
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Aiwanger: „Apotheke ohne Apotheker darf nicht zum Regelfall werden“
Die Apothekenreform ist noch im Fluss. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nutzt die Zeit, Nachbesserungen anzumahnen: Die persönliche Beratung vor Ort dürfe nicht geschwächt, hingegen müsse das seit Jahren unveränderte Packungsfixum endlich angepasst werden.Show moreNeuer Informationsflyer für Schwangere
BERLIN (ks). Apotheken können bei der ABDA einen neuen Informationsflyer für Schwangere bestellen. Der Flyer wurde von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung in Kooperation mit der ABDA herausgegeben und informiert knapp über die Gefahren des Alkohol-, Tabak- und Medikamentenkonsums in der Schwangerschaft. Die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans (FDP) und die Präsidentin der Bundesapothekerkammer, Erika Fink, stellten den Flyer am23. August in einer Berliner Apotheke vor.Show more
Erfolgreich in vielen Märkten
DÜSSELDORF (tmb). Die ARZ Haan AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurück. Das Unternehmen bietet mittlerweile weit mehr als die namensgebende Rezeptabrechnung. Es hat sich zu einem Konglomerat verschiedener Dienstleister im Gesundheitswesen entwickelt und will auch in Zukunft weiter auf Diversifizierung setzen.Show moreBarmer GEK lehnt Kostenerstattung ab
BERLIN (lk). Die Barmer GEK lehnt die Koalitionspläne zur Ausweitung der Kostenerstattung ab: "Der Blick auf die private Krankenversicherung zeigt, dass sich durch eine Teilerstattung von Kosten Ausgaben und Bürokratie erhöhen, Transparenz und Kostensteuerung hingegen abnehmen. Die Patienten bleiben auf erheblichen Mehrkosten sitzen und der gebotene Einfluss von Krankenkassen auf Preis und Qualität der medizinischen Versorgung nimmt deutlich ab", so der Vorsitzende des BarmerGEK-Verwaltungsrats Holger Langkutsch.Show moreTK stellt Privatpatienten-Tarif ein
BERLIN (lk). Aus wirtschaftlichen Gründen hat die Techniker Krankenkasse (TK) rund 7000 Versicherten den Tarif "TK-Privat-Praxis" zum Jahresende gekündigt. Mit diesem Tarif konnten sich TK-Versicherte wie Privatpatienten beim Arztbesuch behandeln lassen. Wie ein TK-Sprecher gegenüber der DAZ bestätigte, rechnete sich dieser Wahltarif nicht und muss daher zum Jahresende gekündigt werden. Über die Höhe der Verluste des TK-Privat-Praxis-Wahltarifs wollte der Sprecher keine Angaben machen.Show moreBVA will Rabattverträge kritisch unter die Lupe nehmen
BERLIN (lk). Den Abschluss von Rabattverträgen will das Bundesversicherungsamt (BVA) auch weiterhin kritisch unter die Lupe nehmen. Im vergangenen Jahr kontrollierte die Aufsichtsbehörde nach eigenen Angaben 200 vorgelegte Rabattverträge. Das teilte das BVA in seinem Jahresbericht 2009 mit.Show moreDicke Luft in Sachsen-Anhalt
BERLIN (ks). Ab September wird in den deutschen Arztpraxen traditionell gegen die saisonale Grippe geimpft. In Sachsen-Anhalt wird der Impfstoff in dieser Saison nur noch von einer Apotheke an die Praxen geliefert: Die Stern-Apotheke in Magdeburg hat die Ausschreibung der Krankenkassen der Region für die Lieferung des Grippeimpfstoffes gewonnen. Am Montag startete sie mit der Auslieferung der ersten Dosen. Der Landesapothekerverband Sachsen-Anhalt (LAV) verfolgt diese neue Art zentraler Versorgung mit großer Sorge.Show moreRabattverträge: IKKen schreiben 92 Wirkstoffe aus
IKK gesund plus und IKK classic suchen VertragspartnerBerlin (ks). Die IKK gesund plus hat am 19. August im EU-Amtsblatt die Bekanntmachung zu einer neuen Rabattvertragsausschreibung veröffentlicht. Im eigenen Namen sowie im Auftrag der IKK classic werden 92 Wirkstoffe in ebenso vielen Fachlosen ausgeschrieben.
Show more„Ich setze auf die Einsicht der Politik“
AZ-Interview mit Erika Fink, Präsidentin der BundesapothekerkammerBerlin (az). Die Novelle der Apothekenbetriebsordnung bewegt derzeit die Apothekerschaft. Die Präsidentin der Bundesapothekerkammer, Erika Fink, gibt sich angesichts der laufenden Gespräche mit dem Gesundheitsministerium zuversichtlich, dass man zu sinnvollen Änderungen kommen wird. Was das von der Regierungskoalition gewollte Pick-up-Verbot betrifft, erwarte sie, dass die Politik zu ihrer Glaubwürdigkeit zurückfinde, sagte Fink im AZ-Interview.
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GKV-Arzneimittelausgaben im Juni gestiegen
Statistischer Effekt sorgt für stärkeren AnstiegBerlin (lk). Nach in den Vormonaten moderatem Wachstum sind die Arzneimittelausgaben der Krankenkassen im Juni mit einem Plus von 6,6 Prozent wieder stärker gestiegen. Allerdings: Der Sommermonat hatte einen Arbeitstag mehr als im Vorjahr.
Show moreNeuer RKI-Präsident im Amt
Prof. Burger übernimmt Leitung des Robert Koch-InstitutsBerlin (lk). Professor Dr. Reinhard Burger hat seine Amtsgeschäfte als neuer Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) übernommen. Er wurde vom Bundespräsidenten Christian Wulff auf Vorschlag des Bundeskabinetts ernannt. In einer Feierstunde am 19. August hat der Bundesminister für Gesundheit, Philipp Rösler (FDP), ihn in sein Amt eingeführt.
Show moreCannabishaltige Arzneimittel künftig auf Rezept
Regierungskoalition will Versorgung Schwerstkranker verbessernBerlin (ks). Die Koalitionsfraktionen haben sich auf Änderungen des Betäubungsmittelrechts geeinigt: Cannabishaltige Fertigarzneimittel sollen zukünftig unter den strengen Voraussetzungen des Arzneimittelgesetzes zugelassen und auf Betäubungsmittelrezept verschrieben werden können.
Show moreDie Geschichte der Homöopathie
Neue, sechsteilige Fernsehreihe in BR-alphaMÜNCHEN (br/az). Der Fernsehsender BR-alpha zeichnet in einer neuen, sechsteiligen Dokumentationsreihe "Die Suche nach einer anderen Medizin" das bewegte Leben Samuel Hahnemanns nach und erzählt die Geschichte der Homöopathie. Es ist ein spannendes Stück Medizingeschichte über eine Heillehre, die wegen ihrer unbestrittenen Heilungserfolge inzwischen selbst von zahlreichen Schulmedizinern anerkannt wird, auch wenn ihre wissenschaftlichen Grundlagen von vielen nach wie vor angezweifelt werden. Die Reihe startet am 26. August, 19 Uhr, auf BR-alpha.
Show moreCelesio: Weniger Großhandel, mehr Dienstleistung
Käufer für Anzag-Anteile gesucht – macht Alliance Boots das Rennen?Frankfurt (dpa/az). Der Stuttgarter Pharmahändler Celesio will sich von seinen Anteilen am Frankfurter Pharmagroßhändler Anzag trennen. Das Unternehmen setzt zunehmend auf andere Geschäftsfelder – etwa das Joint Venture mit Medco, das pharmazeutische Dienstleistungen anbieten will – und möchte seine Abhängigkeit vom Pharmahandel verringern. Celesio-Vorstandschef Fritz Oesterle wollte am 18. August im "Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten" (ICFW) keine Details zum Fortgang der Verkaufsbemühungen nennen. Medienberichten zufolge soll Celesio mit dem britischen Konkurrenten Alliance Boots verhandeln.
Show moreApotheker wollen in Pakistan helfen
Hilfsorganisationen rufen zum Spenden aufBerlin (abda/az). Apotheker aus Deutschland sammeln Spenden für die kranken, verletzten und bedürftigen Menschen, die unter der andauernden Flutkatastrophe in Pakistan leiden. In Zusammenarbeit mit internationalen und regionalen Partnern haben sie schon Erste Hilfe für Pakistan geleistet – oder planen Projekte für die Zeit, wenn der Zugang zu den Bedürftigen sowie die Verteilung von Medikamenten überhaupt erst möglich sind angesichts der Überschwemmungen.
Show moreErste Korrekturen am GKV-Finanzierungsgesetz
Koalition erleichtert Weg in PKV – Säumige Versicherte sollen Strafe zahlenBerlin (lk). Besserverdienende können ab Januar 2011 wieder schneller in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Darauf haben sich bei ersten Beratungen des Diskussionsentwurfes zum GKV-Finanzierungsgesetz die Fraktionen von CDU/CSU und FDP mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) verständigt. Außerdem sollen säumige Versicherte, die den Zusatzbeitrag sechs Monate lang nicht gezahlt haben, eine Strafzahlung leisten müssen.
Show moreSchnelle Hilfe für Pakistan dringend nötig
(ah/ral). Die Überschwemmungen in Pakistan werden von Tag zu Tag schlimmer. 20 Millionen Menschen sind von der Jahrhundertflut betroffen, die dringend das Nötigste brauchen: Nahrung, Wasser, Arzneimittel, Zelte und Decken. Es ist an uns, diese verzweifelte Situation mit unseren Mitteln zu lindern.Show morePatientenquittung und Kostenerstattung sind kaum gefragt
BERLIN (ks). 82 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung der Bundesrepublik suchten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens ein Mal eine Arztpraxis auf. Frauen waren dabei mit 87 Prozent häufiger beim Arzt als Männer (76 Prozent). Wer in ein Hausarztmodell eingeschrieben war, ging öfter als der Durchschnitt zum Hausarzt. Dies geht aus einer aktuellen Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hervor.Show morePositionspapier Klinische Pharmazie
Die Fachgruppe Klinische Pharmazie der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) bittet um Veröffentlichung des nachfolgenden Positionspapiers Klinische Pharmazie:Show moreBGH vertagt Entscheidung zu Apotheken-Boni
BERLIN (ks). Am Dienstag, dem 17. August, hatte der Bundesgerichtshof (BGH) sein Urteil zu Apotheken-Bonussystemen verkünden wollen. Überraschend teilte das Gericht am Tag zuvor mit, die Verkündung sei auf den 9. September verlegt worden.Show moreSchwarz-Gelb will Cannabis-Arznei auf Rezept
BERLIN (dpa/daz). In Deutschland soll es künftig Cannabis-haltige Arzneimittel auf Rezept geben. Nach FDP-Angaben haben sich die Koalitionsfraktionen am 16. August grundsätzlich auf eine entsprechende Änderung des Betäubungsmittelrechts geeinigt. Die Gesetzesänderung solle die Möglichkeit eröffnen, Cannabis-Medikamente in Deutschland herzustellen und für eine Therapie zu verschreiben.Show moreBMG stoppt auch G-BA-Beschluss zu Gliniden
STUTTGART (du). Neben den Glitazonen sollen auch die Glinide Nateglinid (Starlix®) und Repaglinid (z. B. NovoNorm®) nach dem Willen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) in Zukunft nicht mehr zulasten der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) verordnet werden dürfen. Doch wie schon bei den Glitazonen gibt sich das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit der Begründung nicht zufrieden und fordert zusätzliche Informationen und ergänzende Stellungnahmen.Show moreAbsage an Inkontinenz-Versorgung zu Dumpingpreisen
STUTTGART (ks). Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) lehnt die Pläne der AOK Baden-Württemberg zur Versorgung ihrer Versicherten mit Inkontinenz-Hilfsmitteln ab. "Wir müssen hier ein Zeichen setzen, denn die Tendenz in der Versorgung geht immer mehr hin zu einer Billigst-Unterversorgung", sagte LAV-Präsident Fritz Becker am 16. August.Show moreRechtliches
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