
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moregesundheitspolitik
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Referentenentwurf für weiteres Digitalisierungsgesetz
02.04.2026, 14:30 Uhr
BSSichG: Rabattvereinbarung zwischen AOK und Hexal gekündigt
JOACHIMSTAL (ks). Die im vergangenen März zwischen dem AOK-Bundesverband und dem Pharmaunternehmen Hexal ausgehandelte Rabattvereinbarung für den Lipidsenker Simvahexal läuft Ende Juni dieses Jahres bereits aus. Damit hatte der erste Rabattvertrag nach den neuen Vorgaben des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) zwischen einer gesetzlichen Krankenkasse und einem pharmazeutischen Hersteller nur eine kurze Lebensdauer. Die AOK gibt die Schuld Apothekern und Ärzten: ihre massive Einflussnahme hätte Hexal zur Kündigung des Vertrags gezwungen. Das in Holzkirchen ansässige Unternehmen sieht das allerdings anders.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Gesundheitsreform im Bundestag: FDP bringt ebenfalls eigenen Entschließungsantr
BERLIN (ks). Auch die Freien Demokraten haben anlässlich der ersten Lesung des Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes (GMG) am 18. Juni einen eigenen Antrag in den Bundestag eingebracht. "Mut zur Verantwortung Ų für ein freiheitliches Gesundheitswesen" lautet der Titel ihres Entschließungsantrags. Neben viel Kritik am rot-grünen Reformkonzept enthält dieser Antrag 20 Forderungen an die Bundesregierung. Unter anderem fordert die FDP, den Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel zu senken, eine prozentuale Zuzahlung auf Medikamente einzuführen und die Freiberuflichkeit als wesentliches Merkmal des Gesundheitswesens anzuerkennen.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
R. Berger, P. Ditzel, U. KubischTrotz allem: Pro Fut
Es gab zwar nach der Wende schon einige sächsische Apothekertage Ų jeweils im Rahmen der Interpharm in Leipzig Ų, doch in diesem Jahr veranstaltete die Sächsische Landesapothekerkammer zusammen mit dem Sächsischen Apothekerverband und der Landesgruppe Sachsen der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft ihren eigenen ersten Sächsischen Apothekertag in Dresden. Rund 200 Apothekerinnen und Apotheker hatten sich am 14. und 15. Juni im Tagungshotel eingefunden, um unter dem Motto "pro future" auch der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sie wegen des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) und des geplanten Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes (GMG) nicht resignieren wollen. Für den sächsischen Kammerpräsidenten Hans Knoll war der Apothekertag die letzte Amtshandlung. Bei der anstehenden Kammerwahl war er nicht mehr angetreten, zu seinem Nachfolger wurde Friedemann Schmidt gewählt.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Forschende Pharmafirmen: Initiative gegen rot-grüne Gesundheitspolitik gegründ
BERLIN (ks). 15 forschende Pharmafirmen Ų allesamt amerikanisch mit Sitz in Deutschland Ų haben sich zu einer gemeinsamen Initiative zusammengetan: "Dialog statt Hürden Ų Für mehr Gesundheit" lautet ihr Credo. Sie sind der Meinung, dass der derzeitige Entwurf zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) große Mängel aufweist. Vor allem die geplante Kosten-Nutzen-Bewertung für Arzneimittel durch ein Zentrum für Qualität in der Medizin bedeutet ihrer Meinung nach eine Verschlechterung der Patientenversorgung. Daher suchen die Unternehmen nun über Zeitungsanzeigen und ein Online-Portal den direkten Dialog mit Patientinnen und Patienten.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Die vierte Hürde: Ein Zentrum für Qualität in der Medizin – wo liegen d
(tmb). Zu den zentralen Neuerungen im Entwurf für das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) gehört die Gründung eines Zentrums für Qualität in der Medizin. Je nach persönlichem Standpunkt wird dies zumeist entweder kompromisslos gefordert oder ebenso uneingeschränkt als zusätzliches bürokratisches Hemmnis verworfen. Doch worum geht es dabei im Detail? Ein Blick in andere Länder, in denen vergleichbare Einrichtungen bereits arbeiten oder vorbereitet werden, zeigt, wie viele Fragen bisher offen bleiben.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Das ZL informiert: Qualitätsprobleme bei Insulinpens?
Immer wieder erhalten das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) und die Arzneimittelkommission Deutscher Apotheker Einsendungen aus Apotheken, in denen Funktionsprobleme von Insulinpens reklamiert werden. Betroffen hiervon sind vor allem Fertigpens.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Asthma-Studie in Trier: Pharmazeutische Betreuung verbessert die Arzneimittelver
BERLIN (abda/daz). Die seit Oktober 2001 im Raum Trier in 37 Apotheken laufende Studie zur Pharmazeutischen Betreuung von Asthmapatienten zeigte in einem Zwischenbericht erste Erfolge, so eine Pressemitteilung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA. Insgesamt wurden etwa 150 Patienten jeweils ein Jahr lang intensiv betreut.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsexperten: Mehr als 31 Mrd. Euro Einsparpotenzial in der GKV
BERLIN (ks). Kurz bevor sich der Bundestag ein erstes Mal mit der Gesundheitsreform befasste, hat der bis dato wenig bekannte "Falkauer Kreis" sein Reformkonzept vorgestellt. Bei Beibehaltung einer "Kernsolidarität" gehören ein gekürzter Leistungskatalog der Krankenkassen und deutlich höhere Zuzahlungen für die Patienten zu den Forderungen der Gesundheitsexperten. So soll die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um 31,2 Mrd. Euro entlastet und die Beiträge um rund drei Prozentpunkte gesenkt werden.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Gutachten zur Arzneimittelversorgung: Sparvorschläge aus dem Hause Glaeske und
BERLIN (ks). Was kann auf dem deutschen Arzneimittelmarkt verändert werden, um ihn liberaler, effizienter und qualitativ hochwertiger zu gestalten? Diese Frage stellte sich das Bundesgesundheitsministerium bereits vor einigen Monaten. Mit der Beantwortung beauftragte es den Bremer Pharmakologen Prof. Dr. Gerd Glaeske und das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen (WIdO). Das gemeinsam erstellte Gutachten wurde bereits im April dieses Jahres fertig Ų öffentlich wurde es allerdings erst in diesem Monat. Die meisten Ideen sind bekannt. Einige von ihnen wie der Versandhandel mit Arzneimitteln und der Apotheken-Mehrbesitz werden in der anstehenden Gesundheitsreform aufgegriffen. Andere, z. B. die Halbierung des Mehrwertsteuersatzes auf Arzneimittel, bleiben außen vor.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Novellierung des EG-Arzneimittelrechts: Keine Zwangsharmonisierung des Verschrei
CANNES (diz). Eine Zwangsharmonisierung des Verschreibungsstatus für Arzneimittel als verschreibungspflichtig oder als nicht-verschreibungspflichtig wird es auch in Zukunft in den Ländern der EU nicht geben. Über diese und weitere Regelungen einigte sich der Rat der EG-Gesundheitsminister am 2. Juni 2003 im Rahmen seiner Beratungen über die von der EG-Kommission vorgelegten und bereits vom Europäischen Parlament beratenen Vorschläge zur Novellierung des EG-Arzneimittelrechts.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Union beschließt Alternativantrag
BERLIN (ks). Unter dem Titel "Für ein freiheitliches, humanes Gesundheitswesen statt Staatsmedizin und Bevormundung" hat die Bundestagsfraktion der CDU/CSU am 17. Juni einen Entschließungsantrag zur Gesundheitspolitik formuliert. Mit diesem will sie der von der Regierung geplanten Gesundheitsreform entgegen treten.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Einigkeit in der Regierung – Dissonanzen in der Union
BERLIN (ks). Die rot-grüne Gesundheitsreform ist auf den Weg gebracht: Am 18. Juni Ų nach Redaktionsschluss der DAZ Ų fand in einer Sondersitzung des Bundestags die erste Lesung statt. Am 16. Juni hatten die Fraktionen von SPD und Grünen die Formulierungshilfe des Bundesgesundheitsministerium zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) mehrheitlich gebilligt. Bei den Grünen gab es vier Enthaltungen, bei der SPD stimmten sieben Abgeordnete gegen den Gesetzentwurf. Unterdessen bemühte sich die Führungsspitze der Union, in der Gesundheitspolitik wieder Geschlossenheit zu zeigen Ų zum Missfallen von Fraktionsvize Horst Seehofer.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Deutscher Generikaverband: Wechsel in der Geschäftsleitung
BERLIN/MÜNCHEN (ks). Der Deutsche Generikaverband wird bald eine neue Geschäftsführung haben: Dem bisherigen Hauptgeschäftsführer Thomas Hummels folgt am 1. Juli dieses Jahres Dr. med. Dietmar Buchberger. Hummels, Geschäftsführer des Verbandes seit seiner Gründung, wurde von den Mitgliedern wegen "seiner herausragenden Verdienste um die deutsche Generikaindustrie" einstimmig zum Ehrenpräsidenten des Verbandes gewählt.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Bevölkerungsentwicklung: Deutschlands Einwohner werden weniger und älter
BERLIN (ks). Die Lebenserwartung steigt Ų die Geburtenzahlen bleiben im Keller: Im Jahr 2050 wird in Deutschland jeder Dritte sechzig Jahre oder älter sein. Die Einwohnerzahl der Republik wird bis dahin auf das Niveau von 1963 herabsinken: auf 73 Millionen. Diese Prognose zur Bevölkerungsentwicklung stellte der Präsident des Statistischen Bundesamts, Johann Hahlen, am 6. Juni in Berlin vor.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Biopatent-Richtlinie: Ärztekammer, Greenpeace und Misereor gegen Patente auf Le
BERLIN (ks). Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich vorgenommen, die Richtlinie 98/44 der Europäischen Union (EU) zu Biopatenten möglichst noch in diesem Jahr in deutsches Recht umzusetzen. Eigentlich sollte die Umsetzung bereits bis Mitte 2000 vorgenommen werden Ų doch das haben bislang erst sechs EU-Mitgliedstaaten getan. Deutschland und acht weitere Länder hinken hinterher. Zu Recht, meinen die Bundesärztekammer (BÄK), die Umweltorganisation Greenpeace und das Bischöfliche Hilfswerk Misereor. Trotz aller Verschiedenartigkeit haben sich diese drei Organisationen zusammengefunden und am 6. Juni in Berlin eine gemeinsame Erklärung zur Patentierung von Genen und Lebewesen abgegeben.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Deutsches Zentrum für Qualität in der Medizin: VFA und Ministerium streiten um
BERLIN (ks). Das von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt geplante Deutsche Zentrum für Qualität in der Medizin ist ein rotes Tuch für die pharmazeutische Industrie. Seit die Ministerin das erste Mal sagte, sie wolle patentgeschützte Arzneimittel künftig einer Kosten-Nutzen-Bewertung durch eine zentrale Einrichtung unterziehen, machen die Pharmaverbände Ų allen voran der Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) Ų gegen das Vorhaben mobil. Doch das Bundesgesundheitsministerium weist die Behauptung des Verbands, das Institut werde die Verschreibung innovativer Medikamente verzögern, beharrlich zurück.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Außenansicht: Worin sich Arzneimittel von Staubsaugern unterscheiden
Unsere Gesundheitsministerin sagt, dass die Ärzte zu viele Medikamente verschreiben, "deren Nutzen zweifelhaft ist". Auch Sozialwissenschaftler und Pharmakritiker Gerd Glaeske kritisiert, dass sechs Prozent aller Verordnungen Arzneimittel beträfen, "deren Nutzen wissenschaftlich nicht belegt sei". Beide glauben, dass ein "Deutsches Institut für Qualität in der Medizin" hier für Änderungen (sprich Einsparungen) sorgen könne. Sogar der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) kann einer "Stiftung Warentest für Medikamente" etwas abgewinnen.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Deutsches Zentrum für Qualität in der Medizin: Kosten-Nutzen-Bewertung: Was be
BERLIN (ks). Bei allem Streit um das geplante Zentrum für Qualität in der Medizin mag der Überblick darüber verloren gehen, was die Ministerin derzeit wirklich plant. Die Formulierungshilfe zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) sieht vor, dass dem Institut die Aufgabe obliegt, für verordnungsfähige Arzneimittel "Empfehlungen" zu deren Nutzen einschließlich einer finanziellen Bewertung sowie zur Anwendung abzugeben (neu eingefügter § 35 b Sozialgesetzbuch, 5. Buch [SGB V]. Diese Empfehlungen werden sodann den Bundesausschüssen als fachliche Grundlage für ihre Beschlüsse zu den Arzneimittelrichtlinien zugeleitet. Im Folgenden wird erläutert, wie dies dem Gesetz zufolge aussehen soll — und was sich das Ministerium dabei gedacht hat.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Rente: Versorgungswerke geschützt
BONN (im). Der zwangsweisen Eingliederung von Freiberuflern wie Apothekern aber auch den als Angestellten tätigen Pharmazeuten in die gesetzliche Rentenversicherung haben Verfassungsrechtler eine Absage erteilt. Auf einer Veranstaltung zum 25-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen am 3. Juni in Berlin führten drei Juristen den Schutz der Versorgungswerke durch das Grundgesetz (GG) an.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Positivliste: Viagra rauf, Mukolytika runter
BONN (im). Dass Sildenafil (Viagra) auf der künftigen Liste erstattungsfähiger Arzneimittel ("Positivliste") steht, andere, häufig in der Praxis eingesetzte Wirkstoffe wie beispielsweise die Mukolytika Ambroxol oder Acetylcystein dagegen nicht, geht für das Bundesgesundheitsministerium in Ordnung. Auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Peter Weiß verteidigte der Parlamentarische Staatssekretär Franz Thönnes (SPD) das umstrittene Vorhaben vor kurzem im Bundestag.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Union kündigt Reform-Eckpunkte an
BERLIN (ks). Die Union signalisiert nun doch Gesprächsbereitschaft bei der anstehenden Gesundheitsreform Ų und zwar bevor der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat über das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) beraten wird. Die CDU-Parteivorsitzende Angela Merkel kündigte an, ihre Fraktion werde bei der ersten Lesung des GMG im Bundestag einen Entschließungsantrag vorlegen: "Dann haben wir unsere Alternative auf dem Tisch", so die CDU-Chefin.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Kassenabschlag: Aus fünf Prozent werden zwei Euro
BERLIN (ks). In dieser Woche soll sich die Formulierungshilfe zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) aus dem Bundesgesundheitsministerium zum Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen wandeln. Schon die in der vergangenen Woche veröffentlichte Version hatte einige Umstellungen zum Vorentwurf zu bieten, so etwa den unbeschränkten Apotheken-Mehrbesitz und die Einführung eines fixen Zuschlags für Apotheker in der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV). Ebenfalls gestrichen wird der fünfprozentige Kassenrabatt der Apotheken. Er soll einem Abschlag von zwei Euro pro Packung weichen.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Statistik: Lungenkrebs ist fünfthäufigste Todesursache
WIESBADEN (sb/daz). Wie das Statistische Bundesamt zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2003 mitteilt, starben im Jahr 2001 in Deutschland 40 053 Personen an Erkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Ohne Korrektur verspielt die Regierung Glaubwürdigkeit
Am 21. Mai 2003 fand vor dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung statt, bei der es um die Auswirkungen des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) ging, das seit Anfang des Jahres in Kraft ist. Konkret ging es vor allem um das von CDU/CSU und FDP eingebrachte "Erste Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Sicherung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung", in dem Union und FDP die rückwirkende Aufhebung des Großhandelsabschlages nach Artikel 11 BSSichG fordern. Dr. Klaus G. Brauer, einer der beiden DAZ-Herausgeber, war als Einzelsachverständiger geladen und erhielt durch Fragen von CDU- und FDP-Abgeordneten Gelegenheit, die Situation der Apotheken zu beleuchten; und er machte deutlich, dass Ų hochgerechnet auf Basis der ersten vier Monate Ų die Belastung der Apotheken praktisch dreimal so hoch ausfallen wird, wie von der Regierung nach eigenen öffentlichen Aussagen geplant. Wir geben die vorher eingereichte schriftliche Stellungnahme in leicht veränderter Fassung wieder.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
Verfassungsbeschwerde: Geld zurück von Zuck
(diz). Über 4000 Apothekerinnen und Apotheker gaben Ende des vergangenen Jahres die Erarbeitung einer Verfassungsbeschwerde gegen das Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) beim Verfassungsrechtler Prof. Dr. Rüdiger Zuck in Auftrag (siehe auch DAZ 2003, Nr. 4, S. 26). Wenngleich man den Inhalt des 123-seitigen Papiers mit den rund 7000 Seiten Anlagen begrüßte, kam an manchen Orten Unmut über die dafür angefallenen Kosten hoch. So wurde jeder, der sich an dieser Beschwerde beteiligte, mit 500 Euro zur Kasse gebeten. Angesichts der großen Zahl an Apothekerinnen und Apothekern, die sich daran beteiligten, empfanden viele das dadurch entstandene Honorar zu hoch.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
EU: Reimport-Verbot soll Versorgung der Ärmsten verbessern
BRÜSSEL (ks). Der Europäische Rat hat am 26. Mai eine Verordnung verabschiedet, die es Herstellern attraktiver machen soll, Entwicklungsländer mit verbilligten Arzneimitteln gegen HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose zu beliefern. Exporteure, die arme Länder mit Arzneimitteln zu "gestaffelten" Preisen versorgen, sollen sicher gehen können, dass ihre Ware nicht auf Umwegen in die Europäische Union (EU) zurückgelangt.Show more01.06.2003, 15:51 Uhr
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