
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Sonja Optendrenk wird neue G-BA-Chefin
Der Gesundheitsausschuss hat den Weg frei gemacht: Sonja Optendrenk, derzeit noch Staatssekretärin im hessischen Gesundheitsministerium, wird Nachfolgerin von Josef Hecken an der Spitze des Gemeinsamen Bundesausschusses.Show moregesundheitspolitik
politik
Gemeinsamer Bundesausschuss
10.06.2026, 14:30 Uhr
Impfcheck in der Apotheke
BERLIN (jz) | Apotheken in Brandenburg wollen die Durchimpfungsraten weiter erhöhen. Deshalb beteiligen sie sich an der zehnten Europäischen Impfwoche unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“, die vom 20. bis 25. April stattfindet. Die Landesapothekerkammer (LAK) hat alle Apotheken im Bundesland dafür mit Postern, Impfkalendern und Impfausweisen versorgt – in Kooperation mit zwei Impfstoffherstellern, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Brandenburg. Show more19.04.2015, 22:00 Uhr
BfArM will selbst aktiv werden
BERLIN (jz) | Weil die Geschäfte mit dem angeblichen Wundermittel MMS („Miracle Mineral Supplement“) weitergehen, spricht sich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für eine zentrale Zuständigkeit bei der Verfolgung aus. Show more19.04.2015, 22:00 Uhr
TK-Chef bleibt Topverdiener
BERLIN (jz) | Wie schon 2013 hat der TK-Vorstandsvorsitzende Jens Baas auch im vergangenen Jahr die Gehaltsliste der Krankenkassen-Manager angeführt. Laut Bundesanzeiger – wo die gesetzlichen Krankenkassen und Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen die Vorstandsgehälter bekannt geben müssen – wurde seine Arbeit mit 296.909 Euro vergütet, rund 8000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Show more19.04.2015, 22:00 Uhr
BAK: Cannabis ist Arznei
BERLIN (ks) | Ärztlich verordnetes Cannabis ist aus Sicht der Bundesapothekerkammer (BAK) genau wie jedes andere Arzneimittel zu behandeln. Ob es sich um getrocknete Pflanzenteile oder um Zubereitungen aus Cannabis handelt: „Alle Arzneimittel gehören in die Hände des Apothekers“, fordert BAK-Präsident Dr. Andreas Kiefer. Von einem Eigenanbau von Cannabis für medizinische Zwecke hält er nichts.Show more19.04.2015, 22:00 Uhr
19% auf Sondennahrung
BERLIN (ks) | Für Sondennahrung, die ein Apotheker an Krankenversicherte abgibt, wird die volle Mehrwertsteuer fällig. Das hat das Finanzgericht Münster entschieden. Da der Bundesfinanzhof bislang nicht über einen solchen Fall befunden hat, wurde aber die Revision zugelassen. (Urteil v. 5. März 2015, Az.: 5 K 3876/11 U)Show more19.04.2015, 22:00 Uhr

Klare Honorarforderungen
Bad Zwischenahn - Klare Worte zu den Honorarforderungen der Apotheker fand Berend Groeneveld, Vorsitzender des Apothekerverbandes Niedersachsen, beim Zwischenahner Dialog. Zentrales Thema der Veranstaltung am 16. und 17. April war die langfristige Sicherstellung der Versorgung. Als Hauptredner hielt Prof. Dr. Herbert Rebscher ein Plädoyer für eine „forschungsbasierte Versorgung“. Show moreZwischenahner Dialog
19.04.2015, 16:45 Uhr

Sozialkassen mit 3 Milliarden Euro Überschuss
Berlin - Die Sozialversicherung hat 2014 einen Finanzierungsüberschuss von 3,0 Milliarden Euro erzielt. Im Vorjahr waren es noch 1,7 Milliarden Euro mehr. Die Einnahmen der summierten sich im vergangenen Jahr auf 556,1 Milliarden Euro, die Ausgaben auf 553,1 Milliarden Euro. Die gesetzliche Krankenversicherung war der einzige Sozialversicherungsbereich, der mit einem Defizit abschloss. Dies gab des Statistische Bundesamt heute bekannt. Show moreStatistisches Bundesamt
17.04.2015, 15:04 Uhr

Gröhe: Über drei Arzneimittel diskutieren
Berlin - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will den im E-Health-Gesetz geplanten Medikationsplan offenbar ausweiten. Patienten mit regelmäßiger Medikation könnten dann ab Mitte 2016 leichter einen Anspruch auf den Plan bekommen als zunächst angedacht: „Wir müssen diskutieren, ob das schon ab drei regelmäßig verabreichten Medikamenten gilt“, sagte Gröhe gegenüber der Hamburger Morgenpost. Bislang sieht der Gesetzentwurf die Grenze von fünf Medikamenten vor. Show moreMedikationsplan ausweiten
17.04.2015, 12:15 Uhr

BfArM will selbst aktiv werden
Berlin – Weil die Geschäfte mit dem angeblichen Wundermittel MMS („Miracle Mineral Supplement“) weitergehen, spricht sich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für eine zentrale Zuständigkeit bei der Verfolgung aus: „Der Föderalismus hat seine Vorteile“, erklärt BfArM-Präsident Prof. Karl Broich in einem Beitrag des Magazins „Kontraste“, der gestern Abend ausgestrahlt wurde – aber wenn die Patientensicherheit konkret in Gefahr sei, würde die Behörde gerne „stärker auch selber tätig werden“. Show moreMMS-Wunderheiler-Szene macht weiter
17.04.2015, 08:45 Uhr

Cannabis konsequent wie Arzneimittel behandeln
Berlin - Ärztlich verordnetes Cannabis ist aus Sicht der Bundesapothekerkammer (BAK) genau wie jedes andere Arzneimittel zu behandeln. Ob es sich um getrocknete Pflanzenteile oder um Zubereitungen aus Cannabis handelt: „Alle Arzneimittel gehören in die Hände des Apothekers“, fordert BAK-Präsident Dr. Andreas Kiefer. Von einem Eigenanbau von Cannabis für medizinische Zwecke hält er nichts. Show moreBundesapothekerkammer
17.04.2015, 07:40 Uhr

Wettbewerbszentrale: Skonto ist Rabatt
Berlin - Die Klageschrift der Wettbewerbszentrale gegen den Arzneimittelgroßhändler AEP wegen seiner Skonti-Politik ist in Alzenau eingetroffen. Darin begründet die Wettbewerbszentrale wie schon in der Abmahnung ihre Position, dass es sich bei den AEP-Konditionen um einen Verstoß gegen die Arzneimittelpreisverordnung handelt. Skonto ist immer auch Rabatt, heißt es darin sinngemäß. Show moreSKONTO-KLAGE GEGEN AEP
16.04.2015, 14:10 Uhr

APS fordert mehr Unterstützung
Berlin - Fehler passieren – auch in der Medizin. So sterben einer Schätzung zufolge in Deutschland jedes Jahr 600 bis 700 Patienten, weil im Krankenhaus nach einer Operation Tupfer und andere Materialien in ihren Körpern vergessen werden. Dies ist nur ein Beispiel, auf das das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) anlässlich seiner Jahrestagung hinweist. In einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse erklärten 15 Prozent der Befragten, dass es bei ihnen in den letzten zehn Jahren einmal zu einem vermuteten Fehler bei einer medizinischen Untersuchung oder Behandlung gekommen ist. Drei Prozent schätzen, dass es sogar mehrmals zu einem Fehler gekommen sein könnte. Show moreZehn Jahre Aktionsbündnis Patientensicherheit
16.04.2015, 13:15 Uhr

Prüfer-Storcks bleibt Gesundheitssenatorin
Berlin - Seit gestern steht der neue, rot-grüne Hamburger Senat: Die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt wählte Olaf Scholz (SPD) zum Ersten Bürgermeister Hamburgs und bestätigte die Senatorinnen und Senatoren. Erneut in der Regierungsriege vertreten ist Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) als Gesundheitssenatorin. Show moreHamburger Senat
16.04.2015, 07:50 Uhr

Abgemahnt – und nun?
Unzutreffende Angaben im Impressum der Webseite, Unklarheiten bei Preisvergleichen, fehlende Identitätsangaben in Werbeflyern, Nichtbeachtung der Lebensmittelinformationsverordnung, Inverkehrbringen nicht ordnungsgemäß gekennzeichneter Nahrungsergänzungsmittel, Bewerbung nicht apothekenüblicher Waren, Irritationen über die Herkunft von Salzen, Unsorgfältigkeiten bei Widerrufsrechten oder Anforderungen an die Beratung im Botendienst – für eine Abmahnung kann es viele Gründe geben, und so vergeht kaum eine Woche, in der nicht über an Apotheker adressierte Abmahnungen berichtet wird. | Von Timo Kieser
Show more16.04.2015, 00:00 Uhr
Zur Rose konzentriert sich auf Pick up
BERLIN (ks) | Arzneimittel von der Zur Rose-Versandapotheke können nicht mehr in dm-Drogeriemärkten bestellt, aber weiterhin dort abgeholt werden. Die in den rund 1600 Märkten installierten Terminals fanden bei der Kundschaft nicht den erwünschten Zuspruch. Damit erfüllten sich auch nicht die Umsatzerwartungen der Zur Rose-Gruppe. Die Terminals sind seit dem 24. März nicht mehr in den dm-Filialen zu finden. Dennoch will Zur Rose an der Kooperation festhalten und „sich künftig auf den exklusiven Vorteil des Pick-up-Services in den dm-Filialen konzentrieren“.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Regierung lehnt Cannabis-Eigenanbau ab
BERLIN (ks) | Schwerkranke sollen es künftig leichter haben, Cannabis als Arzneimittel zu erhalten – und das auch auf Kosten der Krankenkassen. Das haben unlängst die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe angekündigt. Derzeit befindet sich das Vorhaben noch im Prüfstadium, wie der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zu entnehmen ist. Deutlich macht die Regierung darin auch, dass sie nichts von einem Cannabis-Eigenanbau durch die Patienten hält.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Softwarehersteller sind mit im Boot
BERLIN (jz) | Das Online-Vertragsportal (OVP) nimmt nach und nach Gestalt an: Im Süden nutzt nach Angaben des Deutschen Apothekerverbands (DAV) bereits eine vierstellige Zahl von Apotheken das Angebot für mehr Übersichtlichkeit in der Hilfsmittelversorgung. Der bundesweite Roll-Out sowie die technische Weiterentwicklung sollen stufenweise erfolgen. Inzwischen sind auch die Softwarehersteller mit im Boot.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Comeback für Kavasporal und Co.?
STUTTGART (du) | Der Widerruf der Zulassung für Kava-Kava- und Kavain-haltige Arzneimittel durch das BfArM im Dezember 2007 war rechtswidrig. Das hat das Oberverwaltungsgericht NRW entschieden. Das BfArM hat die Entscheidung akzeptiert und in einem Stufenplanbescheid den betroffenen Herstellern mitgeteilt, unter welchen Voraussetzungen entsprechende Präparate wieder eingeführt werden können. Doch die Hersteller reagieren zurückhaltend bis ablehnend.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Wort & Bild muss auf „AppOtheke“ verzichten
BERLIN (jz) | Wort & Bild muss auf seine Wortmarke „AppOtheke“ verzichten: Der Verlag hatte sich dagegen gewehrt, dass die Markenabteilung des Deutschen Patent- und Markenamts die Marke löschen wollte. Doch die Anordnung war rechtmäßig, entschied das Bundespatentgericht in München – die Wortmarke unterscheide sich einfach zu wenig von dem üblichen Wort „Apotheke“, heißt es in dem nun veröffentlichten Beschluss des Gerichts. (Bundespatentgericht München, Beschluss vom 9. Februar 2015, Az. 27 W (pat) 73/14)Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Geringfügige Verstöße nicht erfassen
BERLIN (jz) | Grundsätzlich begrüßt die ABDA zwar, dass der Gesetzgeber mit dem neuen Straftatbestand des § 299a StGB die existierenden Lücken bei der strafrechtlichen Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen schließen möchte. Allerdings sieht sie durchaus Nachbesserungsbedarf – etwa im Hinblick auf die Skonti-Frage. Um Unsicherheiten in Apotheken zu vermeiden, sollte ihrer Meinung nach klargestellt werden, dass geringfügige Verstöße gegen wettbewerbsrechtliche Marktverhaltensregelungen nicht erfasst werden.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr
Einstweilige Verfügung gegen Trümper
BERLIN (lk) | Die im Gespräch mit der Apotheker Zeitung (AZ) getätigten Aussagen von Dr. Thomas Trümper zur AEP-Skonti-Politik beschäftigen die Gerichte: Das Landgericht Berlin hat jetzt dem Vorsitzenden des Großhandelsverbandes Phagro mit einer einstweiligen Verfügung untersagt, mit Bezug auf das von der Bundesregierung vorbereitete Anti-Korruptionsgesetz auf eine mögliche Strafbarkeit des Einkaufs von Arzneimitteln bei AEP hinzuweisen. Darauf macht AEP seine Kunden in einem Info-Schreiben aufmerksam. Ob der Phagro gegen die Verfügung Rechtsmittel einlegt, ist noch nicht entschieden.Show more15.04.2015, 22:00 Uhr

Keine Regeln für Lobbyisten in Deutschland
Berlin – In kaum einem anderen EU-Land können Lobbyisten so unkontrolliert ihrer Arbeit nachgehen wie in Deutschland. Laut einem aktuellen Vergleich der Antikorruptionsorganisation Transparency International liegt Deutschland am unteren Ende der Lobby-Skala. Es gibt kein Lobby-Register, die Beratergremien sind undurchsichtig. Nur Krisen-Länder wie Portugal, Spanien, Italien, Ungarn und Zypern schneiden noch schlechter ab. Besonders hart umkämpft von Lobbyisten ist der Gesundheitssektor.Show more
POLITIK-PARADIES
15.04.2015, 12:10 Uhr

BAH plädiert für mehr Klarheit
Berlin – Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) hält den Vorteilsbegriff im geplanten Korruptions-Straftatbestand für zu weit: Er führe „zu einem ausufernden, kaum abgrenzbarem Tatbestandsmerkmal“, mahnt er in seiner Stellungnahme. Einladungen zu Kongressen, vergütete Anwendungsbeobachtungen und weitere branchenübliche Verhaltensweisen würden schnell als strafbar gewertet – dabei seien sie für den wissenschaftlichen Austausch unerlässlich. Um zu verhindern, dass „jegliche legitime Zuwendung oder sogar ein Geschenk in Verdacht“ gerate, die Grenzen des Erlaubten zu überschreiten, plädiert der Verband für eine Geringwertigkeitsgrenze. Show moreAnti-Korruptions-Tatbestand
15.04.2015, 08:05 Uhr
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