Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eine Patientin mit zahlreichen Beschwerden nach einem Sturz
Im aktuellen Fall der „Medikation unter der Lupe“ geht es um eine ältere Patientin, die zwei Wochen zuvor gestürzt war. Neben einer Wunde an der Hand und Schmerzen aufgrund ihrer Prellungen leidet die Dame seitdem auch an Schwindel und Übelkeit. Ob das von ihr berichtete „Kribbelgefühl in den Beinen“ etwas mit dem Sturz zu tun haben könnte oder doch die Diabetes-Therapie dahinter steckt und wie die Medikation angepasst werden könnte, um die Lebensqualität der Patientin wieder zu steigern, sind Fragen, die im Webinar diskutiert werden.Show morearzneimittel-und-therapie
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Webinar „Medikation unter der Lupe“ Fall 34
23.04.2026, 03:55 Uhr
Neue Richtlinien für die HIV-Therapie: „Hit hard and early“
Neue Ergebnisse aus der klinischen und der Grundlagenforschung stellen die häufige Praxis, HIV-Infizierte erst bei Auftreten klinischer AIDS-Symptome zu therapieren, in Frage. Die starke Proliferation des Virus wird als wichtigster pathogenetischer Faktor angesehen. Daher empfehlen viele Experten, so früh wie möglich mit einer aggressiven Therapie zu beginnen. Erstes Mittel der Wahl ist derzeit die kombinierte Gabe von zwei Nukleosidanaloga und einem Proteaseinhibitor mit guter Bioverfügbarkeit.Show more11.01.1998, 16:18 Uhr
Spongiforme Enzephalopathien: Hat der Rinderwahnsinn den Menschen erfaßt?
Seit September 1995 sind 22 Personen in Großbritannien und eine in Frankreich an einer neuen Variante der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung (CJD) gestorben. Kürzlich veröffentlichtes Material zur Erregertypisierung erhärtet den Verdacht, daß die neue CJD-Variante durch den Erreger der bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE) ausgelöst wird.Show more11.01.1998, 16:18 Uhr
Infektionen mit Chlamydien: Rechtzeitig erkennen und behandeln
Was bei Mann und Frau mit leichtem Brennen beim Wasserlassen beginnt, kann sich in vielen Fällen über eine schmerzhafte Entzündung von Harnröhre oder Eileiter bis zur Sterilität auswachsen und so eine Familienplanung endgültig vereiteln. Die Ursache dafür ist eine vorrangig durch Geschlechtsverkehr übertragene, infektiöse Krankheit, die allein in Europa und den USA jährlich 3 bis 4 Millionen Neuerkrankungen zur Folge hat und die durch Chlamydien ausgelöst wird.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Fettersatzstoff: Keine Bauchschmerzen mit Olestra
Bei Produkten mit dem Fettersatzstoff Olestra wird vor Auswirkungen auf das Gastrointestinalsystem gewarnt. Eine neue vergleichende Studie zeigt, daß bei einmaligem Verzehr von Kartoffelchips, die mit Olestra hergestellt wurden, keine gastrointestinalen Beschwerden auftreten. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Klinisch getestet: Wirkstoffe gegen Cellulite
Cremes, Salben und Emulsionen gegen Cellulite gibt es zuhauf. Kein Wunder, denn der Markt dafür ist da: kaum eine Frau über 35, die nicht über Orangenhaut an Po, Oberschenkeln und Hüften klagt. Groß ist zu Recht aber auch die Skepsis gegenüber diesen oft teuren "Wundermitteln", die nur selten, wenn überhaupt, halten, was sie versprechen. Nun versucht das neue Cellulitefluid Lipofactor®, dessen Wirksamkeit zumindest wissenschaftlich dokumentiert ist, ab Februar 1998 Frauen, Apotheker(innen) und sogar Ärzt(innen) zu überzeugen. Ob es ihm gelingt, bleibt abzuwarten. Der Wirkungsmechanismus klingt, trotz aller Vorbehalte, zumindest plausibel.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Klinisch getestet: Wirkstoffe gegen Cellulite
Das neue Cellulitefluid Lipofactor®, dessen Wirksamkeit zumindest wissenschaftlich dokumentiert ist, wird ab Februar 1998 versuchen, Frauen, Apotheker(innen) und sogar Ärzt(innen) von seiner Wirkung gegen die unschönen Hautdellen zu überzeugen. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Energiehaushalt: Zahlreiche Mediatoren regulieren den Energieumsatz
Das Körpergewicht resultiert aus einer komplexen Interaktion zwischen genetischen Faktoren, biochemischen Mechanismen, Umwelteinflüssen und verhaltensgesteuerten Determinanten. Auf molekularer Ebene sind chemische Mediatoren an der Regulation des Energiehaushaltes beteiligt. Von besonderer Bedeutung sind Leptin, Cholecystokinin, Neuropeptid Y und Insulin.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Johanniskraut: Welche Inhaltsstoffe sind wirksam?
Etwa 15 Einzelverbindungen eines breiten Spektrums von Inhaltsstoffgruppen des Johanniskrauts sind in ihrer chemischen Struktur bis heute geklärt. Als für Johanniskraut typische Inhaltsstoffe, auf die sich die Suche nach dem aktiven Prinzip vorerst konzentrierte, standen bis vor kurzem Hypericin und weitere Dianthronverbindungen im Vordergrund. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Energiehaushalt: Zahlreiche Mediatoren regulieren den Energieumsatz
Das Körpergewicht resultiert aus einer komplexen Interaktion zwischen genetischen Faktoren, biochemischen Mechanismen, Umwelteinflüssen und verhaltensgesteuerten Determinanten. Auf molekularer Ebene sind chemische Mediatoren an der Regulation des Energiehaushaltes beteiligt. Von besonderer Bedeutung sind Leptin, Cholecystokinin, Neuropeptid Y und Insulin.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Demenzerkrankungen: Verbessern Ginkgo-biloba-Extrakte die kognitiven Fähigkeite
Extrakte aus Ginkgo biloba werden besonders in Deutschland häufig eingesetzt, um eine Reihe von neurologischen und kognitiven Störungen positiv zu beeinflussen. An verschiedenen Kliniken in den USA wurde eine plazebokontrollierte und randomisierte Doppelblindstudie durchgeführt, in der die Wirksamkeit dieses Phytopharmakons bei Demenzerkrankungen beurteilt werden sollte. Insgesamt zeichnete sich eine leichte Besserung der kognitiven Fähigkeiten bei den mit Ginkgo-biloba-Extrakten behandelten Patienten ab.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Demenzerkrankungen: Verbessern Ginkgo-biloba-Extrakte die kognitiven Fähigkeite
Extrakte aus Ginkgo biloba werden besonders in Deutschland häufig eingesetzt, um eine Reihe von neurologischen und kognitiven Störungen positiv zu beeinflussen. An verschiedenen Kliniken in den USA wurde eine plazebokontrollierte und randomisierte Doppelblindstudie durchgeführt, in der die Wirksamkeit dieses Phytopharmakons bei Demenzerkrankungen beurteilt werden sollte. Insgesamt zeichnete sich eine leichte Besserung der kognitiven Fähigkeiten bei den mit Ginkgo-biloba-Extrakten behandelten Patienten ab.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Neuzulassung für pflanzliches Kombipräparat: Mit Kräutern gegen Sinusitiden
Die Zeit drängt. Nur noch wenige Jahre haben die Hersteller von Phytopharmaka Zeit, die Neuzulassung für ihre Präparate zu erreichen. Dann wird eine ganze Reihe vom Markt verschwinden. Diejenigen, die übrig bleiben, können für sich in Anspruch nehmen, den seit langem auch für Phytopharmaka geforderten klinischen Anforderungen zu entsprechen. Als erstem pflanzlichem Kombinationspräparat wurde nun Sinupret® forte die Neuzulassung erteilt.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Saisonale und perenniale allergische Rhinitis: Mizolastin - ein neues H1-Antihis
Mizolastin ist ein neues H1-Antihistaminikum, das 1997 in Europa zur Behandlung der saisonalen und perennialen allergischen Rhinitis und der chronischen Urtikaria zugelassen wurde. Ab Januar 1998 ist Mizolastin in Deutschland unter dem Handelsnamen Mizollen® verfügbar. Mizolastin besitzt ein ähnliches Wirkprofil wie die nicht sedierenden Antihistaminika der zweiten Generation, hilft aber klinischen Studien zufolge besser bei der nasalen Obstruktion (verstopfte Nase). Mizolastin wirkt außerdem entzündungshemmend, da es die Mastzellmembran stabilisiert und die Freisetzung von Entzündungsmediatoren verhindert.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Sinusitiden: Neuzulassung für pflanzliches Kombipräparat
Nur noch wenige Jahre haben die Hersteller von Phytopharmaka Zeit, die Neuzulassung für ihre Präparate zu erreichen. Dann wird eine ganze Reihe vom Markt verschwinden. Diejenigen, die übrig bleiben, können für sich in Anspruch nehmen, den seit langen auch für Phytopharmaka geforderten klinischen Anforderungen zu entsprechen. Als erstem pflanzlichem Kombinationspräparat wurde nun Sinupret® forte die Neuzulassung erteilt.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Ernährung: Folsäure in der Schwangerschaft und gegen Depressionen
Aus dem Ernährungsbericht 1996 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) geht hervor, daß ein Großteil der deutschen Bevölkerung mit dem B-Vitamin Folsäure unzureichend versorgt ist. In allen Altersstufen bleiben die mittleren Zufuhrmengen deutlich unter den DGE-Empfehlungen (empfohlene tägliche Zufuhr für Erwachsene 150 Ķg freie Folsäure bzw. 300 Ķg Gesamtfolat). So nehmen zum Beispiel Dreiviertel der Frauen im Alter von 19 bis 25 Jahren nur 79% der empfohlenen Zufuhr an Gesamtfolat und weniger auf. Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Onkologie: Mehrfachresistenzen gegen Zytostatika
Zytostatikatherapien scheitern häufig an der Resistenz der Tumorzellen. Für Mehrfachresistenzen ist die Überproduktion eines der beiden Zellmembran-Transportproteine PG-170 und MRP-190 verantwortlich. Erfolgreiche selektive Hemmstoffe dieser Proteine könnten die Zytostatikatherapie revolutionieren. Zwar können über die Hälfte aller Krebspatienten allein durch die Operation geheilt werden, doch bei vielen übrigen ist die Chemotherapie für die Heilungschancen entscheidend. Ein Teil der zytostatisch behandelten Patienten erkrankt trotzdem an einem Rezidiv oder erliegt den Tumormetastasen. Diese Unempfindlichkeit maligner Tumoren gegen die Chemotherapie (Chemoresistenz) kann primär vorhanden sein oder während der Behandlung erworben werden. Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Beta1-selektive Betablocker: Therapie der Hypertonie im Alter
Das Durchschnittsalter des Menschen steigt dank der heute zur Verfügung stehenden medizinischen Möglichkeiten immer weiter an. Verbunden damit nimmt auch die Anzahl altersbedingter Krankheiten stetig zu. So leidet ein Großteil der alten Menschen an Hypertonie, Koronarer Herzkrankheit und daraus resultierender chronischer Herzinsuffizienz. Um die Lebensqualität zu steigern und die Gefahren dieser Krankheitsbilder zu senken, muß eine rechtzeitige und adäquate Therapie stattfinden. Eingesetzt werden unter anderem Betablocker, insbesondere die inzwischen zur Verfügung stehenden ≠1-selektiven Substanzen, die sich gegenüber nichtselektiven Betablockern durch ein besseres Wirkungs-/Nebenwirkungsprofil auszeichnen.Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Neurodegenerative Erkrankungen: Caspasehemmer als neue Therapiemöglichkeit?
Der programmierte Zelltod, auch als Apoptose bezeichnet, spielt bei der Ausbildung und Funktion des Nervensystems und vermutlich bei akuten und chronischen neurologischen Erkrankungen eine zentrale Rolle. Bei Säugetieren regulieren spezifische Proteasen, die sogenannten Caspasen, die neuronale Apoptose. Mit Caspasehemmern können möglicherweise einige neurodegenerative Erkrankungen therapiert werden.Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Kolonkarzinom: Bessere Ergebnisse mit chronobiologischer Chemotherapie?
Die chronobiologische Chemotherapie mit Fluorouracil, Folsäure und Oxaliplatin bei einem Dickdarm- oder Rektumkarzinom erhöht die Responderrate und reduziert deutlich die Häufigkeit unerwünschter Wirkungen.Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Beta1-selektive Betablocker: Therapie der Hypertonie im Alter
Ein Großteil der alten Menschen leidet an Hypertonie. Um die Gefahren dieses Krankheitsbildes zu senken, muß eine rechtzeitige und adäquate Therapie stattfinden. Zum Einsatz kommen unter anderem Betablocker, insbesondere die inzwischen zur Verfügung stehenden beta1-selektiven Substanzen.Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Acetylcholinesterasehemmer: Galanthamin bei Alzheimer-Demenz
Schon im Jahr 1972 fanden sowjetische Forscher heraus, daß das Alkaloid -Galanthamin eine durch Scopolamin ausgelöste Amnesie bei Mäusen aufheben kann. Diese Beobachtung wurde 1977 beim Menschen bestätigt. Seit 1986 wird der reversible Acetylcholinesterasehemmer Galanthamin bei Alzheimer-Patienten geprüft. Er zeichnet sich durch eine günstige Pharmako-kinetik und eine gute Verträglichkeit aus. Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Hämatologie: Tretinoin bei akuter Promyelozytenleukämie
Die Therapie der akuten Promyelozytenleukämie wird häufig durch Gerinnungsstörungen erschwert. Chemotherapieregime erhöhen die Blutungsneigung und außerdem die Infektionsgefahr. Eine Alternative ist Tretinoin, das nicht zytotoxisch wirkt, sondern die leukämischen Promyelozyten zur Ausreifung bringt.Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Lebererkrankungen: Behandlung der chronischen Virushepatitis
Chronische Virushepatitiden können durch Hepatitis-B-, -C- oder -D-Viren verursacht werden. Die einzige Therapie, die erwiesenermaßen nützt, besteht aus einer subkutanen Gabe von Interferon alfa über mehrere Monate. Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
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