Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Erdnussallergie: Palforzia in französischer Aufmachung
Palforzia geht schrittweise vom Markt – erste Packungsgrößen sind bereits nicht mehr verfügbar. Um die Versorgung laufender Behandlungen dennoch stabil zu halten, können Apotheken das Erdnuss-Präparat ab heute vorübergehend in französischer Aufmachung bestellen.Show morepharmazie
Orale Immuntherapie
01.07.2026, 14:00 Uhr

Schmidt freut sich über Unterstützung der Kardiologen
Die von der ABDA kürzlich veröffentlichte PHARM-CHF-Studie kommt gut in der Öffentlichkeit an: ABDA-Präsident Friedemann Schmidt erklärte am gestrigen Dienstag, dass man sich sehr über die positive Berichterstattung in den Medien freue. Noch mehr freue er sich aber über die Reaktion der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Die Ärzte hatten erklärt, dass sie die Zusammenarbeit zwischen Apothekern und Ärzten bei Herzinsuffizienz-Patienten befürworten und eine adäquate Vergütung der Apotheker empfehlen.Show morePharmazeutische Dienstleistungen
26.06.2019, 13:15 Uhr

Febuxostat nicht bei kardiovaskulärem Risiko
Gichtpatienten mit schweren kardiovaskulären Erkrankungen wie Myokardinfarkt, Schlaganfall oder Angina pectoris sollten nicht mit Febuxostat (Adenuric und Generika) behandelt werden. Laut der CARES-Studie erhöht Febuxostat im Vergleich zu Allopurinol die kardiovaskuläre und Gesamtmortalität. Darüber informiert ein Rote-Hand-Brief.Show moreRote-Hand-Brief zu Adenuric
26.06.2019, 12:15 Uhr

Schwere Leberschädigungen unter Tocilizumab
In seltenen Fällen kann Tocilizumab schwere Leberschädigungen inklusive akutes Leberversagen verursachen. Über diese ernste Nebenwirkung informieren Roche, BfArM und PEI in einem Rote-Hand-Brief zum Interleukin-6-Antagonisten Roactemra. Eingesetzt wird Tocilizumab bei rheumatoider Arthritis, juveniler idiopatischer Arthritis und bei CAR-T-zelltherapiebedingtem Zytokin-Freisetzungssyndrom. Show moreRote-Hand-Brief zu Roactemra
26.06.2019, 07:00 Uhr

Cannabis in der Schwangerschaft
Cannabiskonsum in der Schwangerschaft erhöht das Risiko für Frühgeburten. Das sind die Ergebnisse einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie an über 600.000 Schwangeren aus Kanada. Allerdings hatten die Cannabiskonsumentinnen auch leicht positive Effekte bei den Risiken für eine Präeklampsie und für Schwangerschaftsdiabetes. Cannabis wird in den USA und Kanada wohl zunehmend bei schwangerschaftsbedingtem Erbrechen eingesetzt, der Cannabiskonsum ist in diesen Ländern legal.Show moreRisiko für Frühgeburt
24.06.2019, 14:45 Uhr

Wieder selbst den Ton angeben
Tinnitus ist ein Phantomgeräusch, dessen Wahrnehmung entscheidend von der Hinwendungsreaktion und Stressbelastung des Betroffenen abhängt. Die von einem internationalen Expertenteam erarbeitete erste europäische Leitlinie soll für einheitliche Standards bei Diagnose und Therapie des chronischen Tinnitus sorgen. Sie empfiehlt neben einer kognitiven Verhaltenstherapie auch den Einsatz von Hörgeräten zur Kompensation eines Hörverlusts. Zur Einnahme von Arzneimitteln wird nicht geraten. | Von Daniela LeopoldtShow moreBeratung
20.06.2019, 00:00 Uhr
Patientenversorgung der Zukunft
Am 25. Mai trafen sich mehr als 400 Apotheker, PTA/PKA, Hersteller und Stakeholder aus der Gesundheitsbranche in Bonn zum Partner- und Branchentreffen „gesund leben live“. Geboten waren bei dem vom Stuttgarter Großhändler Gehe veranstalteten Event unter anderem Expertenrunden zum Thema „Patientenversorgung der Zukunft“. Auf der Abendveranstaltung wurden zudem die besten „gesund leben-Botschafterinnen“ (kurz: Gelas) 2019 ausgezeichnet.Show moreApotheke und Markt
19.06.2019, 22:00 Uhr
Auch Hochbetagte profitieren von Statinen
Profitieren Patienten jenseits der 75 von Statinen? Die Ergebnisse einer Metaanalyse geben darauf differenziert Antwort: Ein Nutzen ist in der Sekundärprävention nachweisbar, bei Patienten ohne vaskuläre Vorerkrankungen hingegen unklar.Show moreArzneimittel und Therapie
19.06.2019, 22:00 Uhr
Windpocken: Finger weg von Ibuprofen?
rr | Einer aktuellen Pharmakovigilanzanalyse aus Frankreich zufolge können sich Infektionen unter nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) erheblich verschlimmern. Ganz neu ist diese Sorge nicht: Deutsche Fachinformationen enthalten bereits den Hinweis, dass Ibuprofen das Risiko für schwere Haut- und Weichteilinfektionen erhöhen kann, vor allem während einer Infektion mit Varizellen. Grund genug, die Wahl von vornherein auf Paracetamol zu beschränken?Show moreArzneimittel und Therapie
19.06.2019, 22:00 Uhr
Eine „stimmige“ Empfehlung
gc | 2019 feiert GeloRevoice® zehnjähriges Jubiläum. Die Halstablette wurde von Pohl-Boskamp speziell für Vielsprecher und Sänger entwickelt, damit diese gut bei Stimme sind. Inzwischen ist das Präparat in jedem Apothekensortiment fester Bestandteil.Show moreApotheke und Markt
19.06.2019, 22:00 Uhr
Therapie sollte multimodal sein
Arthrose ist nicht nur beim Menschen ein häufiges Problem im Alter, sondern auch bei Hunden und Katzen. Und auch bei ihnen gilt: Je früher die Erkrankung diagnostiziert wird, desto eher besteht die Möglichkeit, das Fortschreiten der Arthrose hinauszuzögern und die Lebensqualität des Tieres zu verbessern. Das war Konsens bei einer von Heel Veterinär veranstalteten Pressekonferenz.Show moreApotheke und Markt
19.06.2019, 22:00 Uhr
Neue Empfehlungen bei chronischer KHK
DAZ | Die fünfte Auflage der nationalen Versorgungsleitlinie zur chronischen koronaren Herzkrankheit (KHK) wurde im April veröffentlicht. Das rund 120 Seiten lange Dokument wurde kapitelweise überarbeitet. Die Leitlinie enthält nicht nur Neuerungen zur Pharmakotherapie, sondern rückt auch die Beteiligung des Patienten verstärkt in den Fokus. Show moreArzneimittel und Therapie
19.06.2019, 22:00 Uhr
„Grundsätzlich spricht nichts gegen Ibuprofen“
rr | Die französischen Empfehlungen sind eindeutig: Paracetamol sollte das Mittel der ersten Wahl sein, wenn Kinder auf Infektionskrankheiten mit hohem Fieber reagieren. An deutschen Kliniken gibt man nach wie Ibuprofen den Vorzug – warum, das erläutert Prof. Dr. Fred Zepp von der Universitätsmedizin Mainz, Vorsitzender der Kommission für Arzneimittelsicherheit im Kindesalter (KASK) bei der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Show moreArzneimittel und Therapie
19.06.2019, 22:00 Uhr
Dabigatran schützt nicht besser als ASS
Orale Antikoagulanzien konnten in der Rezidivprophylaxe bei Patienten mit einem Schlaganfall unklarer Genese bislang nicht überzeugen. Auch Dabigatran enttäuscht. Show moreArzneimittel und Therapie
19.06.2019, 22:00 Uhr

FDA warnt vor Infektionsrisiko durch Stuhltransplantation
Laut einem Bericht der US-Aufsichtsbehörde FDA sind durch Stuhltransplantationen multiresistente Bakterien übertragen worden. Zwei Empfänger haben demnach invasive bakterielle Infektionen entwickelt. Der Spenderstuhl wurde allerdings vor der Verwendung nicht auf multiresistente Erreger getestet. Auch in Deutschland kommen Stuhltransplantate zum Einsatz, vor allem zur Therapie rezidivierender Clostridien-Infektionen. Das BfArM weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Bedeutung von Spenderauswahl und -testung hin. Show moreSchwerwiegende bakterielle Infektionen
19.06.2019, 09:30 Uhr

Antibiotikaresistenzen überdauern, auch ohne Druck
Neue mikrobiologische Forschungsergebnisse zeigen, dass die Antibiotika-Resistenz eines Bakteriums latent vorhanden bleibt, auch wenn dieses zuvor nicht mit den Wirkstoffen in Kontakt gekommen ist. Der Schlüssel zu diesem Phänomen liegt in den Plasmiden, die im Laufe der Evolution stabil überdauern, selbst wenn ihre Funktion gar nicht gefragt ist. Show moreMikrobiologische
Forschung
19.06.2019, 07:00 Uhr

PRAC prüft Depot-Leuprorelin
Zubereitungs- und Applikationsfehler bei Leuprorelin veranlassen den Pharmakovigilanzausschuss PRAC bei der EMA die Depotformulierungen mit dem GnRH-Analogon zu prüfen. Medikationsfehler haben laut BfArM zu Unterdosierungen und in der Folge zu einem beeinträchtigten Therapieerfolg geführt. Leuprorelin setzen Ärzte unter anderem bei Prostatakarzinom, Brustkrebs, Endometriose oder Uterusfibrose und verfrühter Pubertät ein. Show moreWegen Medikationsfehlern und Gefahr der Unterdosierung
18.06.2019, 07:00 Uhr

Daratumumab – Gefahr der Hepatitis B-Reaktivierung
„Bei Patienten , die mit Darzalex (Daratumumab) behandelt wurden, wurde über Fälle von Hepatitis-B-Virus (HBV)-Reaktivierung berichtet, einige davon mit tödlichem Verlauf“, davor warnen Darzalex-Hersteller Janssen-Cilag, die EMA und das PEI aktuell mit einer Roten Hand. Den CD38-Antikörper setzen Ärzte in der Behandlung des multiplen Myeloms ein.Show moreRote-Hand-Brief
Darzalex
17.06.2019, 13:00 Uhr
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