Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Gonorrhö: wenn Standardtherapien versagen
Gonorrhö ist eine weltweit verbreitete sexuell übertragbare Infektionskrankheit. Im Jahr 2020 schätzte die WHO die Zahl der Neuinfektionen mit N. gonorrhoeae bei Erwachsenen im Alter von 15 bis 49 Jahren auf über 82 Millionen. Gonorrhö ist behandelbar, jedoch erschwert das Auftreten von antibiotikaresistenten Erregern zunehmend die Therapie. Die Entwicklung neuer Antibiotika ist entscheidend, um diese Bedrohung zu verringern. Welche Resistenzen liegen vor und wie ist der aktuelle Stand der Forschung?Show moreberatung-pharmazie
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Zunehmende Resistenzen
07.05.2026, 15:50 Uhr
Multiple-Sklerose-Studie: Frühzeitig und mit der höchsten verträglichen Dos
Neue Resultate der größten und umfangreichsten kontrollierten Langzeitstudie bei Patienen mit schubförmiger Multipler Sklerose bestätigen den anhaltenden Nutzen von Rebif® 22 (micro;g und Rebif® 44 µg, dreimal wöchentlich über vier Jahre. Das berichtete jetzt Ares- Serono.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Neue Fachinformation für Finasterid
Der zur Therapie der symptomatischen BPH zugelassene 5-Alpha-Reduktasehemmer Finasterid (Proscar®) hat ab sofort eine neue Fachinformation. Diese Informationen zum Anwendungsprofil von Finasterid berücksichtigen nun auch die neuesten Ergebnisse großer klinischer Studien, beispielsweise der PLESS-Studie, an der über 3000 Patienten teilgenommen hatten, wie MSD Sharp & Dohme GmbH jetzt mitteilte.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Niedermolekulares Heparin: Neue Indikationen für Enoxaparin
Das niedermolekulare Heparin Enoxaparin (Clexane®) ist seit 1. März 2000 in Deutschland auch zur Therapie tiefer Venenthrombosen sowie zur Therapie der instabilen Angina pectoris und des Nicht-Q-Wellen-Myokardinfarktes zugelassen, wie Aventis Pharma jetzt berichtete.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Glioblastoma Multiforme: Erste lokale Therapie für maligne Hirntumoren
Im Januar 2000 hat die Aventis Pharma Deutschland GmbH das Produkt Gliadel® 7,7 mg auf den Markt gebracht, das 1999 zur Behandlung von Patienten mit rezidivierendem, histologisch nachweisbarem Glioblastoma multiforme zugelassen wurde, bei denen eine operative Resektion angezeigt ist.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Proteinanalyse: Das Genom bleibt gleich, aber die Proteine verändern sich
Gesunde und kranke Gewebe unterscheiden sich unter anderem in ihrem Proteinmuster, dem so genannten Proteom. Mit diesem Begriff wird die Gesamtheit aller Proteine bezeichnet, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zelle vorhanden sind. Im Gegensatz zum Genom ist das Proteom keine statische Größe, sondern verändert sich laufend. Mit Hilfe von Analysen des Proteoms kann beispielsweise auf die Intensität oder das Fortschreiten von Krankheiten geschlossen werden; auch können die Wirkungsweisen von Arzneimitteln so besser untersucht werden.Show more12.03.2000, 16:25 Uhr
Alkoholabhängigkeit: Wer einmal an der Flasche hängtS
...für den stehen die Chancen schlecht, davon wieder ganz loszukommen. Neben einer umfassenden psychosozialen Betreuung des Alkoholikers, aber auch seiner Angehörigen, können auch Arzneimittel den Weg aus der Sucht erleichtern. Doch nicht alle sind gleich gut geeignet.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
G. Franz, B. Hempel:Natürlicher D-Campher – G
Natürlicher Campher wird in China seit ca. 2000 Jahren aus dem Holz des Campherbaumes gewonnen [1]. Seit Jahrhunderten wird die Substanz zur Anregung von Herz und Kreislauf medizinisch verwendet. Aus heutiger Sicht stellt sich die Frage, ob natürlicher D-Campher als Phytopharmakon anzusehen ist und ob seine innerliche Anwendung als Herz-Kreislauf-Mittel noch gerechtfertigt ist. Aufgrund von Todesfällen nach suizidaler oder akzidenteller Einnahme von äußerlich anzuwendenden Präparaten mit hohem Camphergehalt wurde in den USA der medizinische Gebrauch in Frage gestellt [2].Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Schutzimpfungen: Impfstoff gegen Pneumokokken
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) erteilte am 17. Februar 2000 die Zulassung für Prevnar, den ersten Impfstoff zur Prävention von invasiven Pneumokokken-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Das gab Wyeth Pharma bekannt.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
HIV-Infektion: Therapieoptionen möglichst lange aufrechterhalten
Die Anforderungen an die HIV-Therapie haben sich im Laufe der letzten Jahre stark verändert. Bei bis zu 66% der antiretroviral behandelten HIV-Patienten haben die ersten Kombinationstherapien bereits versagt, so dass die Betroffenen inzwischen bei der Second-, Thirdline- oder Salvage-Therapie angelangt sind. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger, über langfristige Therapiestrategien nachzudenken und verstärkt auch die Folgeregime zu betrachten. Diese sich ändernden Ansprüche an die HIV-Therapie standen im Mittelpunkt der 7th Conference on Retrovirus and Opportunistic Infections, die vom 30. Januar bis zum 2. Februar in San Francisco stattgefunden hat und über die jetzt die Firma Roche berichtete.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
EMEA: Zulassung für Etanercept
Wyeth hat am 3. Februar 2000 von der europäischen Zulassungsbehörde EMEA die Zustimmung zur Vermarktung des ersten rekombinanten Fusionsproteins Enbrel® (Wirkstoff: Etanercept) zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis in 15 europäischen Staaten einschließlich Deutschland erhalten. Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Infliximab in Kombination mit Methotrexat
Die Inaktivierung des Tumornekrosefaktor alpha (TNF-alpha) durch Infliximab ist eine neue Therapieoption bei der rheumatoiden Arthritis. In einer Studie wurde Infliximab zusätzlich zur Standardtherapie mit Methotrexat appliziert, um einen additiven Effekt zu erzielen.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Zusätzliche Zulassung: Venlafaxin jetzt auch bei "generalisierten Angststörung
Der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Venlafaxin (Trevilor® retard), bislang zugelassen für Depressionen mit und ohne begleitende Angstsymptomatik, erhielt am 20. Dezember 1999 in Deutschland zusätzlich die Zulassung für die Indikation "generalisierte Angststörungen", wie Wyeth Pharma jetzt berichtete.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Weltweite Zulassung beantragt: Tegaserod zur Behandlung des Reizdarms
Wie Novartis Pharma bekannt gab, ist für Tegaserod (Zelmac®), ein neues Medikament zur Behandlung des Reizdarms (irritable bowel syndrome Ų IBS), die Marktzulassung in den Vereinigten Staaten und der EU beantragt worden. Beim Reizdarm handelt es sich um die häufigste chronisch-funktionelle Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, an der in den Ländern der westlichen Welt bis zu 20% der Bevölkerung leiden.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Oft verstopft: neurologische Patienten
Die Obstipation gehört zu den Themen in der Apotheke, über die Kunden eher selten sprechen und die Apotheker nur allzu gerne umgehen. Doch gerade ältere Menschen leiden häufig darunter und bräuchten intensive Beratung. Besonders groß ist der Anteil bei Patienten mit einer neurologischen Erkrankung. Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Hantaviren: Von der Maus zum Menschen
Bereits 1934 wurde eine Kombination aus Fieber, Hautblutungen und Nierenversagen von schwedischen Ärzten beobachtet. Da die Krankheit meist in Form von Kleinepidemien auftrat, man die eigentliche Ursache aber nicht kannte, bürgerte sich die Bezeichnung "Nephropathia epidemica", epidemische Nierenschädigung ein. Dass bestimmte Hantaviren die Auslöser eines so genannten hämorrhagischen Fiebers mit renalem Syndrom (HFRS) sein können, ist erst seit wenigen Jahren bekannt.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Glaukom: Sehverlust ohne Schmerzen
Unter dem Oberbegriff Glaukom oder "Grüner Star" wird eine Gruppe von Augenerkrankungen zusammengefasst, die eine krankhafte Veränderung des Sehnervs verursachen. Wird das Glaukom nicht behandelt, führt es zur Erblindung. Allein in Deutschland gibt es rund 900000 Glaukompatienten. Weitere drei Millionen Menschen leiden unter erhöhtem Augeninnendruck und gelten als besonders gefährdet. Da der Verlauf schmerzlos und schleichend ist, sucht der Patient den Augenarzt häufig erst im Spätstadium auf. Deshalb sollten vor allem bei Risikopatienten regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Die Therapie ist lebenslang und führt nicht zur Heilung, sondern verhindert eine weitere Schädigung des Sehnerven.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Apoplex: Schützt Alkohol vor einem Schlaganfall?
Leichter bis moderater Alkoholkonsum senkt das Schlaganfallrisiko bei erwachsenen Männern. Diese positive Wirkung des Alkohols tritt bereits bei einem Drink pro Woche ein; größere Mengen an Alkohol senken das Schlaganfallrisiko nicht mehr als kleinere Mengen.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Arzneimittelentwicklung: HIV-Fusionsinhibitoren in klinischer Prüfung
Der erste Vertreter der Fusionsinhibitoren, einer neuen Klasse von Arzneimitteln gegen das HI-Virus, wird derzeit in einer Phase-II-Studie getestet. Erste Ergebnisse zeigen, dass mit dem Peptid T-20 die HI-Virusreplikation unterdrückt und dass das Arzneimittel gut vertragen wird. T-20 wird in Zusammenarbeit von Trimeris und Hoffmann-La Roche klinisch erprobt, wie Roche jetzt berichtete. Mit T-1249 wird parallel ein weiterer Fusionsinhibitor entwickelt, der sich derzeit in der Phase I der klinischen Prüfung befindet.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Zidovudin: Schaden für das Neugeborene
Perinatal verabreichtes Zidovudin kann beim Neugeborenen eine Dysfunktion der Mitochondrien verursachen. Dennoch sollte bei HIVpositiven Frauen während der Schwangerschaft nicht auf Zidovudin verzichtet werden, um das Risiko einer möglichen Ansteckung zu reduzieren.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Multiple Sklerose: Interferon beta-1a verzögert Krankheitsausbruch
Unter der Behandlung mit Avonex® (Interferon beta-1a, Biogen GmbH) zeigte sich in der CHAMP-Studie eine signifikante Verlangsamung des Ausbruchs einer klinisch gesicherten Multiplen Sklerose (MS). Aufgrund der guten Ergebnisse (p = 0,0023) wurde die Studie daher auf Empfehlung eines unabhängigen Expertenkomitees vorzeitig gestoppt. Die Firma Biogen GmbH plant nun weltweit, bei den zuständigen Zulassungsbehörden einen breiteren Anwendungsbereich für Avonex® zu beantragen.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Vasopeptidase-Inhibitor: Omapatrilat bei systolischer Hypertonie
Wie jetzt von Bristol-Myers Squibb bekannt gegeben wurde, startet eine erste groß angelegte klinische Morbiditäts- und Mortalitätsstudie, in der der Einsatz der neuen Substanz Omapatrilat bei der Behandlung von systolischer Hypertonie im Frühstadium oder isolierter systolischer Grenzwerthypertonie (ISH) untersucht wird. Die Studie mit dem Namen OPERA (Omapatrilat in Persons with Enhanced Risk of Atherosclerotic Events) steht unter der Leitung eines internationalen Steering Committees, dem 21 anerkannte Experten angehören.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Arzneimittelentwicklung: Tumorimpfstoff gegen Hautkrebs
Aventis Pharma AG und MediGene gaben die Unterzeichnung einer Lizenz- und Entwicklungsvereinbarung über MediGenes Tumorimpfstoff für die Behandlung des malignem Melanoms bekannt. MediGenes Ansatz für Tumorimpfstoffe basiert auf der Transduktion von Melanomzellen mit Genen, die für stark immunstimulierende Moleküle kodieren. Dabei werden rekombinante adenoassoziierte Viren (rAAVs) als Vektoren verwendet.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Hypertonie: Hauptsache, der Blutdruck sinkt
Bei älteren Menschen kann die Häufigkeit von kardiovaskulären Erkrankungen und auch die Sterblichkeit gesenkt werden, wenn ihr Bluthochdruck behandelt wird. Unklar war bisher der Stellenwert von ACE-Hemmern und Calciumantagonisten im Vergleich zu Betablockern und Diuretika. Eine schwedische Studie ergab, dass all diese blutdrucksenkenden Arzneimittel in ihrer Eigenschaft, kardiovaskulären Erkrankungen und Schlaganfällen vorzubeugen, in ihrer Wirkung vergleichbar sind. Das Wichtigste ist nicht wie, sondern, dass der Blutdruck gesenkt wird.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
B. Bär und Mitarbeiter:Wolfstrapp – ein pflan
Der Wolfstrapp oder Wolfsfuß gehört zu den Arzneipflanzen, deren frühere Verwendung bei Schilddrüsenbeschwerden in neuerer Zeit wissenschaftliche Bestätigung gefunden hat. Auch wenn die Pflanze im Vergleich zu anderen Arzneidrogen heute eher noch ein Schattendasein führt, gibt es eine ganze Reihe phytotherapeutischer und homöopathischer Lycopus-Präparationen, die in Konkurrenz zu chemisch-synthetischen Wirkstoffen bei der Therapie leichter Schilddrüsenüberfunktion zur Verfügung stehen.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
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