
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Höherer Kassenabschlag ab 1. Januar 2027
Morgen soll das Bundeskabinett das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschließen. Ein neuer Entwurf sieht weiterhin einen Kassenabschlag von 2,07 Euro vor – allerdings erst ab 1. Januar 2027. Abda-Präsident Preis sieht die Koalition „kurz vor dem Wortbruch“.Show moregesundheitspolitik
politik
GKV-Beitragssatzstabilierungsgesetz
28.04.2026, 15:30 Uhr
KKH klagt über steigende Arzneimittelausgaben
HANNOVER (ks). Die Kaufmännische Krankenkasse KKH bilanziert ihre Ausgaben für Arzneimittel im Jahr 2007 auf 562 Mio. Euro – das entspricht einer Steigerung von 9 Prozent oder 50 Mio. Euro gegenüber dem Jahr 2006. KKH-Chef Ingo Kailuweit forderte die Politik auf, dieser Entwicklung entgegenzutreten.Show moreGKV
30.01.2008, 23:00 Uhr
FSA: Patientenkodex soll für mehr Transparenz sorgen
BERLIN (ks). Die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V. (FSA) hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 21. Januar in Berlin eine positive Bilanz gezogen. In diesem Jahr will der Verein seine Beratungstätigkeit weiter intensivieren und zudem einen Patientenkodex verabschieden, der die Zusammenarbeit von Selbsthilfeorganisationen und pharmazeutischer Industrie transparenter gestalten soll.Show moreArzneimittelindustrie
30.01.2008, 23:00 Uhr
Städtetag: Union soll Widerstand aufgeben
STUTTGART/BERLIN (ks). Der Städtetag in Stuttgart hat die CDU aufgefordert, ihren Widerstand gegen eine ärztlich kontrollierte Abgabe von synthetischem Heroin (Diamorphin) aufzugeben und gesetzgeberisch aktiv zu werden. Anderenfalls sei damit zu rechnen, dass sich Schwerstabhängige die Weiterbehandlung mit Diamorphin einklagen.Show moreDiamorphin-Therapie
30.01.2008, 23:00 Uhr
Diskussion um Todesfälle
(du). "Plötzlich und unerklärlich", so titelte die Zeitschrift Focus in ihrer jüngsten Ausgabe und griff damit zwei Todesfälle von jungen Frauen auf, die in zeitlichen Zusammenhang mit der HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs gebracht werden. Das Paul-Ehrlich-Institut und die europäische Arzneimittelbehörde EMEA sehen jedoch keinen ursächlichen Zusammenhang.Show moreHPV-Impfstoff
30.01.2008, 23:00 Uhr
Umfangreiche Fortbildung für gesicherte Qualität
HAMBURG (tmb). Vom 25. bis 27. Januar fand in Hamburg-Harburg der 16. onkologisch-pharmazeutische Fachkongress NZW statt, der aus der Tradition des Norddeutschen Zytostatikaworkshops entstanden ist. Über 700 Teilnehmer informierten sich in Vorträgen und Seminaren über die unterschiedlichsten Aspekte der Tumortherapie.Show moreOnkologisch-pharmazeutischer Fachkongress
30.01.2008, 23:00 Uhr
Grenzen der Erinnerungswerbung
BERLIN (ks). Nach einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg ist der Werbeflyer einer Apotheke, auf dem für verschiedene apothekenpflichtige Arzneimittel mit den stark verkleinerten Abbildungen der Arzneimittelpackungen geworben wird, nicht zu beanstanden. Dass der Pflichttext ("Zu Risiken und Nebenwirkungen ...") lediglich am unteren Seitenteil des Prospekts, nicht aber bei den jeweiligen Einzelprodukten abgedruckt war, sei nicht schädlich, da es sich um eine zulässige Erinnerungswerbung handele.(Urteil des OLG Oldenburg vom 8. Dezember 2007, Az.: 1 U 94/07)Show more
Apothekenwerbung
30.01.2008, 23:00 Uhr
Langfristige Nebenwirkungen der Rabattverträge
HAMBURG (tmb). Wer gewinnt und wer verliert bei Rabattverträgen? Um diese Frage ging es beim 4. Eppendorfer Dialog, den Prof. Dr. Matthias Augustin, Competenzzentrum Versorgungsforschung des Uni-Klinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), am 23. Januar veranstaltete. Experten aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens verdeutlichten langfristige Folgen des neuen Steuerungsinstruments, die angesichts der ersten Umsetzungsschwierigkeiten bisher kaum angesprochen wurden.Show moreEppendorfer Dialog
30.01.2008, 23:00 Uhr
Erhöhte Nachfrage nach HPV-Impfstoffen
BERLIN (ks). Immer mehr Mädchen und Frauen werden auf ärztliche Anordnung gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft. Mit 70.500 Packungen verdoppelte sich im Oktober 2007 die Menge an HPV-Impfstoffen gegenüber September 2007, die junge Patientinnen auf Rezept in den Apotheken erhielten. Entsprechende Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) in Eschborn veröffentlichte die ABDA am 29. Januar.Show moreDeutsches Arzneiprüfungsinstitut
30.01.2008, 23:00 Uhr
Pro Fonds
Dreyer steht zu Kompromiss
Mainz (ks). Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) hat Behauptungen zurückgewiesen, der Gesundheitsfonds bringe mehr Bürokratie und habe negative Auswirkungen auf die Behandlungsqualität. "Niemand soll die Bürgerinnen und Bürger weiter verunsichern", sagte die Ministerin am 24. Januar im Mainzer Landtag. Show more27.01.2008, 23:00 Uhr
„Aktion: Stoppt die e-Card“
Ärzte und Patienten machen gegen eGesundheitskarte mobil
Berlin (ks). Ärzte- und Patientenverbände sowie Datenschützer und Bürgerrechtler haben sich in einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, um die geplante Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Deutschland zu verhindern. Sie sind überzeugt, dass die eGK die Gesundheitsversorgung verteuern und elementare Rechte der Bürger verletzen würde.Show more27.01.2008, 23:00 Uhr
Bundesregierung fördert Erforschung seltener Krankheiten
Ministerin Schavan sieht großes Potenzial in deutschen Forschern
BERLIN (ks). Die Bundesregierung will sich verstärkt für die Erforschung seltener Erkrankungen einsetzen. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) kündigte am 23. Januar in Berlin an, ihr Haus werde entsprechende Forschungsverbünde in den nächsten zwölf Jahren mit rund 80 Millionen Euro fördern. Show more27.01.2008, 23:00 Uhr
Kettenantrag der Grünen
BERLIN (az). Erneut wurde der Antrag der Grünen-Bundestagsfraktion zur Abschaffung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes diskutiert – und wieder lehnten ihn sämtliche Fraktionen, außer den Grünen selbst, ab. Doch Biggi Bender und ihre Kollegen wollen nicht aufgeben. Sie wollen ihren aus dem September 2006 stammenden Antrag erneut ins Parlament einbringen. Doch auch dieses Ergebnis wird vorhersehbar sein. Show more27.01.2008, 23:00 Uhr
IQWiG stellt Methode zur Kosten-Nutzen-Bewertung vor
Sawicki will "Analyse der Effizienzgrenzen" offen diskutieren
BERLIN (ks). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 24. Januar in Berlin ein erstes Konzept für eine Methode der Kosten-Nutzen-Bewertung vorgestellt – die sogenannte "Analyse der Effizienzgrenzen". IQWiG-Leiter Prof. Peter Sawicki will diese Methode nun in der Fachöffentlichkeit diskutieren. Show more27.01.2008, 23:00 Uhr
Zankapfel Gesundheitsfonds
BERLIN (ks). Der geplante Gesundheitsfonds erhitzt weiterhin die Gemüter. In einer von der FDP beantragten aktuellen Stunde im Bundestag verteidigten am 18. Januar Vertreter der Großen Koalition ihre Pläne gegen die Kritik der Opposition. Dass es auch in der Union erhebliche Bedenken gegen den Fonds gibt, kam dabei nur am Rande zur Sprache. So fehlte ihr Vize-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Zöller (CSU) als Redner. Er warf Gesundheitsministerin Ulla Schmidt indessen eine Fehlplanung beim Gesundheitsfonds vor: "Schmidt trickst und täuscht, was das Zeug hält. Ich vertraue ihr nicht mehr."Show moreBundestag
23.01.2008, 23:00 Uhr
Ambulante Krankenhausbehandlung für Krebspatienten
BERLIN (ks). Gesetzlich krankenversicherte Krebspatienten sollen sich künftig auch im Krankenhaus ambulant behandeln lassen können. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bestimmte am 17. Januar in Siegburg mit einem entsprechenden Beschluss die Voraussetzungen für eine solche interdisziplinäre Behandlung.Show moreGemeinsamer Bundesausschuss
23.01.2008, 23:00 Uhr
Nervosität im Pharmagroßhandel
FRANKFURT/MAIN (ks). Die Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) hat zwischen dem 1. September und dem 30. November 2007 einen Konzernumsatz von 968,3 Mio. Euro erzielt. Wie das Unternehmen am 18. Januar mitteilte, sind dies 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Rohertrag ist im selben Zeitraum allerdings nur um 3,8 Prozent auf 55,4 Mio. Euro angestiegen. Der Pharmahändler macht den "starken Konditionenwettbewerb" in Deutschland hierfür verantwortlich.Show moreAnzag-Quartalsbericht
23.01.2008, 23:00 Uhr
Warum kleineren Herstellern bald die Luft ausgehen könnte
BONN (hb). Der weiterhin rückläufige Trend bei der Selbstmedikation und die Sorge, den kleinen und mittelständischen Pharmaunternehmen könne in den Rabattverhandlungen mit den Krankenkassen recht bald die Luft ausgehen, waren die Themen, die der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) bei seinem ersten Pressegespräch in diesem Jahr am 16. Januar 2008 in Bonn vor den Journalisten ansprach.Show moreBAH-Pressegespräch
23.01.2008, 23:00 Uhr
Gesundheitsausschuss berät Fremd- und Mehrbesitzverbot
BERLIN (ks). Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags hat sich am 23. Januar – nach Redaktionsschluss der DAZ – erneut mit dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbots für Apotheken beschäftigt. Der Antrag war bereits im September 2006 in erster Lesung im Bundestag beraten worden. Damals hatte sich außerhalb der Grünen kein Fürsprecher für die geforderte Liberalisierung gefunden.Show moreGrünen-Antrag wieder im Gespräch
23.01.2008, 23:00 Uhr
Barmer rät zu „Retaxierungsprophylaxe“
BERLIN (ks). Mit einem Rundfax hat die Barmer Ersatzkasse Apotheken Retaxationen angedroht, wenn sie trotz bestehender Rabattverträge keine rabattierten Arzneimittel abgeben. In dem Schreiben weist die Kasse darauf hin, dass die mit dem Deutschen Apothekerverband vereinbarte Friedenspflicht Ende Juni 2007 ausgelaufen sei. Seitdem seien alle Apotheken verpflichtet, Arzneimittel mit Rabattvertrag abzugeben.Show moreRabattverträge
23.01.2008, 23:00 Uhr
„Discount-Apotheke“ ist Geschäftsidee des Jahres
HILDESHEIM (ea/daz). Die easy-Apotheke ist aus einem von der Zeitschrift "Die Geschäftsidee" ausgelobten Wettbewerb zur Geschäftsidee des Jahres 2007 als Sieger hervorgegangen. Dabei ließ die Discount-Apothekenkooperation eine Internet-Suchmaschine, ein Online-Coaching sowie weitere sieben Konkurrenten hinter sich, heißt es in einer Presseinfo.Show moreeasy-Apotheke
23.01.2008, 23:00 Uhr
Patienten bevorzugen die wohnortnahe Apotheke
BERLIN (ks). Die Deutschen bringen der wohnortnahen Apotheke das größte Vertrauen entgegen. Dies hat eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der ABDA ergeben. Danach lösten 93 Prozent der Patienten ihre letzte ärztliche Verordnung in einer unabhängigen Apotheke in ihrer Wohnnähe ein. Lediglich ein Prozent der Befragten sandte das Rezept an einen Versandhändler.Show moreUmfrage im Auftrag der ABDA
23.01.2008, 23:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung