Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Preis: Apothekenschwächung durch die Hintertür
Zweieinhalb Stunden waren an diesen Montagnachmittag für die öffentliche Anhörung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz angesetzt. Auch Abda-Präsident Thomas Preis kam zu Wort. Auf Nachfrage eines AfD-Abgeordneten erklärte er, warum der geplante höhere Kassenabschlag die Apotheken schwächt.Show moreEinführung verschoben
Umstrittener Bluttest auf Down-Syndrom soll im August kommen
KONSTANZ (dpa). Der umstrittene vorgeburtliche Bluttest auf das Down-Syndrom kommt später auf den Markt als geplant. Der Start werde in den August verlegt, teilte der Konstanzer Hersteller LifeCodexx am 28. Juli der Nachrichtenagentur dpa mit. „Wir warten das abschließende Gespräch mit dem Regierungspräsidium Freiburg Anfang kommende Woche für die formale Freigabe des PraenaTests durch das Präsidium ab.“ Der Test sollte ursprünglich im Juli auf den Markt kommen.
Show moreCelesio verkauft Pharmexx an United Drug
Verkauf von DocMorris steht noch an
STUTTGART (lk). Wie letzte Woche bekannt wurde, verkauft der Stuttgarter Pharmahändler Celesio seine Tochtergesellschaft Pharmexx an United Drug, einen international führenden Anbieter von Dienstleistungen für Hersteller und Einzelhändler im Gesundheitssektor. Der Verkaufspreis für den Marketing- und Vertriebsdienstleister Pharmexx soll 35 Millionen Euro betragen.Show moreArzneimittelausgaben gestiegen
KKH-Allianz-Chef Kailuweit: Sparkurs nicht verwässern
Berlin (lk). Im ersten Halbjahr gab die KKH-Allianz als eine der größten bundesweiten Krankenkassen 5,9 Prozent je Versichertem mehr für Medikamente aus als im ersten Halbjahr 2011. Hauptgrund für den Anstieg sei ein erhöhter Durchschnittspreis für Arzneimittel. "Insbesondere patentgeschützte teure Arzneimittel sind wieder häufiger verordnet worden", so Kailuweit.Show more8,35 Euro schocken Apothekerschaft
Krisentreffen bei der ABDA – CSU will nachbessern – SPD sieht Lobbyismus
Berlin (lk). Eine intensive Diskussion hat der Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ausgelöst, das Apothekenhonorar auf 8,35 Euro anzuheben. Viele Apotheker sehen darin eine "Kampfansage" an den Berufsstand. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) reagierte mit einer Krisensitzung auf die aus ihrer Sicht "inakzeptable" Anpassung. "Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen", so ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf in einer ersten Reaktion. Aber auch in der Regierungskoalition gibt es Nachforderungen. So drängt die CSU weiter auf eine Besserstellung der Landapotheken beim Nacht- und Notdienst.Show moreBMWi: 8625 Euro Honorar mehr für jede Apotheke
So rechnen die Ministerien
Berlin (lk). Jetzt ist der Zahlenstreit zwischen dem Deutschen Apothekerverband (DAV) und dem Bundeswirtschafts- und Bundesgesundheitsministerium entschieden: Die beiden Ressorts berufen sich bei der Neuberechnung des Apothekenhonorars hauptsächlich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Danach beträgt der bereinigte Anpassungsbedarf je Apotheke 8625 Euro. Geteilt durch die Zahl der Packungen pro Apotheke (35.032) ergibt sich laut Entwurf der neuen Arzneimittelpreisverordnung ein Wert von 25 Cent für die Anpassung des Apothekenhonorars. In Kraft treten soll die Erhöhung zum 1. Januar 2013.Show moreDAK-Aktion besiegelt
1500 Apotheken erhalten Schreiben mit Rabattabgabequoten
Berlin (jz). Rund 1500 Apotheker erhalten Mitte der nächsten Woche Post von der DAK-Gesundheit – mit Informationen zur individuellen Abgabequote von Rabattartikeln. Wie ein Sprecher der Krankenkasse DAZ.online mitteilte, ist die geplante Aktion, die zur "besseren Umsetzung der bestehenden Rabattverträge" beitragen soll, jetzt besiegelt. Für die endgültige Fassung nahm die Kasse das Feedback der Apotheker in mehreren Gesprächen mit einem Vertreter des Deutschen Apothekerverbands an.Show moreDie Rechtsgrundlagen für Anpassungen
(tmb). Um wie viel das Fixhonorar der Apotheken auch künftig steigen mag, um 25 Cent oder vielleicht doch mehr – es stellt sich in jedem Fall die Frage, welche Folgen dies für die anstehenden Verhandlungen über den Kassenabschlag im Jahr 2013 haben wird. Das Bundeswirtschaftsministerium hat bereits angekündigt, dass die Kostensteigerung in den Apotheken nicht doppelt berücksichtigt werden könne.Show moreMichels fordert offene Diskussionskultur
BVDAK-Chef Hartmann beim AVWL
Berlin (lk). In die bislang von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) gepflegte strikte Abgrenzung von anderen Apothekerverbänden kommt Bewegung: Der Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL) und der Bundesverband Deutscher Apothekenkooperationen (BVDAK) haben jetzt überraschend einen künftigen Informations- und Meinungsaustausch vereinbart.Show moreMichels: Wir brauchen mehr Erfolg
AZ-Interview mit AVWL-Chef
Berlin (lk). Der Vorsitzende des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe (AVWL), Dr. Klaus Michels, hat eine offene und "lebhafte" Diskussion über die Zukunft der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) gefordert und mehr Erfolg bei Interessenvertretung eingefordert. Mit Blick auf die anstehenden Neuwahlen der ABDA-Spitze sagte Michels im AZ-Interview: "Alle, die sich um ein Amt bemühen – ob nun in ABDA, DAV, BAK oder den Landesorganisationen – , sollten eine Vorstellung davon haben, was sie mit diesem Amt anfangen wollen, für welche Inhalte und welche Richtung sie stehen."
Show moreWeitere "Designerdrogen" verboten
26. BtMÄndV am 26. Juli 2012 in Kraft getreten
Berlin (jz). Mit dem Inkrafttreten der 26. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften (26. BtMÄndV) unterstehen weitere 28 synthetische Substanzen dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Dabei handelt es sich um synthetische Derivate des Amphetamins, Cathinons, Piperazins, Kokains sowie synthetische Cannabinoide – mit einer sechsmonatigen Übergangsfrist außerdem auch flüssige Tilidin-Arzneimittel mit schneller Wirkstofffreisetzung.Show moreFünf Euro Gebühr für den Botendienst?
Vorschlag für die ländliche Versorgung
KIEL (tmb). Fünf Euro Gebühr für den Apotheken-Botendienst – diesen Denkanstoß des Geschäftsführers der Apothekerkammer Schleswig-Holstein, Frank Jaschkowski, präsentierte die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung in einem Beitrag am 19. Juli. Die Idee stand allerdings nicht im Zusammenhang mit Nachlieferungen bei Defekten, sondern ist als Unterstützung für die Versorgung ländlicher Regionen gedacht.Show moreApothekenhonorar: Erhöhung auf 8,35 Euro?
Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums
BERLIN (lk). Das Apothekenhonorar soll um 25 Cent auf 8,35 Euro steigen. Das schlägt das federführende Bundeswirtschaftsministerium in seinem Entwurf zur Anpassung des Apothekenhonorars vor. Der Änderungsentwurf zur Arzneimittelpreisverordnung wurde am 24. Juli vom Bundeswirtschaftsministerium zur Abstimmung an die anderen Ressorts der Bundesregierung versendet.Show moreCelesio-Umbau kommt voran
Movianto-Verkauf an US-Medizinproduktehändler so gut wie perfekt
STUTTGART (lk). Der vom neuen Vorstandsvorsitzenden Markus Pinger vor Jahresfrist angekündigte Umbau des Stuttgarter Pharmahändlers Celesio kommt voran. Als ersten konkreten Schritt gab Celesio am 24. Juli den Verkauf seiner Logistiksparte Movianto an Owens & Minor, Inc., einem führenden amerikanischen Großhändler von Medizinprodukten und Logistikdienstleister, bekannt. Einen Tag zuvor waren zudem Medienberichte aufgetaucht, dass es auch beim geplanten Verkauf der Apothekenmarke DocMorris vorwärts geht.Show moreFast fünf Stunden sind nicht „unverzüglich“
Krankenhausversorgung über weite Distanzen sind unzulässig
MAGDEBURG (jz). Für die „unverzügliche“ Arzneimittelversorgung eines Krankenhauses ist ein Zeitraum von etwa einer Stunde anzusetzen. Das entschied das Verwaltungsgericht Magdeburg und lehnte die Genehmigungserteilung eines Krankenhausversorgungsvertrages ab, bei dem zwischen Apotheke und zu versorgendem Krankenhaus rund 510 Kilometer lagen. „Ein Handeln innerhalb einer Zeitspanne von mehr als vier Stunden, […], ist nach Auffassung des Gerichtes nicht hinzunehmen“, erklärten die Richter. (Verwaltungsgericht Magdeburg, Urteil vom 7. Juli 2011, Az. 3 A 249/09 MD – rechtskräftig)Show moreMittelfristig eine Bundes-AOK?
Neuer AOK Rheinland-Chef träumt von einem Dach für 24 Millionen Versicherte
DÜSSELDORF (daz). Der neue Vorstandschef der AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, hat einen Zusammenschluss aller Allgemeinen Ortskrankenkassen zu einer Bundes-AOK vorgeschlagen.Show moreErstattungsbetrag für Pirfenidon steht
Erste Preisverhandlungen für Orphan Drug abgeschlossen
BERLIN (ks). Der GKV-Spitzenverband und der Arzneimittelhersteller InterMune haben sich auf einen Erstattungsbetrag für den Wirkstoff Pirfenidon (Esbriet®) geeinigt. Damit hat erstmals ein Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen das AMNOG-Verfahren von der frühen Nutzenbewertung bis hin zur Preisverhandlung vollständig durchlaufen.Show moreFit für den Alltag
HANNOVER (tmb). Mit der neuen bundesweiten Apothekenaktion „Fit für den Alltag“ begleiten die Apotheken die Olympischen Sommerspiele in London. Die Apothekenaktion beginnt am 26. Juli, einen Tag vor der Eröffnung der Olympiade. Die Apotheken wollen damit insbesondere über Gesundheitssport-Angebote informieren.Show moreWestfalen-Lippe: Mehrheit mit Kammerarbeit zufrieden
Umfrage der Apothekerkammer Westfalen-Lippe
BERLIN (lk). Insgesamt zufrieden sind die Mitglieder der Apothekerkammer Westfalen-Lippe mit der Arbeit ihrer Standesvertretung vor Ort. In einer aktuellen Umfrage zeigten sich sieben Prozent der Befragten mit der AKWL absolut zufrieden. Weitere 39 Prozent bezeichnen sich als sehr zufrieden. Als eher zufrieden bezeichnen sich 41 Prozent der Mitglieder, so dass die Quote der insgesamt zufriedenen AKWL-Mitglieder bei insgesamt 87 Prozent liegt. Lediglich 14 Prozent der Befragungsteilnehmer bezeichnen sich als unzufrieden mit der AKWL.Show moreBayern: Aufgepasst bei Grippe-Impfstoff-Verordnungen
In der kommenden Impfsaison ist Novartis Vertragspartner der gesetzlichen Kassen in Bayern
MÜNCHEN (ks). Ab Oktober werden alle gesetzlich Krankenversicherten in Bayern den gleichen Grippeimpfstoff erhalten: „Begripal ohne Kanüle“ von Novartis. Ende Juni hatte die AOK Bayern bekannt gegeben, dass das Oberlandesgericht Düsseldorf die Klage eines Anbieters gegen die bayerische Impfstoff-Ausschreibung zurückgewiesen hat. Damit kommt Novartis zum Zuge. Der bayerische Apothekerverband hat nun seine Mitglieder informiert, was Apotheken bei der Abgabe von Grippeimpfstoff zu beachten haben.Show moreApothekenabschlag: „Jeder Einzelanspruch ist zu prüfen“
Urteilgründe des Bundessozialgerichts liegen vor – nun ist das Landessozialgericht erneut am Zug
KASSEL (ks). Im März hatte das Bundessozialgericht (BSG) entschieden, dass Apotheker einen Anspruch auf Rückzahlung einbehaltener Rabatte haben, wenn eine Krankenkasse eine zu Unrecht gekürzte Rechnung nicht rechtzeitig vollständig beglichen hat. Es sah sich allerdings nicht in der Lage, über die Höhe des Zahlungsanspruchs zu befinden. Die hierzu nötigen Feststellungen habe die Vorinstanz nicht getroffen. Die Kasseler Richter wiesen die Sache daher zur erneuten Entscheidung an das Landessozialgericht Hamburg (LSG) zurück. Seit letzter Woche liegen die Urteilsgründe vor. Darin zeigt das BSG detailliert auf, was es nun vom LSG erwartet. (Bundessozialgericht, Urteil vom 6. März 2012, Az.: B 1 KR 14/11 R)Show moreApotheker informieren Hautärzte
LAK Baden-Württemberg reagiert auf ApBetrO
STUTTGART (jz). Erste Auswirkungen der neuen Apothekenbetriebsordnung: Wegen der verschärften Regelungen kann es passieren, dass Patienten künftig länger auf Rezepturen warten müssen als bisher. Über diese Veränderung will die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg (LAK) frühzeitig aufklären und informierte in einem Schreiben alle baden-württembergischen Hautärzte über die neuen Anforderungen der am 12. Juni in Kraft getretenen Apothekenbetriebsordnung. So sollen längere Wartezeiten für die Patienten verhindert und auch zukünftig eine gute Zusammenarbeit zwischen Hautärzten und Apothekern gewährleistet werden.Show moreVitalsana: Kostenpflichtige Beratungs-Hotline unzulässig
Bundesgerichtshof verhandelt über Vitalsana – Frage der Betriebserlaubnis bleibt offen
Karlsruhe (ks). Die telefonische Beratungs-Hotline der holländischen Vitalsana-Versandapotheke darf für Kunden nicht länger mit zusätzlichen Gebühren verbunden sein. Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) letzte Woche Donnerstag. Offen bleibt im aktuellen Urteil allerdings die Frage, ob die niederländische Kapitalgesellschaft Vitalsana angesichts ihrer vielfältigen auf deutschen Boden ausgelagerten Tätigkeiten eigentlich einer deutschen Apothekenbetriebserlaubnis bedürfte. So hatte es die Vorinstanz, das Oberlandesgericht Stuttgart (OLG), gesehen. Diesen Punkt verwiesen die Karlsruher Richter zur erneuten Verhandlung an das OLG zurück. (Urteil des Bundesgerichtshofes vom 19. Juli 2012, Az.: I ZR 40/11) Show moreTest warnt vor DrEd
Verbrauchermagazin rät von Online-Arztpraxis ab
Berlin (jz). Reale Patienten gehören nicht in virtuelle Arztpraxen. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherorganisation "Stiftung Warentest". Sie testete das Onlineangebot der deutschen Ärzte in London und rät jetzt "dringend" davon ab: Das Risiko einer Falschbehandlung sei "immens".Show moreRechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung