
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Nein, es gibt kein gut gefülltes Osternest für die Bundesgesundheitsministerin, sondern einen gut gefüllten Werkzeugkasten – von der Finanzkommission. Wie fein, und was ist da drin? Zum Beispiel eine über fünf Jahre retardierte Fixumserhöhung. Oh nein, das darf nicht sein, Frau Warken, fassen Sie dieses Tool nicht an! Wir vertrauen Ihrem Versprechen: Das Fixum kommt, jetzt. Dafür gedulden wir uns gerne für das elektronische BtM- und T-Rezept bis 2028. Aber wir warten ungeduldig auf die Kontrolle der EU-Versender, wann kommt das Gesetz? Die dm-Versandapo in Tschechien empfiehlt derweil für ihre Produkte bereits die kostenlose Beratung – in den deutschen Vor-Ort-Apotheken. Frohe Ostern! Show moreFrühe Nutzenbewertung: Lehren aus den ersten Erfahrungen
BERLIN (bah/ks). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) will die Auswahl der zweckmäßigen Vergleichstherapie im Rahmen der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln künftig ausführlich begründen. Dies ist eines der Ergebnisse eines Expertengesprächs, das am 22. März in Berlin stattfand.Show moreCelesio trennt sich von "Oesterle-Altlasten"
Pinger will DocMorris verkaufen und Konzern neu ausrichten
STUTTGART (lk). Der neue Vorstandsvorsitzende des Stuttgarter Pharmahandelskonzerns Celesio, Markus Pinger, zieht einen Schlussstrich unter die Ära Fritz Oesterle und lässt auf seine Ankündigungen vom vergangenen Herbst jetzt Taten folgen. Mit einer tiefgreifenden strategischen Neuausrichtung will Celesio in diesem Jahr die Ertragswende schaffen und zu einem profitablen Wachstum zurückkehren. Dazu trennt sich Celesio nicht nur von DocMorris, sondern von zwei weiteren unter Amtsvorgänger Fritz Oesterle erworbenen Beteiligungen.Show moreTeilnahme an Vorteil24 vorläufig untersagt
Landgericht Nürnberg zweifelt an Pick-up-Modell
BERLIN (jz). Eine Apothekerin darf vorerst nicht mehr am Vorteil24-Modell der Linda AG teilnehmen. Wie Linda meldete, erließ das Landgericht Nürnberg am 22. März im Rahmen eines Eilverfahrens eine entsprechende einstweilige Verfügung. Die Gründe sind derzeit noch nicht bekannt. Allerdings kündigte die betroffene Apothekerin bereits an, gegen die Entscheidung Rechtsmittel einzulegen.Show moreFörderinitiative Prävention des WIPIG: Prävention vor Kuration
MÜNCHEN (diz). Unbestritten: Prävention vor Kuration ist ein Schlüssel in unserem Gesundheitswesen zu mehr Gesundheit und weniger Kosten. Diesem Gedanken hat sich auch das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) verpflichtet, das 2007 von Apothekern gegründet wurde. Zur Unterstützung des WIPIG wurde im vergangenen Jahr die Förderinitiative Prävention e. V. ins Leben gerufen. Wir sprachen mit Apothekerin Jutta Rewitzer, Vorsitzende der Förderinitiative Prävention e. V., über Aufgaben und Ziele dieser Förderinitiative.Show moreUngeeignete Arzneimittel im Alter: Frauen besonders gefährdet
BERLIN (svs). Im Jahr 2011 bekam jeder vierte Patient über 65 Jahren mindestens ein Arzneimittel verschrieben, das für ihn potenziell gefährlich ist. Zu diesem Ergebnis kommen Auswertungen der Techniker Krankenkasse (TK) und des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Zur Beurteilung der Arzneimittel wurde die Priscus-Liste herangezogen, in der 83 Wirkstoffe verzeichnet sind, auf die im Alter möglichst verzichtet werden sollte.Show moreApothekenhonorar: ABDA fordert Fixum-Anpassung
Nacht- und Notdienst, Rezeptur und BtM-Abgabe sollen gerechter vergütet werden
BERLIN (ks). Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – geht mit ihren Honorarforderungen für die Apothekerschaft in die Öffentlichkeit. Am 27. März zog sie auf einer Pressekonferenz in Berlin Bilanz. Und die sieht nicht rosig aus: "Wir betreiben die Apotheke 2012 zu den Kosten von heute und den Einnahmen von vor acht Jahren", erklärte ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf. Insgesamt fordert die ABDA für die Apotheken 624 Millionen Euro mehr. Diese könnten beispielsweise durch eine Erhöhung des Fixzuschlages um 1,04 Euro auf 9,14 Euro generiert werden.Show moreDAK-Gesundheit legt Gesundheitsreport für Berlin vor
BERLIN (svs/ks). Starke psychische Belastungen am Arbeitsplatz führen offenbar zu immer mehr krankheitsbedingten Arbeitsausfällen: Im Jahr 2011 waren psychische Krankheiten für 14 Prozent aller Fehltage von Berliner DAK-Versicherten verantwortlich. Bundesweit stehen psychische Erkrankungen an vierter Stelle.Show morePflicht zum Nachdenken über Organspende
Bundestag einigt sich in 1. Lesung fraktionsübergreifend auf neues Transplantationsgesetz
Berlin (jz). Über 16-Jährige sollen in Zukunft regelmäßig befragt werden, ob sie zur Organspende bereit sind. Eine Entscheidungspflicht soll es jedoch nicht geben. Darauf einigten sich die Bundestagsabgeordneten am 22. März in ihrer ersten Beratung zum neuen Transplantationsgesetz. Mit den geplanten Maßnahmen bringe man die Organspende einen großen Schritt voran, freute sich Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Show moreVertrauenswürdige Berufe: Platz 4 für Apotheker
Readers Digest-Studie: Politiker rangieren ganz unten
Berlin (jz). Apotheker sind vertrauenswürdig: Sie belegen Platz 4 in der Vertrauensskala der Berufe. Dies gilt laut der aktuellen Verbraucherstudie "European Trusted Brands 2012" des Magazins Reader’s Digest sowohl in Deutschland (87 Prozent) als auch Europa (83 Prozent). Aspirin® wurde von den Deutschen zur vertrauenswürdigsten Marke unter den Schmerzmitteln gewählt.Show more"Tödlicher Generika-Austausch?"
Apotheker Jürgen Wolff sucht "den Aufstand"
BRAUNSCHWEIG (rb). In den allermeisten Apotheken hat man sich damit arrangiert, die Rabattverträge der Krankenkassen pharmazeutisch gewissenhaft zu erfüllen. Nicht so Jürgen Wolff, Inhaber der Post-Apotheke in Braunschweig. Er sucht nach Gehör in der Öffentlichkeit und nutzt jede Gelegenheit, seinen Protest gegen die Rabattverträge nach außen zu tragen. Am liebsten möchte er einen "Ärzteaufstand organisieren", wie er im Gespräch mit der AZ sagte. Show moreBarmer GEK schreibt Grippeimpfstoffe aus
Lieferanten für Thüringen und Sachsen gesucht
Berlin (ks). Die Barmer GEK hat für die Impfsaison 2012/2013 die Versorgung ihrer Versicherten mit Grippeimpfstoffen in Thüringen und Sachsen öffentlich ausgeschrieben. Beide Regionen sind in mehrere Gebietslose aufgeteilt, für die jeweils eine Rahmenvereinbarung mit einem pharmazeutischen Unternehmer geschlossen werden soll.Show moreABDA und BMG bei Pick up ohne Hoffnung
Treffen im Ministerium
Berlin (lk). Keine Lösung in Sicht: Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Union und FDP ein zentrales Versprechen des Koalitionsvertrages an die Adresse der Apotheker nicht halten können – das Pick-up-Verbot. Nach einem Treffen der ABDA-Spitze mit der Führung des Bundesgesundheitsministeriums in der letzten Woche ist klar, dass es keine schnelle Lösung geben wird. Show moreLänder: Definition des "Apothekerberufs" nicht mehr zeitgemäß
Bundesratsausschüsse geben Empfehlungen zur AMG-Novelle ab
Berlin (ks/jz). Im Zuge der anstehenden Novellierung des Arzneimittelrechts kommen aus den Ländern einige Ideen, die Apotheken betreffen. So sollte nicht nur der Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln verboten werden – auch die Definition des Apothekerberufs müsse den heutigen Verhältnissen angepasst werden. Dies empfehlen die vier am Gesetzgebungsverfahren beteiligten Bundesratsausschüsse der Länderkammer. Am 30. März wird sich das Plenum des Bundesrats mit dem "Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften" beschäftigen.Show moreBecker und Pinger sprachen über DocMorris
Geheimtreffen Celesio – Deutscher Apothekerverband
Berlin (lk). Ex-Celesio-Chef Fritz Oesterle war für die Apotheker ein rotes Tuch. Sein Nachfolger im Stuttgarter Pharmahandelskonzern will das zerrüttete Verhältnis zu seinen wichtigsten Kunden wieder kitten. Bislang waren das nur Ankündigungen. Jetzt machte Markus Pinger ernst. Anfang vorletzter Woche kamen Markus Pinger und DAV-Chef Fritz Becker nach AZ-Informationen zu einem Geheimtreffen zusammen, um die Friedenspfeife zu rauchen. Nicht mit von der Partie bei der Aktion Kriegsbeil begraben: ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf.Show moreHasse übernimmt Verbandsvorsitz
Wechsel beim Apothekerverband Rheinland-Pfalz
MAINZ (lav/daz). Eine Ära geht zu Ende: Nach 28 Jahren an der Spitze des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz hat Hermann S. Keller am 18. März 2012 den Verbandsvorsitz an Theo Hasse (Zerf) übergeben.Show moreRezept-Prämien bleiben umstritten
Müssen Apotheken schärfere Wettbewerbsregeln hinnehmen als Jahrmarktsverkäufer?
BERLIN (ks). Ist die "easyRezept-Prämie" von einem Euro pro Rx- Arzneimittel berufsrechtswidrig? Die Berufsgerichte für Heilberufe am Verwaltungsgericht Mainz und dem Landgericht Nürnberg-Fürth haben hierzu bekanntlich eine unterschiedliche Auffassung. Nun liegen die Entscheidungsgründe der Anfang Februar ergangenen Urteile vor. Während man in Bayern meint, dass für Apotheker im Wettbewerb schärfere Maßstäbe gelten müssen als für Gebrauchtwagenhändler, hält man das berufsrechtliche Vorgehen der Kammer in Rheinland-Pfalz für eine unverhältnismäßige Beschränkung der Berufsausübungsfreiheit.Show morePharmazeut/in aus Leidenschaft
ProGenerika steigt aus securPharm aus
Rückschlag für Initiative zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit
BERLIN (lk). Rückschlag für securPharm: Der Branchenverband ProGenerika ist aus der gemeinsamen Initiative der Verbände der Arzneimittelhersteller, des Großhandels und der Apotheker zur Verbesserung der Fälschungssicherheit von Arzneimitteln wieder ausgestiegen. ProGenerika verzichtete auf die Mitgliedschaft bei der inzwischen erfolgten Vereinsgründung von securPharm.Show moreAlliance Boots steigt in Krebsforschung ein
Gründung einer Informations-Datenbank
BRÜSSEL (al). Boots ist in Deutschland als britische Apothekenkette bekannt. Doch betätigt sich die Alliance Boots Gruppe vor allem als Großhändler und bietet apothekenpflichtige und -übliche Produkte an. Mit über 115.500 Mitarbeitern bedient Alliance Boots Kunden und Partner in mehr als 25 Ländern. Nun tritt das Unternehmen in eine neue Phase ein und wird zusammen mit einer großen europäischen Gesundheitsorganisation eine Informations-Datenbank für die Krebsforschung gründen.Show moreG-BA: Pirfenidon hat nicht quantifizierbaren Zusatznutzen
G-BA folgt IQWiG-Empfehlung nicht
BERLIN (ks). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 15. März seinen ersten Beschluss über die Nutzenbewertung eines neuen Orphan Drug gefasst. Darin stellt er fest, dass Pirfenidon (Esbriet® von InterMune) einen "nicht quantifizierbaren Zusatznutzen" hat. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) war in seiner vorangegangenen Bewertung zu einem anderen Ergebnis gekommen. Dies lag an der zunächst herangezogenen Vergleichstherapie. Doch im G-BA hat man nach der Anhörung seine Meinung zur maßgeblichen Vergleichstherapie geändert. In der Industrie reagierte man hierauf erleichtert.Show moreTafamidis besteht frühe Nutzenbewertung
IQWiG: Zusatznutzen gilt mit Zulassung als belegt
BERLIN (ks). Das IQWiG hat zum zweiten Mal im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) eine Dossierbewertung für ein neues Arzneimittel gegen eine seltene Erkrankung abgeschlossen. Darin räumt das Kölner Institut ein, dass der Zusatznutzen von Orphan Drugs mit der Zulassung als belegt gilt. Just am gleichen Tag, hatte der G-BA entgegen der IQWiG-Empfehlung den Zusatznutzen für das erste Orphan Drug in der frühen Nutzenbewertung – Pirfenidon – bestätigt.Show more
Vom Sinn und Unsinn von Zuzahlungen
Verbände sehen keine positive Steuerungswirkung
BERLIN (ks). Angesichts der Finanzüberschüsse der gesetzlichen Krankenkassen und im Gesundheitsfonds mangelt es nicht an öffentlichkeitswirksamen Forderungen. Gerufen wird etwa nach einer Abschaffung der Praxisgebühr, Beitragssatzsenkungen oder einer Reduzierung des Steuerzuschusses. Der Verband demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) will die Patientenzuzahlungen abgeschafft wissen. Allerdings macht er dabei deutlich, dass diese ein grundsätzliches Problem seien – sie zu streichen müsse unabhängig von der Finanzlage der Kassen Ziel sein.Show moreApoBank muss zahlen
Vereinbarter Schuldenschnitt zwischen Griechenland und privaten Gläubigern
BERLIN (lk). Der zwischen Griechenland und seinen privaten Gläubigern vereinbarte Schuldenschnitt trifft auch die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (ApoBank). Die ApoBank hält laut Geschäftsbericht 100 Millionen Euro sogenannter CDS-Kreditsicherungen in ihrer Bilanz. Diese werden jetzt fällig.Show moreRechtliches
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