
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Petrelintid führt zu Gewichtsverlusten von bis zu 10,7%
Das Amylin-Analogon Petrelintid wurde in der Phase-II-Studie ZUPREME-1 untersucht. Nun gibt Hersteller Roche positive Studienergebnisse bekannt. Show morepharmazie
Studienergebnisse von Roche
06.03.2026, 15:00 Uhr


Icodec gecheckt
Seit September 2024 ist das Wocheninsulin icodec (Awiqli®) in Deutschland auf dem Markt und kann von Apotheken bei Verordnungen abgegeben werden. Mögliche Vorteile liegen auf der Hand: Die wöchentliche Gabe kann für viele Patientinnen und Patienten einfacher als eine tägliche Injektion sein, was zu einer besseren Therapietreue bei schlechter Adhärenz führen kann. Zudem scheint plausibel, dass Nebenwirkungen an der Injektionsstelle wie Lipodystrophien durch die weniger häufigen Anwendungen reduziert werden. Was sollte den Patientinnen und Patienten in der Beratung zu Insulin icodec mitgegeben werden? Show moreGut beraten zum Wocheninsulin
17.09.2025, 22:00 Uhr

Sicher feiern auch mit Diabetes
Sommerzeit ist Party- und Festivalzeit. Viele Menschen zieht es hinaus ins Freie, um den Sommer, die Sonne, gutes Essen und Musik zu genießen und dabei zu Tanzen, Baden oder anderen Freizeitaktivitäten nachzugehen. Natürlich möchten auch Diabetiker feiern und diese Zeit auskosten. Im Vorfeld müssen sie jedoch einiges beachten, denn Hitze, körperliche Aktivität, unregelmäßiges Essen und Alkoholkonsum sind eine gefährliche Kombination und erhöhen das Risiko für Hypoglykämien. Show moreDiabetes im Alltag
17.09.2025, 22:00 Uhr

Kontaktdermatitis durch Sensoren und Pumpen
Kontinuierliche Glucosemesssysteme (CGM) und Insulinpumpen erleichtern Menschen mit Diabetes den Alltag: Sie ermöglichen eine präzisere Blutzuckerkontrolle, mehr Lebensqualität und Flexibilität im Alltag. Doch trotz aller Vorteile bringen diese Systeme auch Herausforderungen mit sich – insbesondere für die Haut. Anwender berichten vermehrt von Hautreaktionen an den Klebestellen der Geräte. Dabei handelt es sich nicht selten um eine allergische Kontaktdermatitis. Show moreAllergisch auf Diabetes-Devices
17.09.2025, 22:00 Uhr

Schwangerschaft: Was muss, was kann supplementiert werden?
Eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen in der Schwangerschaft stellt die Weichen für die optimale Entwicklung des Säuglings im weiteren Leben. Neben einer ausgewogenen Ernährung, körperlicher Aktivität und einem gesunden Lebensstil empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung den werdenden Müttern dazu auch die Einnahme bestimmter Supplemente. Welche das sind, und welche Supplemente nur nach ärztlicher Rücksprache zugeführt werden sollten, haben wir für Sie zusammengefasst.Show moreNahrungsergänzungsmittel
17.09.2025, 12:30 Uhr

Lässt sich die Krebstherapie im Alter interprofessionell verbessern?
Eine Krebstherapie soll so sicher und nebenwirkungsarm sein wie unter den gegebenen Umständen möglich – bei älteren, Polymedikationspatient*innen eine Herausforderung für alle an der Therapie Mitwirkenden. Interprofessionelle Interventionen sind also nötig. Wie praxistauglich sind diese im Krankenhausalltag?Show moreMedikationsmanagement bei älteren Krebspatienten
17.09.2025, 08:40 Uhr

Wick Vaporub jetzt auch im Stick
Wick Vaporub bei Erkältungen gibt es künftig auch ohne verschmierte Hände – als Stick mit Applikator: drehen und auftragen.Show moreEinfache Anwendung ohne verschmierte Hände
16.09.2025, 14:30 Uhr

Telemedizinische Verordnung von Sildenafil: schneller Zugang, hohes Risiko
Telemedizin kann bei schambesetzten Anliegen wie erektiler Dysfunktion einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Behandlung bieten. Digitale Fragebögen und Fernkonsultationen ermöglichen eine diskrete Kommunikation. Doch ein Fallbericht aus dem Berichts- und Lernsystem CIRS-NRW zeigt auch Risiken. Show moreTelemedizin und Risiken
16.09.2025, 12:00 Uhr

Risiko für Suizidgedanken minimieren
Der 5-Alpha-Reduktase Hemmer Finasterid kann Suizidgedanken als Nebenwirkung haben. Diese haben vor allem Patienten, die Finasterid aufgrund von Haarausfall anwenden. Entsprechend wird Finasterid eine Patientenkarte beigefügt. Dutasterid erhält einen „vorsorglichen“ Warnhinweis.Show moreRote-Hand-Brief zu Finasterid und Dutasterid
16.09.2025, 11:15 Uhr

Semaglutid: Viel bringt viel, aber eine Nebenwirkung wird häufiger
Kann mit einer höheren Dosis von Semaglutid (Wegovy®, Ozempic®) eine noch stärkere Gewichtsreduktion erzielt werden? Diese Frage war Gegenstand zweier Phase-IIIb-Studien. Dabei fallen jedoch Dysästhesien als unerwünschte Wirkung auf. Show moreDreifache Dosis
15.09.2025, 13:15 Uhr

Lecanemab: Alzheimer-Bremse mit Auflagen?
Das Auflösen von Amyloid-Plaques kann die Krankheitsprogression bei Alzheimer-Demenz verlangsamen. Erstmals ist dies mit Lecanemab nun auch außerhalb von Studien möglich. Allerdings wirkt der monoklonale Antikörper nur im Frühstadium, und schwerwiegende Nebenwirkungen schränken den Einsatz auf ein enges Patientenkollektiv unter vielen Auflagen ein.Show moreMit Lecanemab kausal therapieren
11.09.2025, 15:30 Uhr

Nicht nur Antibiotika schädigen das Darmmikrobiom
An der Uni Tübingen ist ein weiterer Schritt in der Erforschung des Darmmikrobioms gelungen. Damit machen Forschende auf bislang unbeachtete Nebenwirkungen von Arzneimitteln aufmerksam: Auch nicht-antibiotische Wirkstoffe wie Antihistaminika können das Darmmikrobiom negativ beeinflussen und dadurch das Risiko gastrointestinaler Infektionen erhöhen [1]. Ein Zusammenhang, der bisher nur bei der Einnahme von Antibiotika bekannt war. Show moreNicht-antibiotische Wirkstoffe und Darmbesiedlung
11.09.2025, 11:00 Uhr

Vitamin D besser täglich in niedriger Dosis
Das BfR rät, Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel – wer es anwenden möchte – besser täglich und niedrig dosiert einzunehmen als hochdosierte Bolusgaben mit mehreren Tagen Abstand. 20 µg (800 IE) Vitamin D täglich erachtet das BfR auch langfristig für sicher.Show moreBfR zu Nahrungsergänzungsmitteln
10.09.2025, 12:15 Uhr

Azelastin-Nasenspray gegen SARS-CoV-2
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Forschergruppen weltweit unzählige Ansätze verfolgt, etablierte Wirkstoffe gegen SARS-CoV-2 zu testen. Einer davon ist das H1-Antihistaminikum Azelastin. Eine aktuelle Studie lässt hoffen. Show moreInfektionsrisiko um zwei Drittel reduziert
10.09.2025, 11:45 Uhr

Vorsicht bei einer Reduktion der Diuretika-Dosis
Schleifendiuretika werden bei Patienten mit Herzinsuffizienz eingesetzt, bei denen sich Flüssigkeit im Gewebe ansammelt. Laut deutscher Leitlinie soll regelmäßig geprüft werden, ob ihre eingesetzte Dosis reduziert werden kann. Nun deutete sich in einer Post-hoc-Analyse aber an, dass eine Reduktion der Dosis mit einer erhöhten Mortalität und vermehrten Klinikaufenthalten einhergeht. Show moreHerzinsuffizienz
10.09.2025, 07:15 Uhr

Fehlalarm Arzneimittelallergie
Nicht wenige Patienten berichten von Arzneimittelallergien auf verschiedene Wirkstoffe, die sich bei genauem Hinsehen jedoch als Unverträglichkeiten herausstellen: Unter dem sogenannten Multiple Drug Intolerance Syndrome (MDIS) leiden insbesondere Frauen und multimorbide Patienten. Eine sorgfältige Abklärung ist entscheidend, denn nur so lassen sich unnötige Therapieeinschränkungen vermeiden und wirksame Behandlungsoptionen bewahren. Show moreMultiple Medikamenten-Unverträglichkeit
09.09.2025, 15:50 Uhr

Herzerkrankte besser hochdosiert gegen Grippe impfen?
Ältere Menschen sollen sich hochdosiert (Efluelda) oder adjuvantiert (Fluad) gegen Grippe impfen lassen. Eine Hochdosisimpfung könnte kardiovaskulär bedingte Krankenhausaufenthalte noch stärker verringern als eine Standarddosis-Grippeimpfung.Show moreHochdosisgrippeimpfung vs. Standarddosisgrippeimpfung
09.09.2025, 13:15 Uhr

Metformin könnte auch bei Typ-1-Diabetes helfen
Metformin ist fester Bestandteil der Therapie des Typ-2-Diabetes. Doch ist das orale Antidiabetikum bei Typ-1-Diabetes ebenfalls sinnvoll? Eine aktuelle Übersichtsarbeit legt nahe, dass Metformin auch bei dieser Patientengruppe positive Effekte besitzt.Show moreOrale Antidiabetika
09.09.2025, 07:15 Uhr

Pharmazeutische Kompetenz für die Patienten nutzen
Am Sonntag endete eine viertägige, gemeinsame Fortbildung der Apothekerkammern Niedersachsen und Westfalen-Lippe auf der Nordseeinsel Langeoog. Das neue Konzept unter dem Motto „Anker lichten“ lockte etwa 250 Fortbildungsinteressierte auf die Insel. Thematisch dominierte die Arzneimittelsicherheit in der Apothekenpraxis. Die Idee, pharmazeutische Kompetenz besser zum Nutzen der Patienten anwenden zu können, war der zentrale Gedanke der Veranstaltung.Show moreFortbildung auf Langeoog
08.09.2025, 13:15 Uhr

Kardiale Amyloidose – wenn Proteine das Herz lähmen
Wenn sich zu den Symptomen einer Herzinsuffizienz weitere, scheinbar nicht ins Bild passende Beschwerden gesellen, könnte eine kardiale Amyloidose vorliegen. Bei dieser ist nicht nur die Genese eine andere als bei der auf Bluthochdruck und koronare Herzkrankheit zurückgehenden Herzschwäche. Es ist unter Umständen auch eine gänzlich andere medikamentöse Therapie angezeigt.Show moreFalsch gefaltet und gespeichert
08.09.2025, 10:15 Uhr

„Anker lichten“ für gemeinsame Fortbildung
Unter dem Motto „Anker lichten“ findet seit gestern auf der Nordseeinsel Langeoog eine viertägige Fortbildung der Apothekerkammern Westfalen-Lippe und Niedersachsen statt. Als gemeinsame Veranstaltung beider Kammern und wegen des Tagungsortes ist das in doppelter Weise eine Premiere. In der ersten Vortragsrunde ging es um Interaktionen zwischen Arznei- und Genussmitteln und um die Schmerztherapie.Show moreKammerfortbildung auf Langeoog
05.09.2025, 10:15 Uhr

Europäische Arzneimittelagentur: „Starker Anstieg“ gefälschter GLP-1-Agonisten
In einer Mitteilung warnt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) vor einer Zunahme illegaler GLP-1-Agonisten, die in den vergangenen Monaten in Umlauf gebracht wurden. Die Fälschungen stellen laut der Behörde ein ernstzunehmendes Risiko für die öffentliche Gesundheit dar.Show moreArzneimittelfälschungen
05.09.2025, 08:00 Uhr

Mehr Gewicht durch Dupilumab?
Autoren einer retrospektiven Studie aus Irland haben untersucht, inwiefern sich eine Therapie mit Dupilumab auf das Gewicht von Patienten mit atopischer Dermatitis auswirkt. In vorherigen Untersuchungen hatte sich angedeutet, dass Dupilumab mit einer Gewichtszunahme assoziiert sein könnte.Show moreAtopische Dermatitis
05.09.2025, 07:15 Uhr

Haut unter Extrembedingungen
Die Auswirkungen des Klimawandels sind weitreichend – auch für die Dermatologie. Extreme Temperaturen, starke Regenfälle und Überschwemmungen, Luftverschmutzung und Waldbrände versetzen die Haut in Stress. Besonders Patienten mit Neurodermitis reagieren empfindlich auf die sich ändernden Umweltbedingungen. Das belegen aktuelle Studien, die einzelne Faktoren für häufigeren Juckreiz, Ekzeme und Entzündungen aufschlüsseln. Show moreKlimawandel fördert Neurodermitis
05.09.2025, 04:00 Uhr

Informierte Patienten können besser mit ihrer Migräne umgehen
Am 5. September ist Weltkopfschmerztag. Zu diesem Anlass hat DAZ-Redakteurin Sarah Decker-Izzo mit Facharzt Dr. Charly Gaul darüber gesprochen, auf welche Aspekte die neue Patientenleitlinie „Migräne“ eingeht, wie sie Migräne-Patienten helfen und welche Rolle das Apothekenteam dabei spielen kann. Show moreInterview zum Weltkopfschmerztag
05.09.2025, 04:00 Uhr

Wie (gut) wirkt Orforglipron?
GLP-1-Rezeptoragonisten sind auf dem Vormarsch. Für viele Patientinnen und Patienten bleibt die subkutane Applikation jedoch eine Hürde. Orale Alternativen mit vergleichbarer Wirksamkeit könnten für sie eine wichtige Alternative sein. Mit Orforglipron könnte diese Alternative schon bald verfügbar sein. Show moreVon der „Abnehmspritze“ zur „Abnehmtablette“
04.09.2025, 15:50 Uhr

Eine Co-Evolution von Läusen und Bakterien
Bei Borrelien denken wir zunächst an Zecken, genauer an den gemeinen Holzbock, der die Erreger der Lyme-Borreliose überträgt. Borrelia recurrentis, der Verursacher des Läuserückfallfiebers, ist jedoch einen anderen Weg gegangen und hat im Verlauf der Evolution seinen Wirt gewechselt: Die Allianz mit Kopf- und Kleiderläusen just in der Zeit, als die Menschen begannen, Wollkleidung zu tragen, erhöhte das krankmachende Potenzial und trug zur weltweiten Verbreitung des Erregers bei.Show moreErfolgsgeschichte dank Wirtswechsel
04.09.2025, 10:30 Uhr

Aus dem Takt geraten
Beim Vorhofflimmern gerät das Herz aus dem Takt. Betroffene klagen über Herzrasen, Schwindel und Atemnot, während langfristig Schlaganfälle oder eine Herzinsuffizienz drohen. Die Therapielandschaft hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt: Direkte orale Antikoagulanzien haben Vitamin K Antagonisten den Rang abgelaufen, und eine Katheterablation kommt mittlerweile schon früh zum Einsatz – Zeit für eine Bestandsaufnahme.Show moreVorhofflimmern
04.09.2025, 07:15 Uhr
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