
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
VFA begrüßt Freigabe von Versandhandel und Mehrbesitz
STUTTGART (daz). In seiner Stellungnahme zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG), die der Redaktion vorliegt, begrüßt der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) die Freigabe des nationalen und europäischen Versandhandels.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Positivliste: Gesundheitsausschuss gibt grünes Licht für Positivliste
BERLIN (ks). Der Gesetzentwurf der Regierungskoalition über die Verordnungsfähigkeit von Arzneimitteln in der vertragsärztlichen Versorgung (Positivlisten-Gesetz) ist am 17. Juni im Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung abschließend beraten worden. Dabei wurde er gegen die Stimmen der Opposition angenommen. Auch die Änderungsanträge der Koalition zu ihrem Gesetzentwurf wurden von der CDU/CSU und der FDP abgelehnt.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung: Führungskräfte fordern nachhaltige
BERLIN (ks). Die Gesundheitspolitik ist derzeit in aller Munde. So hat auch der Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Ų ein Zusammenschluss von rund 1200 Führungskräften, die der Sozialdemokratie nahe stehen Ų ein Positionspapier zum Thema erarbeitet. Darin stellt der Kreis zwölf Forderungen an eine "nachhaltige Gesundheitspolitik" auf. In manchen Teilen geht ihm das Reformkonzept der Regierung nicht weit genug. Doch es gibt auch viel Übereinstimmung: So rufen auch die SPD-nahen Manager nach einer "Liberalisierung des Arzneimittelhandels".Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Außenansicht: Arzneimittel sind nicht mehr bezahlbar – wann endlich kommt
Wenn es uns in Zukunft wieder besser gehen soll, sind durchgreifende Reformen notwendig. Alle fordern sie, alle scheinen für sie bereit zu sein, sogar Opfer bringen zu wollen. Doch die Regierung ist zögerlich. Ihre Kritiker beanstanden dann auch, dass sie Reförmchen vorschlägt statt Reformen.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Gesundheitsreform: Bütikofer kritisiert Unionskonzept – ABDA widerspricht
BERLIN (ks/abda). Der Grünen-Parteichef Reinhard Bütikofer hat den Entschließungsantrag der Union zur Gesundheitsreform scharf kritisiert. Er teilt den Optimismus vieler ranghoher SPD- und Unions-Abgeordneter, Regierung und CDU/CSU könnten eine rasche Einigung in der Gesundheitspolitik finden, nicht. Grund sei unter anderem die "Lobby-Politik" der Union. Das Konzept der CDU/CSU-Fraktion sei "vollständig vom Geist der starken Lobbys geprägt", sagte Bütikofer letzte Woche der Berliner Zeitung (Ausgabe vom 20. Juni). Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) widersprach diesen Vorwürfen.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Gesundheitsreform: Regierung und Opposition starten Gespräche
BERLIN (ks). Zwei Wochen vor der parlamentarischen Sommerpause werden in Berlin die Wege für die Gesundheitsreform ausgelotet: Wird es eine baldige Einigung im Bundestag geben Ų oder werden die Verhandlungen erst im Vermittlungsausschuss ins Rollen kommen? Ein viertägiger Anhörungsmarathon zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) startete am 23. Juni, am 24. Juni fand das erste Sondierungsgespräch der Experten von Rot-Grün und Union statt. Sollte sich dabei etwas bewegen, gilt es als wahrscheinlich, dass auch Bundeskanzler Gerhard Schröder und CDU-Chefin Angela Merkel noch in dieser Woche zu einem Gespräch zur Reform zusammentreffen werden.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Gesundheitsreform: CDU verständigt sich auf weiteres Reformprogramm
BERLIN/BAD SAAROW (ks). Die Union hat es sich in der letzten Woche nicht leicht gemacht: Erst am 17. Juni, einen Tag vor der ersten Lesung des Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes (GMG) im Bundestag, hat die Fraktion von CDU/CSU einen eigenen Entschließungsantrag formuliert. Doch ausgerechnet der prominenteste Gesundheitspolitiker der Fraktion, Horst Seehofer, unterstützt diesen Antrag nicht. Dennoch wird er das Konzept der Union in den Konsensverhandlungen mit der Regierung vertreten. Über diesen Antrag hinaus einigte sich der Bundesvorstand der CDU am 21. Juni in Bad Saarow darauf, den Beschluss der Herzog-Kommission zur langfristigen Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu unterstützen.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Schülerpraktikanten: Parmapharm wirbt für Berufsnachwuchs
HAMBURG (tmb). In den Medien kommen die Apotheken derzeit primär als Ziel von Sparmaßnahmen und somit in einem eher negativen Zusammenhang vor. Doch wenn die Apotheken eine Zukunft haben sollen, brauchen sie personellen Nachwuchs für die bevorstehenden Aufgaben. Die Apothekenkooperation parmapharm hat daher in Zusammenarbeit mit dem Wort&Bild Verlag und der Firma Hexal eine Ausbildungsinitiative gestartet, mit der künftige PKAs und PTAs angeworben werden sollen.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Hamburger Senat fest auf Kurs der unionsgeführten Länder
HAMBURG (tmb). Senator Peter Rehaag (Schill-Partei), Präses der Hamburger Behörde für Umwelt und Gesundheit, irritierte sein Publikum bei der Kammerversammlung der Apothekerkammer (AK) Hamburg am 23. Juni. In seiner Rede gebrauchte er einige Argumente, wie sie sonst eher von Befürwortern des GMG angeführt werden. In der anschließenden Diskussion bestätigte er dann allerdings klar die Position Hamburgs im Rahmen der unionsgeführten "B-Länder" gegen das GMG in seiner derzeitigen Form.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Zahl der Woche: 170 000 Beschäftigte in öffentlichen Apotheken
(sb/daz). Wie das Statistische Bundesamt zum Tag der Apotheke am 26. Juni mitteilt, waren im Jahr 2002 170 000 Personen in öffentlichen Apotheken beschäftigt. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der in öffentlichen Apotheken tätigen Personen um gut 3000 gestiegen. Das Apothekenpersonal ist überwiegend weiblich. Der Frauenanteil lag 2002 mit 87,7% noch höher als im gesamten Gesundheitswesen mit 71,7%.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
BSSichG: Rabattvereinbarung zwischen AOK und Hexal gekündigt
JOACHIMSTAL (ks). Die im vergangenen März zwischen dem AOK-Bundesverband und dem Pharmaunternehmen Hexal ausgehandelte Rabattvereinbarung für den Lipidsenker Simvahexal läuft Ende Juni dieses Jahres bereits aus. Damit hatte der erste Rabattvertrag nach den neuen Vorgaben des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) zwischen einer gesetzlichen Krankenkasse und einem pharmazeutischen Hersteller nur eine kurze Lebensdauer. Die AOK gibt die Schuld Apothekern und Ärzten: ihre massive Einflussnahme hätte Hexal zur Kündigung des Vertrags gezwungen. Das in Holzkirchen ansässige Unternehmen sieht das allerdings anders.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
Gesundheitsreform im Bundestag: FDP bringt ebenfalls eigenen Entschließungsantr
BERLIN (ks). Auch die Freien Demokraten haben anlässlich der ersten Lesung des Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes (GMG) am 18. Juni einen eigenen Antrag in den Bundestag eingebracht. "Mut zur Verantwortung Ų für ein freiheitliches Gesundheitswesen" lautet der Titel ihres Entschließungsantrags. Neben viel Kritik am rot-grünen Reformkonzept enthält dieser Antrag 20 Forderungen an die Bundesregierung. Unter anderem fordert die FDP, den Mehrwertsteuersatz auf Arzneimittel zu senken, eine prozentuale Zuzahlung auf Medikamente einzuführen und die Freiberuflichkeit als wesentliches Merkmal des Gesundheitswesens anzuerkennen.Show more22.06.2003, 15:52 Uhr
R. Berger, P. Ditzel, U. KubischTrotz allem: Pro Fut
Es gab zwar nach der Wende schon einige sächsische Apothekertage Ų jeweils im Rahmen der Interpharm in Leipzig Ų, doch in diesem Jahr veranstaltete die Sächsische Landesapothekerkammer zusammen mit dem Sächsischen Apothekerverband und der Landesgruppe Sachsen der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft ihren eigenen ersten Sächsischen Apothekertag in Dresden. Rund 200 Apothekerinnen und Apotheker hatten sich am 14. und 15. Juni im Tagungshotel eingefunden, um unter dem Motto "pro future" auch der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sie wegen des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) und des geplanten Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetzes (GMG) nicht resignieren wollen. Für den sächsischen Kammerpräsidenten Hans Knoll war der Apothekertag die letzte Amtshandlung. Bei der anstehenden Kammerwahl war er nicht mehr angetreten, zu seinem Nachfolger wurde Friedemann Schmidt gewählt.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Forschende Pharmafirmen: Initiative gegen rot-grüne Gesundheitspolitik gegründ
BERLIN (ks). 15 forschende Pharmafirmen Ų allesamt amerikanisch mit Sitz in Deutschland Ų haben sich zu einer gemeinsamen Initiative zusammengetan: "Dialog statt Hürden Ų Für mehr Gesundheit" lautet ihr Credo. Sie sind der Meinung, dass der derzeitige Entwurf zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) große Mängel aufweist. Vor allem die geplante Kosten-Nutzen-Bewertung für Arzneimittel durch ein Zentrum für Qualität in der Medizin bedeutet ihrer Meinung nach eine Verschlechterung der Patientenversorgung. Daher suchen die Unternehmen nun über Zeitungsanzeigen und ein Online-Portal den direkten Dialog mit Patientinnen und Patienten.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Die vierte Hürde: Ein Zentrum für Qualität in der Medizin – wo liegen d
(tmb). Zu den zentralen Neuerungen im Entwurf für das Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) gehört die Gründung eines Zentrums für Qualität in der Medizin. Je nach persönlichem Standpunkt wird dies zumeist entweder kompromisslos gefordert oder ebenso uneingeschränkt als zusätzliches bürokratisches Hemmnis verworfen. Doch worum geht es dabei im Detail? Ein Blick in andere Länder, in denen vergleichbare Einrichtungen bereits arbeiten oder vorbereitet werden, zeigt, wie viele Fragen bisher offen bleiben.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Das ZL informiert: Qualitätsprobleme bei Insulinpens?
Immer wieder erhalten das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) und die Arzneimittelkommission Deutscher Apotheker Einsendungen aus Apotheken, in denen Funktionsprobleme von Insulinpens reklamiert werden. Betroffen hiervon sind vor allem Fertigpens.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Asthma-Studie in Trier: Pharmazeutische Betreuung verbessert die Arzneimittelver
BERLIN (abda/daz). Die seit Oktober 2001 im Raum Trier in 37 Apotheken laufende Studie zur Pharmazeutischen Betreuung von Asthmapatienten zeigte in einem Zwischenbericht erste Erfolge, so eine Pressemitteilung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA. Insgesamt wurden etwa 150 Patienten jeweils ein Jahr lang intensiv betreut.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsexperten: Mehr als 31 Mrd. Euro Einsparpotenzial in der GKV
BERLIN (ks). Kurz bevor sich der Bundestag ein erstes Mal mit der Gesundheitsreform befasste, hat der bis dato wenig bekannte "Falkauer Kreis" sein Reformkonzept vorgestellt. Bei Beibehaltung einer "Kernsolidarität" gehören ein gekürzter Leistungskatalog der Krankenkassen und deutlich höhere Zuzahlungen für die Patienten zu den Forderungen der Gesundheitsexperten. So soll die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um 31,2 Mrd. Euro entlastet und die Beiträge um rund drei Prozentpunkte gesenkt werden.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Gutachten zur Arzneimittelversorgung: Sparvorschläge aus dem Hause Glaeske und
BERLIN (ks). Was kann auf dem deutschen Arzneimittelmarkt verändert werden, um ihn liberaler, effizienter und qualitativ hochwertiger zu gestalten? Diese Frage stellte sich das Bundesgesundheitsministerium bereits vor einigen Monaten. Mit der Beantwortung beauftragte es den Bremer Pharmakologen Prof. Dr. Gerd Glaeske und das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen (WIdO). Das gemeinsam erstellte Gutachten wurde bereits im April dieses Jahres fertig Ų öffentlich wurde es allerdings erst in diesem Monat. Die meisten Ideen sind bekannt. Einige von ihnen wie der Versandhandel mit Arzneimitteln und der Apotheken-Mehrbesitz werden in der anstehenden Gesundheitsreform aufgegriffen. Andere, z. B. die Halbierung des Mehrwertsteuersatzes auf Arzneimittel, bleiben außen vor.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Novellierung des EG-Arzneimittelrechts: Keine Zwangsharmonisierung des Verschrei
CANNES (diz). Eine Zwangsharmonisierung des Verschreibungsstatus für Arzneimittel als verschreibungspflichtig oder als nicht-verschreibungspflichtig wird es auch in Zukunft in den Ländern der EU nicht geben. Über diese und weitere Regelungen einigte sich der Rat der EG-Gesundheitsminister am 2. Juni 2003 im Rahmen seiner Beratungen über die von der EG-Kommission vorgelegten und bereits vom Europäischen Parlament beratenen Vorschläge zur Novellierung des EG-Arzneimittelrechts.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Union beschließt Alternativantrag
BERLIN (ks). Unter dem Titel "Für ein freiheitliches, humanes Gesundheitswesen statt Staatsmedizin und Bevormundung" hat die Bundestagsfraktion der CDU/CSU am 17. Juni einen Entschließungsantrag zur Gesundheitspolitik formuliert. Mit diesem will sie der von der Regierung geplanten Gesundheitsreform entgegen treten.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Einigkeit in der Regierung – Dissonanzen in der Union
BERLIN (ks). Die rot-grüne Gesundheitsreform ist auf den Weg gebracht: Am 18. Juni Ų nach Redaktionsschluss der DAZ Ų fand in einer Sondersitzung des Bundestags die erste Lesung statt. Am 16. Juni hatten die Fraktionen von SPD und Grünen die Formulierungshilfe des Bundesgesundheitsministerium zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG) mehrheitlich gebilligt. Bei den Grünen gab es vier Enthaltungen, bei der SPD stimmten sieben Abgeordnete gegen den Gesetzentwurf. Unterdessen bemühte sich die Führungsspitze der Union, in der Gesundheitspolitik wieder Geschlossenheit zu zeigen Ų zum Missfallen von Fraktionsvize Horst Seehofer.Show more15.06.2003, 15:51 Uhr
Deutscher Generikaverband: Wechsel in der Geschäftsleitung
BERLIN/MÜNCHEN (ks). Der Deutsche Generikaverband wird bald eine neue Geschäftsführung haben: Dem bisherigen Hauptgeschäftsführer Thomas Hummels folgt am 1. Juli dieses Jahres Dr. med. Dietmar Buchberger. Hummels, Geschäftsführer des Verbandes seit seiner Gründung, wurde von den Mitgliedern wegen "seiner herausragenden Verdienste um die deutsche Generikaindustrie" einstimmig zum Ehrenpräsidenten des Verbandes gewählt.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Bevölkerungsentwicklung: Deutschlands Einwohner werden weniger und älter
BERLIN (ks). Die Lebenserwartung steigt Ų die Geburtenzahlen bleiben im Keller: Im Jahr 2050 wird in Deutschland jeder Dritte sechzig Jahre oder älter sein. Die Einwohnerzahl der Republik wird bis dahin auf das Niveau von 1963 herabsinken: auf 73 Millionen. Diese Prognose zur Bevölkerungsentwicklung stellte der Präsident des Statistischen Bundesamts, Johann Hahlen, am 6. Juni in Berlin vor.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Biopatent-Richtlinie: Ärztekammer, Greenpeace und Misereor gegen Patente auf Le
BERLIN (ks). Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich vorgenommen, die Richtlinie 98/44 der Europäischen Union (EU) zu Biopatenten möglichst noch in diesem Jahr in deutsches Recht umzusetzen. Eigentlich sollte die Umsetzung bereits bis Mitte 2000 vorgenommen werden Ų doch das haben bislang erst sechs EU-Mitgliedstaaten getan. Deutschland und acht weitere Länder hinken hinterher. Zu Recht, meinen die Bundesärztekammer (BÄK), die Umweltorganisation Greenpeace und das Bischöfliche Hilfswerk Misereor. Trotz aller Verschiedenartigkeit haben sich diese drei Organisationen zusammengefunden und am 6. Juni in Berlin eine gemeinsame Erklärung zur Patentierung von Genen und Lebewesen abgegeben.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
Deutsches Zentrum für Qualität in der Medizin: VFA und Ministerium streiten um
BERLIN (ks). Das von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt geplante Deutsche Zentrum für Qualität in der Medizin ist ein rotes Tuch für die pharmazeutische Industrie. Seit die Ministerin das erste Mal sagte, sie wolle patentgeschützte Arzneimittel künftig einer Kosten-Nutzen-Bewertung durch eine zentrale Einrichtung unterziehen, machen die Pharmaverbände Ų allen voran der Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (VFA) Ų gegen das Vorhaben mobil. Doch das Bundesgesundheitsministerium weist die Behauptung des Verbands, das Institut werde die Verschreibung innovativer Medikamente verzögern, beharrlich zurück.Show more08.06.2003, 15:51 Uhr
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