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes (GMG) gehen weiter Ų Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt muss sich erwartungsgemäß vielfältige Kritik anhören. Die kommt mitunter selbst aus den eigenen Reihen. Doch die Regierungsfraktionen wollen sich noch im Mai einigen. Viel Spielraum wird es dabei nicht geben, das Ministerium will an der Grundlinie des Entwurfs nichts mehr ändern. In der ersten Juniwoche soll die Reform als Fraktionsentwurf in den Bundestag eingebracht werden. Noch vor der Sommerpause sollen die zweite und dritte Lesung im Parlament sowie die Anhörungen in den Ausschüssen abgeschlossen sein. Nach der Sommerpause wird dann der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat an dem Gesetzesvorhaben zu knabbern haben.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Deutsche Schlaganfall-Hilfe
BERLIN (ks). Am 10. Mai fand der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall statt. Dies nahm die Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum Anlass, gemeinsam mit dem Arzneimittelunternehmen Pfizer eine neue Aktionskampagne zu starten. Ziel der Aktion ist, die Prävention von Schlaganfall, Herzinfarkt und Gefäßverschluss voran zu treiben. Apotheken sind dabei ein wichtiger Partner. Im Vordergrund steht die Aufklärung über Risikofaktoren. Denn viele Menschen glauben, ein Schlaganfall treffe immer nur die anderen. Und so lautet das Motto der Kampagne "Ich doch nicht".Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
20 Jahre Krankenhausversorgung aus der öffentlichen Apotheke: Vom Versand zur V
BAD HOMBURG (du). 20 Jahre Krankenhausversorgung aus der öffentlichen Apotheke: diesem Anlass war die Jubiläumstagung des Bundesverbandes krankenhausversorgender Apotheker (BVKA) am 6. Mai in Bad Homburg gewidmet. Mit der zum Januar 1983 eingetretenen Änderung des Apothekengesetzes wurden die Weichen für eine qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung von Krankenhäusern gestellt. Versand von Arzneimitteln und damit die reine Belieferung konnte dem Anspruch an eine sichere Arzneimittelversorgung nicht mehr gerecht werden. Gefragt waren Ortsnähe und pharmazeutischer Sachverstand. Heute scheinen die Argumente von damals nicht mehr zu zählen. Nach 20 Jahren bewährter Versorgung von Krankenhäusern durch öffentliche Apotheken besteht die Befürchtung, dass die Entwicklung wieder in die entgegengesetzte Richtung laufen wird: Von der Versorgung hin zum Versand! Noch gravierender wären die Konsequenzen, wenn nach den Vorstellungen des zur Zeit diskutierten Roh- bzw. Arbeitsentwurfs zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz die Apothekenpflicht für Krankenhäuser ganz wegfiele.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
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