Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Die Apothekers sollen ihren Sparbeitrag leisten, sagt die Bundesregierung und bleibt eisern beim erhöhten Kassenabschlag, trotz Proteste von Abda und Bundesrat. Aber übers ApoVWG sind Kammern und Verbände – abgesehen von ein paar kleinen Schönheitsfehlern wie der PTA-„Chefin“ und den Zweigapos“ – weitestgehend glücklich: so viele neue Möglichkeiten und heilberufliche Werkzeuge, ein Signal für den Start in eine neue Zukunft, so die schwärmerischen Worten. Und die Abda, ganz euphorisch, haut noch ein Primärversorgungspapier raus, das die neue Zukunft für Apotheken perfekt machen soll. Leider hat sie im Vorfeld nicht mit den Ärzten darüber geredet. Und die sind nun richtig sauer. Aber nein, das Papier ist doch erstmal nur ein Aufruf zum Dialog, liebe Ärzteschaft, wie könnt ihr das nur falsch verstehen. Vielleicht sollte sich die Abda lieber schon mal darum kümmern, wer wie was mit den Krankenkassen verhandelt, wenn 2028 die harten Honorarverhandlungen anstehen.Show morepolitik
Die Woche vom 15. bis 19. Juni 2026
21.06.2026, 05:30 Uhr
Nordosten setzt auf Apotheker
Es gibt auch andere Versorgungsmodelle als die Ausschreibung von Grippeimpfstoffen
BERLIN (ks). In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern setzen die gesetzlichen Krankenkassen auch in der kommenden Grippesaison auf Verträge mit Apotheken – und nicht auf Ausschreibungen und exklusive Rabattverträge mit Herstellern. Beim Apothekerverband Brandenburg (AVB) ist man hierüber erfreut.Show more30.01.2013, 23:00 Uhr
Individualisierte Pharmakotherapie der Zukunft
DPhG-Statement zur Pharmakogenomik
30.01.2013, 23:00 Uhr
AMNOG-Rabatte kommen an
DAV, Phagro und Herstellerverbände sehen sich nicht als Blockierer
BERLIN (ks). Gut zwei Jahre nach Inkrafttreten des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) macht es sich auch bei der Abrechnung bemerkbar, dass der Gesetzgeber die Preise patentgeschützter Arzneimittel ins Visier genommen hat. Ab Februar werden die Krankenkassen die Entlastung durch die neuen Erstattungsbeträge zu spüren bekommen. Die Verbände der Arzneimittelhersteller, der Phagro und der DAV betonten im Vorfeld erneut, dass diese AMNOG-Rabatte den Krankenkassen und Versicherten nun direkt und in voller Höhe bei der Abgabe des Arzneimittels in der Apotheke zugute kommen werden.Show more30.01.2013, 23:00 Uhr
Gute erste Runde
Sachliche Diskussion und viele Anregungen am Runden Tisch
BERLIN (lk). Beim letzten Apothekertag ging es noch hoch her bei der improvisierten Diskussion der ABDA-Spitze mit der aufgebrachten Apothekerbasis. Von der dort geäußerten Kritik ist zwar Vieles geblieben, aber die Wogen haben sich geglättet. So fand das erste Treffen des von der Initiative "Aufbruch Apotheke" organisierten Runden Tisches mit ABDA-Präsident Friedemann Schmidt in entspannter Atmosphäre statt. Es gab sogar ein konkretes Ergebnis: Dieser Dialog mit ABDA-Präsident Friedemann Schmidt soll fortgesetzt werden.Show moreRunder Tisch
30.01.2013, 23:00 Uhr
Die Eckpunkte stehen
Aber es gibt noch viele Stolpersteine beim ABDA-KBV-Modell
BERLIN (lk). Nach langem Tauziehen haben jetzt die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Sachsen und Thüringen, die Landesapothekerverbände (LAVn) Sachsen und Thüringen und die AOK Plus dem Eckpunktepapier zur Umsetzung des Pilotprojektes zum ABDA-KBV-Modell zugestimmt. Das teilten die Beteiligten in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Allerdings startet das Pilotprojekt erst im 3. Quartal 2013. Bis dahin gilt es, noch viele Stolpersteine aus dem Weg zu räumen.Show moreABDA-KBV-Modell
30.01.2013, 23:00 Uhr
Streitfall Polypharmazie
Wer ist die bessere Schnittstelle: Arzt oder Apotheker?
BERLIN (jz). Die Überprüfung der Medikation eines Patienten, der mehrere Arzneimittel einnehmen muss, ist zeitaufwendig. Wer soll diese Aufgabe übernehmen? Für den Bayerischen Hausärzteverband (BHÄV) steht fest, dass nur der Hausarzt dafür prädestiniert ist. Zu einem anderen Ergebnis kommt dagegen der Gesundheitsreport 2012 der norddeutschen Krankenkasse hkk: Ärzte und Apotheker sollten gleichermaßen dafür verantwortlich sein, die Risiken einer Polypharmazie für die Patienten zu minimieren. Ähnlich sieht man dies bei der ABDA.Show more30.01.2013, 23:00 Uhr
Kein Herstellerrabatt für DocMorris
Bundessozialgericht entscheidet, dass Verträge zulasten Dritter verboten sind
KASSEL/BERLIN (jz). Für die Jahre 2003 bis 2007 hat DocMorris definitiv keinen Anspruch auf Erstattung des Herstellerrabatts. Das entschied das Bundessozialgericht (BSG) in der vergangenen Woche. Damit blieb die niederländische Versandapotheke auch in der dritten Instanz mit ihrer Klage erfolglos. Der Pharmahersteller Servier sollte ihr rund 65.000 Euro erstatten, weil die Krankenkassen die von DocMorris abgegebenen Arzneimittel unter Einbehaltung des Herstellerrabatts vergütet hatten. (Bundessozialgericht, Urteil vom 24. Januar 2013, Az. B 3 KR 11/11 R)Show more30.01.2013, 23:00 Uhr
ABDA-KBV-Modell: Pilot geht an den Start
Eckpunktepapier beschlossen – Höhe der Honorierung nach wie vor offen
Berlin (lk). Nach langem Tauziehen haben jetzt die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Sachsen und Thüringen, die Landesapothekerverbände (LAVn) Sachsen und Thüringen und die AOK Plus dem Eckpunktepapier zur Umsetzung des Pilotprojektes zum ABDA-KBV-Modell zugestimmt. Das teilten die Beteiligten in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Allerdings startet das Pilotprojekt erst im 3. Quartal 2013.Show more27.01.2013, 23:00 Uhr
Selbst-Tests für Apothekenkunden
Berlin (jz). Ab Februar verkauft Burda "exklusiv in allen Apotheken" medizinische Selbst-Tests – und auf der eigenen Internetseite. Unter dem Label von "Focus-Gesundheit" soll es zunächst sieben verschiedene Tests zur Heimanwendung geben. "Wir bieten neben ausführlicher Gesundheits-Information nun noch mehr Hilfe zur Selbsthilfe", erklärte Redaktionsleiter und Mediziner Jochen Niehaus. Mit den Selbst-Tests ließen sich Krankheiten oder körperliche Zustände "einfach und bequem zu Hause" erkennen. Show moreBurda-Verlag erweitert Gesundheits-Spektrum
27.01.2013, 23:00 Uhr
AOK und DAV: Zwist um Abschlag
Kassen drohen mit Retaxationen – Becker: weder notwendig, noch angemessen
Berlin (ks). Der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, hat letzte Woche seinem Ärger über die derzeitige Abrechnung des Apothekenabschlags Luft gemacht: Es sei eine "praxisferne Destruktionspolitik", wenn die Apothekerverbände nicht mehr bereit seien, bis zur anstehenden Entscheidung des Schiedsverfahrens über die künftige Höhe des Apothekenabschlags geschlossene Verträge zu respektieren, so der Kassenvorstand. Das bedeutet für ihn die Abrechnung mit einem Abschlag von 2,05 Euro. DAV-Chef Fritz Becker reagierte "mit Erstaunen und Bedauern".Show more27.01.2013, 23:00 Uhr
BMI legt sich quer
Berlin (lk). Seitdem das Bundesinnenministerium grundsätzliche Einwände gegen die vom Bundesgesundheitsministerium präsentierte Umsetzung der Not-und Nachtdienstpauschale erhoben hat, läuft die Suche nach einer Alternativlösung auf Hochtouren. Zur heutigen (Montag) Koordinierungsrunde der Gesundheitspolitiker der Koalition mit dem BMG soll ein aktueller Bericht vorliegen. Letzte Woche zitierte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) aus einer Stellungnahme des Bundesinnenministeriums (BMI). Die versprochene Pauschale sei "mit dem Wesen des Beihilferechts des Bundes nicht vereinbar", heißt es darin. Show moreNotdienstpauschale
27.01.2013, 23:00 Uhr
Heiß begehrter Tierarzneimittelmarkt
Berlin (ks). Auf EU-Ebene steht derzeit das Dispensierrecht der Tierärzte zur Diskussion: Das Europäische Parlament (EP) sucht angesichts des massiven Anstiegs von Antibiotika-Resistenzen nach Maßnahmen, wie diesem Problem Einhalt geboten werden kann. Eine Idee ist, die Verordnungs- und Abgabevorschriften für antimikrobielle Wirkstoffe zu verschärfen. Unter anderem die deutschen Versandapotheken positionieren sich bereits für eine stärkere Verantwortung der Apotheken bei der Abgabe von Tierarzneimitteln.Show moreVersandapotheken frohlocken, ABDA hält sich zurück
27.01.2013, 23:00 Uhr
Apotheken-A bei dm: DAV zieht vor Gericht
dm reagiert nicht auf Abmahnung
Berlin (ks). Noch immer springt Kunden, die einen dm-Drogeriemarkt betreten, das Apotheken-A aus einem roten Zur Rose-Paket entgegen. Die Werbung des neuen dm-Kooperationspartners ist trotz Abmahnungen des Deutschen Apothekerverbands (DAV) unverändert.Show more27.01.2013, 23:00 Uhr
Rabattverträge: Zuschläge bei Barmer GEK und AOK
Beide Kassen setzen auf Exklusivverträge
Berlin (ks). Die Barmer GEK hat letzte Woche die Zuschläge für ihre vierte Generika-Ausschreibung bekannt gegeben. Für alle 55 Lose mit 51 Wirkstoffen und einem Umsatzvolumen von rund 120 Mio. Euro seien geeignete Rabattpartner gefunden worden, meldete die Kasse. Auch die AOK hat zugeschlagen: In ihrer 10. Ausschreibungstranche wurden Rabattverträge für 82 Substanzen vergeben – Umsatzvolumen laut AOK: gut 1,4 Mrd. Euro auf Basis der Apothekenabgabepreise.Show more27.01.2013, 23:00 Uhr
ABDA-Sprecher Martius hört auf
Abschied nach nur 15 Monaten – Familiäre Gründe – Suche nach Nachfolger
Berlin (lk). Nach nur 15 Monaten gibt ABDA-Sprecher Florian Martius seinen Posten als ABDA-Sprecher zum 31. März 2013 wieder auf. Er soll aber ABDA-Präsident Friedemann Schmidt weiterhin als freier Medienberater zur Seite stehen. Als Begründung für die Kündigung werden persönliche Gründe genannt. Show more27.01.2013, 23:00 Uhr
Altpeter fordert zweiten Schritt
STUTTGART (jz). Erleichtert, aber nicht zur Gänze zufrieden reagierte Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) auf den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die bisherigen personellen und räumlichen Vorgaben zur Diamorphinbehandlung durch flexiblere Regelungen zu ersetzen. Von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) erwartet sie nun, auch den zweiten Schritt zu gehen und die Bundesvorgaben für die Art der Diamorphinverabreichung zu ändern.Show moreDiamorphinbehandlung soll flexibler werden
23.01.2013, 23:00 Uhr
Baden-Württemberg will Notfallkontrazeptiva ohne Verschreibungspflicht
Bundesrat soll abstimmen
BERLIN (jz). Grüne und SPD in Baden-Württemberg setzen sich für die Entlassung der "Pille danach" aus der Verschreibungspflicht auf Bundesebene ein: Zunächst soll in den übrigen Bundesländern für eine Aufhebung geworben werden und dann eine Bundesratsinitiative eingebracht werden, heißt es im entsprechenden Antrag der Landesfraktionen. Apotheker sollen dann für die erforderliche Beratung zuständig sein.Show more"Pille danach"
23.01.2013, 23:00 Uhr
Internethandelsplattform eBay kommt illegalen Anbietern kaum hinterher
BERLIN (ks). Auf den Internetseiten von eBay tummeln sich vielerlei Angebote für Arzneimittel. Dies ist nicht weiter problematisch, so lange es sich um von zugelassenen deutschen Versandapotheken angebotene und nicht verschreibungspflichtige Präparate handelt. Nicht erlaubt ist hingegen die Versteigerung von Arzneimitteln durch Privatpersonen – ebenso sind verschreibungspflichtige Medikamente tabu. Dies stellt eBay in seinen Grundsätzen klar. Dennoch finden sich immer wieder auch solche Angebote auf den eBay-Seiten. Das Unternehmen beteuert, es sei bemüht, diese schnell zu löschen – dass dies manchmal etwas länger dauert, will es sich nicht vorwerfen lassen.Show moreArzneimittel von privat
23.01.2013, 23:00 Uhr
Lars Lindemann (FDP): Lobbyist und Abgeordneter?
BERLIN (lk). Im Politik-Jargon nennt man es "Aktion Abendsonne": Bei drohenden Stimm- und Mandatsverlusten suchen sich Politiker und Mitarbeiter des Berliner Politikbetriebs vor unsicheren Wahlausgängen berufliche Alternativen. FDP-Gesundheitsexperte Lars Lindemann hat jetzt ein neues berufliches Standbein gefunden. Als "Partner Associate" ist der für die Berliner FDP im Bundestag sitzende Lindemann in die renommierte, auf Gesundheits- und Apothekenrecht spezialisierte Kanzlei "Ehlers, Ehlers & Partner" eingetreten.Show moreAktion Abendsonne
23.01.2013, 23:00 Uhr
Aures mit am Runden Tisch
BERLIN (lk). Am 27. Januar trifft sich ABDA-Präsident Friedemann Schmidt in einem Berliner Szene-Bistro am "Runden Tisch" mit selbst ernannten Vertretern der Apothekerbasis. 14 Apotheker werden mit Schmidt über die Zukunft der ABDA diskutieren. Mit am Runden Tisch Platz nehmen wird auch Gabriela Aures.Show moreFriedemann Schmidt trifft "Basis-Apotheker"
23.01.2013, 23:00 Uhr
Was ist angemessen?
BERLIN (jz/dpa). Koalition und Opposition dringen auf ein härteres Vorgehen gegen korrupte Ärzte. Doch uneins ist man sich dabei, welche Reaktion angemessen ist: Korruptionsberichte, Berufsverbot oder gar ein Internet-Pranger? Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat sich noch nicht auf konkrete Konsequenzen festgelegt. Allerdings will das Gesundheitsministerium nach Berichten des "Spiegels" noch in diesem Monat ein Gutachten in Auftrag geben, das klären soll, ob und welche Änderungen in den bestehenden berufsrechtlichen sowie den Straf- und Bußgeldnormen notwendig sind.Show moreDebatte über Konsequenzen bei Betrug
im Gesundheitswesen
23.01.2013, 23:00 Uhr
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