
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
E-BtM- und T-Rezepte ab 1. März 2028 Pflicht
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will bei der Digitalisierung weiter Tempo machen. Ein Referentenentwurf für ein neues Digitalgesetz sieht unter anderem vor, für Apotheken die Zugriffsmöglichkeiten auf die ePA für die AMTS-Prüfung zu erweitern. Zudem sollen BtM- und T-Rezepte nun ab März 2028 verpflichtend elektronisch ausgestellt sein.Show moreWeniger Zwangsabschläge, mehr Rabattarzneimittel
IMS Health-Daten zum Arzneimittelmarkt im September 2012
Berlin (lk). Die Schwäche auf dem Apothekenmarkt im September dieses Jahres wirkt sich auch auf die Zwangsrabatte von Herstellern und Apothekern an die gesetzlichen Krankenkassen aus: Nach aktuellen Zahlen von IMS Health sanken beide Zwangsabgaben zwar leicht. Bis Ende September flossen insgesamt aber nahezu unverändert über drei Milliarden Euro in die GKV-Kassen. Eine weitere Beobachtung im September 2012: Rabattarzneimittel verzeichneten einen Rekordabsatz.
Show moreKassenabschlag: Protest im Saarland
Feuer für die Abschlagsverhandlungen zwischen DAV und GKV am 14. November
Saarbrücken (az). Mit einer Massen-Fax-Aktion will der Saarländische Apothekerverein gegen die starre Haltung des GKV-Spitzenverbandes bei den Verhandlungen über den Kassenabschlag 2013 protestieren. Dazu hat der Verband die Apotheker des Landes jetzt aufgerufen, Muster-Faxe an den GKV-Spitzenverband und den AOK-Bundesverband zu schicken. Die Aktion soll am heutigen Montag starten.Show moreRabattverträge: GWQ erteilt 515 Zuschläge
Neue Exklusiv- und Mehrpartnerverträge ab Februar
BERLIN (ks). Die GWQ ServicePlus AG hat die Zuschläge für ihre sechste Generika-Ausschreibung erteilt. Der Krankenkassendienstleister hatte für 46 Betriebs-, Innungs- und Ersatzkrankenkassen mit insgesamt rund 8 Millionen Versicherten 216 Wirkstoffe ausgeschrieben. Abgeräumt haben vor allem Stada und Hexal.Show moreImpfstoff-Rabattverträge unter Dach und Fach
Baden-Württemberg: Sieben Schutzimpfungen ab
nächstem Jahr mit Rabatt
Retaxgefahr bei Jumbopackungen
Übergangsfrist abgelaufen – Softwarehäuser warnen
BERLIN (jz). Zum 31. Oktober ist die Übergangsfrist der Packungsgrößenverordnung ausgelaufen. Arzneimittelpackungen, deren Inhalt die größte aufgrund der Packungsgrößenverordnung festgelegte Messzahl überschreitet, werden damit seit dem 1. November nicht mehr von den Krankenkassen erstattet. Für die Apothekensoftwarehäuser kam das Ende "sehr kurzfristig", wie es in einer Mitteilung des Bundesverbands Deutscher Apothekensoftwarehäuser (ADAS) heißt. Der Verband hält Apotheker daher dazu an, sich bei der Entscheidung der Abgabefähigkeit von Großpackungen nicht allein auf die Apothekensoftware zu verlassen.Show moreHilfe für Flüchtlinge aus Syrien
Apotheker ohne Grenzen planen Hilfsmaßnahmen
Generika-Ausschreibung: AOK hebt acht Lose auf
Die Kasse will sich zu den Gründen nicht äußern
STUTTGART (ks). Die AOK Baden-Württemberg hat acht Fachlose aus ihrem aktuell laufenden Vergabeverfahren für Rabattverträge aufgehoben – allesamt viel verordnete und umsatzstarke Substanzen, die von vielen Unternehmen angeboten werden. Offiziell heißt es, der Rückzug erfolge, "da sich die Grundlagen des Vergabeverfahrens wesentlich geändert haben".Show morePraxisgebühr-Aus im Eiltempo
Noch diese Woche durch den Bundestag – Notdienstpauschale dauert noch
BERLIN (lk). Noch in dieser Woche soll das vom Koalitionsausschuss beschlossene Aus für die Praxisgebühr im politischen Eiltempo durchgesetzt werden: Im Rahmen des Assistenzpflegebedarfgesetzes soll am Freitag der Bundestag acht Jahre nach der Einführung wieder den Schlussstrich ziehen. Die Kassen erhalten einen Ausgleich. Beschlossen hat die Koalition zudem, den GKV-Steuerzuschuss angesichts der guten Kassenlage stärker als vorgesehen zu senken.Show moreWo bleiben die Frauen?
Kommentar zur DAZ.online-Meldung "ABDA-Wahlen – Neue Führungsriege der Apotheker formiert sich" Show moreBecker zum Kassenabschlag: Unabhängige Prüfer überflüssig
Harsche Töne vor zweiter Verhandlungsrunde am 14. November – ABDA plant Proteste
BERLIN (lk). Vor der für den 14. November angesetzten 2. Verhandlungsrunde zwischen DAV und GKV-Spitzenverband über den Kassenabschlag ab 2013 hat sich die Tonlage verschärft. Als Reaktion auf die GKV-Forderung nach Einsetzung eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers hat der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Fritz Becker, die gesetzlichen Krankenkassen aufgefordert, sich ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Anpassung des Abschlags für das Jahr 2013 zu stellen und sich nicht vor der Verantwortung zu drücken.Show moreBGH: Schranken für kostenlose Rätselhefte
Kritische Einflussnahme durch Pharmageschenke?
Karlsruhe (jz). Auch kostenlose Rätselhefte von Pharmafirmen, die in der Apotheke ausgelegt werden können, sind unter Umständen unzulässige Werbegeschenke. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Allerdings gilt dies nur dann, wenn durch die Überlassung des Rätselheftes der Entschluss des Apothekers, das darin beworbene Produkt zu kaufen, beeinflusst wird. Das Oberlandesgericht Karlsruhe muss nun prüfen, ob dies im konkreten Fall auch tatsächlich so war.Show moreZahl der BtM-Rezepte steigt
Kiefer: Lagerung und Haltung für Apotheken nicht kostendeckend
Berlin (ks). Ärzte verordnen immer öfter starke Schmerzmittel: Von den rund 8,4 Millionen Betäubungsmitteln, die Apotheken 2011 an gesetzlich Versicherte abgegeben haben, waren 6,3 Millionen Packungen starke Schmerzmittel. 2005 waren es noch 4,2 Millionen, 2005 bereits 5,7 Millionen. Das ergab eine Auswertung von GKV-Rezeptdaten durch das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI).Show moreKassenabschlag: ABDA fragt regionale Kampfbereitschaft ab
Medienkampagne und Protestaktionen geplant
Berlin (lk). Angesichts der starren Haltung des GKV-Spitzenverbandes in den Verhandlungen zum Kassenabschlag 2013 stellt sich die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf ein neuerliches Schiedsverfahren ein. Ab dem 14. November, dem Termin für die 2. Verhandlungsrunde zwischen DAV und GKV-Spitzenverband, will die ABDA mit einer bundesweiten Medienkampagne und Protestaktionen aktionsfähig sein. Letzten Donnerstag fragte das Berliner Apothekerhaus in einer Rundmail alle ABDA-Mitgliedsorganisationen nach ihrer Kampfbereitschaft. Die geplante Medienkampagne soll regional flankiert werden.Show moreKiefer: Stärker um Sorgen und Nöte der Kollegen kümmern
Neues Dreigestirn führt Apothekerschaft: Schmidt (ABDA) – Becker (DAV) – Kiefer (BAK)
Berlin (lk). Als künftiger Präsident der Bundesapothekerkammer will Dr. Andreas Kiefer die "Sorgen und Nöte" der Apotheker stärker in die Beratungen und Entscheidungen einbringen: "Wenn ich gewählt werde, sollen die Sorgen und Nöte der Kollegen – egal wo sie arbeiten – in Zukunft stärker als bisher über die Gremien bis an die Spitze der Bundesapothekerkammer gelangen und die Grundlage aller Entscheidungen bilden", sagte er im AZ-Interview. Er wolle sein Amt "glaubwürdig und authentisch führen" und sich "nicht verbiegen lassen". Mit der Kandidatur Kiefers steht die neue Führungsriege der Apothekerschaft – ABDA, DAV und BAK – so gut wie fest.Show moreAbschlagsverhandlungen vor dem Aus?
GKV für unabhängigen Prüfer
Berlin (lk). Angesichts der festgefahrenen Verhandlungen über den Kassenabschlag fordert der GKV-Spitzenverband die Berufung eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers zur Beurteilung der Kostenentwicklung der Apotheken. Die vom Deutschen Apothekerverband (DAV) vorgelegten Treuhand-Zahlen lehnt der GKV-Spitzenverband ebenso ab wie die mit dem DAV abgestimmten Daten des Bundeswirtschaftsministeriums. Außerdem wirft der GKV-Spitzenverband dem DAV vor, die tatsächliche Lage der Apotheken bewusst zu verschleiern. Damit steht die für den 14. November angesetzte zweite Verhandlungsrunde zwischen DAV und GKV-Spitzenverband vor dem Scheitern.Show moreWie gut ist das deutsche Gesundheitssystem?
Systemvergleich in der Versorgungsforschung
HAMBURG (tmb). Rankings sind beliebt, aber die Aussagekraft von Statistiken ist oft zweifelhaft. Dabei wollen Versorgungsforscher sogar noch mehr – ihr Ziel ist, aus guten Erfahrungen des Auslands zu lernen wie beim 12. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik am 31. Oktober im Uni-Klinikum Hamburg-Eppendorf. Der Gastgeber, der Dermatologe und Versorgungsforscher Prof. Dr. Matthias Augustin, wünscht sich eine "evidenz-basierte Gesundheitspolitik", die mit Lernkurven und geprüften Kausalitätsbeziehungen bessere Ergebnisse erzielt. Show moreRatiopharm-Fall: Freispruch für Pharmareferentin und Arzt
BGH zieht Konsequenzen aus Grundsatzentscheidung
Berlin (jz). Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat die im Ratiopharm-Fall angeklagte Pharmareferentin und den ebenfalls angeklagten Arzt freigesprochen. Im März erklärte der Große Senat in einer Grundsatzentscheidung, dass Kassenärzte nach geltendem Recht nicht strafbar sind, wenn sie von einem Pharmaunternehmen Geschenke für die Verordnung von Arzneimitteln entgegennehmen. Konsequenterweise war die Verurteilung zu Geldstrafen daher aufzuheben.Show moreAnzag und Apobank zahlten je 15.000 Euro an Steinbrück
Vortragshonorare bringen SPD-Kanzlerkandidat in Bedrängnis
BERLIN (lk). Die Diskussion um Vortragshonorare für Peer Steinbrück reißt nicht ab. Mittlerweile hat der designierte SPD-Kanzlerkandidat seine Einkünfte aus Vortragshonoraren ins Internet gestellt. 1,25 Millionen Euro hat er demnach seit 2009 innerhalb von zwei Jahren als Vortragsreisender zusammengetingelt. Auch aus der Apothekenbranche erhielt Steinbrück einen fünfstelligen Betrag für zwei Vorträge: Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) buchte Steinbrück ebenso für einen Festvortrag wie der Großhändler Anzag. Beide zahlten jeweils 15.000 Euro Honorar.Show moreWestGem-Studie angelaufen
Prüfgegenstand: Erweitertes Medikationsmanagement
MÜNSTER/WUPPERTAL (or). Mit der Freigabe der EU- und Landesmittel ist die im Exzellenz Cluster NRW geförderte WestGem-Studie zum erweiterten Medikationsmanagement (MTM, medication therapy management) angelaufen. Nach zweijähriger Vorbereitung geht es damit in die Umsetzungsphase, die Studie läuft über die nächsten drei Jahre. In der WestGem-Studie arbeiten Hausärzte, speziell qualifizierte Apotheker und die kommunale Pflege- und Wohnberatung interprofessionell und patientenorientiert zusammen, um die Therapie zu verbessern.Show moreKeine Zwangsvermarktung von Arzneimitteln
Stellungnahme zu MabCampath®-Rücknahme
BERLIN (jz). Die Rücknahme von Arzneimittelzulassungen aus strategischen Gründen wird kontrovers diskutiert – jetzt gibt es eine Klarstellung seitens der Bundesregierung: Pharmaunternehmen können nicht dazu gezwungen werden, ein Arzneimittel in Deutschland zuzulassen und zu vermarkten, erklärte die Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion.Show moreAOK Bayern retaxiert Impfstoffrezepte
BERLIN (ks). Während bayerische Apotheken derzeit erhebliche Mühe haben, Grippeimpfstoffe für den Sprechstundenbedarf aufzutreiben, flattern einigen von ihnen bereits Retaxationen für Impfstoffverordnungen des letzten Jahres ins Haus. Das Problem: Die Apothekensoftware zeigte letzten Sommer eineinhalb Monate nicht die richtigen Abrechnungspreise an. Einspruch gegen die Retaxationen zu erheben, ist wenig aussichtsreich.Show moreVorteil24 ist kein Pick up
Aber: Vorteil24 in Linda-Apotheke ist wettbewerbswidrig
BERLIN (jz). Das von einigen Linda-Apotheken bis vor kurzem angebotene Vorteil24-Modell war kein Pick up. Dies befindet das Oberlandesgericht Celle in einem aktuellen Beschluss. Bei diesem Konzept seien die Arzneimittel in der jeweiligen Linda-Apotheke abgegeben worden – nicht in der niederländischen Montanus-Apotheke. Am Verstoß gegen die Arzneimittelpreisbindung ändert diese Klarstellung jedoch nichts. (Oberlandesgericht Celle, Beschluss vom 15. Oktober 2012 – Az. 13 U 60/12)Show moreRechtliches
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