

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Ist eine Garantie für Facharzt-Termine möglich?
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch forderte Ende März 2026 einen gesetzlichen Anspruch auf zeitnahe Facharzttermine. Jetzt folgte der scharfe Widerspruch der Kassenärzte.Show more

Die Bewährungsprobe
Viel zu lange schon haben wir Apotheker uns von der Politik und den gesetzlichen Krankenkassen mit dem Nasenring durch die Manege führen lassen. Jetzt scheint auch die ABDA, die immer wieder auf Gespräche und Überzeugungsarbeit gesetzt hat, mit ihrem diplomatischen Latein am Ende zu sein...Show more

Schmidt: „Wir fordern mehr politische Unterstützung!“
diz | Mit deutlichen Worten forderte ABDA-Präsident Friedemann Schmidt in seinem Lagebericht auf dem Apothekertag mehr Unterstützung für die Leistungen der Apotheker. Auch in Zukunft seien die Apotheker bereit, ihre Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft zu erfüllen. Aber es fehle, so Schmidt, „das klare Bekenntnis der Politik zu einer leistungsgerechten, planbaren und sich weiterentwickelnden ökonomischen Basis für die freiberufliche Apotheke“. Die Politik müsse sich die Frage gefallen lassen, ob sie unser System der Arzneimittelversorgung in der Verantwortung der Apothekerinnen und Apotheker nicht nur erhalten, sondern auch weiterentwickeln wolle. Wenn ja, dann müssten die Gesundheitspolitiker handeln. Die Delegierten dankten Schmidt für seine Rede mit standing ovations.Show more

Noch Fragen offen
Und der ABDA-Hauptgeschäftsführer verkündete auf dem Apothekertag: „Die Grundsatzentscheidung ist also getroffen. Wir wollen mitmischen.“ Mitmischen wird nicht reichen, wenn es wirklich gut werden soll.Show more

Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“
Viele Kolleginnen und Kollegen kennen das Problem: Ein Patient kommt mit einem Rezept, auf dem ein Arzneimittel verordnet wurde, das bereits seit Wochen oder gar Monaten nicht lieferbar ist. Unter dem Damoklesschwert der Retaxation versuchen die Apotheken ihre Patienten auch in diesen Fällen mit enormem Aufwand bestmöglich zu versorgen.Show more

Ausgebootet?
Wenn ein Patient von verschiedenen Ärzten behandelt wird, dürfte es eher unwahrscheinlich sein, dass alle voneinander wissen, was dem Patienten verordnet wurde. Noch unwahrscheinlicher ist, dass so alle Selbstmedikationsarzneimittel erfasst werden. Das spricht dafür, die Apotheker einzubinden...Show more

Die Apotheke von morgen – ein Trust Center?
du | Die Digitalisierung im Gesundheitswesen wird auch die Apotheken verändern. Davon ist Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA, überzeugt. Er vertrat die Apothekerschaft in einer Diskussionsrunde zum Thema E-Health im Rahmen des Deutschen Apothekertags. Was sich aber nicht verändern werde, so Arnold, seien die im Perspektivpapier 2030 festgeschriebenen Ziele.Show more
Geheim, geheimer, TTIP
Es ist einige Zeit ins Land gezogen, bis Apothekern, Ärzten und den anderen Angehörigen der Gesundheitsberufe bewusst wurde, welch weitreichenden Auswirkungen die geplanten Handelsabkommen mit den USA und Kanada CETA und TTIP für ihre Berufsausübung haben können. Show more
Was ist neu bei der ABDA?
tmb | Die Frage „Was ist neu bei der ABDA?“ stellte ABDA-Hauptgeschäftsführer Dr. Sebastian Schmitz an den Anfang seines Berichts. Interessant an diesen Berichten bei Apothekertagen ist allerdings vorrangig, welche Themen der Hauptgeschäftsführer in den Vordergrund rückt und wie sich die ABDA dazu positioniert. In der anschließenden Diskussion, die den Lagebericht des ABDA-Präsidenten einbezog, konstatierte Friedemann Schmidt das Ende der Leidensfähigkeit der Apotheker.Show more
Anträge des Deutschen Apothekertages 2015
Direkt nach dem Apothekertag wird in der Fachpresse dokumentiert, welche Anträge behandelt wurden und welche Entscheidung die Hauptversammlung getroffen hat, also ob der Antrag angenommen, abgelehnt, zurückgezogen oder in den Ausschuss verwiesen wurde.
Die Dokumentation liegt Ihnen hier vor:
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Der „Dritte Weg“ als Lösung?
Warum ruft die ABDA nicht selbst einen Beirat zum G-BA ins Leben, der bei ihr angesiedelt ist? Ein solcher Beirat könnte eigenständig und unabhängig im Namen der deutschen Apothekerinnen und Apotheker zu arzneimittelbezogenen Fragen Stellung beziehen und sich vor dem Hintergrund fachlich-wissenschaftlicher Expertisen gegenüber dem Gemeinsamen Bundesausschuss auch versorgungs- und arzneimittelpolitisch positionieren und profilieren.Show more
Leistungsgerechte Vergütung – für wen?
Mit der Honorierung von Apothekenleistungen – den bestehenden (Fixpauschale, BtM, Rezeptur) wie den künftig auszubauenden (Medikationsmanagement) – hat sich der Deutsche Apothekertag 2015 ausführlich beschäftigt. Sie war Thema der Eröffnungsreden, der Diskussionsrunde mit den drei Vertretern der Landes- und Bundespolitik und zahlreicher Anträge der Hauptversammlung. Ja, und auch die Mitarbeiter wurden erwähnt, denen man als Apothekeninhaber gerne eine höhere Vergütung zukommen lassen wolle ...Show more

Durchblick statt „Einblick 03/2015“
Warum ist man nicht dabei geblieben, die Forderung nach einer Erhöhung des Fixhonorars an die Forderung nach einer tragfähigen Berechnungsbasis zu koppeln? Einwände gegen eine solche Paketlösung sind schwer zu finden – oder?Show more

Brandgefährlich?
Wer nicht fragt, bleibt dumm. Für Kinder gilt dies allemal. Gilt das auch für die ABDA? Das kommt drauf an. Zitat aus dem ABDA-Informationsdienst „Einblick 03/2015“: „Die Frage ist, ob ein letztlich auf Abgabe von Fertigarzneimitteln basierendes Honorarsystem auf die Dauer zukunftsfest ist.Show more

Pro Staatsexamen, pro Studierende, pro Nachwuchs
Auch darüber waren sich die Delegierten auf dem Apothekertag einig: Grundlage für die Approbation und die Berufsausübung als Apotheker soll in Deutschland weiterhin das Staatsexamen sein. Und nicht die akademische Bachelor/Master-Ausbildung, wie sie z. B. in den USA üblich ist und in der EU mit der europäischen Hochschulreform (Bologna-Prozess) angestrebt wird.Show more

Klare Voten und interessante Hintergründe
tmb/ck | Ungeteilte Zustimmung zu den Honorarforderungen der Apotheker und zur Einbindung der Apotheker in den Medikationsplan waren die deutlichsten Signale der Antragsdiskussion. Bei der Ablehnung der Retaxationen und der Hilfsmittelbürokratie zeigten die Apotheker ebenso große Einigkeit. Doch bot die Antragsdebatte engagierte Diskussionen zu taktischen Fragen und vermittelte interessante Informationen zu vielen Themen, von Bachelor-Studiengängen über die PTA-Ausbildung bis zur alles beherrschenden Honorarfrage.Show more
Honorar, Honorar – und Medikationsplan
wes | Ob Fritz Beckers Eröffnungsrede der Expopharm oder die Diskussion mit den zum Apothekertag gekommenen Gesundheitspolitikern: Eindeutig im Vordergrund standen die Honorarforderungen der Apotheker: Anpassung der Fixhonorierung auf einer neuen Berechnungsmethode des Wirtschaftsministeriums, Erhöhungen bei BtM-Dokumentation und NNF, Fixzuschlag bei Rezepturabgabe. Außerdem hadern die Apotheker mit der Nichtbeachtung beim Medikationsplan im E-Health-Gesetzentwurf. Großen Anlass zur Hoffnung geben die Diskussionen jedoch nicht.Show more

Der Untergang des ABDAlands?
Ein nachgerade harmloser Antrag des Hessischen Apothekerverbands, in dem sich die Hauptversammlung dafür aussprechen sollte, Delegierten des Apothekertags auf der ABDA-Homepage den Bearbeitungsstand von DAT-Anträge einsehbar zu machen, wurde von den ABDA-/DAV-/BAK-Präsidenten nebst Hauptgeschäftsführer zu einer Prinzipienfrage aufgebauscht, die auch manche Kammerpräsidenten und Verbandsvorsitzenden ratlos zurück ließ.Show more

Was wurde aus den Anträgen?
Die ABDA bereitet den Apothekertag alljährlich aufwendig vor, die Hauptversammlung tagt mit großem Ernst und die Delegierten diskutieren oft sehr engagiert auch über Details – doch was wird aus den dort manchmal mühsam verabschiedeten Anträgen? Entgegen der naheliegenden Idee, die Hauptversammlung im nächsten Jahr über den Fortgang zu informieren, wird dies bei der ABDA in der Mitgliederversammlung abgehandelt, also im höchsten Beschlussgremium, das allerdings nicht öffentlich tagt. Der Bericht über „die Behandlung der Anträge der Hauptversammlung“ 2014, den die ABDA für die Mitgliederversammlung am 1. Juli 2015 erstellt hat, liegt der DAZ vor. Wir beschreiben hier, was die ABDA aus eigener Sicht für die Umsetzung der Anträge getan oder auch nicht getan hat, und analysieren diesen Umgang mit den Anträgen.
Von Thomas Müller-Bohn
Meilenstein für die deutsche Pharmazie
du | Vor einem Jahr wurde auf dem Deutschen Apothekertag in Düsseldorf der Startschuss für die Entwicklung eines Leitbilds gegeben. In enger Diskussion mit der Basis sollten die Inhalte innerhalb eines Jahres erarbeitet werden. Viele waren damals skeptisch, ob das gelingen kann. Doch der Zeitplan wurde eingehalten. Am Ende stand ein Papier, das unter dem Titel Perspektivpapier „Apotheke 2030“ beschreibt, wie sich die pharmazeutische Versorgung in Deutschland und die öffentliche Apotheke weiterentwickeln sollen. Es wurde jetzt von den Delegierten des Deutschen Apothekertags mit überwältigender Mehrheit verabschiedet.Show moreVersorgungssicherheit hat höchste Priorität
ck | Die Arzneimittelversorgung wird zunehmend beeinträchtigt durch Lieferausfälle von Arzneimitteln. Die Ursachen sind vielfältig. Dazu gehören die Ausschreibung von Rabattverträgen durch Krankenkassen und der damit verbundene Wechsel der Rabattvertragspartner, durch den es regelmäßig zu temporären Lieferproblemen kommt, wie bei Diskussion der Anträge zur Arzneimittelversorgung deutlich wurde.Show more(Ein bisschen) mehr Transparenz
jb | „Berufsständische Organisation“ lautete die Überschrift des letzten Blockes der Antragsberatung. Hier wurde vor allem der Ruf nach mehr Transparenz laut, was zeitweise zu emotionalen und kontroversen Debatten führte. Zum Einstieg wurden allerdings erst einmal drei Anträge zurückgezogen. Show moreMesseimpressionen
ral | Produktneuigkeiten, Serviceangebote, Anregungen für das Sortiment und das Apothekenmanagement – auf der Suche hiernach liefen 25.200 Fachbesucher von Mittwoch bis Samstag vergangener Woche durch die drei Hallen der Expopharm 2014. Rund 500 Aussteller boten sich für Gespräche und Verkaufsabschlüsse an. Zum Nacherleben sowie zum Reinschnuppern für alle, die keine Gelegenheit hatten, die Expopharm in München selbst zu besuchen, haben wir auf den folgenden Seiten unsere Messeimpressionen zusammengestellt.Show morePolitische Tour d’Horizon
wes | Zur politischen Diskussion am Freitag hatten nur zwei Gesundheitspolitiker den Weg nach München gefunden: Jens Spahn (CDU) und Harald Weinberg (Linke). Der CDU-Gesundheitsexperte zeigte sich offen für Forderungen wie Nullretax-Verbot, höhere BtM-Gebühren und Anhebung der Notdienstvergütung, verwies aber immer wieder auf den Koalitionspartner. Sein Kollege von der Linken stand dem in nichts nach: Er befürwortete eine Abschaffung der Importquote und eine automatische Dynamisierung des Fixhonorars.Show moreRechtliches
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