Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Preis: Apothekenschwächung durch die Hintertür
Zweieinhalb Stunden waren an diesen Montagnachmittag für die öffentliche Anhörung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz angesetzt. Auch Abda-Präsident Thomas Preis kam zu Wort. Auf Nachfrage eines AfD-Abgeordneten erklärte er, warum der geplante höhere Kassenabschlag die Apotheken schwächt.Show moreErsatz für Anapen: AOK übernimmt Zuzahlung
Folgen des Hersteller-Rückrufs für Allergiker-Notfallspritze
Berlin (jz). Die AOK übernimmt die Kosten ihrer Versicherten für Anapen®-Ersatzarzneimittel. Seit das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zum Austausch der Notfallspritze riet, weigert sich der Hersteller nach Meldung der Kasse, für die Kosten des Ersatzmedikaments aufzukommen. Der geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, bezeichnete das Vorgehen des Herstellers als "inakzeptabel".Show moreBtM-Retax: DAV und BKKen beenden Streit
In Nordrhein und Westfalen-Lippe gefundene Einigung soll bundesweit gelten
Berlin (lk). Der Streit zwischen drei Betriebskrankenkassen und Apothekern um Null-Retaxationen bei BtM-Rezepten ist jetzt bundesweit beendet. Unter der Koordination des Apothekerverbandes Nordrhein konnte die bisher nur für NRW geltende Vereinbarung nun auch auf die Bundesebene übertragen werden. Das teilte am 17. Juli ein Sprecher des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) mit.Show moreEU will Arzneimitteltests an Menschen vereinfachen
EU-Kommission legt Vorschlag für klinische Prüfungen vor
Brüssel (jz). Die EU-Kommission will Arzneimitteltests an Menschen erleichtern. Einen entsprechenden Verordnungsvorschlag stellte der EU-Gesundheitskommissar John Dalli vergangene Woche in Brüssel vor. Die neue Verordnung soll klinische Prüfungen in Europa durch Vereinfachungen und Harmonisierung vorantreiben. Außerdem will die Kommission damit gegen eine Verlagerung der klinischen Forschung aus Europa vorgehen und EU-Länder als Standort künftig wieder attraktiver machen. Show moreAOK und Betapharm wollen Vertrag auflösen
Vorzeitiges Ende für Metoprolol-Rabattverträge
Berlin (jz). AOK und Betapharm planen eine vorzeitige Auflösung der Metoprolol-Rabattverträge. Man befinde sich "mitten in Verhandlungen zu einer einvernehmlichen vorzeitigen Auflösung", bestätigte ein Sprecher des Pharmaunternehmens. Angestrebt werde die Beendigung zum 31. Dezember 2012, erklärt auch die AOK. Weitere Auskünfte wollen beide Seiten angesichts der laufenden Gespräche derzeit noch nicht geben.Show moreSequalogs Abschied von "Vorteil24"
Vorteil24-Geschäftsmodell läuft als "Testprojekt" weiter
Nijmegen (jz/ks). Kurz nach dem offiziellen Ende von "Vorteil24" bei der Apothekenkooperation Linda verteidigt der niederländische Logistikdienstleister Sequalog B.V. in einer Presseerklärung das Pick-up-Modell: "Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass es sich um ein tragfähiges und Erfolg versprechendes Modell handelt." Um das zu beweisen soll das Geschäftsmodell als "Testprojekt" in kleinem Rahmen fortgeführt werden.Show moreDAK kontrolliert Rabattabgabequoten
BERLIN (jz). Die DAK-Gesundheit will Apotheken zu einer "besseren Umsetzung der bestehenden Rabattverträge" aufrufen. In einem Schreiben kündigte die Kasse den Landesapothekerverbänden eine geplante Aktion an, in der bundesweit rund 1500 Apotheken angeschrieben und über ihre individuelle Abgabequote von Rabattartikeln informiert werden sollen. Das seien lediglich Überlegungen, erklärte ein DAK-Sprecher gegenüber der DAZ. Die Aktion ist noch nicht angelaufen.
Show morePKA: Neue Ausbildungsordnung ab 1. August
BERLIN (jz). Mittlerweile steht fest: Zum 1. August tritt die neue Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) in Kraft. Die Neuordnung sei aufgrund "genereller Entwicklungen in der Berufsbildung und der Berufsbildungspolitik bei den dualen Ausbildungsberufen" notwendig geworden, so die Erklärung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG).
Show moreGesund in jedem Lebensalter
(vdh). Am 13. Juli hat die Stiftung Rufzeichen Gesundheit! Beiträge zur eigenverantwortlichen Vorsorge ausgezeichnet. Neben Sport- und Ernährungswissenschaftlern beziehungsweise Journalisten erhielten auch Apotheker einen der begehrten Preise – für ein Projekt, das die Bedeutung öffentlicher Apotheken zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verdeutlicht.Show moreBGH soll im Zyto-Streit entscheiden
BERLIN (jz). Der juristische Streit um Zytostatika-Lösungen geht in die nächste Runde: Die Münchener Staatsanwaltschaft legte gegen das einen Apotheker freisprechende Urteil des Landgerichts München II Revision ein. Die Frage, ob mithilfe von Gemzar zubereitete Zytostatika-Lösungen patientenindividuelle Rezepturanfertigungen oder Fertigarzneimittel sind, wird damit jetzt vom Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Show moreErweitertes Preismoratorium
BERLIN (lk). Neuer Ärger um das erweiterte Preismoratorium: Der Arzneimittelhersteller Merck Serono hat jetzt die Apothekenrechenzentren darüber informiert, dass er die vom GKV-Spitzenverband berechneten Erstattungsbeträge nicht mehr begleichen will. Damit bleiben die Apothekenrechenzentren erneut auf hohen sechsstelligen Beträgen als Zwischenfinanzierung sitzen. Dagegen hat jetzt der Hessische Apothekerverband in einem Schreiben protestiert und Merck Serono aufgefordert, von "Ihrem Vorhaben Abstand" zu nehmen und die "ausstehenden Forderungen der Apotheker zu begleichen".Show moreRegierung sieht kein Arzneimittel-Versorgungsproblem
BERLIN (jz). Aus Sicht der Bundesregierung gibt es in deutschen Krankenhaus- und öffentlichen Apotheken keine ernsthaften Versorgungsprobleme mit Arzneimitteln. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zum Thema "Versorgungsengpässe bei Arzneimitteln" bestätigt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Ulrike Flach (FDP) zwar vorübergehende Lieferengpässe – länger andauernde Lieferengpässe hingegen nicht. Sie verweist außerdem auf den gesetzlich bereits bestehenden Sicherstellungsauftrag der Pharmaindustrie – Handlungsbedarf sieht die Regierung insoweit nicht.
Show moreMedikamentenhilfe für Bedürftige
BERLIN (jz). Soziales Engagement ist eine gute Sache. Daher ist es toll, dass sich zahlreiche Projekte um die Unterstützung Bedürftiger kümmern. Die Schwächsten der Gesellschaft können sich auch OTC-Präparate, deren Kosten von den Kassen nicht erstattet werden, oftmals nicht leisten. Einige Apotheken gewähren verarmten Menschen daher einen Nachlass auf OTC-Arzneimittel. Doch die Umsetzung von Hilfsprojekten in Apotheken hat nach Auffassung von Apothekerkammern auch ihre Tücken.Show moreTicagrelor: Neuer Erstattungsbetrag erst später
BERLIN (jz). Alles bleibt vorerst beim Alten: Der zwischen GKV-Spitzenverband und AstraZeneca ausgehandelte Erstattungsbetrag für Brilique® (Ticagrelor) konnte nicht zum 15. Juli umgesetzt werden. Grund seien "unzureichende technische Voraussetzungen im Handelsweg", erklärte eine Sprecherin des GKV-Spitzenverbands. Für Kassen, Pharmagroßhandel, Apotheken und Versicherte ändert sich damit erst einmal nichts.
Show moreUlrike Elsner neue vdek-Vorstandsvorsitzende
Ziel: mehr Versorgungsqualität
BERLIN (lk). Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) hat auf ihrer Sitzung am 11. Juli Ulrike Elsner, Jahrgang 1965, mit sofortiger Wirkung zur neuen Vorstandsvorsitzenden des vdek gewählt. Die Wahl erfolgte einstimmig.Show moreZahlensalat: Was wird aus dem Apothekenhonorar?
Regierungskreise düpieren DAV-Chef Fritz Becker: "600 Millionen Euro völlig unrealistisch"
Berlin (lk). Zwischen Deutschem Apothekerverband und dem Bundeswirtschafts- und Bundesgesundheitsministerium bestehen offenkundig gravierende Einschätzungsdifferenzen über den aktuellen Stand der Gespräche über die versprochene Anpassung des Apothekenhonorars. Während DAV-Chef Fritz Becker weiterhin von einer kräftigen Erhöhung ausgeht, heißt es in Regierungskreisen, der vom DAV geforderte Betrag von 624 Millionen Euro sei "völlig unrealistisch". Eine solche offene Kontroverse zwischen politischen Gesprächspartnern ist ein ungewöhnlicher Vorgang. Zudem: Beide Seiten beharren auf AZ-Nachfrage auf ihren Positionen.Show moreRezeptdatenhandel: Staatsanwaltschaft ermittelt
Verdacht von Verstößen gegen das Bundesdatenschutzgesetz
BERLIN (lk). Wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Bundesdatenschutzgesetz im Zusammenhang mit dem Handel von Rezeptdaten ist jetzt die Staatsanwaltschaft München II aktiv geworden: "Wir ermitteln", bestätigte Oberstaatsanwalt Ken-Oliver Heidenreich gegenüber DAZ.online. Bislang hatten die Staatsanwälte die Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens lediglich geprüft.Show moreDas Internet kann Apotheker nicht ersetzen
Plakataktion der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
STUTTGART (az). Die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg setzt ihre Plakataktion zum Thema Vorurteile rund um die Apotheke fort. Die Kunden sollen erkennen: Wer solche Vorurteile verbreitet, dem wächst die Pinocchio-Nase.Show moreBluttest auf Down-Syndrom: Voraussichtlich kein Verbot
Rechtliche Voraussetzungen für Verbot nicht gegeben
BERLIN (dpa). Ein Verbot des umstrittenen vorgeburtlichen Bluttests auf das Down-Syndrom wird es nach derzeitigem Stand in Deutschland nicht geben. Das Land Baden-Württemberg, Sitz des Herstellers und damit zuständig, wird den Test nach Angaben des Sozialministeriums nicht verbieten.Show moreHersteller und Versicherer streiten über Prämienhöhe
BERLIN (lk). Es gab in der Geschichte des Pharmapools bislang nur einen Schadensfall. Trotzdem zahlen die Arzneimittelhersteller jährlich rund 60 Millionen Euro für den Versicherungsschutz gegen von Arzneimittel verursachte Schäden. Das soll sich demnächst ändern. Die Hersteller drängen auf eine deutliche Prämiensenkung. Es herrscht dicke Luft.
Show moreEinheitlicher Substitutionsausweis
STUTTGART (jz). Substitutionspatienten erhalten in Baden-Württemberg ab sofort einen einheitlichen Substitutionsausweis. Er löst die bisherigen regional unterschiedlichen Modelle ab und wird von Sozialministerium, Kassenärztlicher Vereinigung und Landesärztekammer herausgegeben, teilte das Landesgesundheitsministerium in Stuttgart mit. Der Ausweis soll den Schutz der rund 10.000 Opiatabhängigen in Baden-Württemberg, die mit Drogenersatzstoffen wie Methadon oder Subutex ärztlich behandelt werden, verbessern.Show moreRechtliches
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