Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hilft Lithium bei Alzheimer?
In einer prospektiven Studie hatte niedrig dosiertes Lithium bei Patienten mit leichter kognitiver Beeinträchtigung zwar günstige Effekte auf die Kognition, erreichte aber keine statistische Signifikanz. Abgeschrieben ist dieser Therapieansatz indes noch nicht und weitere Studien könnten Klarheit bringen.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Pilotstudie mit niedrig dosiertem Lithiumcarbonat
17.03.2026, 11:30 Uhr
Neues Target bei atopischer Dermatitis
Ein neues Angriffsziel in der Behandlung der Neurodermitis ist der OX40-Signalweg. Zu den potenziellen Wirkstoffen Amlitelimab und Rocatinlimab liegen positive Studienergebnisse vor. Die beiden gegen OX40 gerichteten Antikörper unterscheiden sich in ihrem Wirkmechanismus und im bisherigen Entwicklungsstand.Show moreArzneimittel und Therapie
09.08.2023, 22:00 Uhr
Tipps für die Beratung zu Hämorrhoidalleiden
Laut der aktuellen Leitlinie zu Hämorrhoidalleiden sind etwa 70 Prozent aller Erwachsenen im Laufe ihres Lebens von symptomatischen Hämorrhoiden betroffen. In der Apotheke sind Hämorrhoidalleiden dennoch ein schwieriges Beratungsthema, da Betroffene oft zögern, offen über ihre Beschwerden zu sprechen. Die folgenden Tipps können bei der Beratung helfen:Show moreApotheke und Markt
09.08.2023, 22:00 Uhr

Blähungen – wenn Luft zum Problem wird
Eine übermäßige Gasbildung im Magen-Darm-Trakt löst nicht nur wegen des damit verbundenen Druckgefühls, der Schmerzen, des aufgeblähten Bauchs oder der Darmgeräusche großes Unbehagen aus. Betroffene befürchten außerdem, dass in unpassenden Momenten die Luft durch Aufstoßen entweicht oder Darmgase spontan abgehen. Wenn keine organischen Ursachen vorliegen, die eine ärztliche Abklärung notwendig machen, kann die Beratung in der Apotheke und die Empfehlung lindernder Mittel Abhilfe schaffen. | Dr. Claudia BruhnShow moreBeratung
09.08.2023, 22:00 Uhr

Zuranolon – orale Therapieoption bei postpartalen Depressionen erhält US-Zulassung
Mit Zuranolon ist nun ein zweites Arzneimittel zur Behandlung von postpartalen Depressionen in den USA zugelassen. Ebenso wie das 2019 zugelassene Brexanolon wirkt Zuranolon als Modulator am GABAA-Rezeptor. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber Brexanolon ist jedoch, dass Zuranolon nicht intravenös infundiert werden muss, sondern oral applizierbar ist.Show moreGABAA-Rezeptormodulator
08.08.2023, 11:45 Uhr

Wie können Eltern ihre Kinder in der kommenden RSV-Saison schützen?
In den USA empfehlen die „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) ab diesem Herbst den Antikörper Nirsevimab für alle Säuglinge unter acht Monaten. Zudem sollen auch jüngere Kleinkinder (bis 19 Monate) mit einem erhöhten Risiko für schwere RSV-Erkrankungen damit immunisiert werden. Und in Deutschland? Hier wird es offenbar noch etwas dauern, bis die jüngsten Fortschritte in der RSV-Prävention spürbar in der Praxis ankommen.Show moreFortschritte in der RSV-Prävention
08.08.2023, 09:00 Uhr

Opioid-induzierte Hyperalgesie – ein Paradoxon der Schmerztherapie
Im April 2023 forderte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA mehrere Aktualisierungen der Fachinformationen von Opioiden. Darunter fällt auch der Hinweis auf eine Opioid-induzierte Hyperalgesie – ein wenig bekanntes Phänomen der Schmerztherapie mit Opioiden.Show moreEntwöhnen, Rotieren, adjuvant Therapieren
08.08.2023, 05:00 Uhr

Biosimilar und Referenzprodukt – austauschbar oder nicht?
In Deutschland gibt es derzeit rund 370 zugelassene Biopharmazeutika mit 329 Wirkstoffen. Während Bioidenticals als austauschbar gelten, ist dies bei Biosimilars aktuell nicht vorgesehen. Noch immer diskutiert die Fachwelt, inwiefern eine Substitution von Referenzprodukten und Biosimilars auf Apothekenebene möglich ist. Zwei Studien zeigen jetzt, dass Biosimilars durchaus austauschbar sein können.Show moreZwei Metaanalysen erschienen
04.08.2023, 07:15 Uhr

Lorazepam: Knappe Schmelztabletten durch herkömmliche Tabletten ersetzbar?
Zu den derzeit knappen Arzneimitteln zählen auch verschiedene Benzodiazepine. Bei den Wirkstoffen Alprazolam, Clonazepam, Diazepam, Lorazepam, Medazepam und Midazolam sind aktuell Engpässe gemeldet. Ein betroffenes Produkt ist die Lorazepam-Schmelztablette Tavor 1,0 mg Expidet. Wie lässt sich dieses in der Palliativversorgung oft verwendete Präparat ersetzen?Show moreTavor Expidet Täfelchen
03.08.2023, 15:00 Uhr

Hilft die Pille bei Menstruationsschmerzen?
Frauen, die mit Dysmenorrhoe – also Menstruationsschmerzen – ärztlichen Rat suchen, erhalten oft eine Verordnung über ein kombiniertes, orales Kontrazeptivum. Ob dieses besser als Placebo oder ein Schmerzmittel hilft, haben Wissenschaftler:innen der Universität Kopenhagen für die Cochrane Collaboration ausgewertet.Show moreAktualisierter Cochrane Review
03.08.2023, 11:45 Uhr

Zulassungsempfehlung für neue Langzeit-PrEP
Mit sechs Injektionen pro Jahr könnte bald eine neue HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) die bisherige (orale) PrEP vereinfachen. Denn für den HIV-Integrase-Inhibitor Cabotegravir in einer Depotspritze (Apretude) hat der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) kürzlich eine Zulassungsempfehlung ausgesprochen. Allerdings ist bei der neuen PrEP auch an Nachteile zu denken. Show moreCabotegravir-Depot-Injektion gegen HIV
03.08.2023, 08:45 Uhr
Schwindelbeschwerden ernst nehmen
Etwa drei Millionen Menschen im Alter von über 65 Jahren erleiden ernsthafte Verletzungen durch einen Sturz – jedes Jahr. Jeder sechste Betroffene muss deswegen stationär behandelt werden. Diese Zahlen des Robert Koch-Instituts wurden unlängst bei der Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie im Zusammenhang mit Schwindelbeschwerden diskutiert. Diese sollte man unbedingt ernst nehmen, so das Fazit der Teilnehmer.Show moreApotheke und Markt
02.08.2023, 22:00 Uhr
Biologicals – einfach austauschen?
Bereits vor über 40 Jahren wurde mit einem Humaninsulin das erste Biological zugelassen. In den letzten Jahren rückte die Herstellung von Biologicals durch die Corona-Impfstoffe ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Inzwischen gibt es in Deutschland rund 370 zugelassene Biopharmazeutika mit 329 Wirkstoffen. Hierbei gelten Bioidenticals als austauschbar, während dies bei Biosimilars derzeit gemäß Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung nicht vorgesehen ist. In aktuellen Studien konnte jedoch gezeigt werden, dass Biosimilars ebenso austauschbar sein können.Show moreArzneimittel und Therapie
02.08.2023, 22:00 Uhr
Wenn Opioide Schmerzen verstärken
Im April 2023 forderte die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA mehrere Aktualisierungen der Fachinformationen von Opioiden. Darunter fällt auch der Hinweis auf eine Opioid-induzierte Hyperalgesie, ein wenig bekanntes Phänomen der Schmerztherapie mit Opioiden.Show moreArzneimittel und Therapie
02.08.2023, 22:00 Uhr

Safety first
Im Straßenverkehr gilt Sicherheit als oberste Priorität – wer als Auto- oder Radfahrer daran teilnimmt muss fahrtauglich sein. Sowohl die Einnahme von Arzneimittel als auch bestimmte chronische Erkrankungen können die Fahrtauglichkeit negativ beeinflussen. So wird ca. jeder fünfte Unfall direkt oder indirekt durch die Einnahme von Medikamenten verursacht. „Erst Fragen, dann fahren!“, so lautete vor zehn Jahren der Slogan der ABDA im Rahmen des Tags der Apotheke – wer Arzneimittel einnimmt, sollte sich im Vorfeld beim behandelnden Arzt oder Apotheker nach möglichen Nebenwirkungen informieren. Auch ein Blick in den Beipackzettel kann nicht schaden. | Von Martina WegenerShow moreBeratung
02.08.2023, 22:00 Uhr
Was steckt hinter einer multiplen Chemikalien-Sensitivität?
Chemikalien unterschiedlichen Ursprungs befinden sich ubiquitär in unserer Umgebung. Sie dünsten aus Lacken, Klebstoffen und Reinigungsmitteln aus, gelangen durch Kosmetika auf die Haut und in die Nase, aber haben für die meisten Menschen keinen spürbaren Effekt. Manche Individuen jedoch reagieren überempfindlich auf solche unterschwelligen Reize und werden in ihrem Alltag beeinträchtigt. Was steckt hinter diesem schwer fassbaren Syndrom?Show moreArzneimittel und Therapie
02.08.2023, 22:00 Uhr

Eine Patientin mit Asthma und Dysphagie
Die 75-jährige Patientin Frau P. wird wegen einer unklaren Dysphagie sowie neuerdings Magenschmerzen stationär auf die gastroenterologische Station aufgenommen. Die Schluckbeschwerden bestehen seit einiger Zeit und gehen teilweise mit einem Fremdkörpergefühl einher. Neben der ausführlichen apparativen Diagnostik lohnt sich auch immer ein detaillierter Blick auf die Medikation, um mögliche unerwünschte Arzneimittelwirkungen als Ursache für die Symptomatik zu identifizieren. Daher wird auch ein pharmazeutisches Konsil durchgeführt, das unter anderem die anticholinergen Inhalativa als potenzielle Auslöser von Schluckbeschwerden in den Blick nimmt. | Von Ina Richling, Matthias Büchter, Frank Richling, Dorothee Dartsch und Olaf RoseShow moreKlinische Pharmazie – POP
02.08.2023, 22:00 Uhr
Topische Phosphodiesterase-Hemmer bremsen Hautentzündungen
Fettige Schuppen, gerötete Haut und Juckreiz – das sind die typischen Symptome einer seborrhoischen Dermatitis. Sie betrifft vor allem den Kopf sowie die Augenbrauen und Nasolabialfalten. Die bisherigen Behandlungsmöglichkeiten sind begrenzt. Eine zukünftige Therapieoption könnte lokales Roflumilast sein. Dieser Phosphodiesterase-4-Hemmer zeigte Potenzial in einer Phase-IIa-Studie und linderte deutlich Juckreiz, Schuppen und Erythem. Show moreArzneimittel und Therapie
02.08.2023, 22:00 Uhr
Wie klinisch relevant sind Interaktionen mit Antibiotika?
Interaktionsmeldungen gehören in der Apotheke zur Tagesordnung. Regelmäßig muss die Relevanz von Warnmeldungen richtig eingeordnet und bewertet werden. Sind aber alle Interaktionsmeldungen, die verschiedene Arzneimitteldatenbanken generieren, tatsächlich klinisch relevant? Oder führen zu viele Warnungen, die eigentlich vernachlässigbar sind, zu einer „Alert-Fatigue“? Show moreArzneimittel und Therapie
02.08.2023, 22:00 Uhr

Autsch, es blutet!
Kinder sind aktiv und neugierig – und fallen schnell einmal hin. Meist ist der Schreck größer als der entstandene Schaden. Bei der Beratung zu kleinen Wunden im Kindesalter gibt es jedoch einige Besonderheiten zu beachten: von den anatomischen Unterschieden und der schnelleren Wundheilung über die Infektionsprävention bis hin zu geeigneten Wundauflagen und Schmerzlinderung bei blauen Flecken, Schürfwunden und Verbrennungen. | Von Clara SteinbrückShow moreBeratung
02.08.2023, 22:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung