Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wichtige Mitteilungen
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) veröffentlicht regelmäßig pharmakovigilanzrelevante Informationen von Institutionen, Behörden und Herstellern.Show moreamk
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22.04.2026, 08:55 Uhr
Meersalzhaltiges Nasenspray bei Rhinitis sicca: Ergebnisse einer Anwendungsbeoba
Bei 205 Mitarbeitern einer Fluglinie, die zumindest zeitweise unter den Symptomen einer Rhinitis sicca litten, wurde eine Anwendungsbeobachtung mit einem Nasenspray durchgeführt. Dabei handelte es sich um eine sterile, isotonisierte, unverdünnte Meersalzlösung zur Spülung der Nase mit einem natürlichen, alkalischen pH-Wert. Durch die Anwendung erfolgte bei 88,8% der Teilnehmer eine sehr gute oder gute Befeuchtung der Nasenschleimhaut, bei mehr als der Hälfte der Patienten ging auch die Krusten- und Borkenbildung zurück. Insgesamt bestätigten 89% der Teilnehmer eine Besserung ihrer Beschwerden, was in 63,7% der Fälle auch eine Steigerung der Lebensqualität bedeutete. Im Gegensatz zu abschwellenden Nasentropfen, die bei regelmäßiger Anwendung unwirksam werden und die Gefahr eines Rebounds bedingen, kann das meersalzhaltige Nasenspray langfristig angewendet werden.Show more10.05.1998, 15:17 Uhr
Angiogeneseinhibitoren: „Wundermittel“ gegen Krebs?
Die Börse reagierte euphorisch, und für die New York Times war es eine Sensation: Endostatin und Angiostatin, zwei natürlich vorkommende Eiweißmoleküle, vernichten den Krebs, indem sie die Geschwülste von der Blutversorgung abschneiden.Show more10.05.1998, 15:17 Uhr
Angiogeneseinhibitoren: „Wundermittel“ gegen Krebs?
Die Börse reagierte euphorisch, und für die New York Times war es eine Sensation: Endostatin und Angiostatin, zwei natürlich vorkommende Eiweißmoleküle, vernichten den Krebs, indem sie die Geschwülste von der Blutversorgung abschneiden.Show more10.05.1998, 15:17 Uhr
EU-Zulassung für Rebif®: Multiple Sklerose: Neue Behandlungsmöglichkeit
Die Europäische Kommission hat in den 15 Mitgliedsstaaten der EU das Interferon-beta-1a-Präparat Rebif® zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) zugelassen. Rebif® wird im Mai 1998 in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Portugal, Schweden, Dänemark und Finnland eingeführt (s. DAZ 3/98, S.39-43).Show more10.05.1998, 15:17 Uhr
Multiple Sklerose: Neue Behandlungsmöglichkeit
Die Europäische Kommission hat in den 15 Mitgliedsstaaten der EU das Interferon-beta-1a-Präparat Rebif® zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) zugelassen. Rebif® wird im Mai 1998 in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Portugal, Schweden, Dänemark und Finnland eingeführt.Show more10.05.1998, 15:16 Uhr
Angiogeneseinhibitoren: „Wundermittel“ gegen Krebs?
Die Börse reagierte euphorisch, und für die New York Times war es eine Sensation: Endostatin und Angiostatin, zwei natürlich vorkommende Eiweißmoleküle, vernichten den Krebs, indem sie die Geschwülste von der Blutversorgung abschneiden.Show more10.05.1998, 15:16 Uhr
Pulmologie: Moderne Asthmatherapie
In den letzten 15 Jahren hat sich die Asthmatherapie erheblich gewandelt. Die Erkenntnis, daß dem Bronchialasthma eine Entzündung zugrunde liegt, hat zum Konzept der antientzündlichen Therapie geführt. Glucocorticoide werden in immer früheren Asthmastadien eingesetzt. Die lang wirksamen Beta2-Sympathomimetika Salmeterol und Formoterol sind neue Bronchodilatatoren zur regelmäßigen Inhalation bei mittelschwerem und schwerem Asthma. Die neueste Wirkstoffgruppe, Leukotrien-Antagonisten, vereinigen antientzündliche und bronchienerweiternde Eigenschaften.Show more10.05.1998, 15:16 Uhr
Therapie des Asthma bronchiale: Der neue Leukotrien-Rezeptorantagonist Monteluka
Seit dem 15. April 1998 ist der erste Leukotrien-Rezeptorantagonist in Deutschland erhältlich. Montelukast (Singulair®) wird als Zusatzmedikament ("Add-on-Therapie") für Patienten mit leichten bis mittelschweren Formen des Asthma bronchiale empfohlen, die sich mit den herkömmlichen Asthmamitteln nicht gut einstellen lassen. Show more10.05.1998, 15:16 Uhr
Neue Nebenwirkungen: Asthmatherapie mit Zafirlukast
Bei acht Asthmapatienten traten unter Behandlung mit dem Leukotrienrezeptor-Antagonisten Zafirlukast Lungeninfiltrate, eine Vermehrung der eosinophilen Leukozyten im Blut und eine Kardiomyopathie auf. Alle Patienten hatten zuvor orale Steroide abgesetzt oder reduziert.Show more10.05.1998, 15:16 Uhr
Potenzpille: Dank Sildenafil wieder ein „ganzer Mann“?
Seit März ist die "Potenzpille" Viagra® mit dem Wirkstoff Sildenafil in den USA zugelassen - und dort sofort zum Umsatzrenner avanciert. Auch in Deutschland sieht die Männerwelt erwartungsfroh neuen Freuden entgegen. Derzeit muß das Mittel noch aus den USA importiert werden, aber Sildenafil soll demnächst auch bei uns auf den Markt kommen.Show more10.05.1998, 15:16 Uhr
Leukotrien-Rezeptorantagonisten: Neue Nebenwirkung unter Asthmatherapie mit Zafi
Bei acht Asthmapatienten traten unter Behandlung mit dem Leukotrien-Rezeptorantagonisten Zafirlukast Lungeninfiltrate, eine Vermehrung der eosinophilen Leukozyten im Blut und eine Kardiomyopathie auf. Alle Patienten hatten zuvor orale Steroide abgesetzt oder reduziert.Show more10.05.1998, 15:16 Uhr
Biodiskriminierung beim Menschen: Alpha-Tocopherol-Stereoisomere: Welche wirken?
Synthetisches Vitamin E (all-rac-alpha-Tocopherol) besteht zu gleichen Mengen aus acht verschiedenen Stereoisomeren. Von den acht Stereoisomeren kommt nur das RRR-Stereoisomer natürlich vor. Dieses besitzt die höchste biologische Aktivität.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
ATLAS-Studie: Hochdosiertes Lisinopril bei Herzinsuffizienz
ACE-Hemmer sind heute ein unverzichtbarer Bestandteil in der Behandlung der Herzinsuffizienz. Sie sollten allerdings hochdosiert eingesetzt werden, damit die Patienten den größtmöglichen Nutzen von dieser Therapie haben.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Alpha-Tocopherol-Stereoisomere: Welche wirken?
Synthetisches Vitamin E (all-rac-alpha-Tocopherol) besteht zu gleichen Mengen aus acht verschiedenen Stereoisomeren. Von den acht Stereoisomeren kommt nur das RRR-Stereoisomer natürlich vor. Dieses besitzt die höchste biologische Aktivität. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Fettstoffwechselstörungen: Mehr Konsequenz bei der Therapie
Obwohl erhöhte Blutfettspiegel nachweislich ein entscheidender Risikofaktor für die Entwicklung einer Arteriosklerose und damit für Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall oder die Entwicklung einer koronaren Herzerkrankung sind, werden die meisten Patienten nicht ausreichend behandelt. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Angiotensin-II-Antagonisten: Losartan bei chronischer Herzinsuffizienz
Als erster Angiotensin-II-Antagonist steht Losartan (Lorzaar®) nicht nur als Antihypertensivum zur Verfügung, sondern hat jetzt auch die Zulassung zur Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz erhalten. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
ATLAS-Studie: Hochdosiertes Lisinopril bei Herzinsuffizienz
ACE-Hemmer sind heute ein unverzichtbarer Bestandteil in der Behandlung der Herzinsuffizienz. Sie sollten allerdings hochdosiert eingesetzt werden, damit die Patienten den größtmöglichen Nutzen von dieser Therapie haben. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Behandlung des Diabetes mellitus: GLP-1 - Darmhormon mit blutzuckersenkender Wir
Bei der Behandlung des Diabetes mellitus rückt mehr und mehr das Darmhormon GLP-1 in den Blickpunkt des Interesses. Es erhöht die Empfindlichkeit der pankreatischen Betazellen gegenüber Glucose und fördert die Insulinausschüttung. Die Freisetzung von GLP-1 wird durch Acarbose gefördert.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Fettstoffwechselstörungen: Mehr Konsequenz bei der Therapie ist gefragt
Obwohl erhöhte Blutfettspiegel nachweislich ein entscheidender Risikofaktor für die Entwicklung einer Arteriosklerose und damit für Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall oder die Entwicklung einer koronaren Herzerkrankung sind, werden die meisten Patienten nicht ausreichend behandelt. Nur bei weniger als zehn Prozent der Betroffenen werden die von den Experten empfohlenen Zielwerte tatsächlich erreicht.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Poliomyelitis (inaktiviert) und Hib: Neuer Fünf
Am 21. Januar 1998 beschloß die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO), statt der seit 1962 in Deutschland eingesetzten oralen Polio-Vakzine (OPV), einem Lebendimpfstoff, nun die parenteral zu applizierende inaktivierte Polio-Vakzine (IPV), einen Totimpfstoff, als Impfstoff der Wahl zu empfehlen.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Helicobacter pylori: Tripeltherapie zur Eradikation
Zur Eradikation von Helicobacter pylori gilt derzeit die siebentägige Tripeltherapie - bestehend aus einem Protonenpumpenhemmer und zwei der drei Antibiotika Clarithromycin, Metronidazol und Amoxicillin - als effektivste Therapieoption zur Heilung peptischer Ulzera. Nachdem Metronidazol bisher nur den Stellenwert eines Reserveantibiotikums hatte, wurden jetzt im Rahmen des europäischen Zulassungsverfahrens (dezentrales Verfahren) für Pantoprazol (Pantozol®) alle drei Tripelschemata als gleichwertig eingestuft. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Trovafloxacin: Neue Waffe im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen
Resistenzentwicklungen gegen Antibiotika sind ein Phänomen, das nicht nur in den USA weit verbreitet ist, sondern seit Anfang der 90er Jahre auch in Deutschland zunehmend Probleme verursacht. Die Suche nach neuen Substanzen ist ein Weg, um der drohenden Gefahr Antibiotikaresistenz zu begegnen. Eine solche neue Substanz ist Trovafloxacin, ein Fluorochinolon, das eine verbesserte Aktivität gegen grampositive und atypische Erreger sowie gegen Anaerobier besitzt. Trovafloxacin soll demnächst in Deutschland zugelassen werden.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Therapie der Hypertonie: Neuer Calciumantagonist mit Depotwirkung
Lacidipin ist ein neuer Calciumantagonist. Das neue Dihydropyridin unterscheidet sich deutlich von bisherigen Substanzen: Es hat einen langsamen Wirkeintritt und eine lange Wirkdauer, zwei Effekte, die auf der hohen Lipophilie der Substanz beruhen. Lacidipin soll demnächst unter dem Handelsnamen Motens® in Deutschland eingeführt werden. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Lacidipin: Neuer Calciumantagonist mit Depotwirkung
Lacidipin ist ein neuer Calciumantagonist. Das Dihydropyridin unterscheidet sich deutlich von bisherigen Substanzen: Es hat einen langsamen Wirkeintritt und eine lange Wirkdauer, zwei Effekte, die auf der hohen Lipophilie der Substanz beruhen. Lacidipin soll demnächst unter dem Handelsnamen Motens® in Deutschland eingeführt werden.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Angiotensin-II-Antagonisten: Losartan bei chronischer Herzinsuffizienz
Als erster Angiotensin-II-Antagonist steht Losartan (Lorzaar®) nicht nur als Antihypertensivum zur Verfügung, sondern hat jetzt auch die Zulassung zur Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz erhalten. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
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