Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr
Tofacitinib erneut unter Verdacht
mab | Der Januskinase-Inhibitor Tofacitinib steht nicht zum ersten Mal im Fokus der Ermittlungen: Bereits 2019 und 2020 schränkten drei Rote-Hand-Briefe die Anwendung des antientzündlichen Therapeutikums ein. Jetzt wurde bekannt, dass auch das Risiko für Krebserkrankungen und schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse im Vergleich zu Tumornekrose-Faktor-α-Hemmern erhöht ist.Show moreArzneimittel und Therapie
21.04.2021, 22:00 Uhr
DOAK richtig dosieren
mp | Thromboembolien sind nicht erst seit der SARS-CoV-2-Pandemie gefürchtete medizinische Notfälle. Zu ihrer Prophylaxe bzw. Therapie werden häufig direkte orale Antikoagulanzien (DOAK) verschrieben, jedoch bei jedem zweiten bis vierten Patienten nicht adäquat dosiert. Die kostenlose Web-App „easyDOAC“ soll Ärzte und Apotheker bei der Dosisfindung unterstützen und so mögliche Risiken für die Patientensicherheit vermeiden. Show moreArzneimittel und Therapie
21.04.2021, 22:00 Uhr
Testosteron zur Diabetes-Prävention?
Es ist seit Längerem bekannt, dass niedrige Testosteronspiegel bei übergewichtigen Männern das Risiko, einen Diabetes mellitus zu entwickeln, erhöhen können. Inwiefern das präventiv eingesetzte Sexualhormon davor bewahren kann, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln oder eine bestehende Erkrankung sogar umzukehren, haben australische Wissenschaftler vor Kurzem untersucht. Show moreArzneimittel und Therapie
21.04.2021, 22:00 Uhr

Rätselhaftes Multisystem-Entzündungssyndrom
Schwere Verläufe einer SARS-CoV-2-Infektion sind bei Kindern zum Glück eine absolute Ausnahme. Circa zwei bis sechs Wochen nach einem meist milden oder asymptomatischen Verlauf kann sich jedoch in seltenen Fällen ein lebensbedrohliches inflammatorisches Krankheitsbild entwickeln. Hauptsächlich beobachtet man das schwerwiegende Phänomen, welches klinisch Ähnlichkeiten mit dem Kawasaki-Syndrom aufweist, bei Schulkindern, mittlerweile sind aber auch junge Erwachsene unter den Betroffenen. | Von Verena StahlShow morePandemie Spezial
21.04.2021, 22:00 Uhr
Vektorimpfstoffe unter Verdacht
du | Die Verunsicherung könnte kaum größer sein: Norwegen und Dänemark verzichten wegen der seltenen Fälle von Sinusvenenthrombosen nach Impfung mit dem Adenovirusvektor-basierten Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca erst einmal ganz auf diesen Impfstoff, in Deutschland wird empfohlen, nur noch über 60-Jährige damit zu impfen, in Frankreich nur noch über 55-Jährige, in Großbritannien nur noch über 30-Jährige. Ungeachtet dieser nationalen Alleingänge sieht die EMA bislang keine Veranlassung, die Indikation für den Impfstoff auf bestimmte Altersgruppen zu begrenzen. Show morePandemie Spezial
21.04.2021, 22:00 Uhr
Verantwortungsbewusste Kosmetik für sie und ihn
Im vergangenen Jahr hat Nuxe mit Nuxe Bio eine neue vegane Pflegeserie auf den Markt gebracht, die „auf einem verantwortungsbewussten Produktlebenszyklus basiert“ – angefangen bei den umweltfreundlichen Formeln bis hin zu den Verpackungen, für die so viele recycelte Materialien wie möglich verarbeitet werden. Die Serie, die sich sowohl für Frauen als auch für Männer eignet, wird im Mai um neue Produkte erweitert.Show moreApotheke und Markt
21.04.2021, 22:00 Uhr
Hinweis von Orthim: Einstellung der Orthim Schüßler Salze Serie
Apotheke und Markt
21.04.2021, 22:00 Uhr
Die Folgen des Bottroper Zyto-Skandals
mp | Wie 2016 bekannt wurde, stellte der Bottroper Apotheker Peter Stadtmann jahrelang Zytostatika mit reduziertem oder fehlendem Wirkstoff her. Bei der Verhaftung des Pharmazeuten stellten die Beamten 117 parenterale Zubereitungen sicher, von denen 66 keinen, nur 10 bis 20% oder einen falschen Wirkstoff enthielten. Epidemiologen untersuchten nun, inwieweit der Betrug Patienten schädigte. Show moreArzneimittel und Therapie
21.04.2021, 22:00 Uhr
Gut beraten mit Schüßler-Salzen und homöopathischen Arzneimitteln
Pflüger gehört zu den etablierten Herstellern von Schüßler-Salzen und homöopathischen Arzneimitteln „Made in Germany“. Auf der Interpharm online zeigt das mittelständische Familienunternehmen in einer virtuellen Ausstellung, was seine Arzneimittel erfolgreich macht und welche Serviceleistungen den Apothekenalltag unterstützen. Passend zum umfangreichen Sortiment aus Schüßler-Salzen und mehr als 130 homöopathischen Komplexmitteln für ganz unterschiedliche Beschwerden in allen Lebensphasen präsentiert Pflüger auch zwei Vorträge.Show moreApotheke und Markt
21.04.2021, 22:00 Uhr
Handhygiene überdenken
Derzeit ist im Hinblick auf die Prävention von SARS-CoV-2-Erkrankungen eine regelmäßige und intensivierte Handhygiene unverzichtbar. Das vermehrte Händewaschen erhöht allerdings das Risiko eines irritativen Kontaktekzems. Experten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft raten daher von einem häufigen Händewaschen mit Seife ab. Es ist besser, die Hände zu desinfizieren und anschließend einzucremen.Show morePandemie Spezial
21.04.2021, 22:00 Uhr

Wirklich evidenzbasiert?
Am 1. April 2021 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre COVID-19-Impfempfehlung erneut aktualisiert. Wegen der Thromboserisiken empfiehlt sie, nur noch Personen über 60 Jahren mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu impfen. Wer unter 60 ist und bereits eine erste Dosis Vaxzevria erhalten hat, soll zwölf Wochen nach der Erstimpfung an deren Stelle eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs bekommen. Ein solches heterologes Impfschema ist jedoch bislang nicht zugelassen. Mit der neuen Empfehlung wird in dem ohnehin schon hochkomplexen Szenario der COVID-19-Impfungen „ein neues Fass aufgemacht“. | Von Helga BlasiusShow morePandemie Spezial
21.04.2021, 22:00 Uhr
Entwarnung für Makrolide
Makrolide gehören zu den am häufigsten verordneten Antibiotika während der Schwangerschaft. 2020 veröffentlichte Daten ließen ein erhöhtes Risiko für schwere Geburtsfehler im Vergleich zur Penicillintherapie vermuten. Um evidenzbasierte Therapieempfehlungen geben zu können, wurde nun eine weitere groß angelegte Kohortenstudie durchgeführt.Show moreArzneimittel und Therapie
21.04.2021, 22:00 Uhr

EMA bestätigt positives Nutzen-Risiko-Verhältnis
Die Europäische Arzneimittelagentur rät zu einem Warnhinweis zu ungewöhnlichen Blutgerinnseln mit niedrigen Thrombozytenzahlen beim COVID-19-Impfstoff Janssen (Mutterkonzern Johnson & Johnson), beide Ereignisse sollen künftig als seltene Nebenwirkung erfasst sein. Unter dem Strich kommt der Risikoausschuss PRAC allerdings zu einem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Vektorvakzine von Johnson & Johnson. Ab wann wird mit Johnson & Johnson in Deutschland geimfpt?Show moreCOVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson
20.04.2021, 15:50 Uhr

B.1.617 – was weiß man über die indische Variante?
Erneut gibt es eine neue SARS-CoV-2-Variante, B.1.617 aus Indien. Bislang stuft die WHO sie nicht als „besorgniserregend“ ein, doch aber als „Variant of Interest“. Was weiß man bislang über die neue indische SARS-CoV-2-Variante?Show moreVariant of Interest
20.04.2021, 11:15 Uhr

500 mg Azithromycin Dr. Eberth – 4,4 oder 4,8 Milliliter Lösungsmittel?
Seit vergangenem Freitag informiert die Firma Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH über die AMK über „divergierende Angaben zur Rekonstitution bei Azithromycin Dr. Eberth 500 mg, Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung in der Fach- bzw. Gebrauchsinformation“. Die AMK weist zudem auf Unterschiede im Vergleich zum Präparat „Azithromycin Friedrich Eberth 500 mg, Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung“ hin. Wann muss wieviel Lösemittel eingesetzt werden, und warum?Show moreAktuelle Fachinfo nutzen!
20.04.2021, 05:00 Uhr

Einfluss von Metformin auf das Brustkrebsrisiko
US-amerikanische Forscher haben den Einfluss von Metformin auf das Brustkrebsrisiko von Frauen mit Typ-2-Diabetes untersucht und kamen zu interessanten Schlüssen: Die Einnahme des Antidiabetikums führte zu einer Abnahme Hormonrezeptor-positiver Karzinome und zu einer Zunahme Hormonrezeptor-negativer Brustkrebserkrankungen.Show moreFrauen mit Typ-2-Diabetes
19.04.2021, 15:50 Uhr

Corona-Impfung in der Schwangerschaft mit mRNA-Impfstoffen
Schwangere sollten sich ihrem Alter und ihrer Risikogruppe entsprechend gegen COVID-19 impfen lassen. Das rät das „Joint Committee on Vaccination and Immunisation“ des Vereinigten Königreiches. Das JCVI empfiehlt eine Impfung mit den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder Moderna. Die Impfstoffe hätten bislang keinen Anlass für Sicherheitsbedenken gegeben. Was sagt das RKI aktuell zur Corona-Impfung von Schwangeren und Stillenden?Show moreImpfempfehlung für Schwangere in UK
19.04.2021, 11:45 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung