Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr
Wem nützen Lipidsenker?
Bei Patienten mit hohem kardiovaskulären Risiko müssen erhöhte Cholesterinspiegel eher behandelt werden als bei Patienten mit niedrigem Risiko. In den USA gibt es einen Score des National Cholesterol Education Program (NCEP), mit dem eine Einteilung in Hoch- und Niedrig-Risikogruppen vorgenommen werden kann. Dessen Aussagefähigkeit wurde nun mit der einer modifizierten Version verglichen, die das Alter der Patienten stärker berücksichtigt.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Compliance
Das Befolgen der Verschreibung und der Gebrauchsanweisung - die Compliance - soll den Erfolg der medizinischen Behandlung eines Patienten garantieren. Damit wird von allen, die an der Therapie beteiligt sind, ökonomische und soziale Verantwortung wahrgenommen. Die Gesellschaft erwartet vom Apotheker, daß er im gesetzlichen Rahmen und in Kenntnis der Bedürfnisse der Partner im Gesundheitswesen das Problem der Non-Compliance angeht und Lösungen sucht.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Senkt Acetylsalicylsäure das Risiko für eine Präeklampsie?
Häufig wird zur Präeklampsie-Prophylaxe niedrig dosierte Acetylsalicylsäure empfohlen. Möglicherweise muß dieses Vorgehen neu überdacht werden, da in einer jüngsten Studie dadurch die Präeklampsie-Inzidenz bei Risikopatientinnen nicht gesenkt werden konnte.Show more02.08.1998, 15:18 Uhr
Dosisindividualisierung
Das Ziel jeder Arzneimitteltherapie ist eine effektive und sichere Behandlung. Verabreicht man allerdings eine Standarddosis eines Medikaments, so sprechen häufig nicht alle Patienten optimal an. Der Grund sind zahlreiche individuelle Einflußfaktoren, die diese Variabilität bedingen. Dosisindividualisierung bedeutet die Gabe einer maßgeschneiderte Dosierung an jeden einzelnen Patienten aufgrund einer meßbaren Größe. Diese muß mit den Wirkungen in einem bekannten Zusammenhang stehen.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
Folsäure senkt Homocysteinspiegel
Eine Nahrungsergänzung mit Folsäure (0,5 bis 5 mg täglich) senkt den Homocysteinspiegel um etwa 25%. Der Effekt ist stärker bei hohem initialen Homocysteinspiegel und niedrigem Folsäurespiegel. Die tägliche Zufuhr von durchschnittlich 0,5 mg Vitamin B12 senkt den Homocysteinspiegel zusätzlich um 7%. Vitamin B6 verstärkt die Wirkung nicht.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
Orale GP-IIb/IIIa-Antagonisten
Die Medizin bewegt sich bei der Behandlung der koronaren Herzkrankheit über Acetylsalicylsäure hinaus auf eine neue Ära der oralen Blutgerinnungshemmung zu. Orale-GP(Glykoprotein)-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten werden bei der chronischen Behandlung von Myokardinfarkt und instabiler Angina pectoris in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Die Entwicklung dieser neuen Wirkstoffe kam durch Beobachtungen über die wichtige Rolle der Blutplättchen bei der Verursachung eines akuten Koronarsyndroms bei instabiler Angina pectoris oder beim akuten myokardialen Infarkt in Gang.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
Akutbehandlung des ischämischen Schlaganfalls
Ein Patient mit Schlaganfallsymptomen muß unverzüglich ins Krankenhaus gebracht werden. In der Frühphase des ischämischen Schlaganfalls kann bei bestimmten Patienten eine Thrombolyse erfolgen. In Zukunft dürften Neuroprotektiva die Akuttherapie bereichern. Intravenöse Antikoagulanzien scheinen dagegen in der Frühphase eher nicht indiziert zu sein.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
Sind Wechselwirkungen vermeidbar?
Bakterielle Infektionen haben seit der Entdeckung der Antibiotika ihren Schrecken weitgehend verloren. Inzwischen steht eine ganze Palette unterschiedlicher Substanzgruppen mit antibakterieller Wirkung zur Verfügung. Die Fülle der Substanzen bringt jedoch nicht nur Vorteile mit sich, sie vergrößert auch die Gefahr, daß vermehrt Wechselwirkungen auftreten.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
Konsequente und frühe Antibiotikatherapie kann chronische Infektionen verhinder
Jeder dritte Mukoviszidose-Patient erreicht heute das Erwachsenenalter, d.h. er erlebt seinen 18.Geburtstag. Auch wenn diese Zahl für gesunde Menschen eher erschreckend erscheint, bedeutet sie für die ca. 6000 Betroffenen doch Anlaß zu Optimismus. Denn noch vor zehn Jahren starben 85% der Patienten vor dem 18.Lebensjahr. Die frühzeitige Therapie mit Antibiotika hat an diesen Fortschritten einen nicht unerheblichen Anteil, da die gefährlichen Infektionen der Lunge unterdrückt werden können und ein Übergang in ein chronisches Stadium verhindert werden kann.Show more26.07.1998, 15:18 Uhr
Linezolid wirkt gegen grampositive Erreger
Grampositive Erreger im menschlichen Körper können sowohl bei oraler als auch bei intravenöser Applikation durch das neue Antibiotikum Linezolid abgetötet werden. Das zeigen die Ergebnisse von Phase-II-Studien. Die synthetische, antibakteriell wirksame Substanz gehört zu einer neuen Klasse von Antibiotika, den Oxazolidinonen. In den Phase-II-Studien war Linezolid selbst bei multiresistenten Staphylokokken, Enterokokken und Streptokokken sowie Vancomycin-resistenten Enterokokken bzw. Penicillin- und Cephalosporin-resistenten Organismen wirksam.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Bestimmung von Substanzen in biologischem Material
Die qualitative und quantitative Bestimmung von Substanzen in biologischen Untersuchungsmaterialien ist eine Voraussetzung für die klinisch-pharmazeutische Tätigkeit. Sowohl Methoden der pharmazeutischen Analytik als auch der Klinischen Chemie sind geeignet, den Fragestellungen der Klinischen Pharmazie gerecht zu werden.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Können Frauen zu einer langjährigen Östrogensubstitution motiviert werden?
Der derzeitige Stand der medizinischen Wissenschaft befürwortet grundsätzlich die Substitution von Östrogenen während und nach dem Klimakterium. In Bezug auf die Prävention der Osteoporose und von Herz-Kreislauf-Krankheiten gibt es eindeutig positive Daten. Aber auch bei Morbus Alzheimer bedeutet die Östrogenzufuhr eine 50%ige Risikominderung. Viele Frauen befürchten jedoch ein erhöhtes Risiko sowohl für den Brustkrebs als auch für Thrombose und Embolien. Dieser Thematik widmete sich ein kürzlich stattgefundenes Expertengespräch.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Zelltherapie - was ist das?
Menschliche Zellen sind sehr komplex aufgebaut. Daher dürften Arzneistoffe die Funktion lebender Zellen wohl kaum übernehmen können. Die Transplantation von Zellen ist dagegen eine vielversprechende Behandlungsstrategie für verschiedene Erkrankungen.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Selektive Immunsuppression durch monoklonale Antikörper
Der monoklonale Antikörper Daclizumab senkt die Häufigkeit akuter Abstoßungsreaktionen nach einer Nierentransplantation. Unter der Therapie wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Daclizumab erhöhte die Rate infektiöser Komplikationen und Tumorerkrankungen nicht.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Das Schwein als Nierenspender?
Der Bedarf an Spenderorganen für eine Transplantation ist groß, das Angebot dagegen niedrig. Eine Lösung des Problems könnte die Transplantation von tierischen Organen und Geweben (Xenotransplantaten) in Menschen sein. Ein Problem dabei sind die immunologischen Unterschiede zwischen den Spezies, ein weiteres die Übertragung von tierischen Krankheitserregern auf den Menschen.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Bestimmung von Substanzen in biologischem Material
Die qualitative und quantitative Bestimmung von Substanzen in biologischen Untersuchungsmaterialien ist eine Voraussetzung für die klinisch-pharmazeutische Tätigkeit. Sowohl Methoden der pharmazeutischen Analytik als auch der Klinischen Chemie sind geeignet, den Fragestellungen der Klinischen Pharmazie gerecht zu werden.Show more19.07.1998, 15:18 Uhr
Teratogenität: Arzneimittel in der Schwangerschaft
Bis zur Contergan-Katastrophe hatte man jahrzehntelang angenommen, daß die Plazenta das Ungeborene wie eine Barriere vor den Nebenwirkungen von Arzneimitteln schützt. Tatsächlich können jedoch fast alle Stoffe durch die "Plazentaschranke" hindurchtreten.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Hypertonie: Acetylsalicylsäure zusätzlich zur Basistherapie
Nach den Ergebnissen der HOT (Hypertension Optimal Treatment) Studie, einer randomisierten und plazebokontrollierten Studie, ziehen nicht nur koronarkranke Menschen aus einer Dauerprophylaxe mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure deutlichen Nutzen; das gleiche gilt offenbar auch für Menschen, die unter erhöhtem Blutdruck leiden.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Enoxaparin und Acetylsalicylsäure: Neuer Therapiestandard bei instabiler Angina
Das Risiko von Patienten mit instabiler Angina pectoris oder Herzinfarkt, in der Folge einen nicht selten tödlichen Myokardinfarkt oder rezidivierende Angina pectoris-Anfälle zu erleiden, ist hoch. Erhalten diese Patienten eine Behandlung mit dem niedermolekularen Heparin Enoxaparin in Kombination mit Acetylsalicylsäure, so läßt sich dieses Risiko deutlich senken.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Influenzaviren: Intranasale Grippeimpfung bei Kindern
Eine Alternative zu herkömmlichen Grippeimpfstoffen aus inaktivierten Influenzaviren ist möglicherweise ein Lebendimpfstoff, der als Nasenspray appliziert wird. In einer großen Doppelblindstudie war die ein- oder zweimalige Anwendung bei Kleinkindern wirksam und gut verträglich.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Neuer Gerinnungshemmer: Rekombinantes Hirudin Desirudin
Rhône-Poulenc Rorer Inc. hat von der Novartis Pharma AG die globalen Rechte zur Vermarktung des rekombinanten gerinnungshemmenden Arzneimittels Desirudin (rekombinantes Hirudin, Revasc®) erhalten. Desirudin hemmt die Blutgerinnung durch direkte Neutralisierung der Wirkung des Thrombins. Desirudin soll im September 1998 in Deutschland eingeführt werden.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Neues Wirkprinzip in der Hypertonietherapie: Bosentan: ein Endothelin-1-Rezeptor
Für die Behandlung der essentiellen Hypertonie gibt es inzwischen zahlreiche Wirkprinzipien, darunter Diuretika, Betablocker, Calciumantagonisten und ACE-Hemmer. Ergänzt werden könnte die Palette um die neue Wirkstoffgruppe der Endothelin-1-Rezeptorantagonisten. In einer klinischen Studie stellte zumindest einer der ersten Vertreter, das Bosentan, seine Wirksamkeit unter Beweis und untermauerte gleichzeitig die bis dato umstrittene These, daß Endothelin tatsächlich an der Entstehung der essentiellen Hypertonie beteiligt ist.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Lipidsenker: Neue Studie mit Atorvastatin
In der neuen multinationalen Studie "Treating to New Targets" soll untersucht werden, ob die Senkung des LDL-Cholesterins auf Zielwerte, die unter den international empfohlenen liegen, das Mortalitäts- und Herzinfarktrisiko bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit noch weiter reduziert.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Diabetes mellitus: Für „2000“ erwartet: Basalinsulin mit langer Wirkungsdauer
Ziel der intensivierten Insulintherapie ist es, die endogene Insulinsekretion optimal zu simulieren. Mit herkömmlichen Basalinsulinen läßt sich dies jedoch nicht erreichen, da deren Wirkungsdauer zu kurz ist. Abhilfe schaffen könnte ein neues Insulinanalogon, das über 24 Stunden wirken soll. Die Markteinführung ist allerdings erst für das Jahr 2000 zu erwarten. Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
WHO: Asthmaprävention durch spezifische Immuntherapie
Heute Allergie, morgen Asthma - dieser gefürchtete Etagenwechsel muß nicht sein. Die Behandlung mit einer spezifischen Immuntherapie oder Hyposensibilisierung kann ein Entstehen der Atemwegserkrankung verhindern. Dies bestätigte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem aktuellen Report.Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
50 Jahre Cortison: Verbesserte Therapiemöglichkeiten bei vielen Erkrankungen
Vor 50 Jahren wurde das Steroidhormon Cortison erstmals mit großem Erfolg zur Behandlung von schwerstem entzündlichem Rheuma eingesetzt. Seitdem wurden natürliche und vor allem synthetische Corticoide aufgrund ihrer vielfältigen Wirkmechanismen zur Behandlung von entzündlichen und immunologischen Erkrankungen eingesetzt. Obwohl sie sehr gut wirken, verursachen sie Nebenwirkungen, wie vermehrte Infektionsneigung, Adipositas, Ödeme, Hypokaliämie, Diabetes mellitus, Katarakt oder Osteoporose. Um die Verträglichkeit der Corticoide zu verbessern und ernste Nebenwirkungen zu reduzieren, wurden in den letzten Jahren neue Therapiestrategien entwickelt. Show more05.07.1998, 15:18 Uhr
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