Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
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Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr

Stellenweise kahl
Alopecia areata ist die zweithäufigste Ursache für Haarausfall und tritt meist vor dem 40. Lebensjahr auf. Sogar Kinder können betroffen sein. Die Therapie war lange Zeit oft unbefriedigend, doch kürzlich hat die EU-Kommission mit Baricitinib ein neues Arzneimittel zur Behandlung zugelassen. Wie wirkt dieses? Wie erfolgt die Therapie bislang? | Von Sabine FischerShow moreBeratung
16.11.2022, 23:00 Uhr
Vorsicht mit Metamizol bei Leberzirrhose
Immer häufiger wird das Analgetikum Metamizol verordnet. Allgemein ist es gut verträglich – doch kann es auch sicher bei Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose eingesetzt werden? Denn durch diese fortgeschrittene Erkrankung werden oft auch die Nieren in Mitleidenschaft gezogen. In einer retrospektiven Kohortenstudie wurde dies nun genauer unter die Lupe genommen. Show moreArzneimittel und Therapie
16.11.2022, 23:00 Uhr

WHO für Depot-Verhütungsmittel direkt aus der Apotheke
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihre Empfehlungen zur Familienplanung aktualisiert – also beispielsweise, wann welche Verhütungsmittel zum Einsatz kommen sollten. Dabei lässt sie Apotheken eine zentrale Rolle zukommen und rückt vor allem ein Depot-Verhütungspräparat auf Gestagen-Basis für die Selbstanwendung in den Fokus.Show moreNach der Corona-Pandemie
16.11.2022, 11:15 Uhr

Technetium soll knapp werden – technische Probleme an Forschungsreaktor
Wegen der Energiekrise war die Atomenergie zuletzt wieder einmal in aller Munde. Seit vergangener Woche macht der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. allerdings darauf aufmerksam, dass Kernreaktoren nicht nur zur Energiegewinnung benötigt werden, sondern auch zur Herstellung von diagnostischen Arzneimitteln in der Nuklearmedizin. Weil zur Herstellung benötigte Forschungsreaktoren alt sind, drohen jedoch immer wieder Engpässe. Welche Therapiegebiete sind betroffen, und was versteht man eigentlich unter Radiopharmaka?Show moreRadiopharmaka-Engpass im November?
15.11.2022, 12:00 Uhr

Wann welcher COVID-19-Impfstoff – und für welche Altersgruppe?
Die Palette der COVID-19-Impfstoffe in der EU umfasst mittlerweile sieben Zulassungen. Während manch einer davon erst vor Kurzem für die Anwendung bei Erwachsenen zugelassen wurde, wurde bei anderen die Zulassung bereits auf Kleinkinder oder bivalente Auffrischimpfungen erweitert. Die EMA bietet eine tabellarische Übersicht darüber, wann welcher Impfstoff in welcher Altersgruppe zugelassen ist.Show moreBivalenter Booster für Kinder ab fünf Jahren
14.11.2022, 15:45 Uhr

Vidprevtyn beta: Booster-Zulassung für weiteren Protein-Untereinheiten-Impfstoff
Man hatte sich erhofft, mit der Zulassung des ersten proteinbasierten COVID-19-Impfstoffes so manche Impflücke schließen zu können. Doch als Nuvaxovid von Novavax schließlich zugelassen war, konnte man schnell absehen, dass das nicht der Fall sein wird. Da erscheint es kein Verlust, dass jetzt der zweite proteinbasierte Corona-Impfstoff lediglich für Auffrischimpfungen zugelassen wurde – er richtet sich gegen die Beta-Variante.Show moreCOVID-19-Impfstoff von Sanofi
11.11.2022, 12:00 Uhr

Welche Nebenwirkungen der COVID-19-Impfung gibt es und wie viele?
Ein bisschen fürchten wir uns doch alle vor dem Winter – vor den hohen Energiekosten und vor der nächsten Corona-Welle. Zumindest gegen das letzte Übel haben wir selber ein Mittel in der Hand – oder besser im Oberarm. Sie lassen sich doch gegen COVID-19 boostern? Oder fürchten Sie sich vor den unerwünschten Wirkungen einer Impfung? Man hört doch so viel in den Medien darüber …Show moreSafeVac – mit einer App Nebenwirkungen erfassen
11.11.2022, 09:15 Uhr

Lieferengpässe führen zu unerwünschten Wirkungen und Medikationsfehlern
Lieferschwierigkeiten von Arzneimitteln beschäftigen die Apothekenteams täglich bei ihrer Arbeit. Die vergebliche Verfügbarkeitsanfrage bedeutet nicht nur zusätzliche Arbeit und Ärger in der Apotheke, sondern auch eine echte Gefahr für die Patienten. Einer französischen Studie zufolge führte ein Präparateaustausch zu unerwünschten Wirkungen, Medikationsfehlern und einer verminderten Wirksamkeit.Show moreFranzösische Studie
11.11.2022, 06:00 Uhr

Bundesweites Modellprojekt für mehr AMTS bei der oralen Tumortherapie
Im kommenden Frühjahr startet mit „Safety-FIRST“ ein bundesweites Modellprojekt mit dem Ziel, die interprofessionelle Betreuung und somit die Arzneimitteltherapiesicherheit für Patient:innen mit oraler Tumortherapie zu stärken. Das Projekt, das vom Bundesgesundheitsministerium mit insgesamt 600.000 Euro gefördert wird, wird unter anderem von Pharmazeut:innen des Uniklinikums Erlangen und der Universität Bonn geleitet.Show more„Safety-FIRST“
10.11.2022, 12:45 Uhr

Ölige Dronabinol-Tropfen – das Wichtigste zur Herstellung
Dronabinol-Monopräparate sind in Deutschland bislang nicht als Fertigarzneimittel zugelassen. Eine ölige Lösung als Rezeptur wird daher häufig verordnet. Hier lesen Sie, was es bei der Herstellung zu beachten gilt.Show moreRezepturen mit Dronabinol – Teil 2
10.11.2022, 08:15 Uhr
Jackpot für Rheumatiker – wie sicher sind JAK-Inhibitoren?
Seit einigen Jahren bereichern Inhibitoren der Januskinase (JAK) das Behandlungsspektrum der rheumatoiden Arthritis. Die Small Molecules punkten durch ihre Effektivität, jedoch muss Vorsicht bei der Sicherheit walten. Auf dem Deutschen Rheumatologiekongress diskutierten Experten Vor- und Nachteile gegenüber Biologika und erörterten Unterschiede zwischen klinischen Studienergebnissen und Real-World-Daten. Nun hat die Europäische Arzneimittel-Agentur Sicherheitsbedenken geäußert.Show moreArzneimittel und Therapie
09.11.2022, 23:00 Uhr
Studie zu Carmenthin: Auch langfristig wirksam und verträglich
Apotheke und Markt
09.11.2022, 23:00 Uhr

Störfaktoren Fett und PPI
Die zielgerichtete Tumortherapie mit Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) ist nicht nur hochwirksam und gilt – verglichen mit althergebrachten onkologischen Therapien – als schonender für gesundes Gewebe, sie ist auch komfortabel anzuwenden, da sie peroral erfolgt. Die Wirksamkeit hängt jedoch maßgeblich von der Therapietreue der Patienten ab, kann aber auch unbemerkt durch interagierende Arzneistoffe oder Nahrungsmittel beeinträchtigt werden. Prominentes Beispiel ist die schlechte Löslichkeit einiger TKI bei erhöhtem Magen-pH-Wert, der bei gleichzeitiger Anwendung mit Protonenpumpen-Inhibitoren, H2-Antagonisten oder Antazida auftritt. Wenn sich in der Folge die absolute Bioverfügbarkeit verringert, kann dies den Therapieerfolg gefährden. Es sind wohlgemerkt nicht alle Tyrosinkinase-Inhibitoren betroffen, so dass die Interaktionsberatung herausfordernd, aber zu meistern ist. | Von Verena StahlShow moreAMTS-Spezial
09.11.2022, 23:00 Uhr

Kennen Sie SafeVac?
Der Winter naht, und mit ihm kommt die Überlegung, ob und wann man sich gegen COVID-19 boostern lassen soll. Der eine Prominente spricht sich dagegen aus, der andere dafür. Und mittenrein in diese Diskussion platzt dann auch noch ein Paper, in dem schwerwiegende Nebenwirkungen nach Impfungen mit den mRNA-Vakzinen thematisiert werden. War da nicht auch die Frau Sowieso und der Herr Wiehießdernochmal, die seit ihrer letzten Impfung gegen COVID-19 unter XYZ leiden? | Von Ilse Zündorf und Robert FürstShow moreCOVID-19
09.11.2022, 23:00 Uhr
Nichtverfügbarkeit hat fatale Folgen
Lieferschwierigkeiten von Arzneimitteln beschäftigen das pharmazeutische Personal täglich bei seiner Arbeit. Die vergebliche Verfügbarkeitsanfrage bedeutet nicht nur zusätzliche Arbeit und Ärger in der Apotheke, sondern auch eine echte Gefahr für die Patienten. Einer französischen Studie zufolge führte ein Präparateaustausch zu unerwünschten Wirkungen, Medikationsfehlern und einer verminderten Wirksamkeit.Show moreArzneimittel und Therapie
09.11.2022, 23:00 Uhr
Keine Langzeitfolgen durch Wachstumshormone in der Kindheit
Wachstumshormone können bei Kindern eingesetzt werden, die als Säugling klein für ihr Gestationsalter waren. Bringt eine solche Hormontherapie Folgen mit sich, die sich im Erwachsenenalter auswirken? Eine niederländische Forschungsgruppe untersuchte die kardiovaskulären und metabolischen Risiken im Rahmen einer Follow-Up-Studie für zwölf Jahre nach Absetzen der Wachstumshormone im Alter von etwa 16 Jahren. Show moreArzneimittel und Therapie
09.11.2022, 23:00 Uhr

Wenn Metformin nicht reicht
Typ-2-Diabetes, die häufigste Form des Diabetes mellitus, ist eine der großen Volkskrankheiten, nicht nur in Deutschland. Typische Komplikationen dieser auch als Altersdiabetes bezeichneten Erkrankung sind mikrovaskuläre Komplikationen wie Retinopathien, Nephropathien und Neuropathien sowie ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Ursachen dieser Form des Diabetes sind eine verminderte Insulin-Wirkung (Insulin-Resistenz) und relativer Insulin-Mangel, die unter anderem mit dem Alter, dem Lebensstil und den Ernährungsgewohnheiten zusammenhängen. Führt eine Änderung des Lifestyles nicht zum gewünschten Behandlungserfolg, wird zumeist Metformin gegeben. Bei Patienten mit erhöhtem Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis wird ein zweites Blutglucose-senkendes Arzneimittel verschrieben. In der GRADE-Studie in den USA wurde die Wirkung von vier kardioprotektiven Arzneimitteln in Kombination mit Metformin bei Typ-2-Diabetes untersucht. | Von Daniela LeopoldtShow moreArzneimittel und Therapie
09.11.2022, 23:00 Uhr
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