Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr
Corona-Ticker
mab | Israel ist definitiv Vorreiter bei der Durchimpfung gegen SARS-CoV-2. Doch nicht nur in diesem Punkt beeindruckt das kleine Land: Neben der Entwicklung eines Schluckimpfstoffs setzt es nun auch als erstes Land Stickoxid-haltiges Nasenspray zur Bekämpfung der Pandemie ein. Show morePandemie Spezial
31.03.2021, 22:00 Uhr

Kann Impfen Resistenzen fördern?
Politiker:innen und Wissenschaftler:innen warnen, dass der COVID-19-Erreger SARS-CoV-2 sich weiter verändert und neue Mutanten entstehen könnten, die resistent gegen die zugelassenen Impfstoffe sind. Mehrere Faktoren wie die schiere Menge der Infektionen, Superspreader-Situationen wie in Brasilien sowie der Umgang mit den Impfkampagnen könnten dabei zur Evolution des Erregers beitragen.Show moreMutanten und Virusevolution
31.03.2021, 15:50 Uhr

Die Killerzellen des Körpers überlisten
Bei der Immunabwehr von SARS-CoV-2 spielen neben den Antikörpern auch die T-Killerzellen eine bedeutende Rolle. Sie finden und töten Wirtszellen, die mit dem Virus infiziert sind. Mutationen des SARS-CoV-2-Virus können dazu führen, dass die zytotoxischen Zellen diese nicht mehr erkennen können. Das hat ein Forscherteam aus Wien herausgefunden.Show moreSARS-CoV-2-Mutationen
31.03.2021, 05:00 Uhr

„COVID-19 Vaccine AstraZeneca“ nur noch ab 60 Jahren
Nach mehreren Beratungen hat die STIKO auch unter Hinzuziehung externer Expert:innen mehrheitlich entschieden: Auf Basis der derzeit verfügbaren Daten zum Auftreten seltener, aber sehr schwerer thromboembolischer Nebenwirkungen wird die COVID-19 Vaccine AstraZeneca nur noch für Personen im Alter ab 60 Jahren empfohlen. Hinsichtlich der Frage der Verabreichung der zweiten Impfstoffdosis für jüngere Personen, die bereits eine erste Dosis der COVID-19 Vaccine AstraZeneca erhalten haben, werde die STIKO bis Ende April eine ergänzende Empfehlung abgeben. Show more STIKO
30.03.2021, 16:25 Uhr

„Dringender Bedarf“ einer neuen Impfempfehlung für AstraZeneca-Impfstoff?
Impfungen mit AstraZeneca für Menschen unter 60 Jahren sind in Berlin vorerst gestoppt worden. Währenddessen sprechen sich fünf von sechs Unikliniken in NRW gemeinsam dafür aus, Impfungen jüngerer Frauen mit dem Vakzin vorerst zu stoppen.Show moreUni-Kliniken wollen Impfstopp für jüngere Frauen
30.03.2021, 12:28 Uhr

Charité setzt Impfungen mit AstraZeneca bei Frauen unter 55 aus
Die Berliner Universitätsklinik Charité stoppt bis auf Weiteres alle Impfungen ihrer Mitarbeiterinnen unter 55 Jahren mit dem Vakzin des Herstellers AstraZeneca. Dabei handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme. Auch im Kreis Euskirchen werden am Dienstag Frauen unter 55 Jahren weiterhin nicht mit AstraZeneca geimpft. Offenbar berät aktuell die Ständige Impfkommission, „ob aufgrund der Meldungen der vergangenen 10 Tage, eine erneute Anpassung der Impfempfehlung erforderlich ist“.Show moreSTIKO berät über Anpassung der Impfempfehlung
30.03.2021, 10:00 Uhr

Interleukin-6-Blocker: Evidenz insgesamt noch recht schwach
Im Moment sind die Therapiemöglichkeiten bei COVID-19 sehr eingeschränkt. Ein zentraler Ansatzpunkt für die Eindämmung überschießender Entzündungsreaktion ist die Blockade von Interleukin 6. Aktuell laufen rund fünfzig Studien mit IL-6-Blockern. Die Ergebnisse sind jedoch bislang begrenzt, wie ein neuer Cochrane-Review herausgefunden hat.Show moreCOVID-19
30.03.2021, 05:00 Uhr

Geimpfte Schwangere geben Antikörper in Studie an Babys weiter
Schwangere Frauen geben einer US-Studie zufolge nach einer Corona-Impfung Antikörper an ihr Baby weiter. Später könne es diese auch über die Brustmilch bekommen. Bei den schwangeren und stillenden Frauen selbst führe die Impfung zudem „hochwirksam“ zur Bildung von Antikörpern.Show moreCorona-Impfung
26.03.2021, 09:45 Uhr

Polypille reduziert Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse
Wer unter erhöhten Blutdruck- und Cholesterol-Werten leidet, nimmt nicht selten mehr als vier Tabletten pro Tag ein. Die Einnahme von lediglich einer Polypille, die mehrere Wirkstoffe in einer Tablette enthält, gestaltet sich für die Betroffenen nicht nur als angenehmer, sondern fördert auch die Adhärenz. Kanadische Wissenschaftler wollten nun dem Potenzial von Polypillen bei Personen mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse auf die Spur kommen.1,2Show moreEine für alles
25.03.2021, 08:15 Uhr
Wenn es an Eisen mangelt
In Europa leiden fünf bis zehn Prozent der Menschen an einem Eisenmangel. Besonders Kinder und junge Frauen sind betroffen. Ein Forscherteam um Prof. Dr. Martina Muckenthaler vom Universitätsklinikum Heidelberg hat einen aktuellen evidenzbasierten Leitfaden zur Diagnostik und Therapie der Mangelerscheinung erstellt, der im „Lancet“ veröffentlicht wurde. Dieser soll die derzeitige Behandlung weltweit optimieren.Show moreArzneimittel und Therapie
24.03.2021, 23:00 Uhr
Corona-Ticker
mab | Neben der Testung der bereits vorhandenen Impfstoffe an weiteren Patientengruppen, zum Beispiel an Kindern, stehen auch bereits genesene Patienten im Mittelpunkt der Forschung. Ist man wirklich vor einer zweiten Infektion geschützt? Und wie kann man Personen helfen, die unter Long-COVID leiden?Show morePandemie Spezial
24.03.2021, 23:00 Uhr
Mehr Corona-Infektionen durch Pollenflug?
Der Frühling steht vor der Tür und damit die Heuschnupfenzeit. Zum Thema Corona und Allergie dominieren derzeit zwei Schlagzeilen die Medien: „Starker Pollenflug kann das Corona-Risiko erhöhen“ und „Heuschnupfen-Nasenspray gegen Coronaviren“. Was steckt dahinter? Show morePandemie Spezial
24.03.2021, 23:00 Uhr

HIT mimicry durch AZD1222
Lange musste man nicht warten, bis das Rätsel um sehr selten auftretende Thrombosen – speziell zerebrale Sinus-/Venenthrombosen (CVST) – nach Verabreichung der AstraZeneca-Vakzine AZD1222 gegen COVID-19 vorerst gelöst werden konnte. Experten gab die gleichzeitig beobachtete Thrombozytopenie entscheidende Hinweise auf ein immunologisches Geschehen. Und tatsächlich: Bei allen untersuchten Blutproben von Betroffenen mit CVST konnte eine antikörperbedingte Aktivierung von Thrombozyten nachgewiesen werden, in deren Folge sich Blutgerinnsel und Gefäßverschlüsse im Gehirn und anderen Organen bildeten. Auffällige Parallelen bestehen zu der in Fachkreisen bekannten Heparin-induzierten Thrombozytopenie vom Typ II (HIT II), bei der das Antikoagulans Heparin paradoxerweise thromboembolische Komplikationen verursacht. Interessant ist, dass CVST eine neurologische Komplikation der HIT darstellen. Die Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung spricht aufgrund der Ähnlichkeit des Mechanismus auch von einer HIT mimicry. | Von Verena Stahl Show morePandemie Spezial
24.03.2021, 23:00 Uhr
Schutz vor Zytostatika-bedingten Herzschäden
Eine Chemotherapie ist mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Gerade das Herz kann durch viele Zytostatika stark geschädigt werden. Noch haben Ärzte kaum Möglichkeiten, dieser Nebenwirkung vorzubeugen. Eine neue Studie aus Kanada weckt Hoffnungen und zeigt retrospektiv das schützende Potenzial von Statinen.Show moreArzneimittel und Therapie
24.03.2021, 23:00 Uhr
Multifaktorieller Wirkansatz für die Blase
Blasenentzündungen gehören zu den am häufigsten vorkommenden bakteriellen Erkrankungen in der ambulanten Patientenversorgung. Der Arzt verordnet in der Regel ein Breitbandantibiotikum. Kommen Betroffene in die Apotheke, kann man ihnen in vielen Fällen jedoch auch mit einem Selbstmedikations-Arzneimittel helfen. Eine neue Empfehlungsoption steht seit Kurzem von Omega Pharma zur Verfügung: Uroinfekt® mit hochdosiertem Bärentraubenblätterextrakt.Show moreApotheke und Markt
24.03.2021, 23:00 Uhr
Startschuss nach Ostern
Von Helga Blasius | Bund und Länder haben sich beim Impfgipfel am vergangenen Freitagnachmittag darauf geeinigt, dass bald auch die Hausärzte in Deutschland gegen COVID-19 impfen können sollen, allerdings zunächst nur in sehr eingeschränktem Umfang. Doch wie kommen die ohnehin knappen Impfstoff-Kontingente ohne Verzögerung in die Praxen? Das sollen die Apotheken übernehmen – eine neue Herausforderung nach der Einbindung in das landesweite Corona-Testgeschehen. Show morePandemie Spezial
24.03.2021, 23:00 Uhr
Struktureller Rassismus als Störgröße
Zum 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, muss man feststellen: Auch die Wissenschaft, die sich um Objektivität bemüht, ist nicht unbedingt frei von strukturellem Rassismus. So werden wissenschaftliche Beobachtungen in einigen Fällen mit der Hautfarbe der Probanden in Verbindung gebracht. In Wirklichkeit aber könnten sich Störgrößen wie sozioökonomische Faktoren dahinter verbergen, die wiederum mit Rassismus assoziiert sind. Dieses Problem diskutieren die Autoren einer aktuellen Studie zur Raucherentwöhnung.Show moreArzneimittel und Therapie
24.03.2021, 23:00 Uhr
Alte Sonnencreme sollte weg
Vor dem Sonnenbaden sollte man reichlich Sonnencreme auftragen, und das am besten regelmäßig, um sich vor Sonnenbrand und dessen Langzeitfolgen zu schützen. Trotzdem ist die Tube nach dem Urlaub oft noch halb voll. Macht nichts, kann man ja nächstes Jahr aufbrauchen, oder? Französische Wissenschaftler haben eine Reihe gealterter Sonnencremes auf ihre Bestandteile analysiert und eine beunruhigende Entdeckung gemacht.Show moreArzneimittel und Therapie
24.03.2021, 23:00 Uhr
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