
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Gonorrhö: wenn Standardtherapien versagen
Gonorrhö ist eine weltweit verbreitete sexuell übertragbare Infektionskrankheit. Im Jahr 2020 schätzte die WHO die Zahl der Neuinfektionen mit N. gonorrhoeae bei Erwachsenen im Alter von 15 bis 49 Jahren auf über 82 Millionen. Gonorrhö ist behandelbar, jedoch erschwert das Auftreten von antibiotikaresistenten Erregern zunehmend die Therapie. Die Entwicklung neuer Antibiotika ist entscheidend, um diese Bedrohung zu verringern. Welche Resistenzen liegen vor und wie ist der aktuelle Stand der Forschung?Show moreberatung-pharmazie
pharmazie
Zunehmende Resistenzen
07.05.2026, 15:50 Uhr


Antihypertensiva in der Schwangerschaft schon bei leichter Hypertonie
Wann sollten Schwangere einen Bluthochdruck mit Arzneimitteln senken? Die Leitlinien sind sich uneins: ab Werten von 160/110 mmHg oder bereits früher bei einem Blutdruck von 140/90 mmHg? Einer NEJM-Studie zufolge ist das Blutdruckziel von 140/90 mmHg sicher für Schwangere und Baby.Show moreBluthochdruck
21.04.2022, 05:00 Uhr
PPI doch unbedenklicher als gedacht?
Protonenpumpeninhibitoren (PPI) stehen wegen potenzieller Nebenwirkungen immer wieder in der Kritik. Ein aktueller Umbrella-Review gibt nun Überblick über die vorhandene Evidenz zu den Begleiterscheinungen, die im Zusammenhang mit der Einnahme der Säureblocker diskutiert werden. Show moreArzneimittel und Therapie
20.04.2022, 22:00 Uhr

Schwungvoll wechseln
„Ich habe mehrfach täglich Schweißausbrüche und bekomme einen knallroten Kopf. Können Sie mir etwas dagegen empfehlen? Hormone möchte ich nicht nehmen!“ Manche Frauen mit Wechseljahresbeschwerden möchten oder dürfen keine Hormontherapie anwenden, obwohl diese die wirksamste Therapie ist. Als Alternative zur Linderung der Symptome können pflanzliche Präparate eingesetzt werden. Welche Produkte sind geeignet? | Von Karin KrämerShow moreBeratung
20.04.2022, 22:00 Uhr

(Fehl-)Alarm Serotonin-Syndrom
Serotonin (5-Hydroxytryptamin, 5-HT) spielt als Neurotransmitter im zentralen und peripheren Nervensystem eine wichtige Rolle, da es in physiologischer Konzentration zahlreiche unterschiedliche Rezeptoren aktiviert und in viele Prozesse eingreift. Doch zu viel Serotonin im zentralen Nervensystem kann toxisch sein: Wird die Dosis eines serotonergen Arzneistoffs erhöht oder treten plasmaspiegelerhöhende Wechselwirkungen auf, kann ein gefährliches Serotonin-Syndrom entstehen. Zu beachten ist jedoch, dass Serotonin-Rezeptoragonisten und -Rezeptorantagonisten – wenn überhaupt – nur ein geringes serotonerges Potenzial haben. | Von Thomas HerdegenShow moreArzneimitteltherapiesicherheit
20.04.2022, 22:00 Uhr
Seltener Demenz dank Blutdrucksenker?
Neue Daten lassen vermuten, dass die Einnahme bestimmter Blutdrucksenker das Risiko für Demenz erniedrigt. Aber Achtung: Nicht bei allen Wirkstoffgruppen ließ sich dieser Benefit erkennen. Und um aus den Ergebnissen therapeutische Konsequenzen zu ziehen, ist es noch zu früh.Show moreArzneimittel und Therapie
20.04.2022, 22:00 Uhr
Schneller zur richtigen Hautpflege
Seit mehr als 30 Jahren bewährt sich die medizinische Hautpflegemarke Dermasence mittlerweile am Markt. Nun hat sich der Hersteller P&M Cosmetics entschlossen, der Marke ein neues, frischeres Aussehen zu geben. Zudem wurde die Sortimentsstrategie überarbeitet.Show moreApotheke und Markt
20.04.2022, 22:00 Uhr
Zervixläsionen vorbeugen und behandeln
rei | Die Monate des Abwartens und Beobachtens („wait and see“) nach einem auffälligen PAP-Abstrich oder einem positiven HPV-Test sind äußerst belastend. Nun können Patientinnen aktiv werden. Das neue Medizinprodukt Colpofix® schützt, erhält das vaginale Mikrobiom und fördert die Neubildung des Epithels. Show moreApotheke und Markt
20.04.2022, 22:00 Uhr
Risiken von Cannabis – wir lernen dazu
Die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis dauert an – eine Kontroverse, auch in Apothekerkreisen. Befürworter führen gern ins Feld, dass Cannabis in einem Kanon mit anderen Drogen wie Alkohol und Tabak genannt werden könne, die in Deutschland legal konsumiert werden. Dieser Verharmlosung steht eine Liste mit wissenschaftlich bestätigten Gefahren gegenüber, die zusehends wächst. Ein Update. Show moreArzneimittel und Therapie
20.04.2022, 22:00 Uhr
Entacapon im Nachteil
Ob bei Parkinson-Patienten mit motorischen Fluktuationen unter einer langjährigen Levodopa-Therapie MAO-B-Hemmer, COMT-Hemmer oder Dopamin-Agonisten eingesetzt werden, wird individuell entschieden. Ein wenig Evidenz ins Dunkel bringt eine neue Studie, die einen Nachteil für COMT-Inhibitoren feststellte.Show moreArzneimittel und Therapie
20.04.2022, 22:00 Uhr
„Entsetzt über das Ordnungsdilemma!“
du | Die Corona-Pandemie hat den Apotheken schon bislang viel abverlangt, und sie macht dies bis heute. Apotheker Dr. Simon Krivec, Inhaber der Adler Apotheke in Moers, hat die ersten zwei Jahre der Pandemie Revue passieren lassen. Seine Erkenntnisse sind in dem Buch „Das Corona-Chaos. Ein Apotheker packt aus“ nachzulesen. Wir wollten von ihm wissen, was ihn besonders umgetrieben hat, was ihn weiter umtreibt und welche Konsequenzen er gezogen haben möchte.Show morePandemie Spezial
20.04.2022, 22:00 Uhr

Wie verändert Psilocybin das Gehirn bei Depression?
Psilocybin wirkt bei schweren Depressionen rasch und anhaltend antidepressiv. Nur: Wie verändert der Wirkstoff aus „magic Mushrooms“ das Gehirn eigentlich? Einer „Nature Medicine“-Studie zufolge knüpft das Psychedelikum neue Netzwerke und löst alte auf – und könnte so die Informationsverarbeitung und -bewertung bei Depressiven verändern.Show moreNeue Netzwerke entstehen
20.04.2022, 15:50 Uhr

Apexxnar – für wen eignet sich der neue Pneumokokken-Impfstoff?
Mit Apexxnar kommt der vierte Pneumokokken-Impfstoff auf den deutschen Markt: Was sind die Unterschiede zwischen Prevenar 13, Pneumovax 23, Synflorix und dem neuen 20-valenten Konjugatimpfstoff Apexxnar – und wer bekommt welchen Pneumokokkenschutz?Show moreVergleich von Prevenar 13, Pneumovax 23, Synflorix und Apexxnar
20.04.2022, 14:45 Uhr

Glucose-Regulation nach COVID-19 überprüfen
Eine Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums erhärtet den Verdacht, dass eine Infektion mit SARS-CoV-2 die Entstehung eines Diabetes begünstigen kann. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert nun sogar ein Diabetes-Screening mit Langzeitblutzuckermessung nach einer Corona-Infektion. Bei Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Schwäche solle man auch an einen Typ-2-Diabetes denken.Show moreDeutsche Diabetes Gesellschaft
20.04.2022, 13:15 Uhr

Minoxidil, Finasterid oder Dutasterid – was wirkt am besten bei Haarausfall?
Haarverlust stellt für so manchen eine enorme Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Nicht wenige Betroffene greifen daher auf Pharmaka zurück, um so den Haarausfall zu verlangsamen. Mit welchen Wirkstoffen und in welcher Darreichungsform die besten Ergebnisse erzielt werden, war Fragestellung einer aktuellen Netzwerk-Metaanalyse.Show moreAktueller Vergleich
20.04.2022, 07:15 Uhr

Großbritannien lässt Valneva-Impfstoff gegen Corona zu
In Großbritannien darf künftig mit dem inaktivierten und adjuvantierten Ganzvirusimpfstoff VLA2001 von Valneva geimpft werden, und zwar bei 18- bis 50-Jährigen. Die EMA prüft VLA2001 derzeit noch. Was könnte der Vorteil von Ganzvirusvakzinen sein?Show moreVLA2001
19.04.2022, 05:00 Uhr

Können Impfungen generell zu Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen führen?
Mit einer Meta-Analyse wollten Forscher:innen aus Singapur herausfinden, ob es sich bei der Meldung von Myoperikarditiden im Rahmen der mRNA-Impfkampagne gegen COVID-19 um eine tatsächliche Zunahme der Inzidenz handelt oder ob sie auf verbesserte Meldesysteme und eine selektive Wahrnehmung zurückzuführen ist. Dazu verglichen sie die Inzidenz nach Impfung mit COVID-19-Impfstoffen auch mit anderen Impfstoffen, beispielsweise gegen Influenza und Pocken.Show moreErhöhtes Risiko für junge Männer
14.04.2022, 08:45 Uhr

Ocrelizumab scheint sicher in der Schwangerschaft
Frühestens vier Monate nach Ocrelizumab-Gabe sollten MS-Patientinnen mit Kinderwunsch schwanger werden. Neue Daten – allerdings von wenigen schwangeren Frauen mit Multipler Sklerose – liefern nun Hinweise, dass Ocrelizumab im ersten Schwangerschaftsdrittel sicher ist für Mutter und Baby. Und: Trotz Therapiepause kam es zu keinen neuen Schüben. Show moreKeine Hinweise auf Fehlbildungen
14.04.2022, 07:15 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung
