
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 30. März bis 2. April 2026
05.04.2026, 05:30 Uhr
Novartis: Gedämpfter Optimismus
ZÜRICH (rw). Während der Konzern erneut hervorragende Resultate mit zweistelligem Umsatzwachstum bekannt geben konnte, blieben die Reformbestrebungen im deutschen Gesundheitswesen speziell für die Pharmasparte der Novartis Deutschland nicht ohne Folgen: diese Division musste einen Umsatzrückgang von 1,4% hinnehmen. Trotz der 2,1-prozentigen Umsatzsteigerung im Geschäftsbereich Consumer Health ging der Gesamtumsatz von 1224 Millionen Euro um 0,2% auf 1222 Millionen Euro zurück.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Praxisgebühr: Auch für Bundesbeamte und Abgeordnete
BERLIN (ks). Auch Bundesbeamte, Pensionäre des Bundes und Bundestagsabgeordnete müssen seit diesem Jahr eine Gebühr von zehn Euro pro Quartal zahlen, wenn sie einen Arzt und einen Zahnarzt aufsuchen. Die Änderung der entsprechenden Beihilfevorschrift soll rückwirkend ab 1. Januar dieses Jahres gelten, kündigte am 26. Januar der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Rainer Lingenthal, in Berlin an.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Gastkommentar: Kompetent, kommunikativ, kooperationsbereit
Alle Achtung - kein anderer Heilberuf war auf dem vom Bundesverband Managed Care organisierten Workshop besser vertreten als die deutschen Apotheker. Die ABDA hatte es als einzige Berufsorganisation geschafft, zwei Referenten (Dr. Martin Schulz und Dr. Peter Froese) zu platzieren und so das Thema "Arzneimittelversorgung in der integrierten Versorgung" hervorzuheben. Das beweist nicht nur Handlungsfähigkeit, sondern auch die Bereitschaft, sich den Herausforderungen hinsichtlich neuer Versorgungsformen zu stellen.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
Parallelimport von Arzneimitteln ist grundsätzlich zulässig
(eu/diz). In einer am 19. Januar veröffentlichten Mitteilung hat die Europäische Kommission klargestellt, wie der Grundsatz des freien Warenverkehrs in der EU in der Praxis auf Paralleleinfuhren von Arzneimitteln anzuwenden ist. Sie bezieht sich dabei auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs.Show more25.01.2004, 17:04 Uhr
ABDA zum OTC-Ausschluss: Rezeptfreies zur Prophylaxe völlig außen vor
BONN (im). Der per Gesetz vorgesehene generelle Hinauswurf rezeptfreier Arzneimittel aus der Kassenerstattung stößt bei Experten in der Apothekerschaft und bei der pharmazeutischen Industrie auf viel Kritik. So werden Arzneimittel zur Prophylaxe grundsätzlich nicht berücksichtigt, bemängelt Dr. Christiane Eckert-Lill von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, ABDA. Aus Sicht der Industrie wird durch den Ausschluss von OTC die beschwerdeadäquate Therapie behindert, darüber hinaus drohen therapeutische Lücken. Vor allem die rezeptfreien Phytopharmaka treffe die Regelung, warnt der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Hamburger Arzneimittelkurier: Einstweilige Verfügung gegen Übernahme der Praxi
HAMBURG (tmb). Am 14. Januar hat ein Wettbewerbsverband, der im Auftrag des Hamburger Apothekervereins tätig ist, beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen die Ärztegenossenschaft Hamburg e. G. erwirkt. Darin wird der Ärztegenossenschaft verboten, "im geschäftlichen Verkehr mit der Konzeption zu werben, dass ein zuzahlungsfreier Zugang zum Hausarzt für Patienten möglich ist, wenn diese bei ihrem Arzt mit dem Hamburger Arzneikurier einen Arzneimittelliefervertrag schließen und der Arzt Mitglied in der Ärztegenossenschaft Hamburg e. G. ist, oder dies durchzuführen." Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
"Partner für Innovation": Innovationsoffensive im Widerspruch zur Gesundheitspo
BERLIN (ks). Bundeskanzler Gerhard Schröder geht in die Offensive: Innovationen sollen in Deutschland stärker vorangebracht werden. Um diesen Plan zu realisieren, wurde am 15. Januar die Initiative "Partner für Innovation" ins Leben gerufen. Sie entstand nach einem Gespräch des Kanzlers sowie weiteren Regierungsmitgliedern mit Wissenschaftlern und Unternehmern. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßte dieses Gespräch, machte jedoch deutlich, dass ein Widerspruch zur "innovationsfeindlichen Gesundheitspolitik der vergangenen Jahre" bestehe. Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Wettbewerbsrecht: EU-Parlament unterstützt Standesorganisationen freier Berufe
(ks). Das Europäische Parlament hat am 16. Dezember 2003 mit breiter Mehrheit einen Entschließungsantrag mit dem Titel "Marktregelungen und Wettbewerbsregeln für die freien Berufe" angenommen. In diesem unterstreichen die Europa-Parlamentarier die Bedeutung von Standesregeln für die freien Berufe: Sie sicherten die Unparteilichkeit, Kompetenz, Integrität und Verantwortung sowie die Qualität der Dienste innerhalb der Berufsstände. Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Gesundheitsreform: DAK wehrt sich gegen „Bild“-Bericht
(diz/dak). Die "Bild am Sonntag" berichtete in ihrer Ausgabe vom 18. Januar über den Todesfall eines Dialysepatienten. Der Patient habe eine Dialysebehandlung mit der Begründung ausfallen lassen, er könne die Zuzahlung zu den Fahrkosten nicht aufbringen. In einer Pressemitteilung dementiert die Deutsche Angestellten Krankenversicherung (DAK) den Bericht von Bild, wonach die DAK den Tod des Mannes auf die Gesundheitsreform zurückgeführt habe. Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Arbeitgeberverband: Unrealistische Einschätzung
(ada/daz). Am 12. Januar 2004 fand zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und dem Bundesverband der Angestellten in Apotheken (BVA) ein Tarifgespräch statt. Einer Pressemitteilung des ADA zufolge diente das Gespräch dem Zweck, die Möglichkeiten der Tarifpartner zu einer Gestaltung des Gehaltstarif- und des Bundesrahmentarifvertrages (BRTV) auszuloten. Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Arzneimittelpreise: Preisvergleich bei Focus online
(diz). Focus online, der Internetdienst des Magazins Focus, überraschte mit Inkrafttreten der Gesundheitsreform mit einer Arzneimitteldatenbank im Netz, die für gängige OTC-Arzneimittel mit gleichen Wirkstoffen auch einen Preisvergleich zulässt. Man wolle damit den Nutzern die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, welches Präparat sie zu welchem Preis erwerben wollten. Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
GMG-Auswirkungen: Kalkulations- und Ertragssimulationsprogramm
(az). Wie wirken sich die durch das GKV-Modernisierungsgesetz neu eingeführten Bestimmungen zur Arzneimittelpreisbildung und zu den gesetzlichen Zwangsrabatten auf Umsatz und Rohertrag der öffentlichen Apotheken aus? Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Arzneimittelpreise: Verbraucherschützer ruft zum Feilschen auf
BERLIN (ks). Thomas Isenberg, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Ernährung beim Verbraucherzentrale Bundesverband, hat am 18. Januar im Deutschlandradio zum Feilschen in der Apotheke aufgerufen: Patienten sollten angesichts der weggefallenen Preisbindung für rezeptfreie Arzneimittel künftig über den Preis dieser Präparate verhandeln.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
WIdO-Studie: Gesetzlich Versicherte befürworten Solidarprinzip
BERLIN (ks). Die Mehrheit der gesetzlich Krankenversicherten steht zum Solidarsystem der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Auch die zu Jahresbeginn gestarteten Bonusprogramme treffen auf Zuspruch. Zu diesem Ergebnis kommt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in einer Studie, in der es unterschiedliche Repräsentativumfragen zum Thema ausgewertet hat. Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Vertrag mit Europa-Apotheke: Gmünder Ersatzkasse mit drittem Versender einig
BONN (im). Die Gmünder Ersatzkasse (GEK) hat in der vergangenen Woche einen Vertrag mit der niederländischen Europa Apotheek Venlo vereinbart. Damit sei nach DocMorris und der Sanicare Apotheke der dritte Arzneimittelversandhändler mit der GEK vertragseinig, teilte die Kasse am 16. Januar in Schwäbisch Gmünd mit.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Gesundheitsministerium: Liste wird OTC-Erstattung regeln
BONN (im). Patienten, die sich einer ambulanten Chemotherapie unterziehen, müssen die nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittel dafür voraussichtlich nicht selbst bezahlen. Seien OTC-Präparate für eine leitliniengerechte Behandlung einer schweren Erkrankung Ų wie in diesem Beispiel Ų notwendig, könnten sie nach wie vor auf Kassenrezept verordnet werden. Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Gesundheitsministerium: Wenn nötig, auch OTx verordnen
BERLIN (bmgs/diz). Vertragsärzte können derzeit bei schwerwiegenden Erkrankungen alle notwendigen nicht-verschreibungspflichtigen Medikamente (OTx), die zum Therapiestandard gehören, verordnen, wenn sie dies entsprechend begründen, erklärte am 19. Januar das Bundessozialministerium in Berlin. Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Festbeträge: ABDA fordert Änderungen der Gruppenbildung
BONN (im). Voraussichtlich am 13. Februar wollen die gesetzlichen Krankenkassen darüber entscheiden, welche neuen Festbeträge für Arzneimittel zum ersten April in Kraft treten. Bis zum 19. Januar hatten Vertreter der Apothekerschaft und der pharmazeutischen Industrie Gelegenheit zur Stellungnahme.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
GMG: Das Ministerium, die Selbstverwaltung und der schwarze Peter
BERLIN (ks). Der Ton hat sich in den vergangenen Tagen verschärft. Niemand will die Verantwortung für die Startschwierigkeiten der Gesundheitsreform übernehmen. Das Bundesgesundheitsministerium sieht die Selbstverwaltung gefordert: Der Gemeinsame Bundesausschuss soll für eine rasche Klärung der offenen Fragen sorgen. Die Ausschussmitglieder wiederum wollen sich von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt nicht den schwarzen Peter zuschieben lassen.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
Arbeitgeberchef: Zuzahlungsobergrenzen sind zu niedrig
BERLIN (ks). Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, rechnet in diesem und den kommenden Jahren kaum mit sinkenden Beitragssätzen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wenn es bei den bisher vorgenommenen Reformschritten bleibt. Diese seien zwar richtig, aber noch nicht ausreichend.Show more18.01.2004, 17:02 Uhr
CDU-Vize: „Beispielloses Versagen“ der Bundesregierung
BERLIN (ks). Der CDU-Vize Jürgen Rüttgers hat der Bundesregierung in der "Bild am Sonntag" (Ausgabe vom 11. Januar) bei der Gesundheitsreform "beispielloses Versagen" vorgeworfen und forderte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt indirekt zum Rücktritt auf. Schmidt wies die Vorwürfe zurück und verwies darauf, dass die Union der Reform selbst zugestimmt habe.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
Konjunkturprognose 2004: Gesundheitsreform trägt zum verhaltenen Privatkonsum b
Berlin (ks). Der weltwirtschaftliche Aufschwung hat begonnen. Bislang macht sich das jedoch nur in den USA und Asien bemerkbar. Europa hinkt der Entwicklung hinterher Ų so auch Deutschland. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht in seiner Konjunkturprognose 2004/2005 davon aus, dass die gesamtwirtschaftliche Produktion im Durchschnitt dieses Jahres konjunkturell nur um 0,8 Prozent und unter Berücksichtigung des Arbeitstageeffekts (2004 hat besonders viele Arbeitstage) um 1,4 Prozent zunehmen wird.Show more11.01.2004, 17:01 Uhr
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