Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr
Männer, aufgepasst!
Statine, Corticoide oder Antihypertensiva – für eine Reihe von Wirkstoffgruppen konnte in Studien ein erhöhtes Risiko für einen Diabetes mellitus Typ 2 beobachtet werden. Die Ergebnisse zweier Kohortenstudien zeigen nun, dass auch die 5α-Reduktase-Hemmer zu den potenziell diabetogen wirkenden Substanzen zählen und bei Männern mit benigner Prostatahyperplasie Vorsicht geboten ist.Show moreArzneimittel und Therapie
08.05.2019, 22:00 Uhr
Gerinnungshemmer gegen Fettleber
Für die Prävention der Fettleberhepatitis steht bislang keine zugelassene Pharmakotherapie zur Verfügung. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass Thrombozyten und deren Interaktionen mit Immunzellen entscheidend an den entzündlichen Veränderungen beteiligt sind. So konnten Thrombozytenaggregationshemmer die Entwicklung der Fettleberhepatitis und daraus resultierender hepatozellulärer Karzinome im Mausmodell effektiv unterbinden. Show moreArzneimittel und Therapie
08.05.2019, 22:00 Uhr

Valsartan: Wie hoch ist das Krebsrisiko durch NDEA?
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat nun das geschätzte Krebsrisiko durch mit NDEA verunreinigtes Valsartan beziffert. Die Experten gehen davon aus, dass es niedriger ist als das mit NDMA assoziierte, für das die Werte schon länger vorliegen. Grund für diese Annahme ist, dass in den Stichproben weniger NDEA als NDMA nachgewiesen wurde. Außerdem hat die FDA eine Übersicht über die in Fertigarzneimitteln nachgewiesenen NDMA- und NDEA-Konzentrationen veröffentlicht. Show moreFDA veröffentlicht Schätzungen
07.05.2019, 13:15 Uhr

Xarelto- und Eliquis-Antidot zugelassen
Am 1. März 2019 hatte die europäische Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung für das Apixaban- und Rivaroxaban-Antidot Andexanet alfa empfohlen. Dieser Empfehlung ist die Europäische Kommission nun am 26. April gefolgt: Unter dem Markennamen Ondexxya wird das Faktor-Xa-Antidot in Europa auf den Markt kommen – allerdings an Auflagen gebunden, wie Hersteller Portola Pharmaceuticals am gestrigen Montag mitteilte. Show moreBlutungen
unter Faktor-Xa-Inhibitoren stoppen
07.05.2019, 12:00 Uhr

Gallenwegskarzinome unter Inkretinmimetika: Vorläufige Entwarnung
Erhöhen manche Antidiabetika das Risiko für Gallenwegskarzinome? Eine große Kohortenstudie, die im Dezember 2018 im BMJ erschienen war, lieferte Hinweise, dass Inkretinmimetika das Risiko für Cholangiokarzinome verschärfen könnten. Wie schätzt die Arzneimittelkommission der Ärzteschaft die Gefahr von Gallenwegskrebs unter wie Dipeptidyl-Peptidase-4(DPP-4)-Inhibitoren oder Glucagon-like-Peptide-1(GLP-1)-Rezeptor-Agonisten ein?Show moreArzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft
07.05.2019, 10:45 Uhr

Inhalationstechnik: Kinder mit Asthma überschätzen ihre Kompetenz
Inhalativa gehören zu den fehleranfälligsten Darreichungsformen überhaupt. Und anscheinend sind sich Anwender dieser Fehler oft gar nicht bewusst. Das zeigte eine Untersuchung unter US-amerikanischen Kindern mit Asthma im Alter zwischen acht und 14. Die große Mehrheit schätzte ihre Inhalationstechnik besser ein, als sie tatsächlich war. Und auch die Eltern überschätzten ihre Sprösslinge in dieser Hinsicht. Folglich reicht es nicht aus, bei der Abgabe in der Apotheke zu fragen, ob der Patient mit der Anwendung vertraut ist. Show moreUntersuchung aus den USA
07.05.2019, 05:00 Uhr

Nach „Valsartan-Skandal“: neue Sartan-Monographie ab 1. Juli
Der Fall um die mit Nitrosaminen verunreinigten Blutdrucksenker der Wirkstoffklasse der Sartane ist noch immer nicht gänzlich abgeschlossen, auch wenn es seit dem 11. April 2019 die ersten rechtlich bindenden Maßnahmen gibt. Zum 1. Juli 2019, also etwa ein Jahr nach Beginn der weltweiten Rückrufe, werden nun die geänderten Sartan-Monographien im Arzneibuch veröffentlicht. Und auch bei dieser Maßnahme soll es nicht bleiben.Show moreNitrosamine im Europäischen Arzneibuch
06.05.2019, 12:00 Uhr

„Bitte nicht schütteln“ – Warum Biopharmazeutika so transportsensibel sind
Im Zuge der sogenannten Lunapharm-Affäre wurde auch der breiten Öffentlichkeit klar: Biopharmazeutika können durch unsachgemäßen Transport an Wirksamkeit verlieren. Warum proteinbasierte Arzneimittel so empfindlich sind und was das mit dem Lunapharm-Skandal zu tun hat, darum ging es vergangene Woche auf einem Expertentreffen zu Importarzneimitteln in Berlin, veranstaltet von der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft und „House of Pharma“. Show moreExpertentreffen Parallelimporte
06.05.2019, 10:45 Uhr

Soll man Fluorchinolone noch verordnen – und wenn ja, wann?
Mit Fluorchinolonen wurde in der Vergangenheit in der Versorgungspraxis zu leichtfertig umgegangen. Nicht für jede bislang zugelassene Indikation ist vor dem Hintergrund potenzieller Nebenwirkungen die Anwendung noch gerechtfertigt. Ein Stufenplanverfahren hat vor Kurzem die Indikationen beschränkt. Doch offenbar herrscht nun Skepsis und Verunsicherung beim Nutzen-Risiko-Verhältnis der Fluorchinolone – wann ist es noch angebracht, sie zu verordnen? Das BfArM klärt auf.Show moreNutzen-Risiko-Bewertung
03.05.2019, 12:45 Uhr

Schuppenflechte-Antikörper mit Memory-Effekt?
Für Abbvie geht vielleicht ein neuer Stern am Antikörperhimmel auf: Ein halbes Jahr nach Patentauslauf von Humira bekommt der Biologika-Konzern die EU-Zulassung für das Schuppenflechte-Präparat Skyrizi. Der Wirkstoff Risankizumab hemmt, ähnlich wie Guselkumab von Janssen, selektiv das Entzündungsprotein Interleukin-23. Studienergebnisse legen nahe, dass mit diesem Wirkmechanimus auch eine Art „Gedächtniseffekt“ verbunden sein könnte.Show moreEU-Zulassung für Skyrizi
03.05.2019, 07:00 Uhr

Impfschutz bei Schulanfängern nicht ausreichend
Das Bundesgesundheitsministerium, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Robert Koch-Institut (RKI) mahnen gemeinsam: Die Impfquoten bei Schulanfängern sind weiterhin zu niedrig. Nach den neuen Daten des RKI waren 2017 zwar gut 93 Prozent der Schulanfänger zweimal gegen Masern geimpft – doch das ist zu wenig und die Impfquoten gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten oder Kinderlähmung nehmen demnach bereits im dritten Jahr in Folge bei den Schulanfängern sogar ab.Show moreAn die zweite Masernimpfung denken!
02.05.2019, 15:20 Uhr

Importarzneimittel: Gefährden „Bastelpackungen“ die Therapie?
Wieviel Reimporte tatsächlich einsparen, ist strittig. Doch können Importarzneimittel auch indirekte Kosten verursachen? Auf dem Expertentreffen der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft und von „House of Pharma and Healthcare“ am vergangenen Montag schilderten Apotheker, welche Auswirkungen die Importförderung auf die Arzneimitteltherapiesicherheit haben kann, ohne dass es sich um Fälschungen handeln muss.Show moreDphG-Expertentreffen
02.05.2019, 10:45 Uhr

ACE-Hemmer und Lungenkrebs: EMA sieht keinen Kausalzusammenhang
Begünstigen ACE-Hemmer Lungenkrebs? Diese Frage stellt sich die Fachwelt seit dem vergangenen Herbst. Denn damals legte eine im British Medical Journal publizierte Studie genau das nahe. Doch sie scheint Schwächen zu haben. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat das Risiko ebenfalls überprüft. Sie sieht keine Evidenz für einen Kausalzusammenhang und deswegen derzeit auch keinen Handlungsbedarf. Show moreDrug Safety Mail
02.05.2019, 07:00 Uhr

Mikronährstoffe messen
Wann immer Verbraucherschützer sich mit dem Thema Nahrungsergänzung befassen, lautet ihre Empfehlung, eine allgemeine Substitution von Mikronährstoffen zu unterlassen und lediglich einen durch Spiegelbestimmungen gesicherten Mangel gezielt zu korrigieren. Dabei wird stillschweigend vorausgesetzt, dass die klinische Chemie für jeden Mikronährstoff, bei dem das Risiko klinisch relevanter Mangelerkrankungen besteht, valide Messwerte liefert, die auch mit der jeweiligen Symptomatik korrelieren. Wer sich mit dieser Thematik näher befasst, stellt jedoch fest, dass dies in überraschend wenigen Fällen zutrifft. | Von Markus ZieglmeierShow moreKlinische Pharmazie
02.05.2019, 00:00 Uhr

Überraschend stabil
Lieferengpässe haben die Debatte über eine mögliche Ausweitung der Laufzeiten von Arzneimitteln angestoßen. Am Institut für Pharmazie in Würzburg wurden zahlreiche Ampullen und Reinsubstanzen analysiert, die aus Arzneimittelsammlungen stammen und ein Alter von mindestens 20 Jahren aufweisen. Die Ergebnisse sowie Literaturdaten zeigen, dass eine Vielzahl, wenn nicht sogar die Mehrzahl der Arzneistoffe und Arzneimittel weitaus länger stabil ist, als die gesetzliche Laufzeit vorsieht. | Von Markus Zilker, Ulrike Holzgrabe und Fritz SörgelShow moreArzneimittelsicherheit
02.05.2019, 00:00 Uhr
Mit Vitamin B₁₂ den Alltag im Griff haben
Viele – nicht nur junge Menschen – lieben ein aktives und abwechslungsreiches Leben; andere – nicht nur ältere Menschen – hätten es gerne ein wenig ruhiger, doch Familie und Beruf fordern ungeteilte Aufmerksamkeit. Für beide gilt: Wer die Aufgaben des Alltags im Griff haben möchte oder muss, braucht Energie. Eine der Voraussetzungen dafür ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12.Show moreApotheke und Markt
02.05.2019, 00:00 Uhr

Die Allergie bekämpfen mit Cortison
Intranasal zu applizierende Glucocorticoide gelten wegen ihrer guten Wirksamkeit und Verträglichkeit als Therapiestandard bei allergischer Rhinitis. Als Besonderheit im Reigen der rezeptfrei erhältlichen Antiallergika setzt ihre Anwendung auch in der Selbstmedikation die ärztliche Diagnosestellung voraus. Die wichtigsten Beratungsinhalte werden regelmäßig zur Pollen-Saison aufgefrischt, bei kniffligeren Problemen lohnt meist ein Blick in die Produktinformationen. Liest man jedoch zu Risiken und Nebenwirkungen die Packungsbeilage, kommen nicht nur bei Patienten, sondern auch bei Arzt und Apotheker einige Fragen auf. | Von Rika RauschShow more
Beratung
02.05.2019, 00:00 Uhr
Nicht ohne Benzalkoniumchlorid und Co.
Von Rika Rausch | Keine Frage: Intranasal applizierte Glucocorticoide gelten als Therapie der Wahl bei allergischer Rhinitis. Verbraucherschützer kritisieren die verfügbaren Präparate jedoch alljährlich für die enthaltenen Konservierungsstoffe, die nicht nur schleimhautreizend wirken, sondern auch selbst Allergien auslösen können. Aufgrund der Galenik kann man jedoch (noch) nicht auf sie verzichten.Show moreBeratung
02.05.2019, 00:00 Uhr
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