
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Kürzere Abrechnungszyklen wären sinnvoll“
Das E-Rezept hat das Geschäft der Apothekenrechenzentren verändert. Was heißt das für die vorhandene Infrastruktur und für die Abrechnung an sich? Und sehen die Rechenzentren selbst ihre Zukunft? Die DAZ hat bei Katja Frey, Bereichsleiterin für den Vertrieb, vom ARZ Haan nachgefragt.Show morePrivate Kassen freuen sich über mehr Versicherte
PKV-Verband stellt Branchenzahlen 2011 vor
BERLIN (ks). Die Private Krankenversicherung (PKV) steht derzeit von vielen Seiten unter Beschuss. Dennoch sind immer mehr Menschen in Deutschland privat krankenversichert – sei es über eine Voll- oder eine Zusatzversicherung. Dies vermeldete vergangene Woche der PKV-Verband.Show moreDAK: Rabattverträge für Pankreatin und Ciclosporin
Verträge mit drei Vertragspartnern pro Wirkstoff
BERLIN (ks). Die DAK-Gesundheit hat als erste Krankenkasse Rabattverträge über Arzneimittel mit den biologischen Wirkstoffen Pankreatin und Ciclosporin abgeschlossen. Rabattpartner sind jeweils drei Hersteller. Eigentlich sollten die im vergangenen August ausgeschriebenen Verträge bereits zu Jahresbeginn anlaufen. Nachprüfungsverfahren verzögerten den Start jedoch.Show moreUnion will Stiftung für Behandlungsfehler
Positionspapier zum Patientenrechtegesetz
BERLIN (lk). Im Rahmen des Gesetzes zur Verbesserung der Patientenrechte wollen die Gesundheitspolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach dem Vorbild der Aids-Stiftung eine neue Stiftung zur Entschädigung von Patienten bei ärztlichen Behandlungsfehlern gründen. "Wir werden die Einrichtung einer Stiftung prüfen, die Betroffenen in Härtefällen schnell und unbürokratisch Hilfe zukommen lässt", heißt es in einem Positionspapier der Gesundheitspolitiker der Union.Show moreImmer mehr Apotheken schließen
Vor allem drei Bundesländer betroffen
Berlin (az). So wenige Apotheken wie heute gab es zuletzt vor 15 Jahren: Derzeit sind es 21.238. Nach Angaben des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) sank ihre Zahl im vergangenen Jahr in Bayern (-44), Nordrhein-Westfalen (-34) und Hessen (-24) am stärksten. Zusammen verzeichnen die drei Bundesländer die Hälfte des bundesweiten Rückgangs (-203) im Jahr 2011.Show moreStaatsanwälte gehen gegen Zyto-Apotheker vor
Erneut Durchsuchungen bei Ärzten, Apothekern und Unternehmen
Berlin (lk). Für den Berliner Apotheker-Verein sind die im Nachrichtenmagazin "Spiegel" erhobenen Vorwürfe gegen Onkologen, Apotheken und pharmazeutische Unternehmen sowie das dazugehörige Interview des Vorsitzenden des Hamburger Apothekervereins, Dr. Jörn Graue, nur "alles alte Kamellen" oder "kalter Kaffee aufgewärmt". So steht es im Berliner Rundschreiben VI/2012 geschrieben: Der Spiegel-Bericht sei ausgefallen "wie nicht anders zu erwarten war: Bösewichte, wohin man schaut." Doch jetzt gab es eine Razzia.Show moreDatenschützer erneut bei der VSA zu Besuch
Handel mit Rezeptdatenhandel sorgt weiterhin für Wirbel
München (lk). In der März-Ausgabe von "VSAaktuell" weist die Verrechnungsstelle Süddeutscher Apotheken (VSA) erneut alle Vorwürfe im Zusammenhang mit Verstößen gegen den Datenschutz beim Rezeptdatenhandel zurück: "Ihre Rezeptdaten sind bei uns sicher und waren es zu jeder Zeit", heißt es dort. Davon scheinen aber die Datenschützer nicht überzeugt. Vorletzte Woche stattete das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht der VSA und deren Tochterfirmen GFD und Idapharm erneut einen Besuch ab.Show moreHonorar: Apothekern winken 200 Millionen Euro
"16. AMG-Novelle" bietet Möglichkeiten für Neuregelungen
Berlin (lk/ks). Die schwarz-gelbe Regierungskoalition will den Apothekern nach Informationen der AZ rund 200 Millionen Euro zusätzliches Honorar zukommen lassen: Eine entsprechende Initiative der Koalitionsfraktionen soll über den Gesundheitsausschuss des Bundestages in die derzeit laufenden Beratungen zur Änderung der arzneimittelrechtlichen Vorschriften ("16. AMG-Novelle") eingespeist werden.Show moreRestarzneimittel aus Heimen für Nicht-Krankenversicherte
Bahr diskutiert auf DAZ.online: Ich habe das rechtlich klären lassen
Berlin (lk). Am 19. April besuchte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auf einer Wahlkampftour in Bad Segeberg die "Praxis ohne Grenzen". Dort behandelt der Arzt Dr. Uwe Denker nicht krankenversicherte Patienten kostenlos. Zudem erhalten sie von ihm Arzneimittel-Musterpackungen. Diese reichen aber nicht aus – und so erbat der Mediziner Hilfe im Bundesgesundheitsministerium (BMG). Nun besuchte Bahr Dr. Denker in seiner Praxis. Nach einem einstündigen Gespräch – auch mit Apothekern und Herstellern – sprach sich der Minister dafür aus, nicht eingesetzte Alt- und Restarzneimittel aus Pflegeheimen an die betroffenen Patienten abzugeben. Das provozierte Nachfragen: Auf welcher Rechtsgrundlage könnte dies geschehen? Auch DAZ.online fragte nach.Show moreApotheker entern Piratenpartei
Gesundheitspolitisches Parteiprogramm bietet Chancen für Gestaltung
Stuttgart (as). Die elektronische Gesundheitskarte ablehnen, die Kammerpflicht abschaffen und eine transparente Information über das Gesundheitswesen bereitstellen – das sind die drei einzigen gesundheitspolitischen Forderungen der Piratenpartei, die bisher auf Landes- oder Bundesparteitagen abgestimmt wurden. Daneben klaffen gewaltige gesundheitspolitische Lücken in den Wahl- und Grundsatzprogrammen der Partei.Show moreDeutlicher Rohgewinnrückgang im Jahr 2011
Daten der Treuhand Hannover präsentiert
ROSTOCK (tmb). Die Umsätze der Apotheken im Osten Deutschlands sind im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 0,1% gesunken, die GKV-Umsätze sogar um 0,4%. Im Jahr 2010 waren dagegen noch deutliche Umsatzanstiege gegenüber 2009 verzeichnet worden. Der Rohgewinn ging im Osten auf 23,6% vom Nettoumsatz zurück (Vorjahr: 24,1%), im Westen auf 25,8% (Vorjahr: 26,3%). Diese Zahlen der Steuerberatungsgesellschaft Treuhand Hannover stellte Torsten Eimicke am 18. April bei der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Rostock vor.Show moreViva Vita-Kooperationsapotheke droht Zwangsgeld
Zuzahlungserstattung: Wettbewerbszentrale kämpft weiter
Berlin (lk). Mit einem Zwangsgeld will die Wettbewerbszentrale die Durchsetzung eines Urteils gegen die Cottbusser EU-Versandapotheke erzwingen, die mit dem Zuzahlungsclub Viva Vita kooperiert. Einen entsprechenden Antrag auf Verhängung eines Zwangsgeldes in "angemessener Höhe" hat die Wettbewerbszentrale jetzt beim Landgericht Cottbus gestellt. Parallel dazu prüft die Wettbewerbszentrale, mit einer Abmahnung direkt gegen den Zuzahlungsclub Viva Vita vorzugehen.Show moreApBetrO voraussichtlich ab Juni wirksam
Berlin (diz). Die neue Apothekenbetriebsordnung tritt voraussichtlich am 1. Juni in Kraft – diese Aussage machte Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, auf dem Euroforum-Kongress am 20. April in Berlin. Laut Bundesgesundheitsministerium wird sich das Bundeskabinett am 9. Mai abschließend mit der Verordnung beschäftigen.Show moreRilpivirin: IQWiG sieht nur beim Monopräparat Vorteil
Ergebnis der frühen Nutzenbewertung
BERLIN (ks). Der Wirkstoff Rilpivirin zur Behandlung HIV-positiver Patienten durchläuft zurzeit das Verfahren der frühen Nutzenbewertung. Zugelassen ist er sowohl als Mono- als auch als Kombinationspräparat. Am 16. April hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Ergebnisse seiner Dossierbewertung vorgelegt. Es sieht lediglich für das Monopräparat Belege für einen Zusatznutzen – und das auch nur für Männer.Show moreMedikamentenabhängigkeit: "Apotheken in der Pflicht"
Jahrbuch der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen erschienen
BERLIN (as). Alkohol, Tabak und Medikamente – diese legalen Drogen sind laut aktuellem Jahrbuch der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) die größten Probleme des Suchtmittelkonsums. Die DHS fordert daher, bei Alkohol und Tabak Präventionsmaßnahmen wie Preiserhöhungen und Werbeeinschränkungen effektiver durchzusetzen. Im Bereich der Medikamentenabhängigkeit sieht sie auch die Apotheker in der Pflicht: Diese müssten besonders bei Schlaf- und Schmerzmitteln sowie bei Nasensprays intensiv beraten.Show moreErmittlungen halten sich in Grenzen
Arzneimittelkriminalität in Baden-Württemberg
BERLIN (jz/ks). Nur wenige baden-württembergische Staatsanwaltschaften haben seit 2007 wegen gefälschter oder illegal in Umlauf gebrachter Arzneimittel ermittelt. Das erklärte Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) in ihrer Stellungnahme zu einem Antrag von sechs CDU-Landtagsabgeordneten. Diese hatten einen Bericht eingefordert, weil "die Einspeisung gefälschter Arzneimittel in den regulären Verkauf über Großhändler und Apotheken […] besorgniserregende Ausmaße" annehme.Show moreArzneimittel-Check durch Ärzte in Nordrhein
AOK und KV-Nordrhein erweitern Hausärztevertrag
STUTTGART (du). Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein hat sich im Rahmen eines aktualisierten Hausärztevertrags mit der AOK Rheinland/Hamburg auf einen bezahlten Arzneimittel-Check durch Ärzte geeinigt. Das Wissen der Apotheker ist bei diesem Projekt nicht gefragt, allerdings wurde es zur Festlegung der Vorauswahlkriterien durchaus benötigt.Show moreStrenge Regeln für Tierarzneimittelversand
Zulässigkeit hängt vom Arzneimittel ab, nicht vom Tier
LEIPZIG (tmb). Der Versand von Arzneimitteln für Tiere wurde in Deutschland erst lange nach dem Versand von Humanarzneimitteln erlaubt. Doch die Regelung ist sehr differenziert und sorgt noch immer für Irritationen. Versandapotheken sollten daher sorgfältig auf den Zulassungsstatus der angebotenen Arzneimittel achten, um nicht unbeabsichtigt gegen das AMG zu verstoßen.Show moreApoBank: Dividende trotz Griechenland-Verlust
Bilanz der Apotheker- und Ärztebank 2011
DÜSSELDORF (lk). Trotz eines erheblichen Millionen-Verlustes mit Griechenland-Investitionen hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (ApoBank) auch im Jahr 2011 schwarze Zahlen geschrieben und wird eine Dividende an ihre Genossenschaftsmitglieder zahlen. Im Zuge der Umsetzung des Zukunftsprogramms kündigte ApoBank-Vorstandssprecher Herbert Pfennig Pläne zum Personalum- und -abbau an, der noch in diesem Jahr beginnen soll.Show moreArzneimittelbetrug nur kleiner Anteil
DAK-Gesundheit zu Abrechnungsbetrügereien 2011
BERLIN (jz). Der Abrechnungsbetrug im deutschen Gesundheitssystem nimmt nach Angaben der DAK-Gesundheit zu. Ein zehnköpfiges Ermittlungsteam der Krankenkasse erhielt im Jahr 2011 rund 60 Prozent mehr Hinweise auf Abrechnungsbetrug. Insgesamt gingen 1562 Verdachtsmeldungen auf gefälschte Rezepte, Schein-Behandlungen oder manipulierte Rechnungen ein. Schwerpunkt der Ermittlungen war der Heilmittelbereich – der Betrug mit Arzneimitteln machte einen eher kleinen Anteil aus.Show moreSachsen: SPD besorgt um Pharmazie-Nachwuchs
Beabsichtigte Schließung des Pharmazeutischen Instituts in Leipzig beschäftigt den Landtag
BERLIN (jz). Die SPD-Fraktion im sächsischen Landtag fordert die Regierung des Freistaates auf, sich zur beabsichtigten Schließung des Pharmazeutischen Instituts der Universität Leipzig zu erklären. Diese könnte erhebliche Auswirkungen auf die pharmazeutische Versorgung Sachsens haben, befürchtet die Fraktion. Bei einem Aktionstag im Januar, bei dem die Studenten den Abgeordneten von den Folgen einer Schließung und den Vorzügen der Leipziger Fakultät berichteten, hatten die Politiker Hilfe bei der Rettung des Instituts zugesagt.Show more"DrEd" – auf Patientenfang in Österreich
Online-Arztpraxis stellt jetzt auch Österreichern Rezepte aus
BERLIN (svs). Die Online-Arztpraxis "DrEd" erweitert ihr Versorgungsgebiet: Seit dieser Woche können auch österreichische Patientinnen und Patienten den Service der Internet-Ärzte aus London nutzen. Rezepte, die im Rahmen einer virtuellen Sprechstunde ausgestellt wurden, sind in österreichischen Apotheken uneingeschränkt gültig, vermeldet die Online-Praxis. "Wir sind bereits auf große Neugierde gestoßen", sagte DrEdSprecher Jens Apermann gegenüber der DAZ.Show moreProGenerika kritisiert KBS-Ausschreibung
Rabattverträge für 115 Wirkstoffe ausgeschrieben
BERLIN (lk). Konflikt um Rabattvertrag: Die Krankenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) hat am 7. April neue Rabattverträge für insgesamt 115 Wirkstoffe ausgeschrieben. Der Branchenverband ProGenerika sieht in der darin enthaltenen Ausschreibung für das Neuroleptikum Quetiapin allerdings eine Benachteiligung für Generika-Unternehmen.Show moreSo wünscht sich die Bevölkerung die Apotheke der Zukunft
Ergebnisse einer aktuellen IFH-Studie
KÖLN (cs). Das Institut für Handelsforschung GmbH (IFH) aus Köln hat im Auftrag der Apothekerkammern und -verbände Nordrhein-Westfalens eine Studie über die Wünsche der Bevölkerung an die Apotheke der Zukunft durchgeführt. Die Ergebnisse wurden vor Kurzem anlässlich einer Pressekonferenz in Düsseldorf, an der auch die NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens teilnahm, vorgestellt.Show moreRechtliches
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