Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Lebenslange Last: Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Die Zahlen sind alarmierend: Nahezu jeder fünfte Jugendliche in Deutschland bringt zu viel Gewicht auf die Waage. Wer aber schon als Kind übergewichtig oder adipös ist, bleibt das häufig auch im Erwachsenenalter, mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit. Das Verständnis und die Therapie der Erkrankung befinden sich jedoch im Wandel. Insbesondere die Inkretinmimetika eröffnen neben den etablierten multimodalen Lebensstilinterventionen völlig neue Perspektiven, um die lebenslange Last frühzeitig zu senken.Show morefortbildungen
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Multimodale Therapie
06.05.2026, 22:01 Uhr
HIV-Impfstoff: Noch lange nicht in Sicht
Die AIDS-Forscher haben ihre Zielvorstellungen für die Entwicklung einer wirksamen Vakzine gegen HIV im Laufe der Jahre stark gesenkt. Eine Vakzine mit einer Schutzrate von 60% würde bereits als grandioser Erfolg angesehen. Zum Vergleich: Der Impfstoff gegen das Hepatitis-B-Virus, das ähnlich wie HIV durch Blutprodukte und beim Geschlechtsverkehr übertragen wird, hat eine Wirksamkeit von nahezu 100 Prozent.Show more28.01.2001, 16:38 Uhr
Bericht zur Saison 2000/2001: Leichter Anstieg der Grippeerkrankungen
In der dritten Kalenderwoche sind steigende Erkrankungszahlen an akuten Atemwegsinfekten in Deutschland gemeldet worden. Die Influenza-A-Viren vom Subtyp H1N1 sind besonders in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg aktiv. Auch in den angrenzenden Bundesländern kommt es zu einem Anstieg der Erkrankungshäufigkeit über das übliche Maß hinaus.Show more28.01.2001, 16:38 Uhr
Diabetes mellitus: Inselzelltransplantation – Fiktion oder Realität?
Mit Hilfe einer Inselzelltransplantation ist es einer kanadischen Arbeitsgruppe erstmals gelungen, konventionell nicht mehr einzustellenden Typ-I-Diabetikern zu einer dauerhaften, normalen glykämischen Stoffwechsellage zu verhelfen.Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
Leberzirrhose: Weniger Blutungen mit Vapreotid
Die bei Patienten mit Leberzirrhose häufig auftretenden Ösophagusvarizen im unteren Bereich der Speiseröhre können zu lebensbedrohlichen Blutungen führen. Um diese Blutungen besser kontrollieren zu können, werden zusätzlich zur endoskopischen Behandlung Somatostatin-Analoga eingesetzt. Mit dem neuen Somatostatin-Analogon Vapreotid sollen die Blutungen jetzt effektiver eingedämmt werden können.Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
Zulassungserweiterung: Infliximab zur Hemmung von Knochen- und Knorpeldestruktio
Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat Anfang Januar 2001 die Zulassung für den TNFalfa-Blocker Infliximab (Remicade, Essex Pharma GmbH) erweitert: "Remicade in Kombination mit Methotrexat hemmt die Progression der Gelenkzerstörung bei Patienten mit mittel- bis hochaktiver rheumatoider Arthritis".Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
GP IIB/IIIA-Rezeptorantagonist: Eptifibatid verbessert die Myokardperfusion
Der Glykoprotein IIb/IIIa-Rezeptor-Antagonist Eptifibatid konnte im Rahmen großer klinischer Studien seine günstige Wirkung sowohl beim akuten Koronarsyndrom als auch bei der elektiven Stentimplantation unter Beweis stellen. Neuere Untersuchungsergebnisse, die im Rahmen der Jahrestagung der American Heart Association in New Orleans vorgestellt wurden, zeigen nach Aussage der Firma Essex Pharma, dass die klinische Wirkung von Eptifibatid im Wesentlichen auf einer Verbesserung der Myokardperfusion beruht. Auch wurde über erste Studienergebnisse von der Kombination Eptifibatid/Thrombolytikum beim frischen Myokardinfarkt berichtet.Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
Asthma bei Kindern: Doch kein erhöhtes Erkrankungsrisiko durch Milben- und Katz
Fördert ein früher Kontakt mit Innenraum-Allergenen die Entstehung von Bronchialasthma im Kindesalter? Eine prospektive Studie im Rahmen der Deutschen Multizentrischen Allergie-Studie konnte diesen Zusammenhang nicht bestätigen.Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
Asthma bronchiale: Budesonid und Nedocromil verbessern Therapieerfolg bei Kind
Bei Kindern führt die langfristige Anwendung von Budesonid oder Nedocromil zu keiner Verbesserung der Lungenfunktion. Allerdings kann durch regelmäßige Inhalationen von Budesonid die Hyperreaktivität der Atemwege verringert und die Therapiekontrolle verbessert werden.Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
Dystoniepatienten: FDA lässt erstes Botulinumtoxin vom Typ B zu
Die amerikanische Food and Drug Administration, FDA, hat nach einer Information von Elan Pharma im Dezember 2000 das erste Botulinumtoxin Typ B für die Therapie der zervikalen Dystonie zugelassen. Das Präparat wird unter dem Handelsnamen Myobloc in den USA verfügbar sein.Show more14.01.2001, 16:35 Uhr
CSE-Hemmer: BfArM erweitert Indikation für Simvastatin
Nach der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA hat nun auch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) dem CSE-Hemmer Simvastatin (Zocor®) die Zulassung für den Einsatz zur Erhöhung des HDL-Cholesterins erteilt, wie MSD mitteilte.Show more14.01.2001, 16:35 Uhr
Hepatitis C: Symptome zeigen sich oft erst nach langer Zeit
Eine akute Hepatitis C wird zu 80 bis 90 Prozent chronisch und geht je nach Intensität der Erkrankung in etwa jedem vierten Fall innerhalb von 20 bis 30 Jahren in Leberzirrhose und Leberkrebs über. Weltweit leiden mindestens 170 Millionen Menschen an chronischer Hepatitis. Betroffen sind beispielsweise 51 Millionen Chinesen, 11 Millionen Ägypter, 9 Millionen Europäer und 4 Millionen Amerikaner.Show more14.01.2001, 16:35 Uhr
Peginterferon – durch Umhüllung widerstandsfähiger gegen enzymatischen A
Bei der Behandlung der chronischen Hepatitis C weist ein pegyliertes Interferon alfa-2a (Peginterferon alfa-2a, Pegasys®) bessere Eigenschaften auf als das bislang verwendete, nicht modifizierte Interferon (IFN). Diesem wurde ein verzweigtes Polyethylen-Glykol-(PEG) Molekül mit dem durchschnittlichen Molekulargewicht von 40 KiloDalton angehängt. Mit einer solchen Pegylierung konnte in Tiermodellen eine Wirkungssteigerung um das 12- bis 135-fache gegenüber Viren und um das 18-fache gegenüber Tumorzellen erzielt werden.Show more14.01.2001, 16:35 Uhr
Virushepatitiden: STIKO-Empfehlungen und praktische Umsetzung klaffen weit aus
Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Weltweit sterben rund eine Million Menschen an virusinduzierter Zirrhose und hepatozellulärem Karzinom, den möglichen Spätfolgen der Lebererkrankung, wie die Deutsche Leberhilfe e.V. mitteilte. Die weniger gefährliche HepatitisA verläuft meist klinisch inapparent. Vor beiden Krankheiten schützt eine aktive Immunisierung. Um "zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen", nutzen viele Ärzte einen Hepatitis-A/B-Kombinationsimpfstoff.Show more14.01.2001, 16:35 Uhr
Neue Wirkstoffe: Fusionsinhibitoren verhindern das Verschmelzen von HIV mit der
Dringt das Immunschwäche-Virus (HIV) in die menschliche Wirtszelle ein, so ist nicht nur das CD4-Oberflächenmolekül beteiligt, sondern auch andere Korezeptoren. Heute ist bekannt, dass der HIV-Eintritt in die Zielzelle in drei Hauptstufen abläuft: Anheftung des Virushüllproteins an CD4, Bindung des Virushüllproteins an einen Korezeptor und schließlich die Verschmelzung von Virus- mit Wirtszellmembran.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
Fisch: Schutzfaktor für Raucher
In Japan und Island ist der Zigarettenkonsum überdurchschnittlich hoch. Trotzdem sterben Japaner und Isländer nur selten an Lungenkrebs. Eine neue Untersuchung hat jetzt die wahrscheinlichste Ursache ermittelt: regelmäßig viel Fisch auf dem Teller.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
Pädiatrie: Oligosaccharid-Nasenspray schützt nicht vor Mittelohrentzündung
NE-1530 ist ein Oligosaccharid aus der Muttermilch, das die Adhäsion ohrpathogener Bakterien an Epithelzellen der Atemwege verhindern kann. Eine zweimal tägliche Gabe von NE-1530 als Nasenspray senkte die Rate akuter Mittelohrentzündungen bei ein- bis zweijährigen Kindern nicht.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
ATTRACT-Studie: Infliximab schützt die Gelenke
Das Wirkprinzip der gezielten Tumornekrosefaktor(TNF)-alpha-Blockade erweitert seit einiger Zeit die Therapie der rheumatoiden Arthritis. Weltweit haben bereits über 100000 Patienten mit rheumatoider Arthritis TNFalpha-Blocker erhalten. Dass dieses Behandlungskonzept nicht nur zu guten Anfangserfolgen führt, sondern auch über eine Therapiedauer von zwei Jahren anhält, konnten jetzt neue Studienergebnisse des TNFalpha-Antikörpers Infliximab (Remicade) belegen. Diese wurden nach einer Information der Essex Pharma auf dem Jahrestreffen 2000 des American College of Rheumatology, dem weltgrößten Rheumatologenkongress, in Philadelphia präsentiert.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
Kokoswasser: Als Energiegetränk für Sportler
Kokoswasser ist das in unreifen Kokosnüssen vorkommende Fruchtwasser, nicht identisch mit der Kokosmilch, die aus dem Fruchtfleisch und Kokoswasser gewonnen wird. Das Wasser der Kokosnuss besitzt einen hohen Gehalt an Mineralstoffen, Zucker und Vitaminen und damit alle Eigenschaften eines Energiegetränkes.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
L. BeerhuesJagdgift und Arznei – Gifte aus tro
Im tropischen Regenwaldgürtel kombinieren viele Volksstämme die verwundende Kraft eines Pfeils mit der schädigenden Wirkung eines Gifts. Die Pfeilgifte entstammen in erster Linie dem Pflanzenreich und wirken vornehmlich auf Herz und Muskulatur. Die wichtigsten Jagdgiftpflanzen sind mittlerweile auch bedeutsame Arzneipflanzen, deren isolierte Wirkstoffe therapeutisch genutzt werden. Eine weitere Jagdgiftquelle sind Tiere, vor allem die durch ihre bunte Färbung auffallenden Pfeilgiftfrösche. Ihr Hautsekret enthält hoch toxische und pharmakologisch interessante Verbindungen. Das kürzlich isolierte Epibatidin und seine Analoge könnten einen völlig neuen Weg in der Schmerzbehandlung eröffnen.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
Familienplanung: Natürliche Verhütungsmethoden sind gefragt
Vor genau 4 Jahren, am 1. Januar 1961 kam mit Anovlar das erste orale Kontrazeptivum der Firma Schering auf den Markt. Die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft, die Frauen seit Jahrtausenden begleitete, war seitdem in den modernen Industrieländern gebannt. Bewusste Familienplanung ist durch die Pille selbstverständlich geworden; der Kinderwunsch wird zugunsten der Ausbildung und Karriereplanung auf einen späteren Lebensabschnitt verschoben. Bei Frauen ab Mitte 20 steigt nun das Interesse an natürlichen Verhütungsmethoden wieder an. Moderne Hilfsmittel erleichtern ihnen heute die Selbstbeobachtung ihrer Monatszyklen.Show more31.12.2000, 16:32 Uhr
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