
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moreVor-Ort-Apotheken dominieren
GKV-Arzneimittelausgaben: Versandhandelsumsatz lag 2009 bei 350 Millionen EuroBerlin (lk). Die Vor-Ort-Apotheken dominieren nach wie vor die Arzneimittelversorgung in Deutschland, während der Versandhandel ein Nischendasein führt. Der Umsatz des Versandhandels beträgt nur etwa 1,1 Prozent der in den Vor-Ort-Apotheken abgegebenen verschreibungspflichtigen Arznei-, Verband- und Hilfsmittel. Das geht aus der amtlichen GKV-Statistik des Bundesgesundheitsministeriums über das endgültige Rechnungsergebnis der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2009 hervor.
Show moreAnzag: Positive Entwicklung
Pharmagroßhandel wächst stärker als Arzneimittelmarkt
Frankfurt (ks). Wie der Pharmagroßhändler Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) am 15. Juli mitteilte, hat er in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010
(1. September 2009 bis 31. Mai 2010) seinen Konzernumsatz um 7,3 Prozent auf 3,19 Mrd. Euro gesteigert. Die ausländischen Gesellschaften hätten mit insgesamt 265,9 Mio. Euro (Vorjahr: 200,9 Mio. Euro) zu den Erlösen beigetragen. Das Konzernergebnis habe sich um 6,9 Mio. Euro auf 23,1 Mio. Euro erhöht.
Herausforderungen für die Arzneimittelversorgung
BERLIN (cs). Wo steht das Gesundheitswesen heute und wie wird es sich vor dem Hintergrund des AMNOG-Entwurfs künftig gestalten? Antworten auf diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven gaben sechs Experten auf einer am 6. Juli von der Barmer GEK in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) in Berlin durchgeführten Tagung. Im Fokus stand dabei das Arzneimittel.Show moreApotheken aus aller Welt
STUTTGART (diz). Urlaubszeit ist Reisezeit ist Fotozeit. Wer als Apotheker, PTA, PKA oder als Pharmaziestudierender auf Reisen geht, wird wohl auch im Urlaub nie ganz den "pharmazeutischen Blick" verlieren. Fremde Apotheken an entfernten Orten werden ihn immer wie magisch anziehen und seinen Blick fesseln. Drücken Sie auf den Auslöser Ihrer Kamera. Statt Ansichtskarte: Schicken Sie uns Ihre Fotos von ausländischen Apotheken!Show moreHersteller garantieren Kostenneutralität für Insulinanaloga
STUTTGART (du). Laut G-BA-Beschluss können die lang wirkenden Insulinanaloga Insulin Glargin (Lantus®, Sanofi Aventis) und Insulin Detemir (Levemir®, Novo Nordisk) bei Typ-2-Diabetes in Zukunft nur noch zulasten der GKV verordnet werden, wenn sie nicht teurer als Humaninsulin sind. Um diesen Vorgaben nachzukommen, schließen die Hersteller mit den Krankenkassen Verträge ab, in denen sie die Kostenneutralität für ihr Analoginsulin garantieren. Sanofi Aventis bietet "Mehrwertverträge" an, Novo Nordisk "Versorgungswahlverträge".Show moreRösler erwartet für Apotheken Belastung von 175 Mio. Euro
BERLIN (ks). Der Bundestag hat am 9. Juli den Fraktionsentwurf des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der Gesetzlichen Krankenversicherung (AMNOG) in erster Lesung beraten und an die zuständigen Ausschüsse überwiesen. Das Gesetz soll insbesondere dafür sorgen, dass die Preise für patentgeschützte Arzneimittel nicht aus dem Ruder laufen und sieht zudem eine Novellierung der Großhandelsvergütung vor.Show moreGroße Aufregung – marginale Wirkung
BERLIN (lk). Die Aufregung ist groß. Der wirtschaftliche Effekt aber nur marginal. Trotzdem: Auf der Suche nach weiteren Einsparmöglichkeiten im GKV-System haben SPD und CDU jetzt die Naturheilkunde ins Visier genommen. Auch die Verbände beteiligen sich an der Debatte nach Herzenslust. Und die Regierenden freuen sich: Lenkt der Diskurs über die Homöopathie doch von den Schwächen der Gesundheitsreform ab.Show moreSteffen Seibert wird neuer Regierungssprecher
BERLIN (lk). Sie stehen selbst nur selten im Mittelpunkt. Ihr Job ist klar umrissen: Sie sollen für positive Schlagzeilen sorgen – über die Regierungspolitik und über die Kanzlerin im Besonderen. Jetzt findet an dieser sensiblen Schaltstelle im Regierungsapparat ein Wechsel statt. Ulrich Wilhelm, seit knapp fünf Jahren Angela Merkels wirkungsvoller Chefvermarkter, kehrt Berlin den Rücken. Kehrt als Intendant des Bayerischen Rundfunks zurück in seine Heimat. Steffen Seibert, der bundesweit bekannte ZDF-Nachrichtenmann, tritt am 11. August seinen Dienst im Bundespresseamt an und zugleich in die großen Fußstapfen seines Vorgängers.Show moreKoalition bleibt sich treu – Streit geht weiter
BERLIN (lk). Der Kompromiss zur Gesundheitsreform ist noch keine Woche alt, da geht der Streit in der Regierungskoalition munter weiter. Vor allem die CSU stellt die langfristige Tragfähigkeit der neuen GKV-Finanzierung in Frage. Damit sind weitere Konflikte in der anstehenden Gesetzgebung programmiert.Show moreErhebliche Folgekosten für die Krankenkassen
BERLIN (ks). Arzneimittelrabattverträge sollen den Krankenkassen helfen, Geld zu sparen. Auf 850 Mio. Euro beliefen sich die Einsparungen aus diesen Verträgen laut Bundesgesundheitsministerium im Jahr 2009. Doch eine Studie von IMS Health zu den Auswirkungen der Rabattverträge auf die Patientengesundheit und den hieraus resultierenden Folgekosten zeigt, dass ein Teil dieser Ersparnisse wieder aufgezehrt wird.Show moreOffene Fragen beim erhöhten Zwangsrabatt
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat am 9. Juli in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause das erste Sparpaket des Bundesgesundheitsministers passieren lassen: Ab 1. August bis Ende 2013 gilt der auf 16 Prozent erhöhte Zwangsrabatt auf Arzneimittel ohne Festbetrag und ein Preismoratorium. Aus Sicht der Herstellerverbände werfen die beschlossenen Regelungen jedoch noch Fragen auf. Diese sollten rasch geklärt werden – denn am Ende könnten die Apotheker das Nachsehen haben.Show moreSPD: „Gigantische Nettolüge“
Opposition und Kassen kritisieren ReformBerlin (az/dpa). Die Reformpläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) treffen auf harsche Kritik. Angesichts der Zusatzbelastungen für die rund 50 Millionen zahlenden Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen warf SPD-Chef Sigmar Gabriel der schwarz-gelben Regierungskoalition eine "gigantische Nettolüge" vor. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und FDP-Chef Guido Westerwelle hätten den Wählern mehr Netto vom Brutto versprochen, sagte Gabriel der "Berliner Zeitung": "Jetzt kommt es genau umgekehrt."
Show moreNeue Therapieoptionen für Schwerstkranke
Kabinett stimmt Arzneimittel-Härtefall-Verordnung zuBerlin (ks). Die Bundesregierung hat dem Erlass einer Ministerverordnung über das Inverkehrbringen von Arzneimitteln ohne Genehmigung oder ohne Zulassung in Härtefällen (Arzneimittel-Härtefall-Verordnung) zugestimmt. Ziel der Verordnung ist es, den Zugang für Schwerstkranke zu neuen Arzneimitteln, die sich noch in der Entwicklung befinden, durch ein unbürokratisches und rasches Verfahren zu verbessern.
Show moreBetrug in der Zytostatika-Versorgung
Altes Problem – neue Lösung?HAMBURG (tmb). Die Verarbeitung nicht zugelassener Importware in individuellen Zytostatika-Zubereitungen ist ein Dauerthema, das die Apotheken immer wieder in schlechtem Licht erscheinen lässt. In der vorigen Woche war es wieder soweit. Es wurden erneut zwei Fernsehbeiträge ausgestrahlt, in denen es überwiegend um bereits bekannte Fälle, aber auch um neue Ermittlungen ging. Inzwischen kümmern sich Krankenkassen und Apothekerorganisationen gemeinsam um die Aufarbeitung des Problems. Doch es gibt weitere Vorschläge, wie klarere vertragliche Regelungen künftig für mehr Sicherheit sorgen könnten.
Show moreAOKs im Nordosten prüfen Fusion
Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führen SondierungsgesprächeBerlin (ks). Im AOK-System sind weitere Fusionen geplant: Auch die AOK Berlin-Brandenburg und die AOK Mecklenburg-Vorpommern prüfen jetzt eine Vereinigung. In Potsdam hat dazu am 5. Juli ein erstes Gespräch zwischen den beiden AOKs stattgefunden.
Show morevdek: Sparen geht vor Beitragserhöhung
Ersatzkassenverband plädiert für Absenkung des Mehrwertsteuersatzes auf ArzneimittelBERLIN (ks). Angesichts der geplanten Erhöhung des allgemeinen Beitragssatzes zur Gesetzlichen Krankenversicherung hat der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) die Politik nochmals aufgefordert, alle Sparmöglichkeiten auszuschöpfen, bevor es zu weiteren Belastungen der Versicherten und Arbeitgeber kommt. Beim BKK Landesverband Mitte sieht man den Mehreinnahmen durch die Beitragserhöhung allerdings schon freudig entgegen.
Show moreMedizin bleibt in Lübeck
Studienbetrieb für Mediziner weiterhin gesichertLÜBECK (tmb). Der Medizinstudiengang an der Medizinischen Universität Lübeck bleibt erhalten. Am 8. Juli verkündeten der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Bundesbildungsministerin Annette Schavan in Berlin eine Einigung zwischen Bund und Land, die den weiteren Studienbetrieb für die Mediziner in Lübeck sichert.
Show moreApotheken werden nicht verschont
Neues Reformkonzept der Regierungskoalition ohne Änderung beim ApothekenabschlagBerlin (ks). Das in der vergangenen Woche präsentierte Konzept der christlich-liberalen Regierungskoalition für eine Gesundheitsreform sieht neben höheren Beiträgen für GKV-Mitglieder und Arbeitgeber auch weitere Maßnahmen auf der Ausgabenseite vor. Gespart werden soll bei Krankenhäusern, Ärzten, Krankenkassen und nochmals bei Arzneimitteln. Die Apotheker werden dagegen um keinen erneuten Sparbeitrag gebeten. Auch Schwarz-Gelb sieht offenbar: Die Pläne im Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) zur Umstellung der Großhandelsspanne treffen die Apotheken bereits hart.
Show moreKoalition einigt sich auf GKV-Reform
Versicherte zahlen steigende Kosten künftig über ZusatzbeitragBerlin (lk). Nach wochenlangem Streit hat die schwarz-gelbe Regierungskoalition ein Konzept zur Stabilisierung der GKV-Finanzen beschlossen. Um das für 2011 erwartete Defizit der gesetzlichen Krankenkassen zu decken, müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ab dem kommenden Jahr über höhere Beiträge sechs Milliarden Euro mehr bezahlen. Die Leistungsanbieter sollen 3,5 bis vier Milliarden Euro über Sparmaßnahmen beitragen. Zudem erhält die GKV im Jahr 2011 einmalig einen zwei Milliarden Euro höheren Steuerzuschuss. Darüber hinaus verständigte sich die Union/FDP-Koalition auf den Ausbau der Zusatzbeiträge. Damit soll der Einstieg in eine Kopfprämie geschafft werden.
Show moreStandesbank engagiert sich in Versorgungszentren
Apotheker- und Ärztebank beteiligt sich an Patiomed AGDÜSSELDORF (tmb). Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank beteiligt sich mit 49 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen Patiomed AG. Diese Aktiengesellschaft versteht sich als Unternehmen "von Ärzten für Ärzte" und betreibt ärztliche Versorgungszentren. "In diesen Einrichtungen stellen überwiegend freiberuflich tätige Ärzte eine bestmögliche Patientenversorgung sicher", heißt es auf der Homepage der Patiomed AG.
Show moreGKV spart 460 Millionen Euro zusätzlich
BERLIN (ks). Der GKV-Spitzenverband hat am 29. Juni die Festbeträge für 20 Festbetragsgruppen angepasst. Sie treten am 1. September 2010 in Kraft und sollen den gesetzlichen Krankenkassen zusätzliche Einsparungen in Höhe von 460 Millionen Euro pro Jahr bescheren.Show moreOesterle, Bahr und Klusen streiten über Wettbewerb
BERLIN (ks). Der parlamentarische Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Daniel Bahr (FDP), Celesio-Chef Fritz Oesterle und der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen, lieferten sich vergangene Woche in der Tageszeitung "Die Welt" (Ausgabe vom 2. Juli) ein Streitgespräch zu der Frage, wie das Gesundheitswesen künftig bezahlbar ist. Angesprochen wurde dabei auch das Thema Wettbewerb im Apothekenmarkt.Show moreRechtliches
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