Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
US-Leitlinie bei Dyslipidämie: Paradigmenwechsel mit Ansage
Mit der neu veröffentlichten US-Leitlinie zur Dyslipidämie wird ein deutlicher Paradigmenwechsel sichtbar. Während frühere Leitlinien stark LDL-Cholesterol-zentriert waren, verfolgen die Autoren der aktuellen Version einen deutlich breiteren, stärker individualisierten Ansatz der kardiovaskulären Risikobewertung und Therapie.Show morearzneimittel-und-therapie
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Vergleich mit der deutschen Versorgungsleitlinie
14.04.2026, 15:50 Uhr
Alkoholabhängigkeit: Wer einmal an der Flasche hängtS
...für den stehen die Chancen schlecht, davon wieder ganz loszukommen. Neben einer umfassenden psychosozialen Betreuung des Alkoholikers, aber auch seiner Angehörigen, können auch Arzneimittel den Weg aus der Sucht erleichtern. Doch nicht alle sind gleich gut geeignet.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
G. Franz, B. Hempel:Natürlicher D-Campher – G
Natürlicher Campher wird in China seit ca. 2000 Jahren aus dem Holz des Campherbaumes gewonnen [1]. Seit Jahrhunderten wird die Substanz zur Anregung von Herz und Kreislauf medizinisch verwendet. Aus heutiger Sicht stellt sich die Frage, ob natürlicher D-Campher als Phytopharmakon anzusehen ist und ob seine innerliche Anwendung als Herz-Kreislauf-Mittel noch gerechtfertigt ist. Aufgrund von Todesfällen nach suizidaler oder akzidenteller Einnahme von äußerlich anzuwendenden Präparaten mit hohem Camphergehalt wurde in den USA der medizinische Gebrauch in Frage gestellt [2].Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Schutzimpfungen: Impfstoff gegen Pneumokokken
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) erteilte am 17. Februar 2000 die Zulassung für Prevnar, den ersten Impfstoff zur Prävention von invasiven Pneumokokken-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Das gab Wyeth Pharma bekannt.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
HIV-Infektion: Therapieoptionen möglichst lange aufrechterhalten
Die Anforderungen an die HIV-Therapie haben sich im Laufe der letzten Jahre stark verändert. Bei bis zu 66% der antiretroviral behandelten HIV-Patienten haben die ersten Kombinationstherapien bereits versagt, so dass die Betroffenen inzwischen bei der Second-, Thirdline- oder Salvage-Therapie angelangt sind. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger, über langfristige Therapiestrategien nachzudenken und verstärkt auch die Folgeregime zu betrachten. Diese sich ändernden Ansprüche an die HIV-Therapie standen im Mittelpunkt der 7th Conference on Retrovirus and Opportunistic Infections, die vom 30. Januar bis zum 2. Februar in San Francisco stattgefunden hat und über die jetzt die Firma Roche berichtete.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
EMEA: Zulassung für Etanercept
Wyeth hat am 3. Februar 2000 von der europäischen Zulassungsbehörde EMEA die Zustimmung zur Vermarktung des ersten rekombinanten Fusionsproteins Enbrel® (Wirkstoff: Etanercept) zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis in 15 europäischen Staaten einschließlich Deutschland erhalten. Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Infliximab in Kombination mit Methotrexat
Die Inaktivierung des Tumornekrosefaktor alpha (TNF-alpha) durch Infliximab ist eine neue Therapieoption bei der rheumatoiden Arthritis. In einer Studie wurde Infliximab zusätzlich zur Standardtherapie mit Methotrexat appliziert, um einen additiven Effekt zu erzielen.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Zusätzliche Zulassung: Venlafaxin jetzt auch bei "generalisierten Angststörung
Der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Venlafaxin (Trevilor® retard), bislang zugelassen für Depressionen mit und ohne begleitende Angstsymptomatik, erhielt am 20. Dezember 1999 in Deutschland zusätzlich die Zulassung für die Indikation "generalisierte Angststörungen", wie Wyeth Pharma jetzt berichtete.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Weltweite Zulassung beantragt: Tegaserod zur Behandlung des Reizdarms
Wie Novartis Pharma bekannt gab, ist für Tegaserod (Zelmac®), ein neues Medikament zur Behandlung des Reizdarms (irritable bowel syndrome Ų IBS), die Marktzulassung in den Vereinigten Staaten und der EU beantragt worden. Beim Reizdarm handelt es sich um die häufigste chronisch-funktionelle Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, an der in den Ländern der westlichen Welt bis zu 20% der Bevölkerung leiden.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Oft verstopft: neurologische Patienten
Die Obstipation gehört zu den Themen in der Apotheke, über die Kunden eher selten sprechen und die Apotheker nur allzu gerne umgehen. Doch gerade ältere Menschen leiden häufig darunter und bräuchten intensive Beratung. Besonders groß ist der Anteil bei Patienten mit einer neurologischen Erkrankung. Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Hantaviren: Von der Maus zum Menschen
Bereits 1934 wurde eine Kombination aus Fieber, Hautblutungen und Nierenversagen von schwedischen Ärzten beobachtet. Da die Krankheit meist in Form von Kleinepidemien auftrat, man die eigentliche Ursache aber nicht kannte, bürgerte sich die Bezeichnung "Nephropathia epidemica", epidemische Nierenschädigung ein. Dass bestimmte Hantaviren die Auslöser eines so genannten hämorrhagischen Fiebers mit renalem Syndrom (HFRS) sein können, ist erst seit wenigen Jahren bekannt.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Glaukom: Sehverlust ohne Schmerzen
Unter dem Oberbegriff Glaukom oder "Grüner Star" wird eine Gruppe von Augenerkrankungen zusammengefasst, die eine krankhafte Veränderung des Sehnervs verursachen. Wird das Glaukom nicht behandelt, führt es zur Erblindung. Allein in Deutschland gibt es rund 900000 Glaukompatienten. Weitere drei Millionen Menschen leiden unter erhöhtem Augeninnendruck und gelten als besonders gefährdet. Da der Verlauf schmerzlos und schleichend ist, sucht der Patient den Augenarzt häufig erst im Spätstadium auf. Deshalb sollten vor allem bei Risikopatienten regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Die Therapie ist lebenslang und führt nicht zur Heilung, sondern verhindert eine weitere Schädigung des Sehnerven.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Apoplex: Schützt Alkohol vor einem Schlaganfall?
Leichter bis moderater Alkoholkonsum senkt das Schlaganfallrisiko bei erwachsenen Männern. Diese positive Wirkung des Alkohols tritt bereits bei einem Drink pro Woche ein; größere Mengen an Alkohol senken das Schlaganfallrisiko nicht mehr als kleinere Mengen.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Arzneimittelentwicklung: HIV-Fusionsinhibitoren in klinischer Prüfung
Der erste Vertreter der Fusionsinhibitoren, einer neuen Klasse von Arzneimitteln gegen das HI-Virus, wird derzeit in einer Phase-II-Studie getestet. Erste Ergebnisse zeigen, dass mit dem Peptid T-20 die HI-Virusreplikation unterdrückt und dass das Arzneimittel gut vertragen wird. T-20 wird in Zusammenarbeit von Trimeris und Hoffmann-La Roche klinisch erprobt, wie Roche jetzt berichtete. Mit T-1249 wird parallel ein weiterer Fusionsinhibitor entwickelt, der sich derzeit in der Phase I der klinischen Prüfung befindet.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Zidovudin: Schaden für das Neugeborene
Perinatal verabreichtes Zidovudin kann beim Neugeborenen eine Dysfunktion der Mitochondrien verursachen. Dennoch sollte bei HIVpositiven Frauen während der Schwangerschaft nicht auf Zidovudin verzichtet werden, um das Risiko einer möglichen Ansteckung zu reduzieren.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Multiple Sklerose: Interferon beta-1a verzögert Krankheitsausbruch
Unter der Behandlung mit Avonex® (Interferon beta-1a, Biogen GmbH) zeigte sich in der CHAMP-Studie eine signifikante Verlangsamung des Ausbruchs einer klinisch gesicherten Multiplen Sklerose (MS). Aufgrund der guten Ergebnisse (p = 0,0023) wurde die Studie daher auf Empfehlung eines unabhängigen Expertenkomitees vorzeitig gestoppt. Die Firma Biogen GmbH plant nun weltweit, bei den zuständigen Zulassungsbehörden einen breiteren Anwendungsbereich für Avonex® zu beantragen.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Vasopeptidase-Inhibitor: Omapatrilat bei systolischer Hypertonie
Wie jetzt von Bristol-Myers Squibb bekannt gegeben wurde, startet eine erste groß angelegte klinische Morbiditäts- und Mortalitätsstudie, in der der Einsatz der neuen Substanz Omapatrilat bei der Behandlung von systolischer Hypertonie im Frühstadium oder isolierter systolischer Grenzwerthypertonie (ISH) untersucht wird. Die Studie mit dem Namen OPERA (Omapatrilat in Persons with Enhanced Risk of Atherosclerotic Events) steht unter der Leitung eines internationalen Steering Committees, dem 21 anerkannte Experten angehören.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Arzneimittelentwicklung: Tumorimpfstoff gegen Hautkrebs
Aventis Pharma AG und MediGene gaben die Unterzeichnung einer Lizenz- und Entwicklungsvereinbarung über MediGenes Tumorimpfstoff für die Behandlung des malignem Melanoms bekannt. MediGenes Ansatz für Tumorimpfstoffe basiert auf der Transduktion von Melanomzellen mit Genen, die für stark immunstimulierende Moleküle kodieren. Dabei werden rekombinante adenoassoziierte Viren (rAAVs) als Vektoren verwendet.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Hypertonie: Hauptsache, der Blutdruck sinkt
Bei älteren Menschen kann die Häufigkeit von kardiovaskulären Erkrankungen und auch die Sterblichkeit gesenkt werden, wenn ihr Bluthochdruck behandelt wird. Unklar war bisher der Stellenwert von ACE-Hemmern und Calciumantagonisten im Vergleich zu Betablockern und Diuretika. Eine schwedische Studie ergab, dass all diese blutdrucksenkenden Arzneimittel in ihrer Eigenschaft, kardiovaskulären Erkrankungen und Schlaganfällen vorzubeugen, in ihrer Wirkung vergleichbar sind. Das Wichtigste ist nicht wie, sondern, dass der Blutdruck gesenkt wird.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
B. Bär und Mitarbeiter:Wolfstrapp – ein pflan
Der Wolfstrapp oder Wolfsfuß gehört zu den Arzneipflanzen, deren frühere Verwendung bei Schilddrüsenbeschwerden in neuerer Zeit wissenschaftliche Bestätigung gefunden hat. Auch wenn die Pflanze im Vergleich zu anderen Arzneidrogen heute eher noch ein Schattendasein führt, gibt es eine ganze Reihe phytotherapeutischer und homöopathischer Lycopus-Präparationen, die in Konkurrenz zu chemisch-synthetischen Wirkstoffen bei der Therapie leichter Schilddrüsenüberfunktion zur Verfügung stehen.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
R. Kaul:Johanniskraut – Mechanismen der antide
Während die Wirksamkeit von Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren Depressionen weitgehend anerkannt ist, gehen die Meinungen über die entscheidenden Wirkstoffe in der Droge bzw. im Extrakt auseinander. Einige Wissenschaftler identifizieren ihn mit Hypericin, andere mit Hyperforin, und noch recht neu ist die These, dass auch das Biflavonoid Amentoflavon an der antidepressiven Wirkung beteiligt ist. Dieser Beitrag befasst sich mit den pharmakologischen Effekten von Hypericum-Extrakt bzw. dessen Inhaltsstoffen in verschiedenen In-vitro- und In-vivo-Modellen. Er zeigt auf der Grundlage der jetzigen Kenntnisse, welche Inhaltsstoffe für die antidepressive Wirkung verantwortlich sind und wie diese Wirkung zustande kommt.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
Erkältungskrankheiten: Neue Waffen gegen Schnupfenviren
Sie ist die häufigste Infektionskrankheit schlechthin, wird jedoch von den meisten Menschen wie ein unvermeidliches Übel angesehen: die Erkältung, auch grippaler Infekt genannt. In der kalten Jahreszeit ist zeitweise ein Drittel der Bevölkerung betroffen.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
Dialysebehandlung: Sevelamer in Europa zugelassen
Seit dem 2. Februar 2000 ist Renagel® (Wirkstoff: Sevelamer), der erste nicht-resorbierbare calcium- und aluminiumfreie Phosphatbinder, für den europäischen Markt zugelassen, wie die Firma Genzyme GmbH jetzt mitteilte. Sevelamer eröffnet neue Wege in der Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus von Patienten mit terminalem chronischen Nierenversagen.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
COX-2-Inhibitoren: Celecoxib ist für den Magen besser als Diclofenac
Celecoxib ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), das selektiv die Cyclooxygenase-2 (COX-2) hemmt. In einer randomisierten Doppelblindstudie war es bei rheumatoider Arthritis ebenso wirksam wie Diclofenac. Gleichzeitig verursachte es weniger gastrointestinale Nebenwirkungen und endoskopisch sichtbare Ulzera in Magen und Zwölffingerdarm.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
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