Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Typ-1-Diabetes: Helfen nicht-insulinotrope Antidiabetika?
Insulin-pflichtige Typ-1-Diabetiker können von einer Zusatztherapie mit GLP-1-Rezeptoragonisten oder SGLT-2-Inhibitoren profitieren. In welchem Ausmaß dies der Fall ist, wer profitiert und ob ein Benefit zulasten einer verminderten Therapiesicherheit geht, wurde in einer türkischen Metaanalyse untersucht.Show morearzneimittel-und-therapie
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GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren
15.04.2026, 07:00 Uhr
HIV-Therapie: Abacavir kann Proteaseinhibitoren ersetzen
Erste Studienergebnisse, die jetzt auf der 7th European Conference on Clinical Aspects and Treatment of HIV-Infection (ECCATH) in Lissabon, Portugal, vorgestellt wurden, zeigen, dass die Kombination aus drei nukleosidalen Reverse-Transkriptase-Hemmern (NRTI), darunter Abacavir (Ziagen®), ein Proteaseinhibitor enthaltendes Therapieregime ersetzen kann, wenn die Viruslast des Patienten unter der Nachweisgrenze liegt. Das berichtete jetzt die Glaxo Wellcome GmbH & Co.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
HIV-Therapie: Neben Wirksamkeit zählen Einfachheit und Verträglichkeit
Seit mehr als drei Jahren stehen zur Behandlung der HIV-Infektion zwar hochpotente Therapieregime zur Verfügung, doch mit ihnen sind auch neue Probleme aufgetaucht. Die HIV-Infektion ist durch die neuen Therapieoptionen zu einer nahezu chronischen Erkrankung geworden. Das hat zur Folge, dass die Patienten ihre Medikamente teilweise mehrere Jahrzehnte einnehmen und diese in ihren (Arbeits-)alltag integrieren müssen.Show more28.11.1999, 16:24 Uhr
Hyperkinetische Störungen: Arzneimittel für den Zappelphilipp
Hyperkinetische Störungen sind vor allem durch kognitive und soziale Defizite sowie Verhaltensstörungen gekennzeichnet. Zur Behandlung werden bevorzugt Methylphenidat und Dexamfetamin eingesetzt. Zusätzlich werden psychosoziale Verhaltenstherapien empfohlen, deren Effektivität allerdings kontrovers diskutiert wird.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Schering AG: Neuer Antikörper zur begleitenden Therapie bei Magenkrebs
Schering hat mit Professor H. P. Vollmers und Professor H. K. Müller-Hermelink (Pathologisches Institut der Universität Würzburg) ein exklusives und weltweit gültiges Lizenz- und Entwicklungsabkommen zu SC-1 geschlossen. SC-1 ist die Laborbezeichnung für einen menschlichen monoklonalen Antikörper, der von einem Magenkrebspatienten isoliert wurde.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Zulassungsempfehlung: Docetaxel bei nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom
Das CPMP, der wissenschaftliche Beirat der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA, hat jetzt eine Empfehlung zur europäischen Zulassungserweiterung von Docetaxel (Taxotere®) abgegeben. Danach soll das Zytostatikum von Rhône-Poulenc Rorer nach einer Information der Firma für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) nach Versagen einer vorausgegangenen Chemotherapie eingesetzt werden. Die Indikationserweiterung bedarf nun der Zustimmung der Europäischen Kommission. Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
FDA-Zulassungserweiterung: Neue Option zur Behandlung früher Brustkrebsstadien
Paclitaxel (Taxol®), ein aus der Eibe synthetisiertes Zytostatikum, ist von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) jetzt auch zur adjuvanten Therapie des nodalpositiven Mammakarzinoms in Sequenz zusammen mit Doxorubicin-haltigen Regimen zugelassen worden. Dies teilte der amerikanische Hersteller Bristol-Myers Squibb mit. Der Entscheidung liegen Daten von mehr als 3000 Patientinnen zugrunde.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Topoisomerasehemmer: Irinotecan zur Erstbehandlung bei fortgeschrittenem kolorek
Irinotecan (Campto®) ist in Kombination mit 5-Fluorouracil (5-FU) und Folinsäure (FA) ab sofort für die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalen Karzinom indiziert, bei denen keine vorherige Chemotherapie erfolgte. Darüber informierte jetzt die Firma Rhône-Poulenc Rorer. Bisher war bereits die Monotherapie mit Irinotecan bei dieser Erkrankung als Zweit-Therapie bei solchen Patienten zugelassen, bei denen ein anerkanntes, 5-Fluorouracil enthaltendes Behandlungsschema ohne Erfolg blieb.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Medikamentöse Tumortherapie: Neue Lösungen für die Anwendung gefordert
Die Verwendung von Medikamenten außerhalb explizit zugelassener Indikationen ("Off-Label-Use") stellt vor allem in der Onkologie ein erhebliches Problem dar. Das deutsche Arzneimittelgesetz schreibt für eine Zulassungserweiterung Phase-III-Studien vor. Dieses Verfahren ist jedoch nicht für alle Tumorarten finanzierbar, gegen die ein Zytostatikum möglicherweise wirkt.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Minipille: Nur mit einem Gestagen verhüten?
Die meisten Frauen, die hormonal verhüten, verwenden ein Kombinationspräparat aus Östrogen und Gestagen. Besteht eine Kontraindikation, ist die Minipille eine Alternative. Ihr Beliebtheitsgrad ist aus verschiedenen Gründen nicht besonders hoch. Das könnte sich jetzt ändern.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Natürliche Empfängniskontrolle: Schwanger oder nicht schwanger, das ist hier d
Die einen werden es nicht und wollen es, die anderen wollen es nicht und werden es: Schwangerschaft hat viele Aspekte. Im Bereich der natürlichen Empfängniskontrolle bietet Unipath Diagnostics zwei Produkte an, mit denen Frauen ihre "fruchtbaren Tage" ermitteln können, und einen Schwangerschaftstest, der nach einer Minute ein 99-prozentig sicheres Ergebnis liefert.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Grippemittel: Oseltamivir in den USA zugelassen
Roche hat für den oralen Neuraminidase-Inhibitor Oseltamivir (Tamiflu®), ein neuartiges Medikament zur Behandlung aller häufigen Grippearten, die Zulassung der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA erhalten. Der inhalative Neuraminidase-Hemmer Zanamivir (Relenza®) ist seit Oktober in Deutschland auf dem Markt.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
TNF-alpha-Antikörper: Infliximab in den USA bei rheumatoider Arthritis zugelass
Am 10. November 1999 wurde Infliximab (Remicade®) aufgrund der guten klinischen Ergebnisse von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen. Darüber informierte jetzt Essex Pharma, die Remicade® in Deutschland zur Behandlung des Morbus Crohn vertreibt. Damit steht in den USA Patienten, bei denen Methotrexat keine ausreichende Wirkung zeigt, eine neue vielversprechende Therapieoption zur Verfügung.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Leukotrien-Rezpetorantagonist: Montelukast kann Steroide sparen
Der Leukotrien-Rezeptorantagonist Montelukast kann bei Erwachsenen mit leicht- bis mittelgradigem persistierendem Asthma bronchiale die Dosis inhalativer Steroide signifikant vermindern helfen, wie eine kürzlich im British Medical Journal publizierte Studie ergab.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Morbus Crohn: Infliximab jetzt auch in Deutschland zugelassen
Der TNFα-Antikörper Infliximab (Remicade®) ist seit September 1999 in Deutschland zur Therapie von Patienten mit einer schwergradigen, aktiven Form des Morbus Crohn und Morbus-Crohn-Patienten mit Fistelbildung, die auf eine konventionelle Behandlung nicht ansprechen, zugelassen (s. auch DAZ 35/99, S. 24 - 26). Experten erhoffen sich von der Zulassung einen Durchbruch bei der Behandlung von Morbus Crohn, da mit Infliximab zum ersten Mal eine effektive und sichere Therapieoption vorzuliegen scheint.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Atemwegserkrankungen: Neues Anticholinergikum Tiotropiumbromid
Die zu erwartende Verschiebung der Altersstruktur, mangelnde Durchschlagskraft von Programmen zur Eindämmung des Tabakkonsums und die "Emanzipation" der Frauen in Sachen Rauchgewohnheiten treiben Inzidenz und Prävalenz chronisch obstruktiver Atemwegserkrankungen wie chronisch obstruktiver Bronchitis mit und ohne Lungenemphysem (COPD) zusehends in die Höhe. Zumal in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien bleibt den Betroffenen nur die Hoffnung, durch medikamentöse Therapieoptionen eine Linderung ihres Leidens zu erfahren.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Anthroposophie: Schutz vor Allergien?
Jedes dritte Kind in industrialisierten Ländern leidet an Allergien. Da neben erblichen Faktoren möglicherweise auch Infektionen, Impfungen oder die Ernährung die Entwicklung von Allergien beeinflussen, wurden in einer Studie Kinder aus Familien mit einem anthroposophischen Lebensstil untersucht.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Inhalatives Glucocorticoid: Fluticason erhält Zulassung für COPD
Fluticason hat als inhalatives Glucocorticoid die Zulassung für die Behandlung der COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, chronisch obstruktive Bronchitis) erhalten, wie Glaxo Wellcome jetzt berichtete.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch: Mifepriston kommt Ende November
Es ist soweit: Ab Ende November 1999 steht Mifepriston (früher RU486, Mifegyne®) in Deutschland zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch zur Verfügung. Nachdem in Frankreich, England und Schweden seit Jahren gute Erfahrungen mit dieser schonenderen Methode gemacht wurden, können dann auch hierzulande Frauen unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, die mit einem Schwangerschaftsabbruch verbunden sind, zwischen dem bisher üblichen chirurgischen Eingriff und der medikamentösen Methode wählen.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Pantoprazol: Auch bei leichter Refluxkrankheit
Pantoprazol ist nun auch für die Behandlung der leichten Refluxkrankheit zugelassen. Somit dient der Protonenpumpenhemmer nach einer Information von Byk Gulden zur effizienten Therapie aller Formen des gastroösophagealen Refluxes.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Orale Therapie des Typ-II-Diabetes: Nateglinid wirkt mit der Mahlzeit
Die physiologische Kontrolle der prandialen Blutglucosespitzen bei Typ-II-Diabetes rückt mit der Entwicklung neuer prandialer Glucoseregulatoren in greifbare Nähe. Anlässlich der 35. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Brüssel stellten Diabetologen aus Europa und den USA auf einem Satellitensymposium der Firma Novartis erste Ergebnisse aus klinischen Phase-III-Studien zu der neuartigen insulinotropen Substanz Nateglinid vor.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Vergleichsstudie von MS-Medikamenten: Betaferon ist wirksam – Avonex zu ni
Schering berichtet, dass Dr. Omar Khan, Direktor der Forschungsabteilung für experimentelle Therapien am MS-Zentrum der Wayne State University, die erste direkte Vergleichsstudie zur Wirksamkeit der drei Medikamente Avonex®, Betaferon® und Copaxone® bei der schubförmigen Multiplen Sklerose durchgeführt und sie mit der Option "keine Therapie" verglichen hat. Die Ergebnisse der 12-Monats-Studie wurden am 13. Oktober 1999 auf dem Kongress der American Neurological Association in Seattle vorgestellt.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Kombinationsbehandlung: Hepatitis C ist weiter verbreitet als AIDS
Rund 800000 Deutsche sind an Hepatitis C erkrankt. Die meisten wissen nichts von ihrer lebensbedrohenden Erkrankung. Das Robert-Koch-Institut in Berlin geht von jährlich 5000 Neuinfektionen aus. Weltweit sterben bereits heute täglich mehr Menschen an Hepatitis C als in einem Jahr an AIDS.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Raloxifen: Jetzt auch für die Therapie der postmenopausalen Osteoporose
Zwei Jahre nach Zulassung von Raloxifen zur Osteoporoseprävention wurde der Wirkstoff in einem beschleunigten Zulassungsverfahren nun in den USA auch zur Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen zugelassen, wie die Lilly Deutschland GmbH berichtet.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Studien: Risedronat reduziert Risiko von Wirbelfrakturen
In einem der größten klinischen Studienprogramme zur Osteoporose, die je durchgeführt wurden, reduzierte Risedronat das Risiko neuer Wirbel oder Wirbelsäulenbrüche bei Frauen nach der Menopause in nur einjähriger Behandlung um bis zu 74 Prozent. Das teilte jetzt die Hoechst Marion Roussel Deutschland GmbH mit.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Efavirenz: Gute Langzeitwirksamkeit
Die überlegene Langzeitunterdrückung des HI-Virus mit Efavirenz verglichen mit dem Proteasehemmer Indinavir wurde durch den neuen Standard "Durability of Treatment Success" zur Messung der Langzeitwirksamkeit bestätigt, so die Mitteilung der DuPont Pharma GmbH. Auf Basis einer Kaplan-Meier-Analyse der Studiendaten könne man schließen, dass die Wirksamkeit einer antiretroviralen Therapie mit Efavirenz über Jahre andauere.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Lipodystrophie-Syndrom: Protease-Hemmer stören Fettstoffwechsel und Glucosetole
In einer australischen Studie war die Häufigkeit des Lipodystrophie-Syndroms bei HIV-Infizierten, die mit Protease-Hemmern behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten ohne bisherige Therapie erhöht. Neben einer veränderten Fettverteilung und einer Abnahme des Körperfetts traten unter Protease-Hemmern häufig Hyperlipidämien und Störungen der Glucosetoleranz auf. Das Gewicht vor der Therapie, die Therapiedauer sowie Triglycerid- und C-Peptid-Konzentration sagten den Verlauf des Syndroms voraus.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
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