
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
„Kürzere Abrechnungszyklen wären sinnvoll“
Das E-Rezept hat das Geschäft der Apothekenrechenzentren verändert. Was heißt das für die vorhandene Infrastruktur und für die Abrechnung an sich? Und sehen die Rechenzentren selbst ihre Zukunft? Die DAZ hat bei Katja Frey, Bereichsleiterin für den Vertrieb, vom ARZ Haan nachgefragt.Show moreAnzag bekommt einen neuen Namen | Alliance Boots stockt Anzag-Anteile auf
Mehr als das persönliche Gespräch mit dem Patienten
PerMediCon – Personalized Medicine Convention
KÖLN (iz). Süddeutsche, FAZ, Spiegel – überall waren kürzlich Artikel zur "Personalisierten Medizin" zu lesen. Meist unter dem Tenor, dass die derzeitige Medizin eh "personalisiert" sei und sich ja schließlich der Arzt sehr wohl um den Patienten als Menschen, als Person kümmert und dass das, was die Industrie unter "personalisierter Medizin" subsummiert, nichts als leere Versprechungen sind. Dies kann nur als eine sehr eingeschränkte Sicht gewertet werden, die dem Anliegen dessen, was man heute unter "Personalisierter Medizin" versteht, in keiner Weise gerecht wird. In Köln kamen vom 19. bis 20. Juni bereits zum dritten Mal international renommierte Experten zusammen, um sich im Rahmen eines Fachkongresses mit der Komplexität der "Personalisierten Medizin" umfassend auszutauschen.Show moreBedenkliche Arzneimittel für Frauen
Barmer GEK stellt ihren Arzneimittelreport 2012 vor
BERLIN (ks). Männer bekommen unterm Strich mehr und teurere Arzneimittel verordnet als Frauen. Bei einigen Arzneimittelgruppen haben allerdings klar Frauen die Nase vorn – insbesondere bei Psychopharmaka. So gehen drei Viertel der Antidepressiva-Verordnungen an Frauen, fast ebenso hoch ist der Anteil bei Serotonin-Wiederaufnahmehemmern und bei Tranquilizern. Das geht aus dem aktuellen Arzneimittelreport der Barmer GEK hervor, der am 26. Juni in Berlin vorgestellt wurde.Show moreWalgreens steigt bei Alliance Boots ein
Stefano Pessina: Wichtiger Schritt zum globalen Branchenführer im Gesundheitswesen
London (jz). Die größte US-Drogeriekette Walgreens und der britische Pharmahandelsriese Alliance Boots tun sich zusammen. Am 19. Juni gaben die beiden Unternehmen bekannt, künftig die Stärken und Kompetenzen beider Unternehmen zu verbinden. Die gemeinsame Zukunftsvision: Erster globaler Pharma- und Pflegeproduktekonzern.Show moreAOK Plus: Mehr Leistungen statt Prämien
Mehr erstattungsfähige Arzneimittel für Schwangere und Jugendliche
Berlin (ks). Die AOK Plus freut sich über ein solides Finanzpolster – doch von Prämienausschüttungen an ihre Versicherten hält sie nichts. Sie investiert das Geld lieber in zusätzliche Leistungen. Der Verwaltungsrat beschloss letzte Woche ein Leistungspaket, das den Versicherten schon in Kürze zugutekommen soll. Es umfasst in speziellen Fällen auch eine Kostenübernahme für rezeptfreie Arzneimittel.Show moreApothekerkammer Nord – ein Traum?
Hamburger Apotheker startet Petition für Fusion der nördlichen Kammern
HAMBURG (diz). Der Gedanke ist nicht neu: Warum sollten sich benachbarte oder kleine Kammerbezirke nicht zu einer gemeinsamen Kammer zusammenschließen? Ein Hamburger Apotheker startete nun eine Petition, um Stimmen zu sammeln für einen Zusammenschluss der Apothekerkammern Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zur "Apothekerkammer Nord". Vor dem Hintergrund einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage der Apotheken könnte eine Fusion Vorteile bringen über Synergieeffekte, Kosteneinsparungen – und nicht zuletzt niedrigere Kammerbeiträge.Show moreNRW: Steffens bleibt Gesundheitsministerin
Krafts Kabinett steht
Düsseldorf (az). Hannelore Kraft (SPD) setzt auch in ihrer zweiten Amtszeit als Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens auf Barbara Steffens (Grüne) als Gesundheitsministerin. Die Mitglieder des neuen Kabinetts wurden letzte Woche Donnerstag im Landesparlament vereidigt. Show moreBeipackzettel sind relativ verständlich
Verständlichkeitstudie
Berlin (jz). Verbraucher finden Arzneimittelbeipackzettel im Vergleich zu anderen Informationsdokumenten relativ verständlich. Das zeigt eine repräsentative Studie, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der ERGO-Versicherungsgruppe erstellt hat. Für die Studie befragte Forsa 2600 erwachsene Bürger in Deutschland.Show moreGKV: Finanzreserven von 20 Mrd. Euro
Berlin (ks). Die gesetzlichen Krankenkassen können sich auch im 1. Quartal 2012 satter Einnahmeüberschüsse erfreuen. Rund 1,51 Mrd. Euro sind es diesmal. Gesundheitsfonds und Krankenkassen haben sich mittlerweile ein solides Finanzpolster zugelegt: Ende März verfügten sie rechnerisch über Reserven in einer Größenordnung von rund 20 Mrd. Euro – davon etwa 11,5 Mrd. Euro bei den Krankenkassen und 8,5 Mrd. Euro beim Gesundheitsfonds. Show moreSchmerzliga: Koalition lässt Patienten im Stich
Petition zum Austausch von BtM-Schmerzmitteln will mehr als Schwarz-Gelb anbietet
BERLIN (ks). Die Deutsche Schmerzliga traut der Selbstverwaltung von Krankenkassen und Apothekern nicht: Sie hält nichts von den Plänen der Regierungskoalition, es dem Deutschen Apothekerverband (DAV) und dem GKV-Spitzenverband zu überlassen, die Substitution starker Schmerzmittel über den Rahmenvertrag zur Arzneimittelversorgung auszuschließen. Die Patientenorganisation fordert vielmehr einen klaren gesetzlichen Ausschluss – nur so könne den rund eine Million betroffenen Patienten wirklich geholfen werden.Show more
AK Hamburg lehnt geplante Beitragsänderung ab
Vorstand konnte sich nicht durchsetzen
HAMBURG (lk). Mit großer Mehrheit hat die Kammerversammlung der Apothekerkammer Hamburg am späten Montagabend die vom Vorstand vorgeschlagene Änderung der Beitragsordnung abgelehnt. Von den circa 400 anwesenden Kammermitgliedern befürworteten nur 15 Apotheker die Umstellung auf prozentuale Beitragserhebung. Es gab einige Enthaltungen und eine große Mehrheit von Nein-Stimmen.Show moreTK zahlt für Retigabin-Importe
Einzelimporteure bieten Unterstützung
HAMBURG (ks). Nach der AOK hat nun auch die Techniker Krankenkasse (TK) bekannt gegeben, dass sie weiterhin die Kosten für das Epilepsie-Medikament Retigabin übernehmen wird. GlaxoSmithKline, der Hersteller des Präparates Trobalt®, wird dieses zum 1. Juli vom deutschen Markt nehmen.Show moreMedikamente sind kein Geschäft für dm
dm-Gründer setzt auf stimmiges Drogerie-Sortiment
BERLIN (daz/dpa). In dm-Drogerien wird es nach Angaben des Unternehmensgründers Götz Werner auf absehbare Zeit keine Arzneimittel geben. Aus heutiger Sicht sei damit kein einträgliches Geschäft zu machen, sagte Werner der Nachrichtenagentur dpa.Show moreOrganspende-Reform beschlossen
Bundesrat stimmt zu, will Spendeprozess aber optimieren
BERLIN (jz). Der Bundesrat hat am 15. Juni grünes Licht gegeben: Er billigte zwei Gesetze zur Neuregelung der Organspende. Die neue Entscheidungslösung soll alle Bürger ab 16 Jahren regelmäßig in die Lage versetzen, sich mit der Frage der eigenen Spendebereitschaft zu befassen und ihre Entscheidung auch entsprechend dokumentieren zu können. Außerdem werden EU-rechtliche Vorgaben für Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei Organtransplantationen umgesetzt.Show moreBPI: Die Versorgung ist gefährdet
Pharmaverband wünscht Nachjustierungen und will am Image der Branche arbeiten
BERLIN (ks). Die pharmazeutische Industrie hatte sich von einer schwarz-gelben Regierungskoalition sicherlich mehr versprochen – doch die Arzneimittelpolitik liberaler Gesundheitsminister sorgt für Unruhe in der Branche. Hinzu kommt die europäische Wirtschaftskrise, die ebenfalls nicht spurlos an den Unternehmen vorbeigeht. Der Vorsitzende des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Dr. Bernd Wegener, appelliert daher dringend an den Gesetzgeber, im Arzneimittelbereich nachzubessern.Show moreEU-Apotheken dürfen nach Österreich versenden
Trotz Arzneimittelversandverbot: Oberster Gerichtshof Österreich stellte klar
WIEN (jz). Trotz des Arzneimittelversandverbots in Österreich dürfen Apotheken im EU-Raum Arzneimittel nach Österreich versenden. Das stellte Österreichs Oberster Gerichtshof in einer Entscheidung klar. Die dortige Apothekerkammer hatte gegen eine deutsche Apothekerin geklagt, die über einen Online-Shop nicht-rezeptpflichtige Arzneimittel vertreibt und hierfür in österreichischen Zeitungen wirbt.Show moreElektronische Gesundheitskarte mit Hindernissen
Versichertenkarten werden ausgetauscht
BERLIN (jz). Manch ein Versicherter wird sich demnächst wundern, wenn er schon wieder eine neue Versichertenkarte erhält. Seit Oktober 2011 geben Krankenkassen an ihre Versicherten die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) aus, manche von ihnen müssen nun ausgetauscht werden.Show morePhytos im Aufwärtstrend
Deutschland hat die Nase vorn – neue Erhebung der EMA
LONDON (hb). Befürchtungen der letzten Jahre, der Markt der pflanzlichen Arzneimittel in Europa sei ernsthaft gefährdet, sind offenbar unbegründet, wie aus einer neuen Erhebung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hervorgeht. Anfang 2010 hatte der Verwaltungsrat der Agentur im Vorgriff auf das Ende der Übergangsfrist für die Implementierung der Registrierungspflicht für traditionelle Arzneimittel in den Mitgliedstaaten einen Aktionsplan für die Jahre 2010 bis 2011 verabschiedet, über dessen Ergebnisse jetzt Bericht erstattet wurde. Fazit: Die Registrierungen und Zulassungen für Phytos zeigen einen erfreulichen Aufwärtstrend.Show moreZiel: Qualitätsverbesserung bei der Beratung
DAZ-Interview mit Ulrike Flach, Parl. Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit
BERLIN (diz). Seit 12. Juni ist die neue Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) in Kraft. Die Apotheken werden mit zahlreichen neuen Bestimmungen konfrontiert, die, wie bei Gesetzes- und Verordnungstexten üblich, Spielräume für Interpretationen zulassen, so auch bei der ApBetrO. Und zum Teil für Irritationen sorgen. Wir fragten im Gesundheitsministerium nach und sprachen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Ulrike Flach, was sich hinter dem Verordnungstext verbirgt, wie er zu verstehen ist und welche Stoßrichtung die Regierung mit der neuen ApBetrO verfolgte.Show moreDer erste Erstattungspreis steht fest
Ticagrelor: 48 Cent Rabatt auf den Listenpreis
Berlin (ks). Während die forschenden Pharmaunternehmen noch um die Vertraulichkeit der künftig auszuhandelnden Rabatte auf neue Arzneimittel kämpfen, ist der erste vereinbarte Erstattungsbetrag bereits bekannt: Letzte Woche gaben AstraZeneca und der GKV-Spitzenverband den für den Thrombozytenaggregationshemmer Ticagrelor (Brilique) ausgehandelten Preis bekannt. 2,00 Euro werden die Kassen künftig für eine Tagesdosis erstatten.Show moreRechtliches
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