Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eine Patientin mit zahlreichen Beschwerden nach einem Sturz
Im aktuellen Fall der „Medikation unter der Lupe“ geht es um eine ältere Patientin, die zwei Wochen zuvor gestürzt war. Neben einer Wunde an der Hand und Schmerzen aufgrund ihrer Prellungen leidet die Dame seitdem auch an Schwindel und Übelkeit. Ob das von ihr berichtete „Kribbelgefühl in den Beinen“ etwas mit dem Sturz zu tun haben könnte oder doch die Diabetes-Therapie dahinter steckt und wie die Medikation angepasst werden könnte, um die Lebensqualität der Patientin wieder zu steigern, sind Fragen, die im Webinar diskutiert werden.Show morearzneimittel-und-therapie
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Webinar „Medikation unter der Lupe“ Fall 34
23.04.2026, 03:55 Uhr
Goldregen gegen den blauen Dunst
Goldregen wird hierzulande gerne als Zierpflanze in heimischen Gärten angepflanzt. Doch er kann noch mehr: Seit Dezember 2020 ist Asmoken® zur Raucherentwöhnung auf dem deutschen Arzneimittelmarkt erhältlich. Als Wirkstoff enthält es Cytisin, einen sekundären Pflanzeninhaltsstoff des Goldregens.Show moreArzneimittel und Therapie
28.04.2021, 22:00 Uhr

Plan B bei Scheidenpilz
Drei von vier Frauen leiden mindestens einmal im Leben unter einer vaginalen Mykose. Die meisten von ihnen greifen nach Eigendiagnose wie selbstverständlich zu OTC-Präparaten. Doch nicht bei allen schlägt eine Therapie mit dem Standard Clotrimazol auch an. Treten mehr als vier Episoden pro Jahr auf, spricht man von einer chronisch rezidivierenden Vulvovaginalcandidose. Spätestens dann sind die Grenzen der Selbstmedikation erreicht. Der Artikel gibt einen Überblick über die verfügbaren Therapieoptionen – auch jene, die in der Schublade für besonders hartnäckige Fälle schlummern. | Von Rika RauschShow moreBeratung
28.04.2021, 22:00 Uhr

AstraZeneca, nein danke!?
Angela Merkel, Frank Walter Steinmeier, Winfried Kretschmann – sie alle haben sich mit dem AstraZeneca-Impfstoff AZD1222 (Vaxzevria) gegen COVID-19 impfen lassen, um für Vertrauen zu werben. Trotzdem fürchten viele Impfberechtigte das Risiko von seltenen thrombotischen Ereignissen wie Sinusvenenthrombosen und verweigern die Impfung mit diesem Vektor-basierten Impfstoff. Die EMA sieht nach wie vor keinen Grund, die Zulassung für diesen Impfstoff einzuschränken. Sie setzt auf Aufklärung und hat in Abhängigkeit von Alter und Infektionsrate die gefürchtete Blutgerinnselbildung der Schutzwirkung gegenübergestellt. | du Show morePandemie Spezial
28.04.2021, 22:00 Uhr
Antidepressiva als Co-Analgetika nicht immer sinnvoll
Die Gabe von Antidepressiva bei Rücken- oder Arthroseschmerzen hat keine bis marginale Auswirkungen auf die Symptomlinderung. Bei Ischiasbeschwerden ist ein geringer Benefit nicht auszuschließen. So das Fazit einer aktuellen Metaanalyse.Show moreArzneimittel und Therapie
28.04.2021, 22:00 Uhr

Grippeimpfstoffe auf mRNA-Basis?
Bei COVID-19 bewähren sich mRNA- Vakzine derzeit: schnelle Entwicklung und Herstellung, sehr gute Wirksamkeit und Verträglichkeit und die Möglichkeit eines raschen Anpassens an Varianten. Wäre das nicht auch für Grippeimpfstoffe sinnvoll? Curevac, Biontech und Moderna tüfteln bereits an mRNA-basierten Grippeimpfstoffen, Moderna plant sogar eine Kombination von COVID-19- und Grippeschutz in einer Impfung.Show moreMögliche Kombination von COVID-19 und Grippevakzinen
28.04.2021, 15:50 Uhr

Vitamin D3 – Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Das „Sonnenvitamin“ Colecalciferol (Vitamin D3) übernimmt im Körper vielfältige Aufgaben und kann teilweise mit der Nahrung aufgenommen werden, wird jedoch auch selbst gebildet, wenn der Körper UV-B-Licht ausgesetzt wird. Ein Mangel kann unterschiedliche Ursachen haben und zu unterschiedlichen Krankheitsbildern führen. Um den Colecalciferol-Spiegel im Sinne einer Prophylaxe oder Therapie anzuheben, stehen grundsätzlich hochdosierte Kapseln, Öle oder auch eher niedrig dosierte Tabletten zur Verfügung. Doch in welchen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung?Show moreAuf Rezept
28.04.2021, 13:14 Uhr

Virus-like-Particles: Dritte Impfstofftechnologie gegen COVID-19 in Europa
Mehr als 200 COVID-19-Impfstoffkandidaten befinden sich derzeit laut Paul-Ehrlich-Institut weltweit in der Entwicklung. Für die Herstellung kommen in Europa aktuell drei verschiedene Technologien zum Einsatz. Im neuesten Bulletin zur Arzneimittelsicherheit bietet das PEI einen kurzen Überblick über diese drei in der EU zugelassenen oder im Zulassungsprozess befindlichen COVID-19-Impfstofftypen: RNA-, Vektor- und sogenannte Untereinheitenimpfstoffe. Letztere bestehen aus virusartigen Partikeln (VLP = Virus-like-Particles).Show moreRNA, Vektor und VLP
28.04.2021, 07:15 Uhr

Johnson & Johnson-Impfstoff: Auch gegen die neuen Varianten wirksam
Vor wenigen Tagen wurden im „New England Journal of Medicine“ die Ergebnisse der Primäranalyse der zulassungsrelevanten Phase 3-Studie ENSEMBLE veröffentlicht. Hiernach erwies sich die COVID-19 Vaccine Janssen bereits sieben Tage nach der Impfung als wirksam gegen schweres/kritisches COVID-19. Außerdem verhindert sie offenbar auch symptomatische Infektionen mit den Varianten, die in Südafrika und Brasilien vorherrschen.Show moreENSEMBLE-Studie
28.04.2021, 05:00 Uhr

Zwei Jahre Shingrix – wo stehen wir bei den Impfquoten?
Am 1. Mai sind es zwei Jahre, dass die Krankenkassen die Herpes-zoster-Impfung mit Shingrix erstatten – für alle ab 60-Jährigen und bei Vorerkrankten bereits ab 50 Jahren. Wie sieht es mit den Impfquoten aus? Super, könnte besser sein oder miserabel? DAZ.online hat sich anlässlich der Impfwoche die aktuellsten RKI-Daten dazu angeschaut.Show moreLieferengpässe verhinderten Durchimpfung
27.04.2021, 15:50 Uhr

Häufung einer Myokarditis nicht erwiesen
Am Montag verunsicherte eine Meldung, dass nach Impfung von über fünf Millionen Menschen mit Comirnaty in Israel Dutzende Fälle von Herzmuskelentzündungen aufgetreten seien. Nun rudert das israelische Gesundheitsministerium zurück. Show moreDaten zu Comirnaty aus Israel
27.04.2021, 14:45 Uhr

Myokarditis durch Comirnaty?
Verursacht eine COVID-19-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer – Comirnaty – eine Myokarditis? Medienberichten zufolge geht nach mehr als fünf Millionen geimpften Comirnaty-Dosen in Israel diese Sorge um, da „Dutzende“ – so berichtet der „Bayerische Rundfunk“ – mit Biontech/Pfizer Geimpfte eine Herzmuskelentzündung entwickelten. Wie häufig sind Myokarditiden nach Comirnaty? DAZ.online hat sich die Daten dazu angeschaut.Show moreDaten aus Israel
27.04.2021, 07:15 Uhr

Zusammenhang zwischen Thrombosen und dem COVID-19-Impfstoff Janssen
Die EMA hält nach Sicherheitsüberprüfung auch den Janssen COVID-19-Impfstoff für sicher. In einem Rote-Hand-Brief informieren Zulassungsinhaber Janssen, EMA und PEI nun über seltene Fälle von Blutgerinnseln in Kombination mit Thrombozytopenie. Show moreRote-Hand-Brief
27.04.2021, 05:00 Uhr

„Britische Mutante“ in Deutschland vorherrschend
Der Anteil der Virusvarianten, die als Variants of Concern (VOCs) bezeichnet werden, liegt in Deutschland mittlerweile bei knapp 95 Prozent. Das geht aus einem neuen RKI-Bericht hervor. Dafür ist fast ausschließlich die Variante B.1.1.7 verantwortlich, die zuerst aus Großbritannien gemeldet worden war. Der Anteil der „südafrikanischen“ Variante B.1.351 liegt in den letzten Wochen konstant bei etwa 1 Prozent, und die „brasilianische“ VOC P.1 wurde hierzulande bisher nur vereinzelt nachgewiesen.Show moreNeuer RKI-Bericht zu SARS-CoV-2-Varianten
26.04.2021, 15:50 Uhr

EMA zum Nutzen von Vaxzevria – nach Alter und Infektionsrate
Am vergangenen Freitag hat sich die EMA erneut zur COVID-19-Impfung von AstraZeneca geäußert. Wieder erklärt sie in ihrer Mitteilung, dass der Nutzen von Vaxzevria bei Erwachsenen aller Altersgruppen die Risiken überwiege. Jedoch seien in sehr seltenen Fällen Blutgerinnsel mit niedriger Blutplättchenzahl nach der Impfung aufgetreten. Wie jeder Einzelne sein persönliches Risiko gegenüber seinem Nutzen abwägen kann, hat die EMA nun in Grafiken verdeutlicht.Show moreKeine Daten zum Risiko der zweiten Dosis
26.04.2021, 13:30 Uhr

USA wollen wieder mit Johnson & Johnson impfen
Die Vereinigten Staaten impfen weiter mit dem Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson, nachdem sie kürzlich einen Impfstopp aufgrund von seltenen Fällen schwerer Thrombosen nach Impfung mit dem Janssen COVID-19-Impfstoff verhängt hatten. Nach Einschätzung von FDA und CDC überwiegt der Nutzen die möglichen Risiken. Konkrete Risikofaktoren sind weiter unklar, doch gaben die CDC erstmals Informationen zu Vorerkrankungen der betroffenen Frauen.Show moreImpfstopp beendet
26.04.2021, 08:45 Uhr
![AstraZeneca_Vaxzevria_IMAGO _ Pixsell-4000×2249-2560×1439 Aus dem pharmazeutischen Blickwinkel ist besonders ein Satz eines neuen Preprints zu Vaxzevria interessant: „Das Ausmaß der akuten Entzündungsreaktion [...] scheint ein wichtiger [...] Faktor zu sein, der durch die Reduzierung von Verunreinigungen und das Weglassen von EDTA verringert werden könnte.“ (Foto: IMAGO / Pixsell) ](https://c02.purpledshub.com/uploads/sites/86/2024/10/AstraZeneca_Vaxzevria_IMAGO20_20Pixsell-4000x2249-2560x1439-1.jpg?w=300&webp=1)
Wie man Zweifeln bei Impfung mit Vaxzevria begegnen kann
Trotz seltener spezieller und schwerer Thrombosen der Hirnvenen und des Bauchraums ist das Urteil der EMA, STIKO und anderer Behörden zur Impfung mit AstraZeneca klar: Der Gesamtnutzen überwiegt die Risiken. Beim Einzelnen bleiben aber Zweifel, auch weil die Wissenschaft noch nicht versteht, wie es genau zu den Thrombosen kommt. Bei der individuellen Entscheidungsfindung hilft es, sich vor Augen zu führen, dass auch eine COVID-19-Infektion diese besonderen Thrombosen zu verursachen scheint. Der Mechanismus könnte beim Impfstoff dennoch ein anderer sein als bei der Infektion.Show moreImpfen oder nicht impfen?
23.04.2021, 11:45 Uhr

COVID-19-Impfstoffe: sechs Stunden Haltbarkeit
Bei den COVID-19-Impfstoffen müssen die gelieferten Mehrdosenbehältnisse zur Applikation in einzelne Spritzen aufgezogen werden. Diese können dann bis zu sechs Stunden verwendet werden, dies gilt jedoch nur, wenn der Impfstoff unter aseptischen Bedingungen rekonstituiert worden ist.Show moreNur bei Reinraumbedingungen
23.04.2021, 07:15 Uhr

Kein Amitriptylin oder Topiramat zur Migräneprophylaxe bei Kindern
Der Gemeinsame Bundesausschuss rät von Amitriptylin und Topiramat zur Migräneprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen ab. Der G-BA änderte die Arzneimittel-Richtlinie entsprechend, sodass Krankenkassen den Off-Label-Use der beiden Wirkstoffe bei Kindern und Jugendlichen nicht erstatten. Hingegen hätte die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft diese Therapiemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche gerne erhalten.Show moreG-BA ändert Arzneimittel-Richtlinie
22.04.2021, 07:15 Uhr

Endometriose – warum gerät die Schleimhaut auf Abwege?
Regelschmerzen, Kinderlosigkeit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr – diese Symptome dürften die meisten mit Endometriose assoziieren. Was ist mit Schmerzen beim Wasserlassen, beim Stuhlgang oder in der Schulter – schon an Endometriose gedacht? Und warum gerät die Gebärmutterschleimhaut überhaupt auf Abwege? Das ist unter anderem Thema bei der INTERPHARM online 2021. DAZ.online hat vorab mit Frau Professor Sylvia Mechsner von der Berliner Charité gesprochen.Show moreINTERPHARM online 2021
22.04.2021, 05:00 Uhr
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