
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moregesundheitspolitik
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Referentenentwurf für weiteres Digitalisierungsgesetz
02.04.2026, 14:30 Uhr
Kooperation: Industrie darf Fortbildung sponsern
BONN (im). Ärzte dürfen angemessene Vorteile von pharmazeutischen Unternehmen annehmen, wenn dadurch die Teilnahme an wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen ermöglicht wird. Dies ist Teil einer Änderung im Berufsrecht der Mediziner, die am 23. Mai auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag in Köln beschlossen wurde.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Ministerium feilt noch immer an Formulierungshilfe
BERLIN (ks). Bis zum Redaktionsschluss der DAZ war der neueste Arbeitsentwurf zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) noch immer nicht veröffentlicht. Nachdem das Kabinett am 28. Mai beschlossen hatte, den Reformentwurf von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt als Formulierungshilfe zu verwenden, sollten noch letzte Nachbesserungen vorgenommen werden Ų doch diese dauern offenbar länger als erwartet. Im Ministerium spricht man von "technischen Problemen" Ų doch die Situation nährt auch andere Spekulationen. Während die Grundzüge der Reformvorlage letzte Woche bereits vorgestellt wurden (siehe auch den Bericht in der AZ Nr. 23, S. 1), bleiben die Details weiterhin abzuwarten.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Gmünder Ersatzkasse wirbt für Arzneimittel-Check bei DocMorris
SCHWÄBISCH/GMÜND (ks). Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) setzt weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit der holländischen Internetapotheke DocMorris: Seit dem 1. Juni analysiert DocMorris auf Wunsch den individuellen Arzneimittelkonsum von GEK-Versicherten. Dem Patienten wird das erstellte Medikamentenprofil kostenlos zur Verfügung gestellt.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Patienten-orientierte Pharmazie: Qualitätsverbesserung und Kostensenkung &ndash
BERLIN (ks). Deutschen Apothekerinnen und Apothekern wird es derzeit nicht leicht gemacht, der Zukunft freudig entgegen zu blicken: Erhöhte Rabatte zugunsten der gesetzlichen Krankenkassen, freie Preisvereinbarungen, Importklausel, Versandhandel und Mehrbesitz sind nur einige Schlagworte, die dies verdeutlichen. Die Regierung rechtfertigt ihre einschneidenden Vorhaben damit, dass jeder im Gesundheitswesen seinen Beitrag leisten müsse, die finanziell angeschlagenen Krankenkassen zu entlasten. Zudem müsse ein Wettbewerb um Qualität stattfinden. Ein kleiner Zusammenschluss von Apothekern will sich nicht schrecken lassen. Nicht an, sondern mit der Apotheke sparen, lautet seine Devise.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
IT-Verbände überreichen Telematik-Expertise: Weichenstellungen für die elektr
BERLIN (ks). Bis zum 1. Januar 2006 soll eine "intelligente" elektronische Gesundheitskarte die bisherige Versicherten-Chipkarte bundesweit abgelöst haben. So will es Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Ihre Erwartung: die Verbesserung der Patientenversorgung sowie eine Steigerung von Effektivität und Effizienz. Die Karte der 2. Generation soll etwas ganz Besonderes werden und im Ausland bereits bestehende Kartensysteme übertrumpfen Ų die Industrie erhofft sich sogar einen "Exportschlager".Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Betäubungsmittel: Bundesopiumstelle will's online
BONN (im). Ein modernes Verfahren für Betäubungsmittel mit elektronischer Bestellung der Rezepte durch Ärzte, Online-Prüfung durch die Behörde sowie einer elektronischen "Entwertung" der Rezepte in Apotheken will die Bundesopiumstelle in Bonn gemeinsam mit dem deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) entwickeln. Da dies nicht in deren Zuständigkeitsbereich liegt, richtete Dr. Gerhard Lauktien von der Bundesopiumstelle am 28. Mai in Bonn einen entsprechenden Appell an das Bundesgesundheitsministerium. So könnten Druck- und Versandkosten gespart und eine aktuelle Datenbank der ausgegebenen und belieferten BtM-Rezepte eingerichtet werden, Missbrauch eingedämmt und das Online-Verfahren z. B. in Apotheken etabliert werden.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Gesetzliche Krankenkassen weiter in den Miesen
BERLIN (ks). Auch im ersten Quartal 2002 mussten die gesetzlichen Krankenkassen erhebliche Verluste hinnehmen. Bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) soll sich das Minus auf insgesamt rund 390 Mio. Euro belaufen, die Ersatzkassen sollen gemeinsam ein Defizit von rund 140 Mio. Euro angehäuft haben.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Pilotvertrag in Nordheim: Arnzeiversorgung von Sozialhilfeempfängern
DÜSSELDORF (im). Ab dem 1. Juni dieses Jahres erhält das Sozialamt Düsseldorf verlässliche Daten zur Arzneimittelversorgung von Sozialhilfeempfängern. Zu dem Zeitpunkt tritt ein neuer Arznei- und Hilfsmittellieferungsvertrag zwischen der Stadt und dem Apothekerverband Nordrhein in Kraft, den der Verband selbst als Pilotvertrag bezeichnet.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Eichel will Tabaksteuer schrittweise erhöhen
BERLN (ks). Die von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt beabsichtigte Erhöhung der Tabaksteuer um einen Euro pro Packung wird auf Drängen von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) vermutlich schrittweise erfolgen. Schmidt will die Steuermehreinnahmen zur Finanzierung versicherungsfremder Leistungen verwenden. Um 4,5 Mrd. Euro sollen so die gesetzlichen Krankenkassen entlastet werden. Doch dieser Betrag wird den Kassen kaum pünktlich zum 1. Januar 2004 zur Verfügung stehen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Bundesärztekammer: Hoppe wieder BAK-Präsident
KÖLN (im). Mit sehr großer Mehrheit ist der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, am 22. Mai von den Delegierten des Deutschen Ärztetags in Köln in seinem Amt bestätigt worden. Hoppe erhielt 222 von 241 gültigen Stimmen. Es gab elf Enthaltungen, teilte die Bundesärztekammer (BÄK) mit.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Pharmacon Meran 2003: „Wir bleiben optimistisch“
MERAN (ral). "Wir bleiben optimistisch" Ų mit diesen Worten versuchte der Präsident der Bundesapothekerkammer, Johannes M. Metzger, auf dem 41. Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer in Meran gegen die trübe Stimmung anzukämpfen, die derzeit den Berufsstand beherrscht. In seiner Eröffnungsrede fand er erwartungsgemäß scharfe Worte der Kritik für Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und ihre Vorschläge zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG). Metzger bezeichnete das GMG als "ungeheuerlich", äußerte jedoch auch die Hoffnung, dass die Vorschläge nicht die Zustimmung des Bundesrats erhalten werden, und somit noch die Chance besteht, das Ruder herumzureißen in Richtung einer faireren Politik.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Die Krise realistisch einschätzen – und dann dagegen angehen (Festvortrag
MERAN (ral). "Deutschland zwischen Bangen und Hoffen" lautete das Thema des Festvortrags zum 41. BAK-Fortbildungskongress in Meran. Als Festredner sprach der Politikwissenschaftler Prof. Dr. jur. Arnulf Baring. Seiner Einschätzung nach ist die Krise, in der Deutschland zurzeit steckt, weitaus größer, als sie von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird Ų eine fatale Situation, denn Hilfe kann Baring zufolge nur von den Bürgern selbst kommen, von politischer Seite erwartet er keine Lösungen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Bestehen die Festbeträge auch vor den EU-Richtern?
LUXEMBURG (ks). Festbeträge laufen der Pharmaindustrie schon lange zuwider. Vor den deutschen Gerichten haben sie sich vielfach um Feststellung bemüht, dass die Festlegung der Höchstpreise für Arzneimittel durch die Spitzenverbände der Krankenkassen wettbewerbswidrig sei. Das Bundesverfassungsgericht hatte im letzten Dezember entschieden, dass dieses Preisfestsetzungsverfahren mit dem Grundgesetz zu vereinbaren ist. Nun steht noch eine Entscheidung des Europäischen Gerichthofs (EuGH) aus. Am 22. Mai stellte der zuständige Generalanwalt Francis Jacobs am EuGH seine Schlussanträge. Er ist der Ansicht, dass die Spitzenverbände zwar Unternehmen im Sinne des europäischen Wettbewerbsrechts sind und die Festbetragsfestsetzung prinzipiell wettbewerbswidrig sei. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Trotz Krise gedämpfter Optimismus
Der Festsaal des alten Kurhauses in der Salz- und Kurstadt Bad Reichenhall war bei der Eröffnungsveranstaltung des Bayerischen Apothekertages am 24. und 25. Mai 2003 bis auf den letzten Platz besetzt Ų ein Indiz dafür, dass die Apothekerschaft des Freistaates sich der kritischen politischen Lage ganz offensichtlich bewusst ist. Wer die Bayern kennt, weiß, dass sie gerade im Angesicht eines drohenden Systemwechsels ihre kämpferischen Stärken sehr wohl einzusetzen wissen. Dabei waren es nicht nur die glänzend formulierten Reden von Johannes M. Metzger, dem Präsidenten der Bayerischen Landesapothekerkammer, und von Gerhard Reichert, dem ersten Vorsitzenden des Bayerischen Apothekerverbandes e.V., die eine kämpferische Stimmung verbreiteten, sondern auch die überzeugenden Reden der geladenen Gäste: Insbesondere die Ansprache von Christa Stewens, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, sowie das Grußwort ihres CSU-Kollegen MdB Wolfgang Zöller, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit im Bundestag, sorgten trotz der unerfreulichen politischen Vorzeichen für eine gewisse Portion Optimismus, der im Übrigen die ganze sehr gelungene Veranstaltung prägte.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Nationaler Mukoviszidose-Tag: Politiker knüpfen erste Knoten eines Freundschaft
BERLIN (ks). Am 22. Mai, dem Nationalen Mukoviszidose Tag, startete die "Aktion Freundschaftsnetz", mit der Bürger und Bürgerinnen aufgefordert werden, sich der Anliegen von Mukoviszidose-Patienten unterstützend anzunehmen. Zusammen mit der Christiane Herzog Stiftung wies der Bundesverband Mukoviszidose e.V. an diesem Tag auf die Gefährdung der angemessenen medizinischen Versorgung der von dieser unheilbaren Krankheit Betroffenen hin.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Studie zu GKV-Beitragssätzen: Wiedervereinigung verantwortlich für steigende B
BERLIN/KIEL (ks). Ohne die Wiedervereinigung Deutschlands lägen die Beitragssätze zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in den alten Bundesländern auch heute noch auf dem Niveau von 1991. Nämlich bei 12,2 Prozent und damit mehr als zwei Prozentpunkte unter dem derzeit geltenden Durchschnittssatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Volkswirts Thomas Drabinski, die kürzlich in der Schriftenreihe des Kieler Fritz-Beske-Institut für Gesundheits-System-Forschung (igsf) erschienen ist.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
BSSichG-Rabatte: Hersteller zahlten bisher über 140 Mio. Euro
BERLIN/FRANKFURT (IMS/ks). Seit Anfang des Jahres müssen Arzneimittelhersteller nach dem Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einen sechsprozentigen Rabatt auf nicht-patentgeschützte Arzneimittel gewähren. Nach einer Studie des Instituts für Medizinische Statistik (IMS Health) belief sich dieser Rabatt in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 143 Mio. Euro. Hochgerechnet auf das ganze Jahr ergibt sich somit durch die Herstellerrabatte ein Einsparbetrag von über 570 Mio. Euro für die GKV.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: VFA für Streichung von OTC-Präparaten aus dem GKV-Katalog
BERLIN (ks). Nach Auffassung von Dr. Andreas Barner, Vorstands-Vize des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA), setzt das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) die gescheiterte Kostendämpfungspolitik von Rot-Grün fort. Eine umfassende Strukturreform werde wiederum vertagt. Innovative Arzneien würden durch die neuen Gesetze diskriminiert, und die Arzneimittelversorgung auf einem möglichst kostengünstigen Niveau standardisiert, erklärte Barner bei einem Pressegespräch am 21. Mai in Berlin. Doch es gibt auch Einzelaspekte der Reform, die der VFA mitträgt: z. B. die Herausnahme rezeptfreier Arzneimittel aus der Erstattungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Großhändler sollen Rabatte selber tragen
BERLIN (ks). Nach der Anhörung im Gesundheitsausschuss zur Rücknahme des Großhandelsrabatts am 21. Mai keimte kurzfristig die Hoffnung, der Antrag der Union und der FDP könnte tatsächlich Erfolg haben. Auch einige SPD-Politiker hatten sich für eine Abänderung des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) zugunsten der pharmazeutischen Großhändler und Apotheker stark gemacht. Allen voran Eike Hovermann. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat nun Entgegenkommen signalisiert. Was konkret geplant ist, stand zu Redaktionsschluss allerdings nicht fest.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Positivliste: Pharmaverbände begrüßen Ablehnung des Bundesrats
BERLIN (ks). Die Ablehnung des Positivlisten-Gesetzes durch den Bundesrat ist beim Deutschen Generikaverband und dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) auf Zustimmung gestoßen. Sie attestierten der Länderkammer ein verantwortungsbewusstes Abstimmungsverhalten.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
VFA: Schlechtere Patientenversorgung – Zentrales Institut wäre negativ
BERLIN (im). Eine echte Gesundheitsreform müsste den Versicherten mehr Wahlrechte einräumen, und ihnen individuelle Leistungspakete der Krankenkassen ermöglichen. Bisher finde hierzulande kein Wettbewerb über die Qualität der Versorgung statt, bemängelte Dr. Stefan Oschmann am 22. Mai in Berlin. Dort lehnte das Vorstandsmitglied des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) vor allem die geplante vierte Hürde für Neueinführungen Ų nach der regulären Arzneimittelzulassung Ų ab. Auf einer Veranstaltung des VFA diskutierte Oschmann mit dem SPD-Gesundheitspolitiker Horst Schmidbauer die Bedeutung des geplanten "Deutschen Instituts für Qualität in der Medizin".Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
SPD-Gesundheitsexperte: Einzelverträge mit Apotheken zulassen
BERLIN (im). Gesundheitspolitiker der SPD sehen bei Einzelverträgen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Apothekern kein Problem. Für die neuen Versorgungsformen, die die Bundesgesundheitsministerin plant, seien Einzelverträge notwendig, erklärte Horst Schmidbauer am 22. Mai in Berlin. Der stellvertretende gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion plädierte dafür, die Apotheken hier nicht außen vor zu lassen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft Stellungnahme zur Verquickung von Verschre
Die Bunderregierung plant, im Rahmen des Gesetzes zur Modernisierung des Gesundheitssystems (GMG) die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln im Sinne der Erstattungsfähigkeit durch die GKV an die Verschreibungspflicht zu koppeln. Dies ist aus Sicht der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft aus mehreren Gründen nicht nachvollziehbar und zumindest in Teilaspekten unangemessen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Seehofer kündigt Blockade an
BERLIN (ks). Für den Fraktionsvize der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Horst Seehofer ist der Gesetzentwurf zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) eine "Provokation". In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel" sagte Seehofer, CDU-Chefin Angela Merkel, der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) und er selbst hätten das Gesetzeswerk sorgfältig geprüft und "einhellig festgestellt: Das machen wir nicht mit". Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Warnung der Industrie: Hürden für innovative Arzneimittel
Berlin (im). Obwohl Deutschland im Arzneisektor im internationalen Vergleich nicht zu den innovationsfreundlichen Ländern gehört, drohen mit der geplanten Gesundheitsreform weitere Bremsen vor allem für neuentwickelte Medikamente. So bedeuteten allein die vorgesehenen Disease-Management-Programme (DMP) rückwärtsgewandte Schmalspurmedizin, äußerte Dr. Ulrich Vorderwülbecke vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) am 22. Mai vor Journalisten in Berlin.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
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