
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apothekenschließungen: „Das darf so nicht weitergehen“
In Rheinland-Pfalz müssen mehr Apotheken schließen als im Bundesdurchschnitt. Grund dafür ist vermutlich, dass die hier stark vertretene pharmazeutische Industrie im Wettbewerb um Personal die Nase vorn hat. Im Schnitt versorgt eine Apotheke heute 1.200 Patienten mehr als noch vor zwölf Jahren.Show moregesundheitspolitik
politik
Rheinland-Pfalz
07.04.2026, 12:30 Uhr
Kein pauschales Verbot
BERLIN (az/dpa) | Der Ausschluss von Männern, die sexuelle Beziehungen zu Männern hatten, von der Blutspende kann unter Umständen rechtens sein. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Voraussetzung ist aber, dass ein hohes Übertragungsrisiko für schwere Infektionskrankheiten wie HIV besteht und keine echte Alternative zur Sicherstellung eines hohen Gesundheitsschutzniveaus existiert. (EuGH, Urteil vom 29. April 2015, Rs. C-528/13)Show more03.05.2015, 22:00 Uhr
Apotheker ins Präventionsgesetz!
BERLIN (ks) | Apotheker müssen Eingang in das von der Großen Koalition geplante Präventionsgesetz finden. Der Berufsstand ist mit seiner hohen Qualifikation, seinem hohen Vertrauen und dem guten Zugang zur Bevölkerung „unerlässlich für eine erfolgreiche Präventionsstrategie“ – daran hat man beim Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPiG) keinen Zweifel. Nun muss nur noch die Politik überzeugt werden. Darum bemüht sich das Institut in seinem Politikbrief.Show more03.05.2015, 22:00 Uhr
Ursula Karven zu motivierend für DHU
BERLIN (jz) | Die Schauspielerin Ursula Karven hat in der Werbung für Schüßler-Salze der Deutschen Homöopathie-Union (DHU) nichts zu suchen: Sie verleihe der Kampagne nicht nur ein ansprechenderes Gesicht, sondern trete individuell als Gewährperson auf, befand das Oberlandesgericht Karlsruhe. Es bestätigte damit die Auffassung der Wettbewerbszentrale. Aus Sicht der Werbeadressaten hätten Karvens Äußerungen eine besonders motivierende Wirkung im Hinblick auf den Verbrauch von Schüßler-Salzen. (OLG Karlsruhe, Urteil vom 8. April 2015, Az. 6 U 66/13)Show more03.05.2015, 22:00 Uhr
Saarland: Kammer wacht
BERLIN (ks) | Seit dem 1. Mai ist es so weit: Die Apothekerkammer des Saarlandes hat die staatlichen Überwachungsaufgaben im Arzneimittelbereich übernommen. Die entsprechenden Verordnungen wurden am 30. April im Amtsblatt des Saarlandes veröffentlicht. Damit ist das Saarland nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt das dritte Bundesland, in dem derartige Aufgaben auf die Apothekerkammer übertragen wurden.Show more03.05.2015, 22:00 Uhr

Linke will Pharma in die Schranken weisen
Berlin – Zu viele Ärzte fallen nach Meinung der Linken auf das „massive Marketing“ von Pharmafirma herein – was zu steigenden Verordnungszahlen insbesondere im Segment der Hochpreiser, etwa Gerinnungshemmern wie Xarelto®, führt. Doch obwohl dies zu alarmierenden Kosten führe, bleibe die Bundesregierung untätig, kritisiert Kathrin Vogler, Sprecherin für Arzneimittelpolitik und Patientenrechte. Sie sieht in hochpreisigen Medikamenten ohne nachgewiesenem Zusatznutzen eine große Gefahr für die Krankenkassenfinanzierung. Show moreWerbung für Hochpreiser
30.04.2015, 12:00 Uhr

Kammer übernimmt Apothekenaufsicht
Berlin - Morgen, am 1. Mai, ist es so weit: Die Apothekerkammer des Saarlandes übernimmt als Behörde die staatlichen Überwachungsaufgaben im Arzneimittelbereich. Die entsprechenden Verordnungen wurden heute im Amtsblatt des Saarlandes veröffentlicht. Damit ist das Saarland nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt das dritte Bundesland, in dem die Apothekerkammer die Apothekenüberwachung wahrnimmt. Show moreSaarland
30.04.2015, 10:45 Uhr

Schmidt nimmt Länder in die Pflicht
Berlin – Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) hat die Bundesländer aufgefordert, das neue Meldesystem zum umstrittenen Antibiotika-Einsatz in der Tiermast konsequent umzusetzen. „Wenn es tatsächlich gravierende Meldelücken und damit Vollzugsdefizite in den Bundesländern geben sollte, sind diese von den zuständigen (Landes-)Behörden abzustellen“, erklärte Schmidt am Mittwoch in Berlin. Show moreAntibiotika-Meldesystem
30.04.2015, 06:40 Uhr

Was kostet ein Medikationsplan?
SÜSEL (tmb) | Aus dem erwarteten gesetzlichen Anspruch auf einen Medikationsplan für Patienten mit fünf oder vielleicht auch nur drei Arzneimitteln ergibt sich die Frage nach den betriebswirtschaftlichen Folgen für die Apotheken. Eine Überschlagsrechnung des Treuhand-Generalbevollmächtigten Dr. Frank Diener (siehe DAZ 2015, Nr. 17, S. 13) dazu hat weitere Fragen aufgeworfen. Um die Debatte zu strukturieren, sollen hier die pharmazeutischen mit den betriebswirtschaftlichen Aspekten verknüpft werden.Show more30.04.2015, 00:00 Uhr
Austauschverbotsliste - die Zweite!
STUTTGART (du) | Die Substitutionsausschlussliste soll erweitert werden. Der G-BA plant die Aufnahme von Buprenorphin-Pflastern und Oxycodon-Retardtabletten mit unterschiedlicher Applikationshäufigkeit sowie von Phenobarbital- und Phenprocoumon-Tabletten. Ob Carbamazepin- und Valproinsäure-Retardtabletten sowie Primidon-Tabletten ebenfalls vom Austausch ausgeschlossen werden sollen, darüber ist sich der G-BA noch nicht einig.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
„Die Liste muss knapp bleiben“
BERLIN (ks) | Zuzahlungen, Festbeträge, Rabattverträge, Substitutionsausschlussliste – dies sind nur einige Instrumente, die die Arzneimittelversorgung wirtschaftlich und die Versorgung zugleich hochwertig halten sollen. Bekanntermaßen haben Industrie, Apotheker, Kassen und Politik ihren jeweils eigenen Blick darauf, wie sinnvoll diese sind. Zuweilen gibt es aber auch ungewohnte Übereinstimmung – etwa zwischen Deutschem Apothekerverband (DAV) und GKV-Spitzenverband im Hinblick auf den Umfang der Substitutionsausschlussliste. Das zeigte sich auch bei der Podiumsdiskussion des Branchenverbands Pro Generika am 22. April in Berlin.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Kein Schnellschuss
BERLIN (lk) | Möglicherweise bleiben den Apothekern noch strengere Kontrollen ihrer Kassensysteme durch die Finanzämter bis auf Weiteres erspart. In ihrer Antwort auf die Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Grüne zu Maßnahmen gegen den Betrug mit elektronischen Kassensystemen hält sich die Bundesregierung alle Optionen offen: Vor einer Entscheidung über eine insbesondere von NRW geforderten Gesetzesinitiative will sie die Ergebnisse der eingesetzten Arbeitsgruppe „Registrierkasse“ abwarten. Zudem prüft die Bundesregierung eine EU-Initiative, da die Mitgliedstaaten mit dieser Problematik unterschiedlich umgingen.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Offene Stellen an die Arbeitsagentur melden!
ROSTOCK (tmb) | Was tun gegen Personalknappheit in Apotheken? Langfristig wirksame Mittel gegen dieses Problem waren ein zentrales Thema bei der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 22. April in Rostock. Von der Veranstaltung geht der Appell an Apothekenleiter aus, Stellenangebote an die Arbeitsagentur zu melden. Denn die Personalprobleme vieler Apotheken sind dort offenbar nicht bekannt. Doch diese Information ist die Voraussetzung, um wirksame Hilfen zu organisieren.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr
Immer weniger Methylphenidat
BERLIN (jz) | Im vergangenen Jahr ist der Verbrauch von Methylphenidat in Deutschland erneut zurückgegangen. Laut einer Statistik des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wurden 2014 bundesweit 1716 Kilogramm des Wirkstoffes (in Form von Fertigarzneimitteln) von Apotheken erworben – ein Jahr zuvor waren es noch 1803 Kilogramm. Das bedeutet einen Rückgang um rund fünf Prozent. Das BfArM begrüßt den rückläufigen Methylphenidat-Verbrauch.Show more29.04.2015, 22:00 Uhr

Gerinnungshemmer als GKV-Kostentreiber
Berlin – Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Blutgerinnungshemmer sind in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Lagen die Ausgaben für Blutverdünner im Jahr 2008 noch bei 68,5 Millionen Euro, erhöhten sie sich mit dem Markteintritt neuer Mittel wie Xarelto® (Bayer), Pradaxa® (Boehringer Ingelheim) und Eliquis® (Bristol Myers Squibb) auf 675,4 Millionen Euro im Jahr 2014. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion mit. Die Kosten für neuere und ältere Gerinnungshemmer gehen dabei drastisch auseinander: Die durchschnittlichen monatlichen Therapiekosten liegen für Xarelto® bei 100,50 Euro, für Pradaxa® bei 96,90 Euro und für Phenprocoumon-Generika bei 4,80 Euro. Show moreRegierung sieht keinen Handlungsbedarf
29.04.2015, 13:30 Uhr

Medikationsplan am 27. Mai im Kabinett
Berlin - Das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vorgelegte E-Health-Gesetz soll am 27. Mai vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Darin enthalten ist unter anderem der neue Anspruch von Patienten auf einen Medikationsplan. Noch nicht entschieden ist nach DAZ.online-Informationen, ob die geplante Ausweitung des Anspruchs auf Patienten ab drei regelmäßigen Medikationen bereits in den Kabinett-Entwurf eingearbeitet wird.Show moreE-HEALTH-GESETZ
29.04.2015, 11:50 Uhr

Mehr Geld für die Sterbebegleitung
Berlin - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will die Versorgung sterbenskranker Menschen verbessern – und nimmt dafür zusätzliche 200 Millionen Euro in die Hand. Der Entwurf des „Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland“ soll an diesem Mittwoch im Kabinett beschlossen werden. Grünen und Sozialverbänden gehen die Pläne nicht weit genug. Show moreHospiz- und Palliativgesetz
29.04.2015, 06:50 Uhr

Medikamentenhilfe auf Expansionskurs
Berlin – Das Hilfsprojekt „Medikamentenhilfe“ der Stadt München soll sozial Schwachen künftig im ganzen Landkreis zur Verfügung stehen: Der Sozialausschuss des Kreistages hat sich für eine Ausweitung ausgesprochen, bestätigte die Sprecherin des Landratsamt München. Das Landkreis-Modell soll sich an dem der Stadt München orientieren, bei dem freiwillig teilnehmende Apotheken mindestens 20 Prozent Rabatt auf rezeptfreie Medikamente gewähren. Alle Apotheken im Landkreis sowie grenznahe Apotheken anderer Landkreise werden nun befragt, um ihre Bereitschaft zu eruieren. Show moreLandkreis München
28.04.2015, 15:15 Uhr

Bercero will Bedenken ausräumen
Berlin – Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP werde weder europäische Verbraucherstandards absenken noch die Handlungsfreiheit der Kommunen in der öffentlichen Daseinsvorsorge in irgendeiner Weise bedrohen. Das betonte der Chefunterhändler der EU-Kommission, Ignacio García Bercero, heute in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin. Parlamente auf beiden Seiten des Atlantiks behielten auch mit TTIP die alleinige Hoheit über die Gesetzgebung. Show moreFreihandelsabkommen TTIP
28.04.2015, 14:25 Uhr

Apotheker ins Präventionsgesetz!
Berlin - Apotheker müssen Eingang in das von der Großen Koalition geplante Präventionsgesetz finden. Der Berufsstand ist mit seiner hohen Qualifikation, seinem hohen Vertrauen und dem guten Zugang zur Bevölkerung „unerlässlich für eine erfolgreiche Präventionsstrategie“ – daran hat man beim Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) keinen Zweifel. Nun muss nur noch die Politik überzeugt werden. Darum bemüht sich das Institut in seinem aktuellen Politikbrief, indem es nicht zuletzt auf die ermutigenden Ergebnisse des Glicemia-Programms zur Diabetesprävention verweist. Show moreWIPIG
28.04.2015, 13:05 Uhr

Becker: Keine Rabattgrenze für Skonti
Berlin - Im Rechtsstreit um die Grenze für die Skontigewährung des Arzneimittelgroßhandels an Apotheken hat sich der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Fritz Becker, auf die Seite von AEP gestellt: „Die Rabattgrenze spielt für die Frage der Skontivergabe keine Rolle“, sagte Becker im Gespräch mit der ApothekerZeitung (AZ). Damit stellte er sich gegen die Position der Wettbewerbszentrale, die ein Verfahren gegen AEP wegen Verstoßes gegen die Vorgaben des Arzneimittelgesetzes eingeleitet hat.Show moreDAV-CHEF IM AZ-INTERVIEW
28.04.2015, 08:30 Uhr

Becker zu Retax-Gesprächen: Zurück auf Los
Berlin - Zurück auf Los heißt es für die demnächst anstehenden Verhandlungen zwischen dem Deutschen Apothekerverband (DAV) und dem GKV-Spitzenverband über einen Retax-Kompromiss. DAV-Chef Fritz Becker will nämlich nicht an das vor zwei Jahren mit den gesetzlichen Krankenkassen ausgehandelte Retax-Paket anknüpfen: „Wir beginnen jetzt wieder von vorne“, sagte Becker im Interview mit der Apotheker Zeitung (AZ).Show moreDAV-CHEF IM AZ-INTERVIEW
27.04.2015, 12:55 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung
