Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Typ-2-Diabetes: Kombination von Nateglinid mit Metformin
Die Kombination von Nateglinid, einer in der Forschung befindlichen Substanz zur Behandlung des Typ-2-Diabetes (nicht-insulinabhängiger Diabetes mellitus, NIDDM), mit dem Arzneimittel Metformin scheint zwei entscheidende Störungen des Glucosestoffwechsels zu korrigieren und damit zu einer besseren Kontrolle des Blutzuckerspiegels beizutragen. So lauten nach einem Bericht der Novartis Pharma die Ergebnisse einer Phase-III-Studie, die anlässlich eines Meetings der European Association for the Study of Diabetes vorgestellt wurden.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Chronische Herzinsuffizienz: Neue Daten bestätigen Effektivität der Betabloc
In Deutschland leiden mindestens 700 000 Patienten an einer chronischen Herzinsuffizienz; die Prognose dieser Patienten ist besonders bei fortgeschrittener Erkrankung oft schlechter als bei vielen malignen Tumoren. Der hochselektive Beta1-Antagonist Bisoprolol verringert die Sterblichkeit statistisch signifikant, wobei auch Patienten mit sehr niedriger Auswurffraktion oder mit Risikofaktoren, wie hohem Alter, Diabetes mellitus und eingeschränkter Nierenfunktion, von der Betablockade profitieren. Das zeigen nach einer Information von Merck Pharma Deutschland, Darmstadt, neue Daten der beiden CIBIS-Studien, die beim diesjährigen Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft in Amsterdam vorgestellt wurden.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Alzheimer-Demenz: Donepezil senkt die Gesamtkosten
Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) führt als ein Beispiel für die "dramatische Unterversorgung" im Arzneimittelbereich unter 13 Indikationsgebieten auch die Alzheimer-Krankheit an. Obwohl vielfach nachgewiesen wurde, dass die Erkrankung mit Acetylcholinesterase-Hemmern wirksam behandelt werden kann, wird in Deutschland nach einer Information von Eisai, Frankfurt, und Pfizer, Karlsruhe, die Verordnung dieser Medikamente aus Budgetgründen häufig verweigert.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Arthritis-Behandlung: Weniger Ulkus-Komplikationen mit Celecoxib
Eine neue Studie, die jetzt im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht wurde, bietet Patienten auf der Suche nach einer wirksamen, gut verträglichen und sicheren Langzeittherapie zur Behandlung schmerzender, entzündeter und steifer Gelenke bei Arthrose und Arthritis wertvolle Informationen.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Koronare Herkrankheit: Erhöhte Homocystein-Werte als Risikofaktor
Inder, die in Europa leben, haben ein um 40% höheres Risiko als eingeborene Europäer, an der koronaren Herzerkrankung zu sterben. In zwei parallelen Fallkontrollstudien mit Indern, die in England leben, erwies sich eine erhöhte Homocystein-Plasmakonzentration als unabhängiger Risikofaktor für die koronare Herzerkrankung.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Neue Therapieansätze bei der Ruhr: Synthetische Moleküle blockieren die bakt
Der Tourist aus Deutschland traf erst abends in dem luxuriösen Hotelkomplex auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko ein. Der 65-jährige pensionierte Lehrer bestellte sich noch schnell zwei Hamburger und ein Bier, dann ging er schlafen. Am nächsten Mittag wurde es ihm übel. Er musste sich mehrfach erbrechen und wurde von blutig-schleimigen Durchfällen gequält. Wie sich später herausstellte, war das Fleisch der Frikadellen mit gefährlichen Bakterien verseucht gewesen.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
T. WincklerPharmakogenetik – Genomanalyse zur
Es ist eine alte Beobachtung, dass verschiedene Individuen auf eine medikamentöse Therapie in sehr unterschiedlicher Weise reagieren können. Einige Patienten profitieren von der Therapie, während andere keinen Effekt verspüren oder sogar mit unerwarteten Nebenwirkungen des Arzneistoffs konfrontiert werden. Neben Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Alter und Ernährungsstatus oder Leber- und Nierenfunktionen des Patienten tragen erbliche Unterschiede in den Proteinen zum individuell unterschiedlichen Therapieerfolg bei. Die Pharmakogenetik versucht, individuelle Unterschiede in der Wirkung von Pharmaka mit genetischen Polymorphismen in Zusammenhang zu bringen. Ihre Ziele sind eine höhere Effizienz medikamentöser Therapien durch die Vermeidung von Null-Effekten (Non-Responder) sowie eine höhere Arzneimittelsicherheit durch die Vermeidung von Intoxikationen aufgrund zu geringer Metabolisierung der Wirkstoffe.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Postmarketing Daten von Rofecoxib: Gutes Sicherheitsprofil
Die englische Aufsichtsbehörde MCA (Medicines Control Agency) hat nach einer Information von MSD die unerwünschten Arzneimittelreaktionen routinemäßig überprüft, die im ersten Jahr nach der Markteinführung von Rofecoxib (Vioxx) in Großbritannien gemeldet wurden. Diese Analyse unterstreiche das gute Sicherheitsprofil von Rofecoxib, so die Herstellerfirma MSD.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Neuer Calciumantagonist: Lercanidipin mit hoher Verträglichkeit
Die Wogen um die Calciumantagonisten haben sich nach den Unruhen Mitte der 90er-Jahre wieder geglättet. Immerhin stehen sie weltweit an zweiter Stelle der verordneten Antihypertensiva. Besonders positiv bewertet werden die lang wirksamen Dihydropyridine der dritten Generation. Mit Lercanidipin, das bereits in zahlreichen Ländern zugelassen ist, steht ab 1. Oktober 2000 auch in Deutschland ein neuer Vertreter dieser Substanzklasse zur Verfügung. Seine Besonderheiten: eine außergewöhnliche Pharmakokinetik und eine gute Verträglichkeit.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
These über den Ursprung von HIV: AIDS – eine Folge medizinischer Schlamperei?
35 Millionen Menschen sind derzeit weltweit mit HIV infiziert, bereits 14 Millionen an AIDS verstorben. Den Löwenanteil in Bezug auf Krankheitshäufigkeit und Mortalität stellt Afrika: Hier gehen jeden Tag rund 5500 Todesfälle auf das Konto der Immunschwäche. In Malawi, Botswana oder Zimbabwe, um einige der am stärksten betroffenen Länder zu nennen, sind ein Fünftel bis ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung mit HIV infiziert. Etwa 10 Millionen Kinder sind Vollwaisen, weil Vater und Mutter an der Immunschwäche verstorben sind. Allein in Zimbabwe steigt ihre Zahl um rund 60000 pro Jahr - bei einer Gesamteinwohnerzahl von rund 12 Millionen.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Wein: Gesundheit oder nicht – das ist hier die Frage
Dass ein Glas Wein ein Genuss sein kann, dass es zu gewissen Gelegenheiten einfach dazugehört und dass es auch kulturell gesehen eine Rolle spielt - über diese Punkte muss man wohl nicht diskutieren. Über den gesundheitlichen Aspekt von Wein lässt sich dagegen nach wie vor streiten.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
HIV-Infektion: Stoffwechselstörungen unter antiretroviraler Therapie
Metabolische Störungen sind eine häufige Komplikation einer antiretroviralen Therapie bei HIV-Infizierten. Einzeln oder gemeinsam können Glucosetoleranzstörung, Hyperlipoproteinämie und Lipodystrophie auftreten. Unklar bleibt, inwieweit diese Störungen die Langzeitprognose der Patienten beeinflussen und ob sie behandelt werden sollten.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Immunsuppression: Sirolimus verringert akute Abstoßungsreaktionen nach Nierentr
In einer US-amerikanischen Studie bekamen 719 Empfänger von Nierentransplantaten zusätzlich zu einer Therapie mit Ciclosporin und Prednison Sirolimus oder Azathioprin. Akute Abstoßungsreaktionen traten unter Sirolimus seltener auf als unter Azathioprin. Tod des Patienten oder Verlust des Transplantats waren in beiden Gruppen gleich häufig.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Gemüse-Esser leben länger
Eine Langzeitstudie aus Japan zeigt den Einfluss, den eine gesunde Ernährung auf das Auftreten von Krebs- oder Herzerkrankungen und auf die Lebenserwartung haben kann. Laut den Studienergebnissen können durch eine gemüsereiche Ernährung sogar die negativen Folgen einer ungesunden Lebensweise deutlich gemildert werden.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Mammakarzinom: Herceptin – monoklonaler Antikörper gegen Krebs
Wenn im Brustkrebsgewebe das HER2-Protein nachgewiesen werden kann, ist das Risiko für einen besonders aggressiven Verlauf der Krankheit hoch. Tumorzellen mit diesem Kennzeichen sprechen gegenüber konventionellen Chemo- und Hormontherapien schlecht an. Etwa 25 bis 30% aller Frauen mit Mammakarzinom sind davon betroffen. Für sie wurde der neue monoklonale Antikörper Trastuzumab (Herceptin) entwickelt, der seit September 1998 in den USA und jetzt auch bei uns auf dem Markt ist.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Influenza: Oseltamivir verkürzt die Grippedauer
Oseltamivir reduziert die Dauer einer Grippe um rund 1,3 Tage und führt zu einem wesentlich leichteren Krankheitsverlauf als die Therapie mit einem Plazebo. So lautet das Fazit einer großen multizentrischen Studie in den USA.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Opioid-Analgetika: Studienergebnisse widerlegen Morphin-Mythos
In den letzten Jahren hat sich zwar schon einiges in puncto Schmerztherapie getan: So ist beispielsweise in Deutschland der Morphinverbrauch von 1984 bis 1996 um fast 900% gestiegen. Die Menge der insgesamt verordneten Opioide reicht allerdings noch längst nicht aus, um alle Patienten mit starken Tumorschmerzen oder nicht-tumorbedingten, chronischen Schmerzen angemessen behandeln zu können.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
G. Binder, W.A. KönigÄtherische Öle – Unter
Grundlage einer erfolgreichen Therapie mit ätherischen Ölen ist die Verwendung hochwertiger, korrekt deklarierter Produkte. Zur Qualitätsbeurteilung ätherischer Öle wurden daher Grenzwerte für die prozentualen Anteile wichtiger Komponenten festgelegt. In der vorliegenden Arbeit wurden exemplarisch ätherische Lavendel-, Lavandin-, Fenchel- und Melissenöle verschiedener Herkunft auf ihre Zusammensetzung hin überprüft und anhand allgemein anerkannter Standards bewertet.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Rhinoviren: Mittel gegen Schnupfen in Sicht?
"Ein Schnupfen dauert mit Medikamenten sieben Tage und ohne Therapie eine Woche." Diese Aussage wird möglicherweise dank der Entwicklung spezifischer Protease-Inhibitoren bald nicht mehr zutreffen. Der Protease-Hemmer AG-7088 befindet sich bereits in einer Phase-II-Studie.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Topische Glucocorticoidtherapie: Effektiv und nebenwirkungsarm
Allergische Erkrankungen wie das atopische Ekzem oder die allergische Rhinokonjunktivitis werden heute als Manifestationsformen von systemischen Erkrankungen aufgefasst. Nicht zuletzt um Folgeerkankungen, wie einen Etagenwechsel von der allergischen Rhinitis zum Asthma, zu verhindern, ist eine konsequente antiallergische und antientzündliche Therapie notwendig. Moderne, topische Glucocorticoide mit geringem atrophogenen Potenzial und ohne systemische Verfügbarkeit stellen dabei das wichtigste pharmakologische Instrument dar.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Multiple Sklerose: Glatirameracetat in Großbritannien zugelassen
Wie Unternehmenssprecher von Teva Pharmaceutical Industries Ltd. in Jerusalem und Aventis Pharma berichten, ist Glatirameracetat (Copaxone®) seit dem 11.August dieses Jahres in Großbritannien für die Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) zugelassen.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Brustkrebs: EU-Zulassung für Trastuzumab
Roche hat bekannt gegeben, dass die Europäische Kommission dem monoklonalen Antikörper Trastuzumab (Herceptin) die Zulassung erteilt hat. Dieses Medikament wird für die Behandlung von Brustkrebs bei Patientinnen mit HER2-positivem Befund eingesetzt. Das Präparat ist in den USA und einer Reihe weiterer Länder bereits zugelassen.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
Kombucha: Nur ein Erfrischungsgetränk
Kombucha ist derzeit stark im Trend. Das Erfrischungsgetränk soll laut Werbeaussagen "entschlackend" wirken, die Darmfunktion anregen und ein "Jungbrunnen" oder "Gesundheitselixier" sein. "Kombucha ist ein mostähnliches Getränk auf Teebasis. Die Werbeaussagen über therapeutische oder gesundheitsvorbeugende Wirkungen sind wissenschaftlich nicht belegt", urteilt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).Show more03.09.2000, 15:29 Uhr
Das Reizdarmsyndrom: Schlüsselrolle für Serotonin
Das Reizdarmsyndrom ist nicht nur wegen seiner quälenden Symptome für die Betroffenen eine Tortur. Körperliche Ursachen können nicht festgestellt werden, die Patienten werden nicht ernst genommen, und die Ärzte sind hilflos. Nachdem die Erkrankung lange Zeit als psychosomatisches Leiden ohne organische Grundlage galt, weiß man heute mehr über das komplexe Geflecht physiologischer und psychologischer Faktoren, die das Krankheitsbild bestimmen. Dabei wird dem Neurotransmitter Serotonin (5-Hydroxytryptamin, 5-HT) eine Schlüsselrolle zugesprochen. Zwei neue Arzneimittel zur Behandlung des Reizdarmsyndroms greifen an Serotonin-Rezeptoren an: der selektive 5-HT3-Rezeptorantagonist Alosetron (vorgesehener Handelsname Lotronex) und der partielle 5-HT4-Agonist Tegaserod (vorgesehener Handelsname Zelmac).Show more03.09.2000, 15:28 Uhr
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