Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Orale Tumortherapie: Es gibt nichts, was nicht schiefgehen kann
Orale Chemotherapie verlagert Hochrisiko-Arzneistoffe aus der Klinik in das häusliche Setting, wobei ihre Wirksamkeit und Sicherheit entscheidend von der korrekten Einnahme abhängen. Strukturierte Beratung – unabhängig von einer pDL – darf bei keiner Abgabe fehlen. Doch worauf kommt es an?Show morearzneimittel-und-therapie
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Von Diarrhö bis Mineralwasser
09.04.2026, 15:00 Uhr
Blutdrucksenkung: Gute Compliance mit Irbesartan
Neue Forschungsergebnisse haben belegt, dass sich die Therapiewahl stark darauf auswirken kann, wie lange eine Behandlung von den Patienten beibehalten wird. Bei der Studie mit der Bezeichnung ICE handelt es sich um die erste multinationale Datenbankanalyse zur Bewertung der Persistenz zwischen verschiedenen Klassen blutdrucksenkender Mittel.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Immunologie: Bewährte und neue Immunsuppressiva bei Organtransplantationen
Mit der Immunsuppression bei Organtransplantationen sollen Immunreaktionen des Empfängers gegen das fremde Transplantat geschwächt werden. Gleichzeitig muss genügend Abwehrkraft gegen opportunistische Infektionen und bösartige Tumoren erhalten bleiben. Bewährte Immunsuppressiva werden häufig kombiniert eingesetzt. Viele neue Immunsuppressiva greifen spezifisch an Rezeptoren oder Enzymen der Lymphozyten an. Das Ziel ist letztlich die Transplantations-Toleranz, also eine spezifische Hemmung der gegen den Spender gerichteten Immunabwehr, die alle übrigen adaptiven Immunfunktionen intakt lässt. Sie könnte eine chronische Gabe von Immunsuppressiva überflüssig machen.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Neues Antibiotikum: Linezolid in Großbritannien auf dem Markt
Wie Pharmacia bekannt gegeben hat, wurde Linezolid (Zyvox Tabletten und Infusionslösungen), das erste Antibiotikum mit einem neuartigen Wirkmechanismus gegen grampositive Infektionen im Krankenhausumfeld, nun auf dem britischen Markt eingeführt. In Deutschland wird die Einführung für Ende 2001 erwartet.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Dystoniebehandlung: Botulinumtoxin Typ B in Deutschland zugelassen
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat kürzlich das erste Botulinumtoxin Typ B für die Therapie der zervikalen Dystonie zugelassen. Im März 2001 wird das neue Botulinumtoxin unter dem Handelsnamen NeuroBloc von Elan Pharma in Deutschland und Österreich eingeführt werden.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Brust oder Flasche: Gestillte Babys sind gesünder
Muttermilch ist die beste Nahrung, die eine Mutter ihrem Säugling in den ersten vier bis sechs Monaten bieten kann. Das belegt nun auch eine von kanadischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie. Babys, die gestillt werden, leiden nach dieser Untersuchung seltener an Magen- und Darminfektionen, Allergien und Hauterkrankungen als Flaschenkinder.Show more04.02.2001, 16:39 Uhr
Wundheilung: Helles sulfoniertes Schieferöl
Voraussetzung für einen guten Wundverschluss ist neben feuchten Wundverhältnissen die initiale antiinfektive Therapie. Mit dem hellen sulfonierten Schieferöl (Leukichtan Gel) steht ein Wundheilungspräparat zur Verfügung, das sowohl antimikrobielle als auch wundheilungsfördernde Eigenschaften in sich vereinigt.Show more04.02.2001, 16:39 Uhr
Chronisches Erschöpfungssyndrom: Fludrocortison bei neural vermittelter Hypoton
Patienten mit chronischem Erschöpfungssyndrom entwickeln häufiger als Gesunde einen neural vermittelten Blutdruckabfall bei langem Sitzen oder Stehen. Diese Orthostase-Unverträglichkeit sprach in einer amerikanischen Studie auf das Mineralocorticoid Fludrocortison nicht besser an als auf Plazebo.Show more04.02.2001, 16:39 Uhr
Chronisch stabile Angina pectoris: Monotherapie mit Betablocker ist wirksam
Aufgrund ihrer antiischämischen Wirkung sind sowohl Beta-Rezeptorenblocker als auch Calciumantagonisten bei stabiler Angina pectoris indiziert. Kombinationen aus Substanzen beider Wirkstoffgruppen sind aber offensichtlich nicht wirksamer als die Monotherapie mit dem kardioselektiven Betablocker Bisoprolol, wie die Merck KGaA, Darmstadt, berichtete.Show more04.02.2001, 16:39 Uhr
Zahninfektionen: Auslöser für andere Allgemeinerkrankungen?
Zu den weit verbreiteten Krankheiten der Mundhöhle zählen neben Karies vor allem entzündliche Zahnfleischerkrankungen. Die verursachenden Bakterien werden auch für andere Allgemein- erkrankungen verantwortlich gemacht.Show more04.02.2001, 16:39 Uhr
Harnstoffzyklusdefekte: Wenn Ammoniak den Körper vergiftet
Der Harnstoffzyklus ist ein äußerst sensibles System. Wird dieser Kreislauf gestört, beispielsweise durch einen genetischen Defekt, so wird jede einzelne Zelle des Körpers mit hochgiftigem Ammoniak überschwemmt. Dabei entstehen vor allem im Gehirn irreparable Schäden, die je nach Ausprägung des Defektes - und dem Zeitraum, der zwischen den ersten Symptomen und Therapiebeginn liegt - von einer leichten Entwicklungsstörung bis zum Tod reichen können.Show more04.02.2001, 16:39 Uhr
Thrombozytenfunktionshemmer: Gastrointestinale Blutungen unter ASS-Langzeitthe
Wie häufig sind gastrointestinale Blutungen unter einer antithrombotischen Langzeitbehandlung mit Acetylsalicylsäure? Eine Metaanalyse ging dieser Frage nach und berücksichtigte auch Studien mit niedriger Tagesdosis oder Präparaten mit modifizierter Freisetzung.Show more04.02.2001, 16:39 Uhr
R. KaulHamamelisblätter – Eine wichtige Gerbs
Hamamelisblätter (Hamamelidis folium) sind im Europäischen Arzneibuch 1997 monographiert [34], nachdem sie zuvor im Deutschen Arzneibuch enthalten waren. Auch Hamameliszweige und -rinde werden in einigen Arzneibüchern erwähnt (z. B. im DAC). Alle Pflanzenteile von Hamamelis virginiana sind reich an Gerbstoffen. Aus ihnen werden Infuse, Dekokte, Extraktzubereitungen, Tinkturen und Wasserdampfdestillate hergestellt, die vor allem bei Verletzungen und Entzündungen der Haut und Schleimhäute angewandt werden. Sie wirken adstringierend, entzündungshemmend und lokal hämostyptisch. Seitdem man sich wieder verstärkt auf die traditionelle Anwendung von Heilpflanzen besinnt, erfreuen sich auch Hamamelispräparate wachsender Beliebtheit.Show more28.01.2001, 16:38 Uhr
Schwermetalle: Hilft Bier beim Entgiften?
Gute Nachrichten für alle Biertrinker: Ein kühles Bier soll dem Körper bei der Ausscheidung giftiger Schwermetalle helfen. Wichtig ist dabei die Dosis: So sollte nicht mehr als ein kleines Bier (300 ml) pro Tag getrunken werden, da sonst die negativen Wirkungen des Alkohols überwiegen.Show more28.01.2001, 16:38 Uhr
Filterkaffee: Treibt den Homocysteinspiegel in die Höhe
Je höher der Homocysteinspiegel im Blut, desto größer ist das Risiko für arteriosklerotische Veränderungen in Gehirn, Herz und Körperperipherie. Vor einiger Zeit hatten Forscher aus den Niederlanden festgestellt, dass der Genuss von ungefiltertem Kaffee zu einem Anstieg des Homocysteinspiegels führt (s. DAZ 20/00, S. 8). Dieser Effekt wurde nun auch für den regelmäßigen Genuss von Filterkaffee bestätigt.Show more28.01.2001, 16:38 Uhr
E. Roeder, H. Wiedenfeld, J. EdgarLinolensäurehalti
Alpha- und Gamma-Linolensäure sind für den menschlichen Organismus essentielle Fettsäuren. Sie können nicht im menschlichen Organismus synthetisiert werden und müssen dem zufolge, wie Vitamine, mit der Nahrung aufgenommen werden. Um einem Mangel vorzubeugen und Mangelerkrankungen günstig zu beeinflussen, werden neben Fischölen auch bestimmte pflanzliche Öle als Nahrungsergänzungsmittel oder als Therapeutika in den Handel gebracht. Auch die Samenöle von Boretsch, Natternkopf und Beinwell, die alle zu den Boraginaceen zählen und reich an Linolensäuren sind, finden für diese Indikationen Verwendung oder sollen demnächst auf den Markt kommen.Show more28.01.2001, 16:38 Uhr
Spanische Grippe: Die Pandemie von 1918/19 kostete mindestens 30 Millionen Mensc
In drei Wellen zog die Spanische Grippe um den Erdball. Mehr als 30 Millionen Tote sowie beträchtliche soziale und wirtschaftliche Schäden gingen auf ihr Konto. Seitdem wurden etliche kleinere Influenzapandemien und viele regional begrenzte Epidemien registriert, aber mit weniger verheerenden Folgen. Ziel verschiedener Forschungsgruppen ist es nun, anhand des genetischen Materials des Influenzavirus von 1918 herauszufinden, was die Ausbruchsstärke des damaligen Erregers ausmachte und wie mit diesem Wissen gleichartige Katastrophen in Zukunft verhindert werden könnten.Show more28.01.2001, 16:38 Uhr
HIV-Impfstoff: Noch lange nicht in Sicht
Die AIDS-Forscher haben ihre Zielvorstellungen für die Entwicklung einer wirksamen Vakzine gegen HIV im Laufe der Jahre stark gesenkt. Eine Vakzine mit einer Schutzrate von 60% würde bereits als grandioser Erfolg angesehen. Zum Vergleich: Der Impfstoff gegen das Hepatitis-B-Virus, das ähnlich wie HIV durch Blutprodukte und beim Geschlechtsverkehr übertragen wird, hat eine Wirksamkeit von nahezu 100 Prozent.Show more28.01.2001, 16:38 Uhr
Bericht zur Saison 2000/2001: Leichter Anstieg der Grippeerkrankungen
In der dritten Kalenderwoche sind steigende Erkrankungszahlen an akuten Atemwegsinfekten in Deutschland gemeldet worden. Die Influenza-A-Viren vom Subtyp H1N1 sind besonders in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg aktiv. Auch in den angrenzenden Bundesländern kommt es zu einem Anstieg der Erkrankungshäufigkeit über das übliche Maß hinaus.Show more28.01.2001, 16:38 Uhr
Diabetes mellitus: Inselzelltransplantation – Fiktion oder Realität?
Mit Hilfe einer Inselzelltransplantation ist es einer kanadischen Arbeitsgruppe erstmals gelungen, konventionell nicht mehr einzustellenden Typ-I-Diabetikern zu einer dauerhaften, normalen glykämischen Stoffwechsellage zu verhelfen.Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
Leberzirrhose: Weniger Blutungen mit Vapreotid
Die bei Patienten mit Leberzirrhose häufig auftretenden Ösophagusvarizen im unteren Bereich der Speiseröhre können zu lebensbedrohlichen Blutungen führen. Um diese Blutungen besser kontrollieren zu können, werden zusätzlich zur endoskopischen Behandlung Somatostatin-Analoga eingesetzt. Mit dem neuen Somatostatin-Analogon Vapreotid sollen die Blutungen jetzt effektiver eingedämmt werden können.Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
Zulassungserweiterung: Infliximab zur Hemmung von Knochen- und Knorpeldestruktio
Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat Anfang Januar 2001 die Zulassung für den TNFalfa-Blocker Infliximab (Remicade, Essex Pharma GmbH) erweitert: "Remicade in Kombination mit Methotrexat hemmt die Progression der Gelenkzerstörung bei Patienten mit mittel- bis hochaktiver rheumatoider Arthritis".Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
GP IIB/IIIA-Rezeptorantagonist: Eptifibatid verbessert die Myokardperfusion
Der Glykoprotein IIb/IIIa-Rezeptor-Antagonist Eptifibatid konnte im Rahmen großer klinischer Studien seine günstige Wirkung sowohl beim akuten Koronarsyndrom als auch bei der elektiven Stentimplantation unter Beweis stellen. Neuere Untersuchungsergebnisse, die im Rahmen der Jahrestagung der American Heart Association in New Orleans vorgestellt wurden, zeigen nach Aussage der Firma Essex Pharma, dass die klinische Wirkung von Eptifibatid im Wesentlichen auf einer Verbesserung der Myokardperfusion beruht. Auch wurde über erste Studienergebnisse von der Kombination Eptifibatid/Thrombolytikum beim frischen Myokardinfarkt berichtet.Show more21.01.2001, 16:37 Uhr
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