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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Wenn das Nasenspray zum Herzstillstand führt

Ein Sprühstoß mehr wird schon nicht schaden – oder doch? Der Fall eines jungen Mannes zeigt, dass die Überdosierung nasaler alpha-Sympathomimetika lebensbedrohlich werden kann. Auch bei lokaler Anwendung sind die vasokonstriktive Wirkung von Oxymetazolin und Co. und die möglichen Folgen auf das Herz-Kreislauf-System nicht zu unterschätzen.Show more
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pharmazie
Gefährliche Überdosierung
23.06.2026, 03:55 Uhr

Selektive Immunsuppression durch monoklonale Antikörper

Der monoklonale Antikörper Daclizumab senkt die Häufigkeit akuter Abstoßungsreaktionen nach einer Nierentransplantation. Unter der Therapie wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Daclizumab erhöhte die Rate infektiöser Komplikationen und Tumorerkrankungen nicht.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr
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Das Schwein als Nierenspender?

Der Bedarf an Spenderorganen für eine Transplantation ist groß, das Angebot dagegen niedrig. Eine Lösung des Problems könnte die Transplantation von tierischen Organen und Geweben (Xenotransplantaten) in Menschen sein. Ein Problem dabei sind die immunologischen Unterschiede zwischen den Spezies, ein weiteres die Übertragung von tierischen Krankheitserregern auf den Menschen.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr

Bestimmung von Substanzen in biologischem Material

Die qualitative und quantitative Bestimmung von Substanzen in biologischen Untersuchungsmaterialien ist eine Voraussetzung für die klinisch-pharmazeutische Tätigkeit. Sowohl Methoden der pharmazeutischen Analytik als auch der Klinischen Chemie sind geeignet, den Fragestellungen der Klinischen Pharmazie gerecht zu werden.Show more
19.07.1998, 15:18 Uhr
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Teratogenität: Arzneimittel in der Schwangerschaft

Bis zur Contergan-Katastrophe hatte man jahrzehntelang angenommen, daß die Plazenta das Ungeborene wie eine Barriere vor den Nebenwirkungen von Arzneimitteln schützt. Tatsächlich können jedoch fast alle Stoffe durch die "Plazentaschranke" hindurchtreten.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr

Bisphosphonate: Alternative zur Hormontherapie?

Das Bisphosphonat Alendronat erhöht die Knochenmineraldichte in ähnlichem Umfang wie eine Östrogen-Gestagen-Kombination. Möglicherweise steht mit Alendronat eine weitere Möglichkeit zur Osteoporoseprävention zur Verfügung.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr
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Hypertonie: Acetylsalicylsäure zusätzlich zur Basistherapie

Nach den Ergebnissen der HOT (Hypertension Optimal Treatment) Studie, einer randomisierten und plazebokontrollierten Studie, ziehen nicht nur koronarkranke Menschen aus einer Dauerprophylaxe mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure deutlichen Nutzen; das gleiche gilt offenbar auch für Menschen, die unter erhöhtem Blutdruck leiden.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr

Enoxaparin und Acetylsalicylsäure: Neuer Therapiestandard bei instabiler Angina

Das Risiko von Patienten mit instabiler Angina pectoris oder Herzinfarkt, in der Folge einen nicht selten tödlichen Myokardinfarkt oder rezidivierende Angina pectoris-Anfälle zu erleiden, ist hoch. Erhalten diese Patienten eine Behandlung mit dem niedermolekularen Heparin Enoxaparin in Kombination mit Acetylsalicylsäure, so läßt sich dieses Risiko deutlich senken.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr

Influenzaviren: Intranasale Grippeimpfung bei Kindern

Eine Alternative zu herkömmlichen Grippeimpfstoffen aus inaktivierten Influenzaviren ist möglicherweise ein Lebendimpfstoff, der als Nasenspray appliziert wird. In einer großen Doppelblindstudie war die ein- oder zweimalige Anwendung bei Kleinkindern wirksam und gut verträglich.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr

Neuer Gerinnungshemmer: Rekombinantes Hirudin Desirudin

Rhône-Poulenc Rorer Inc. hat von der Novartis Pharma AG die globalen Rechte zur Vermarktung des rekombinanten gerinnungshemmenden Arzneimittels Desirudin (rekombinantes Hirudin, Revasc®) erhalten. Desirudin hemmt die Blutgerinnung durch direkte Neutralisierung der Wirkung des Thrombins. Desirudin soll im September 1998 in Deutschland eingeführt werden.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr

Neues Wirkprinzip in der Hypertonietherapie: Bosentan: ein Endothelin-1-Rezeptor

Für die Behandlung der essentiellen Hypertonie gibt es inzwischen zahlreiche Wirkprinzipien, darunter Diuretika, Betablocker, Calciumantagonisten und ACE-Hemmer. Ergänzt werden könnte die Palette um die neue Wirkstoffgruppe der Endothelin-1-Rezeptorantagonisten. In einer klinischen Studie stellte zumindest einer der ersten Vertreter, das Bosentan, seine Wirksamkeit unter Beweis und untermauerte gleichzeitig die bis dato umstrittene These, daß Endothelin tatsächlich an der Entstehung der essentiellen Hypertonie beteiligt ist.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr

Lipidsenker: Neue Studie mit Atorvastatin

In der neuen multinationalen Studie "Treating to New Targets" soll untersucht werden, ob die Senkung des LDL-Cholesterins auf Zielwerte, die unter den international empfohlenen liegen, das Mortalitäts- und Herzinfarktrisiko bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit noch weiter reduziert.Show more
12.07.1998, 15:18 Uhr

Diabetes mellitus: Für „2000“ erwartet: Basalinsulin mit langer Wirkungsdauer

Ziel der intensivierten Insulintherapie ist es, die endogene Insulinsekretion optimal zu simulieren. Mit herkömmlichen Basalinsulinen läßt sich dies jedoch nicht erreichen, da deren Wirkungsdauer zu kurz ist. Abhilfe schaffen könnte ein neues Insulinanalogon, das über 24 Stunden wirken soll. Die Markteinführung ist allerdings erst für das Jahr 2000 zu erwarten. Show more
05.07.1998, 15:18 Uhr

WHO: Asthmaprävention durch spezifische Immuntherapie

Heute Allergie, morgen Asthma - dieser gefürchtete Etagenwechsel muß nicht sein. Die Behandlung mit einer spezifischen Immuntherapie oder Hyposensibilisierung kann ein Entstehen der Atemwegserkrankung verhindern. Dies bestätigte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem aktuellen Report.Show more
05.07.1998, 15:18 Uhr

50 Jahre Cortison: Verbesserte Therapiemöglichkeiten bei vielen Erkrankungen

Vor 50 Jahren wurde das Steroidhormon Cortison erstmals mit großem Erfolg zur Behandlung von schwerstem entzündlichem Rheuma eingesetzt. Seitdem wurden natürliche und vor allem synthetische Corticoide aufgrund ihrer vielfältigen Wirkmechanismen zur Behandlung von entzündlichen und immunologischen Erkrankungen eingesetzt. Obwohl sie sehr gut wirken, verursachen sie Nebenwirkungen, wie vermehrte Infektionsneigung, Adipositas, Ödeme, Hypokaliämie, Diabetes mellitus, Katarakt oder Osteoporose. Um die Verträglichkeit der Corticoide zu verbessern und ernste Nebenwirkungen zu reduzieren, wurden in den letzten Jahren neue Therapiestrategien entwickelt. Show more
05.07.1998, 15:18 Uhr

Neuer Topoisomerase-I-Inhibitor: Irinotecan: „Second-line“ beim metastasierenden

Nach Topotecan kommt jetzt ein weiterer Topoisomerase-I-Inhibitor in Deutschland auf den Markt: Irinotecan (Campto®). Er ist als "Second-line-Therapeutikum" bei Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalen Karzinom indiziert.Show more
05.07.1998, 15:18 Uhr

Neurologie: Interferon beta-1b bei sekundär-progredienter MS

Auf dem 8. Kongreß der European Neurological Society in Nizza wurden die ersten Ergebnisse der europäischen Interferon-beta-1b-Studie bei sekundär-progredienter Multipler Sklerose (MS) vorgestellt.Show more
05.07.1998, 15:18 Uhr

Neu auf dem Markt: Testosteronpflaster für den Mann

Das transdermale Pflaster Androderm® 2,5 mg für die Therapie von Testosteronmangelerscheinungen bei Männern wird Anfang Juli 1998 in den deutschen Markt eingeführt. Androderm® ist das erste und bislang einzige nichtskrotale Pflaster in Deutschland.Show more
05.07.1998, 15:18 Uhr

Monoklonaler Antikörper gegen Brustkrebs: Roche und Genentech unterzeichnen Liz

Roche wird die ausschließlichen Vertriebsrechte für Herceptin® (Trastuzumab), ein neuartiges Krebsmedikament von Genentech, außerhalb der Vereinigten Staaten übernehmen. Herceptin, der monoklonale Antikörper Anti-HER2, dient der Behandlung von metastasierendem Brustkrebs. Show more
05.07.1998, 15:18 Uhr

Tumorschmerztherapie: Transdermale Applikation von Fentanyl

Eine ausreichende Schmerzreduktion, beispielsweise bei Tumorschmerzen, wird häufig nur durch stark wirksame Opioidanalgetika erreicht. Die transdermale Applikation von Fentanyl in Form eines Pflasters bietet sich neben der oralen Gabe als weitere Therapiemöglichkeit bei Tumorschmerzen an.Show more
28.06.1998, 15:18 Uhr

Antacida bei Gallensäurenreflux: In-vitro-Studie zur Gallensäurenbindung durch

Antacida nehmen in der Selbstmedikation einen hohen Stellenwert ein und werden auch von ärztlicher Seite häufig verschrieben. Hauptindikation sind dyspeptische Beschwerden, die sich meist in Form von Sodbrennen, Völlegefühl und Magendrükken bis hin zu Magenschmerzen bemerkbar machen. Neben der Säurebindungskapazität wird in letzter Zeit zunehmend über weitere wichtige Kriterien für die Wirksamkeit von Antacida diskutiert. Dazu zählt insbesondere die Bindung von Gallensäuren, die durch duodenogastralen Reflux in den Magen gelangen und bei der Entstehung peptischer Läsionen eine wichtige Rolle spielen. Die hier vorgestellte Untersuchung zeigt, daß Calcium- und Magnesiumionen in der Lage sind, pH- und konzentrationsabhängig Gallensäuren zu binden.Show more
28.06.1998, 15:18 Uhr

Insulinresistenz: Troglitazon bei Typ-II-Diabetes

Das Antidiabetikum Troglitazon ist in Deutschland aufgrund von Leberzellschäden nicht auf den Markt gekommen. Zwei amerikanische Studien machen erneut auf die gute blutzuckersenkende Wirkung der Substanz aufmerksam. Im Gegensatz zu anderen oralen Antidiabetika steigert Troglitazon die Empfindlichkeit des Organismus auf das körpereigene Insulin.Show more
28.06.1998, 15:18 Uhr

Pharmaforschung bei Bayer: Zwei Dutzend Wirkstoffe in der Pipeline

In drei großen Forschungszentren - Wuppertal, West Haven (USA) und Kyoto (Japan) - sowie in kleineren Forschungseinheiten sucht Bayer nach neuen Wirkstoffen für bisher nicht oder schlecht behandelbare Erkrankungen. Dabei werden modernste Technologien eingesetzt. Die Ergebnisse sind beachtlich: Rund 25 Substanzen sind in der Entwicklung, manche stehen kurz vor der Marktreife.Show more
28.06.1998, 15:18 Uhr

Psychopharmaka: Schizophrenie läßt sich behandeln

Das atypische Antipsychotikum Amisulprid ist seit etwa zehn Jahren in Frankreich zur Behandlung schizophrener Patienten zugelassen. Amisulprid wirkt zweifach: In hoher Dosierung bessert es die Positiv- und die sekundäre Negativsymptomatik der Schizophrenie, in niedriger Dosierung die primäre Negativsymptomatik. Nach Angaben des Herstellers Synthélabo Arzneimittel, Berlin, soll Amisulprid Ende dieses Jahres auch in Deutschland erhältlich sein.Show more
28.06.1998, 15:18 Uhr

Antihypertensiva: Diabetes plus Hypertonie: Wenn beides zusammenkommt

Zur Behandlung der Hypertonie steht grundsätzlich eine Palette verschiedenster Wirkstoffgruppen zur Verfügung. Bei hypertensiven Diabetikern gilt es, aus diesem Überangebot diejenigen Medikamente zu wählen, die den besonderen Begleitumständen am besten gerecht werden. Show more
28.06.1998, 15:18 Uhr

Sildenafil in der klinischen Prüfung: "Potenzpille": Zwei klinische Studien

In den USA ist seit März 1998 Sildenafil (Viagra®) zur oralen Behandlung der erektilen Dysfunktion zugelassen. Kürzlich wurden dort zwei klinische Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit veröffentlicht. Show more
21.06.1998, 15:18 Uhr

Für „2000“ erwartet: Basalinsulin mit langer Wirkungsdauer

Ziel der intensivierten Insulintherapie ist es, die endogene Insulinsekretion optimal zu simulieren. Mit herkömmlichen Basalinsulinen läßt sich dies jedoch nicht erreichen, da deren Wirkungsdauer zu kurz ist. Abhilfe schaffen könnte ein neues Insulinanalogon, das über 24 Stunden wirken soll. Es ist allerdings erst für das Jahr 2000 zu erwarten.Show more
21.06.1998, 15:18 Uhr

Herzinfarkt: Erhöhen Calciumantagonisten das Risiko?

Eine amerikanische Studie, in der Enalapril und Nisoldipin bei hypertonen Diabetikern verglichen wurden, ist vorzeitig abgebrochen worden, da der Calciumantagonist das Herzinfarktrisiko erhöhte. Show more
21.06.1998, 15:18 Uhr

Brustkrebsrisiko: Kein Alkohol für Frauen?

Schon der Genuß von drei Gläsern Wein pro Tag erhöht das Brustkrebsrisiko um 41%. So lautet das Ergebnis einer finnischen Fallkontrollstudie, in der neben Ernährungsgewohnheiten auch der Alkoholkonsum von mehr als 300000 Frauen untersucht wurde. 10% der Frauen im Alter von 40 bis 93 Jahren erkrankten im Laufe der Studie an Brustkrebs.Show more
21.06.1998, 15:18 Uhr

Lymphdrüsenkrebs: Monoklonaler Antikörper erhält europäische Zulassung

Am 2. Juni 1998 hat die Europäische Kommission die Zulassung für den monoklonalen anti-CD20 Antikörper Rituximab (MabThera®) zur "Behandlung von Patienten mit follikulärem Lymphom im Stadium III bis IV, die gegen eine Chemotherapie resistent sind oder nach einer solchen einen zweiten oder neuerlichen Rückfall haben", erteilt (s. DAZ 24/98, S.12).Show more
21.06.1998, 15:18 Uhr
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