
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moreNeurodermitis: Ernährung nicht leichtfertig umstellen
BERLIN (ks). Die Zahl der Kinder mit Neurodermitis steigt. Bereits jedes fünfte Kind in Deutschland ist betroffen. Die Ursachen sind wissenschaftlich noch nicht geklärt. Häufig wird Neurodermitis mit dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel verbunden. Für das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) handelt es sich hierbei vornehmlich um "Mythen". Es warnt Eltern daher, bei der Ernährung ihres Kindes leichtfertig auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten.Show moreFSA prüft Vorwürfe gegen Stada
BERLIN (ks). Der Arzneimittelhersteller Stada hat nach einem Bericht des TV-Magazins "Frontal21" jahrelang Ärzte und Apotheker mit Geld- oder Sachgeschenken dazu gebracht, den Umsatz von Stada-Arzneimitteln zu erhöhen. Nach Aussagen ehemaliger Mitarbeiter hat das Pharmaunternehmen ein breites Spektrum von Angeboten genutzt, um Ärzte in ihrem Verordnungsverhalten und Apotheker in ihrem Abgabeverhalten zu beeinflussen. Nun hat die "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V." (FSA) ein Prüfungsverfahren gegen das Unternehmen eingeleitet.Show moreProminente Schirmherrin für Apothekennotdienst-Hotline
MÜNCHEN (daz). Deutschlands einzige kostenfreie Notdienst-Hotline (0800 228 228 0) bekommt eine prominente Unterstützung: Staatsministerin a. D. Christa Stewens hat sich auf Anfrage des Vorstandes der Stiftung Deutsches Gesundheits-Telefon spontan bereit erklärt, die Schirmherrschaft für diese Initiative der deutschen Apotheker zu übernehmen.Show morePick-ups sind kein Selbstläufer
BERLIN (ks). Die derzeitige Aufregung um Pick-up-Stellen für Arzneimittel ist aus Sicht der beiden großen holländischen Versandapotheken nicht angebracht. Dass sich das Modell als relevante Versorgungsform durchsetzen wird, glaubt selbst Klaus Gritschneder, Mitglied der Geschäftsführung der Europa Apotheek Venlo, nicht. Es sei lediglich ein Zusatzangebot für Menschen, die den Arzneimittelversand nutzen wollen, aber nicht zuhause sind, um Päckchen zu empfangen, erklärte Gritschneder am 24. März im Rahmen der ftd-Konferenz Gesundheitswirtschaft in Berlin.Show moreHearing zu Rx-Versandverbot und Pick-ups
Industrie gegen Pick-upsBerlin (ks). Am 25. März wird sich der Gesundheitsausschuss des Bundestages mit dem Arzneimittelversandhandel und Pick-up-Stellen befassen: Die öffentliche Anhörung zum Antrag der Linksfraktion, den Versandhandel auf rezeptfreie Arzneimittel zu begrenzen, und der Antrag der FDP-Fraktion "Auswüchse des Versandhandels mit Arzneimittel zu unterbinden" steht auf der Tagesordnung.
Show moreBKKen stoppen Ausschreibung
Versicherte haben bei Hilfsmitteln wieder die Wahl
Show morePatienten haben oberste Priorität
20 Jahre DGVP: Toll gearbeitet, aber nichts erreichtBerlin (ks). Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. (DGVP) feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Ganz unzufrieden ist DGVP-Präsident Wolfram-Arnim Candidus nicht: "Rund 25.000 Menschen haben wir zu ihrem Recht verholfen und vor Ausgrenzung bewahrt", sagte er am 19. März in Berlin. Dennoch: Durchsetzen konnten sich die Lobbyisten für Versicherte und Patienten nicht – weder im Gemeinsamen Bundesausschuss noch bei den Kassen oder in politischen Gremien.
Show moreVersandapotheker fordern Höchstpreise
BVDVA kämpft gegen Versuche, den Versandhandel mit Arzneimitteln wieder einzuschränkenBerlin (ks). Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) fordert mehr Wettbewerb in der Apothekenlandschaft. Dazu müssten die derzeit vorgeschriebenen Festpreise für verschreibungspflichtige Arzneimittel in Höchstpreise umgewandelt werden. Außerdem müsse es Versandapotheken ermöglicht werden, ihren Kunden die Zuzahlung zu erlassen. Profitieren würden die unter Spardruck stehenden Krankenkassen und die Patienten, erklärte der BVDVA-Vorsitzende Christian Buse am Mittwoch in Berlin.
Show more120.000 gefälschte Tabletten in Berlin und Brandenburg
2008 stieg die Zahl der Sicherstellungen enormBerlin (az/bav). Der Handel mit gefälschten Arzneimitteln macht der Zollfahndung Berlin-Brandenburg schwer zu schaffen: Im vergangenen Jahr hat sie mehr als 120.000 Tabletten beschlagnahmt. 2007 waren es noch lediglich 9200 Tabletten. Insgesamt stellten die Zöllner in Berlin-Brandenburg 93 Kilogramm gefälschte oder nicht zugelassene Arzneimittel sicher, darunter gefälschte Potenzmittel und in der Bodybuilder-Szene eingesetzte anabole Steroide. Im Jahr 2007 wurden dagegen 2,2 Kilogramm konfisziert.
Show moreGenerika halten Ausgabenzuwachs im Zaum
Generika entlasten GKV im Januar um fast 1 Milliarde EuroBerlin (ks). Im Januar 2009 hat die GKV für die Arzneimittelversorgung netto, also nach Abzug der Hersteller- und Apothekenabschläge, jedoch ohne Berücksichtigung von Patientenzuzahlungen und Rückflüssen aus Rabattverträgen, rund 2,353 Mrd. Euro ausgegeben. Das entspricht einem Plus von 35 Mio. Euro (1,5%) gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies geht aus aktuellen Marktdaten von IMS Health hervor, die der Branchenverband Pro Generika am 18. März veröffentlicht hat.
Show moreLändermehrheit für Rx-Versandverbot
Bayerns Gesundheitsminister vertraut auf Länder -entscheidend ist jedoch der Bundestag
Berlin (ks). Der Gesundheitsausschuss des Bundesrats empfiehlt den Ländern, sich in ihrer Stellungnahme zur 15. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG) für eine Beschränkung des Versandhandels auf OTC-Arzneimittel auszusprechen. Dazu sollen der § 43 Abs. 1 S. 1 AMG geändert und entsprechende redaktionelle Anpassungen im Apothekengesetz und in der Apothekenbetriebsordnung vorgenommen werden.
Show moreIQWiG stellt neuen Methoden-Entwurf vor
Detailänderungen an den methodischen Grundlagen für die Kosten-Nutzen-BewertungBerlin (ks). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 18. März einen neuen Entwurf seiner Methoden zur Bewertung von Kosten-Nutzen-Verhältnissen bei Arzneimitteln vorgelegt. Dieser setzt Kommentare um, die das Institut zu früheren Entwürfen erhalten hatte. Eingearbeitet wurden insbesondere die Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirats des IQWiG. >
Show moreÄrzte hoffen auf mehr Geld
900 Mio. Euro mehr sind möglich – aber nicht jeder profitiertBerlin (tw). Eine neue Simulationsrechnung des Honorarzuwachses, den die Ärzte dieses Jahr erwarten können, kommt auf 3,5 Mrd. Euro zusätzlich im Vergleich zu 2007. Das sind 900 Mio. Euro mehr als bislang angenommen. Außerdem soll es für Belegärzte und ambulantes Operieren Honorarzuschläge von insgesamt 30 Mio. Euro geben. Die Ärzte sind jedoch noch immer nicht zufrieden.
Show moreIndustrie bietet einjährigen Preisstopp
BERLIN (ks). Anlässlich seines 13. Unternehmertages hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) abermals gefordert, die Mehrwertsteuer auf Humanarzneimittel abzusenken. Neu an dem altbekannten Vorschlag ist, dass der Verband sich im Gegenzug bereit erklärt, ein zeitlich befristetes Preismoratorium zu akzeptieren.Show moreTarifverhandlungen abgeschlossen
(ada/ral). Nach monatelangen schwierigen Verhandlungen und Auseinandersetzungen sind zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und ADEXA Die Apothekengewerkschaft neue Tarifverträge abgeschlossen worden. Sie treten rückwirkend zum 1. Januar 2009 in Kraft und haben eine Laufzeit von zwei Jahren.Show moreHAV begrüßt Forderung nach Mehrwertsteuersenkung
OFFENBACH (hav/ral). Der Hessische Apothekerverband hat mit großer Zustimmung auf den am vergangenen Wochenende auf dem Landesparteitag der Hessen-FDP angenommenen Antrag reagiert, der die Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Arzneimittel von 19 auf sieben Prozent fordert.Show moreNeues Vergaberecht, neue Fragen
BONN (hb). Neue Rahmenbedingungen für Arzneimittelrabattverträge ergeben sich zum einen aus dem GKV-Organisationsweiterentwicklungsgesetz (GKV-OrgWG), zum anderen aus der Vergaberechtsreform (VergabeRModG). Die Details wurden bei einer Veranstaltung von Colloquium pharmaceuticum am 10. März 2009 in Bonn diskutiert.Show more„Ethisches Verhalten ist Chefsache geworden“
BERLIN (tw). Die freiwillige Selbstkontrolle für die Pharmaindustrie funktioniert, die Kodizes der FSA haben sich als Standard für ethisches Handeln etabliert. Und obgleich individuelles Fehlverhalten nie völlig ausgeschlossen werden kann, hat insgesamt auf breiter Front ein Bewusstseinswandel bei den Unternehmen stattgefunden. Das ist das Fazit des Vereins "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V." (FSA) im Hinblick auf ein erfolgreiches Jahr 2008.Show moreDie Zukunft im Blick
Er fand erst zum zweiten Mal statt und schon sprengte er alle Rekorde eines regionalen Apothekertags: rund 1200 Apothekerinnen, Apotheker und PTA waren nach Münster gekommen, um sich auf dem 2. Westfälisch-lippischen Apothekertag fortzubilden und Gedanken auszutauschen – nicht nur, aber auch über die Zukunft. Hervorragende Fachvorträge waren das A und O des Apothekertags. Auf einer Fachausstellung präsentierten sich 50 Unternehmen. Für Vorträge und Ausstellung bot das Messe- und Congresscentrum Halle Münster ein großzügiges Ambiente. Und ein gelungenes Rahmenprogramm im Varieté sorgte für gute Stimmung unter den Teilnehmern.
Show moreZweifel an nichtmedikamentöser Alzheimer-Therapie
BERLIN (ks). Die Frage, ob Menschen mit Alzheimer langfristig von nichtmedikamentösen Behandlungsverfahren profitieren, bleibt auch nach dem jüngsten Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ungeklärt. Der unbefriedigende Befund ist laut IQWiG vor allem dem Umstand geschuldet, dass aussagekräftige Studien bislang fehlen. Für einzelne Ansätze gibt es zwar Hinweise auf einen Nutzen – aber auch auf einen Schaden.Show moreRechtliches
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