
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
Ärzte und Apotheker führen „grünes Rezept“ ein
Düsseldorf (av/diz). Der Apothekerverband (AV) Nordrhein und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein führen das so genannte grüne Rezept ein. Auf diesem Rezeptformular sollen Ärzte nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel verordnen, die aufgrund der Vorschriften des GKV-Modernisierungsgesetzes nicht mehr zu Lasten der GKV verordnet werden dürfen. Mit dem grünen Rezept erhält der Rat des Arztes für ein OTC-Arzneimittel einen besonderen Empfehlungscharakter, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung von AV und KV.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Diabetes-Teststreifen ohne Zuzahlung
Bonn (im). Für Diabetes-Teststreifen müssen Patienten weiterhin nichts zuzahlen. Da Blut- und Harnteststreifen weder Arznei- noch Hilfsmittel seien, träfen die Neuregelungen der Reform nicht zu. Als Medizinprodukte seien sie weiter verordnungs- und erstattungsfähig, stellte der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) am 9. Januar in Frankfurt/Main klar.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Zulassungsbehörde: Nachzulassung 2005 beendet
Bonn (im). Die Nachzulassung von Arzneimitteln soll bis Ende 2005 abgeschlossen sein. Die Zulassungsbehörde, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn, geht von der Einhaltung dieses Termins aus, zu dem sich die Bundesregierung verpflichtet hat. Wegen des Nachzulassungsstaus hatte die EU-Kommission 1998 beim Europäischen Gerichtshof ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik eingeleitet.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Neuer Bundesausschuss will Chroniker-Problem rasch lösen
BERLIN (ks). Der mit der Gesundheitsreform neu geschaffene Gemeinsame Bundesausschuss ist am 13. Januar in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Der Gemeinsame Bundesausschuss ersetzt die bisherigen Normsetzungsgremien der gemeinsamen Selbstverwaltung (Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen bzw. Zahnärzte und Krankenkassen, Ausschuss Krankenhaus, Koordinierungsausschuss). Er hat künftig alle versorgungsrelevanten Entscheidungen zu treffen, die bisher diesen Ausschüssen oblagen. Insbesondere hat er zu entscheiden, welche Leistungen ein gesetzlich Krankenversicherter von seiner Krankenkasse erhält. Die Leitung des Gemeinsamen Bundesausschuss übernimmt Dr. Rainer Hess. Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Rürup: GMG ist besser als sein Ruf
BERLIN (ks). Der Ökonom Bert Rürup räumt ein, dass die Gesundheitsreform schlechter gestartet ist als er erwartet hatte. Mit der nach ihm benannten Kommission hatte Rürup verschiedene Vorschläge unterbreitet, die in die Reform eingeflossen sind Ų so im Bereich der Arzneimittelversorgung oder bei der Praxisgebühr. Auch wenn das Gesetz "sicher nicht der große Wurf" sei, so sei es "nüchtern betrachtet besser als sein Ruf", sagte Rürup in einem Interview mit der "Welt" (Ausgabe vom 12. Januar).Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Reform startet holprig – Ministerin erwartet rasche Klärung der Probleme
BERLIN (ks). Auch zwei Wochen nach Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) bestehen noch immer zahlreiche Unklarheiten, wie die Reform umzusetzen ist Ų insbesondere was die Praxisgebühr betrifft. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gibt sich dennoch zuversichtlich, dass die Probleme in Kürze gelöst sein werden. Auch hält sie an ihrem Ziel fest, dass ein durchschnittlicher Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 13,6 Prozent erreicht werden kann Ų fraglich bleibt allerdings der Zeitpunkt.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Barmer-Chef: GMG bietet Chancen für bessere Medizin
BERLIN (ks). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt muss sich dieser Tage viel Kritik an der Gesundheitsreform anhören. Doch einige Teile der Reform finden auch ihre Freunde unter den Akteuren im Gesundheitswesen. So erklärte der Vorstandsvorsitzende der Barmer Ersatzkasse Eckart Fiedler am 7. Januar in Berlin, er sehe gute Chancen für die Entwicklung eines Qualitätswettbewerbs durch Disease-Management-Programme (DMP) und die integrierte Versorgung.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Stern-"Kundenservice": Stern umwirbt Apotheker
(diz). Das Magazin "Stern" startet in Kürze eine achtteilige Serie zum Thema "Alternative Medizin". Da das Magazin davon ausgeht, dass diese Serie auch für Apotheker und deren Kunden von Interesse ist, schreibt der Stern-Kundenservice zur Zeit zahlreiche Apothekerinnen und Apotheker in Deutschland an, um ihnen "zwei tolle Angebote" zu unterbreiten. Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
IKK-Serviceapotheken künftig auch in Mecklenburg-Vorpommern
SCHWERIN (tmb). Das Konzept der Hausapotheken setzt sich weiter durch. Nach landesbezogenen Verträgen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein und einem bundesweiten Vertrag mit der Barmer Ersatzkasse gibt es nun auch in Mecklenburg-Vorpommern einen solchen Vertrag auf Landesebene.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Strukturdiskussion: LAK Hessen bleibt ABDA-Mitglied
(diz). Die Landesapothekerkammer (LAK) Hessen geht nach den jüngsten Entwicklungen davon aus, dass Bundesapothekerkammer (BAK) und Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA "grundsätzlich reformwillig und -fähig" sind. Eine Abstimmung unter den Delegierten ergab, dass die LAK Hessen daher zunächst Mitglied der ABDA bleiben wird.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Apotheker musizieren: 10. Treffen der Deutschen Apotheker-Bigband
Es gab sie noch: fröhliche Apotheker im Jahr 2003. Nicht diejenigen sind hier gemeint, deren Traum vom Päckchenpacken nun endlich in Erfüllung gehen wird, nein, es geht hier um 19 Kolleginnen und Kollegen aus neun Bundesländern, die sich am letzten Novemberwochenende 2003 zum gemeinsamen Musizieren trafen: die deutsche Apotheker-Bigband.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Der Sachverständigenrat: Neuer Name, neue Anschrift
BERLIN (bgm/daz). Mit In-kraft-Treten des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zum 1. Januar 2004 wird die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen abgeschafft. Wie einer Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums zu entnehmen ist, ändert sich damit die Bezeichnung des langjährig etablierten Sachverständigenrates. Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Caspers-Merk: 2004 endlich Nichtraucher werden!
BERLIN (bmg/daz). Die Parlamentarische Staatssekretärin und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marion Caspers-Merk ruft dazu auf, den Jahresanfang zu nutzen, um mit dem Rauchen aufzuhören: "Es lohnt sich immer, mit dem Rauchen aufzuhören. Gerade zum Jahreswechsel sind die Bereitschaft und die Motivation, um aus dem Tabakkonsum auszusteigen, besonders hoch."Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Hamburger Apothekerverein: Zwei gerichtliche Erfolge für die Apotheker
HAMBURG (tmb). Im November und Dezember 2003 erzielte der Hamburger Apothekerverein zwei Erfolge vor dem Landessozialgericht und dem Landgericht Hamburg gegen die BKK Hamburg und das Arznei-Haus24. Obwohl hier noch die alte Rechtslage vor dem GMG anzuwenden war, dürften die Urteile aufgrund ihrer Begründungen überwiegend auf die Verhältnisse mit dem GMG übertragbar sein und die Position der Apothekerschaft bestätigen.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Arzneimittelwerbung: Patienten sollen mehr über Arzneimittel wissen
BONN (hb) Der öffentliche Teil der 41. Mitgliederversammlung von Integritas Ų Verein für lautere Heilmittelwerbung e.V., die traditionsgemäß kurz vor Jahresschluss abgehalten wird, war dieses Mal zwei aktuellen Themen aus dem Bereich der Information und Kommunikation mit dem Patienten bzw. dem Verbraucher gewidmet. Eine Verbesserung in diesem Bereich ist bereits seit langem eines der Hauptanliegen von Integritas, wie der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Reinsch in seinen Begrüßungsworten am 11. Dezember 2003 in Bonn deutlich machte.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Krankenstand: Auf niedrigstem Niveau
BERLIN (bmg/daz). Der Krankenstand ist im Jahre 2003 auf das niedrigste Niveau seit Einführung der Lohnfortzahlung im Jahr 1970 gesunken. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilt, ergeben vorläufige Rechnungen einen Jahresdurchschnitt von 3,61 Prozent. Damit sei erstmals die 4-Prozent-Grenze unterschritten worden.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Gesundheitsreform: Noch Unklarheiten bei Zuzahlungsregelung für chronisch Krank
BERLIN (ks). Seit Jahresbeginn gelten für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung neue Zuzahlungsregelungen. Grundsätzliche Befreiungen gibt es nicht mehr. Befreit wird erst, wer seiner Krankenkasse nachweist, dass er mehr als zwei Prozent seiner jährlichen Bruttoeinnahmen für Zuzahlungen aufwenden muss. Laut GKV-Modernisierungsgesetz liegt die Belastungsobergrenze für chronisch Kranke bei einem Prozent. Doch noch scheiden sich die Geister, wer als Chroniker im Sinne der neuen Vorschriften gilt.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Patientenrechte: Kühn-Mengel nimmt Amt als Patientenbeauftragte auf
BERLIN (ks). Die Bundestagsabgeordnete Helga Kühn-Mengel (SPD) hat am 2. Januar in Berlin ihr Amt als Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patienten aufgenommen. Ab sofort steht sie Patienten sowie deren Interessenvertretungen als Ansprechpartnerin auf Seiten der Regierung zur Verfügung.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Experten erwarten nur geringe Beitragssenkungen
BERLIN (ks). Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, die 2003 noch bei durchschnittlich 14,4 Prozent lagen, sollen im kommenden Jahr auf im Schnitt 13,6 Prozent sinken. So planten es Regierungskoalition und Union, als sie die Gesundheitsreform im vergangenen Sommer aushandelten. An deutlich spürbare Absenkungen der Beiträge glaubt mittlerweile kaum noch jemand.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
Gesundheitsreform: Das ändert sich zum 1. Januar 2004 im deutschen Gesundheitsw
BERLIN (bmg/daz). Zum 1. Januar tritt eine Vielzahl von Reformen und Änderungen im deutschen Gesundheitswesen in Kraft. Über die apothekenspezifischen Veränderungen haben wir im vergangenen Jahr fortlaufend berichtet. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die weiteren Änderungen, die zum 1. Januar 2004 in der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft treten.Show more28.12.2003, 16:58 Uhr
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