
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Höherer Kassenabschlag ab 1. Januar 2027
Morgen soll das Bundeskabinett das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschließen. Ein neuer Entwurf sieht weiterhin einen Kassenabschlag von 2,07 Euro vor – allerdings erst ab 1. Januar 2027. Abda-Präsident Preis sieht die Koalition „kurz vor dem Wortbruch“.Show moregesundheitspolitik
politik
GKV-Beitragssatzstabilierungsgesetz
28.04.2026, 15:30 Uhr
Apothekenmonopol soll abgeschafft werden
(diz). Dem Apothekensystem Schwedens stehen große Änderungen bevor. Das bis heute existierende staatliche Apothekenmonopol soll zugunsten eines für alle offenen und liberalisierten Marktes abgeschafft werden. Das staatliche Monopol hatte der Europäische Gerichtshof im Mai 2005 als Verstoß gegen EU-Recht kritisiert. Jetzt werden Vorschläge diskutiert, in welche Richtung die Deregulierung oder Neuordnung des Apothekenmarktes laufen soll.Show moreSchweden
23.01.2008, 23:00 Uhr
„Internationale Apotheke“ darf sich weiterhin so nennen
LEIPZIG (ks). Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 17. Januar entschieden, dass sich die Rathaus Apotheke in Hagen auch weiterhin "Internationale Apotheke" nennen darf. Zur Freude des Apothekeninhabers Dr. Klaus Fehske hob das Gericht sämtliche gegenteiligen Beschlüsse der Vorinstanzen auf. Die schriftlichen Urteilsgründe liegen allerdings noch nicht vor.Show moreEnde eines Streits
23.01.2008, 23:00 Uhr
Paracetamol-Großpackungen bald verschreibungspflichtig?
(du). In seiner Sitzung am 15. Januar 2008 hat der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht wichtige Beschlüsse unter anderem zu Paracetamol und Johanniskraut-haltigen Präparaten gefasst. Danach sollen Packungsgrößen von mehr als 10 g Paracetamol sowie alle parenteralen Paracetamol-Zubereitungen der Verschreibungspflicht unterstellt werden. Der Antrag auf Unterstellung Johanniskraut-haltiger Arzneimittel zur Behandlung mittelschwerer Depressionen wurde abgelehnt.Show moreÄnderungen der Verschreibungspflicht
23.01.2008, 23:00 Uhr
Barmer-Ausschreibungen teilweise gestoppt
Versorgung mit Inkontinenzhilfen ab Februar regional zersplittert
HAMBURG/BERLIN (tmb). Ausschreibungen für Hilfsmittel werden zunehmend zum Problem für Krankenversicherungen, Apotheken und Patienten. Ähnlich wie Rabattverträge können sie durch Klagen gestoppt werden, wobei die regional aufgeteilten Lose unterschiedlich betroffen sein können. Dies ist nun bei der Barmer-Ausschreibung für Inkontinenzartikel geschehen. Ob Barmer-Versicherte ihre Inkontinenzartikel in Apotheken erhalten können, wird daher ab 1. Februar vom Ort der Apotheke abhängen.Show more20.01.2008, 23:00 Uhr
DocMorris-Mutter Celesio eröffnet Büro in Berlin
Stuttgarter Konzern rückt näher an die Politik
BERLIN (ks). Der Pharmahandelskonzern Celesio will seine Lobbyarbeit verstärken. Dazu will das Stuttgarter Unternehmen ein Berliner Büro in der Nähe der Partei- und Regierungszentralen eröffnen. Nach Informationen des Online-Portals politik.de soll der Politikberater Max Müller (32) das neue Büro leiten.Show more20.01.2008, 23:00 Uhr
Mehr Organspender
Dennoch warten viele Patienten vergeblich
Berlin (ks). Noch nie gab es in Deutschland mehr Organspender: Laut Deutscher Stiftung Organtransplantation (DSO) haben im vergangenen Jahr 1313 Menschen nach ihrem Tod anderen mit einer Organspende geholfen (+4,3 Prozent). Seit 2004 ist die Zahl der Organspender um über 21 Prozent gestiegen.Show more20.01.2008, 23:00 Uhr
Easy-Chef Blume greift Linz an
Offener Brief an die Präsidentin der Bundesapothekerkammer
STUTTGART (diz). In einem offenen Brief an die Präsidentin der Bundes-apothekerkammer Magadalene Linz hat der Geschäftsführer der Kooperationsgesellschaft "easyApotheke", Oliver Blume, massive Wettbewerbsverzerrungen auf dem deutschen Apothekenmarkt beklagt. Er fordert darin vor allem eine stärkere Verankerung der Grundsätze des freien Wettbewerbs in der Bundesapothekerkammer sowie schärfere Sanktionen für Berufskollegen, die gegen das Kartellrecht verstoßen.Show more20.01.2008, 23:00 Uhr
Arzneimittelfälschungen in Deutschland
Russisches Roulette im Internet / Erschreckend geringes Problembewusstsein bei Verbrauchern
(rs). Fernreisen und Internet machen gefälschte Arzneimittel auch in Deutschland zu einem wachsenden Gesundheitsrisiko. Den Markt unterlaufen nicht nur gefälschte Lifestyle-Medikamente, sondern zunehmend auch Antibiotika, Schmerz- und Verhütungsmittel. Das Einfallstor Nummer eins ist dabei der Versandhandel, warnte die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft auf einer Pressekonferenz am 16. Januar in München.Show more20.01.2008, 23:00 Uhr
AOK: Rabattverträge stärken Pharma-Mittelstand
Verträge sorgten für positive Marktverschiebungen
STUTTGART (ks). Die AOK rühmt sich, durch ihre 2007 erstmals vereinbarten Arzneimittelrabattverträge mittelständische Pharmaunternehmen deutlich gestärkt zu haben. "Erst durch unsere Verträge ist massive Bewegung in den Generikamarkt gekommen", erklärte Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvize der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer in Sachen Rabattverträge für das AOK-System am 16. Januar in Stuttgart.Show more20.01.2008, 23:00 Uhr
EU-Kommission nimmt Pharmabranche ins Visier
BERLIN/BRÜSSEL (ks). Die Europäische Kommission will die Wettbewerbslage in der Pharmaindustrie genauer unter die Lupe nehmen. Wie die Brüsseler Behörde am 16. Januar mitteilte, hat sie zu diesem Zweck die Geschäftsräume mehrerer Hersteller von innovativen Arzneimitteln und Generika durchsuchen lassen. Show more20.01.2008, 23:00 Uhr
Oettinger bringt neue Zuzahlungen ins Spiel
BKK-Chef: Versicherte sind bereits stark belastet
BERLIN (ks). Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat sich angesichts drohender Beitragssatzanhebungen in der GKV dafür ausgesprochen, über neue Zuzahlungen nachzudenken. Die angekündigten Beitragerhöhungen der Kassen um bis zu 0,7 Prozent seien "nicht durchführbar", sagte er vergangene Woche gegenüber der "Südwestpresse".Show moreGKV-Finanzierung
20.01.2008, 23:00 Uhr
Fast 950 Ratiopharm-Präparate zuzahlungsfrei
Generikahersteller warnt vor weiterer Festbetragsabsenkung
Berlin (ks). Der in Ulm ansässige Generikahersteller Ratiopharm hat erneute Preissenkungen zum Januar 2008 verkündet. Für nahezu 950 Medikamente aus fast allen Anwendungsgebieten habe man die Preise so weit gesenkt, dass für sie keine Zuzahlung mehr anfalle.Show more20.01.2008, 23:00 Uhr
Pflegestützpunkte bleiben in der Großen Koalition umstritten
Kabinett billigt Bericht zur Pflegeversicherung
Berlin (ks). Ungeachtet der Kritik aus der Union hält das Bundeskabinett daran fest, im Rahmen der anstehenden Pflegereform sogenannte Pflegestützpunkte einzurichten. In einem Bericht zur Entwicklung der Pflegeversicherung, den das Kabinett am 16. Januar beschloss, heißt es, der Aufbau solcher Stützpunkte helfe pflegebedürftigen Menschen, "sich an den Schnittstellen zwischen den Versorgungssystemen besser zurechtzufinden".Show more20.01.2008, 23:00 Uhr
Arzneimittelhersteller zahlten zu viel ans Finanzamt
BERLIN (ks). Die deutschen Arzneimittelhersteller haben in den vergangenen fünf Jahren offenbar zu viel Umsatzsteuer gezahlt. Grund hierfür waren Unklarheiten, wie nach Einführung der Zwangsrabatte die Umsatzsteuerschuld der Hersteller zu errechnen ist. Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat nun entschieden, dass die Hersteller ihre Umsatzsteuer lediglich auf den durch den Herstellerzwangsrabatt reduzierten Betrag zu leisten haben.(Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 6. November 2007, Az.: 1 K 450/04; nicht rechtskräftig)
Show moreZwangsrabatte
16.01.2008, 23:00 Uhr
DPhG – Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis
(diz). Seit 1. Januar 2008 ist Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG). Schubert-Zsilavecz ist Hochschullehrer am Institut für Pharmazeutische Chemie und Leiter des Zentrallaboratoriums der Deutschen Apotheker (ZL). Als früherer Generalssekretär und dann Vizepräsident der Gesellschaft bringt er bereits viel Erfahrung für die Ziele, Aufgaben und Belange der DPhG mit. Wir sprachen mit ihm über seine Ziele während seiner vierjährigen Präsidentschaft und über das Selbstverständnis der DPhG.Show moreNeuer DPhG-Präsident
16.01.2008, 23:00 Uhr
GEK mit neuer Führung
SCHWÄBISCH GMÜND (ks). Die Gmünder Ersatzkasse GEK hat seit Jahresbeginn ein neues Führungsduo: Der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Rolf-Ulrich Schlenker hat Dieter Hebel als Vorstandsvorsitzenden abgelöst. Zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wurde der Leiter der Abteilung Kundenbetreuung, Alexander Stütz, berufen.Show moreKrankenkassen
16.01.2008, 23:00 Uhr
Apothekereigene Zertifizierung soll bekannter werden
BERLIN/HANNOVER (tmb). Was viele QMS-Experten schon lange erwartet haben, ist Realität geworden: Krankenversicherungen und andere Kunden fragen nach QMS-Zertifikaten von Apotheken. Bei Ausschreibungen ist die Zertifizierung ohnehin eine selbstverständliche Forderung. Doch leider kennen viele Nachfrager die Inhalte der Kammerzertifizierung für Apotheken nicht. Mehr und einheitlichere Informationen der Apotheker für die Krankenkassen könnten dies künftig ändern.Show moreQMS-Kammerzertifizierung
16.01.2008, 23:00 Uhr
Homöopathie und Anthroposophie auf dem Vormarsch
(echamp/ral). Homöopathische und anthroposophische Arzneimittel erfreuen sich in Europa einer zunehmenden Beliebtheit. Wie aus einer Pressemitteilung des Branchenverbands Echamp (European Coalition on Homeopathic and Anthroposophic Medicinal Products) hervorgeht, wächst der Absatzmarkt für homöopathische und anthroposophische Präparate um mehr als fünf Prozent pro Jahr.Show moreEuropäischer Arzneimittelmarkt
16.01.2008, 23:00 Uhr
Gesundheitsfonds bleibt in der Kritik
BERLIN (ks). Die Kritik am für 2009 geplanten Gesundheitsfonds reißt ungeachtet des Machtworts der Bundeskanzlerin nicht ab. Sowohl Bundestagsabgeordnete der Union als auch der SPD sprachen sich am vergangenen Wochenende dafür aus, die Gesundheitsreform auszusetzen. Nach den Arbeitgebern forderte nun auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) einen Stopp der Reform. Das Bundesgesundheitsministerium bekräftigte hingegen erneut, dass der Fonds wie geplant kommen werde.Show moreGesundheitsreform
16.01.2008, 23:00 Uhr
Stolz sieht Fremdund Mehrbesitz nur zum Teil kritisch
STUTTGART (diz). Die Auswirkungen einer möglichen Liberalisierung im Apothekenmarkt sieht die baden-württembergische Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz (CDU) nur zum Teil kritisch. Wie sie in einer Stellungnahme auf eine Anfrage der CDU im Baden-Württembergischen Landtag verlauten lässt, bergen vertikale Konzernverflechtungen im Gesundheitssektor die Gefahr, dass das verfügbare Angebot auf konzerneigene Produkte beschränkt wird. Aber sie glaubt auch, dass es bei der Zulassung von Fremd- und Mehrbesitz im Apothekenbereich zu mehr Wettbewerb und möglicherweise zu sinkenden Preisen kommen könnte.Show moreLiberalisierung des Apothekenmarktes
16.01.2008, 23:00 Uhr
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