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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neues zu Chikungunya, FSME und Meningokokken
Vierfach-Impfung gegen Meningokokken für Jugendliche, neue STIKO-Empfehlung zu Chikungunya und ein verlängerter Booster-Abstand bei Encepur – das ändert sich bei Reiseimpfungen. Der Ständige Ausschuss für Reisemedizin rät zudem allen Reisenden zur Grippeimpfung – und weicht damit von der STIKO ab.Show moreberatung-pharmazie
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Reiseimpfempfehlungen 2026
17.04.2026, 14:30 Uhr
Tomate: Sieht gut aus, schmeckt lecker und ist gesund
Die Tomate (Lycopersicon esculentum) wurde vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt wegen der unglaublichen Vielzahl existierender Sorten zur Kulturpflanze des Jahres 2001 gewählt. Zu Recht: Tomaten sehen nicht nur gut aus, sie schmecken auch lecker, sind gut verträglich und einfach zuzubereiten. Darüber hinaus sind sie auch noch überaus gesund. Sie enthalten eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen, Fruchtsäuren und ätherischen Ölen. Und den roten Farbstoff Lycopin, der eine antioxidative Wirkung hat.Show more05.08.2001, 15:36 Uhr
Morbus Crohn: Behandlung von Problempatienten
Der Morbus Crohn, eine in Schüben verlaufende chronisch-entzündliche Darmkrankheit, stellt schon von Haus aus hohe medizinische Anforderungen. Dies gilt erst recht, wenn Komplikationen auftreten. Was also tun, wenn der Patient steroidrefraktär ist, Fisteln entwickelt oder ein postoperatives Rezidiv auftritt?Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
V. Fintelmann, T. WegenerCurcuma longa – eine
Bei einer Recherche in der Datenbank Medline wird die unüberschaubare Trefferanzahl von über 700 Beiträgen zum Suchbegriff "curcumx" angezeigt. Zum Vergleich: Eine Suche nach Johanniskraut ("hypericx") ergab knapp 600 Einträge, nach Ginkgo ("ginkgx") etwas über 700 Einträge. Die Beiträge über Curcuma sind also etwa so zahlreich wie die über zwei der erfolgreichsten Arzneidrogen auf unserem Phytopharmakamarkt. Das ist hauptsächlich auf die große Bedeutung von Curcuma in Süd- und Südostasien und im pazifischen Raum zurückzuführen, wo sie als Arzneipflanze und als Gewürz verwendet wird. Die Beiträge beziehen sich zum weitaus größten Teil auf pharmakologische Arbeiten, die ein großes Spektrum von choleretischen über antiinflammatorische bis hin zu tumorinhibierenden Wirkungen umfassen. Trotz der interessanten therapeutischen Perspektiven ist die Arzneipflanze Curcuma longa L. bei uns noch relativ unbekannt.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Biochirurgie: Maden heilen chronische Wunden
Die Behandlung mit steril aufgezogenen Fliegenmaden bei chronischen Wunden ist nicht nur erfolgreicher, sondern auch billiger als die herkömmlichen Therapien mit enzymatischer Wundreinigung und Antibiotika zur Keimbeseitigung. Neueste Zahlen bestätigen nach einer Information der Firma BioMonde GmbH, dass die Maden-Therapie Medikamente und Personal einspart.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Osteoporose: Parathormon – neue Kraft für alte Knochen
Die Entwicklung von Parathormon (rhPTH 1-34) sei ein Durchbruch in der Behandlung der postmenopausalen Osteoporose. Das sagte nach einem Bericht der Lilly Deutschland GmbH Professor Pierre D. Delmas, Lyon/Frankreich, auf dem Kongress der International Bone and Mineral Society und der European Calcified Tissue Society.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Morbus Crohn: Infliximab zeigt anhaltenden klinischen Erfolg
Der monoklonale TNFα-Antikörper Infliximab (Remicade®) ist für Patienten mit aktivem und therapierefraktären Morbus Crohn derzeit eine der effektivsten Therapieoptionen. Schon die einmalige Gabe von Infliximab führt bei vielen Patienten zur gewünschten Krankheitsremission, wie Essex Pharma berichtete.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
Prophylaxe venöser Thromboembolien: Pentasaccharid Fondaparinux
Fondaparinux, der erste selektive synthetische Faktor-Xa-Inhibitor, weist in der Prävention venöser Thromboembolien (VTE) (als kombiniertem Endpunkt der tiefen Venenthrombose [TVT] und/oder der Lungenembolie nach großen orthopädischen Einriffen) mit einer Risikoreduzierung von über 50% eine überlegene Wirksamkeit gegenüber niedermolekularem Heparin (NMH) auf. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse aus vier internationalen Phase-III-Studien mit dem Pentasaccharid Fondaparinux-Natrium, die nach einer Information von Sanofi-Synthelabo während des Kongresses der Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostase am 8. Juli 2001 in Paris auf einer Plenarsitzung vorgestellt wurden.Show more05.08.2001, 15:35 Uhr
M. NöldnerJohanniskraut und Arzneimittelinteraktion
Johanniskraut-Fertigpräparate haben sich in der Therapie depressiver Verstimmungen zumindest in Deutschland einen festen Platz erobert. Ein Grund für diesen Erfolg ist sicherlich die große Anzahl Plazebo-kontrollierter klinischer Studien, die zeigen, dass Johanniskrautextrakte bei leichten und mittelschweren Depressionen gut wirksam [1, 2, 3] und gut verträglich sind [4, 5]. Allerdings wird in den letzten zwei Jahren vermehrt über mögliche Wechselwirkungen von Johanniskrautpräparaten mit verschiedenen anderen Arzneimitteln berichtet [6, 7]. Unter anderem wurde über ein Absinken der Plasmaspiegel von Ciclosporin, Indinavir, oralen Kontrazeptiva und von Antikoagulanzien des Cumarintyps berichtet [6, 8]. Weniger bedeutend erscheint dagegen die klinische Relevanz der aufgrund pharmakokinetischer Messungen postulierten Interaktionen mit Digoxin, Theophyllin und Amitriptylin.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Augenerkrankungen: Vaskuläre Faktoren beim Glaukom
In den letzten Jahren wurde die enge Verknüpfung von glaukomatöser Schädigung und vaskulären Faktoren immer deutlicher. Die Ursache der okulären Minderperfusion besteht hauptsächlich in der vaskulären Dysregulation. Darüber informierte die Chibret Pharmazeutische GmbH.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Aus der Forschung: Neuer Wirkstoff unterbindet Tumordurchblutung
Die weltweiten Rechte zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung des Wirkstoffs AVE8062 (vormals AC-7700) wurden jetzt von Ajinomoto Co., Inc. (Japan) durch eine Lizenzvereinbarung an Aventis Pharma übertragen.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Psychopharmaka: Fluvoxamin bei kindlichen Angststörungen
Kindliche Angststörungen erhöhen das Risiko, als Erwachsener an Depressionen oder Ängsten zu erkranken und sollten deshalb therapiert werden. Eine pharmakotherapeutische Möglichkeit ist die Einnahme von Fluvoxamin, die zu einer deutlichen Besserung der Symptomatik führt. So das Ergebnis einer randomisierten, plazebokontrollierten, doppelblinden Studie mit 128 Kindern.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Keuchhusten: Bei unklarem Husten an Pertussis denken
Die Anzahl der Pertussis-Erkrankungen bei Adoleszenten und Erwachsenen steigt. Ein erheblicher Anteil davon wird nicht erkannt, wie Aventis Pasteur MSD mitteilte. Grund dafür ist der bei diesen Personengruppen meist atypische Krankheitsverlauf ohne eindeutige klinische Symptomatik. Daher sollte bei jedem ätiologisch unklaren Husten von mehr als sieben Tagen Pertussis in die Differenzialdiagnose einbezogen werden.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Spielregeln für die Regel: Weniger Schmerzen während der Tage
Schmerzen während der Regel sind an der Tagesordnung. Fast jede Frau leidet zeitweise oder regelmäßig unter Menstruationsbeschwerden, wobei krampfartige Schmerzen im Unterleib und Kopfschmerzen im Vordergrund stehen. Vor allem junge Frauen sind betroffen. Zwei von Drei leiden jeden Monat unter starken Regelschmerzen. Bis zu neun Prozent aller Frauen sind deshalb in ihrer Arbeitsfähigkeit und bei ihren täglichen Verrichtungen stark beeinträchtigt.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Empfängnisverhütung: Pflaster statt Pille?
In einer randomisierten, offenen Studie in den USA und Kanada wurde das in den USA erhältliche Hormonpflaster Ortho Evra/Evra mit der US-amerikanischen Anti-Baby-Pille Triphasil verglichen. Die Compliance beim Pflaster war besser als bei der Pille. Der Pearl-Index lag mit dem Pflaster nicht signifikant niedriger.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Leukämie: Hydroxyures erhält Neuzulassung nach EU-Kriterien
Die Therapie myeloproliferativer Erkrankungen mit Hydroxyurea blickt auf eine fast 40-jährige Erfahrung zurück. Seit 1964 wird das Zytostatikum erfolgreich in der Therapie der chronischen myeloischen Leukämie (CML) eingesetzt.Show more29.07.2001, 15:35 Uhr
Zöliakie: Uncharakteristische Symptome erschweren die Diagnose
Das Wissen um die Glutenunverträglichkeit, Zöliakie, ist erheblich gestiegen. Dennoch gibt es immer wieder Fälle von unerklärlichem Gewichtsverlust und Entwicklungsstörungen bei Kindern, die nicht zur richtigen Diagnose führen, so die Aussage von Klaudia Pütz, Ernährungsmedizinische Beraterin beim Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.).Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
Ungesättigte Fettsäuren: Ein Zuviel kann Asthma auslösen
Ungesättigte Fettsäuren hatten als wertvolle Bestandteile der Nahrung bislang eigentlich einen guten Ruf. Ein Zuviel kann jedoch auch in diesem Fall schaden. Einer aktuellen Studie zufolge ist ein übermäßiger Konsum mit einem erhöhten Asthmarisiko verbunden.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
Standardchemotherapie und Trastuzumab: Deutlicher Nutzen für Brustkrebs-Patie
Der Zusatz von Trastuzumab zu einer Standardchemotherapie bringt bei Brustkrebs mit einer Überexpression von HER2 einen deutlichen Nutzen. Der Benefit schlägt sich unter anderem in einem verlangsamten Krankheitsverlauf, einer gesenkten Todesrate nach einem Jahr und einer längeren Überlebensdauer nieder.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
Leukämie-Behandlung: Alemtuzumab in Europa zugelassen
Die Schering AG teilte mit, dass die europäische Zulassungsbehörde EMEA Alemtuzumab (MabCampath®), einen humanisierten monoklonalen Antikörper, in Europa zugelassen hat. Alemtuzumab wird zur Behandlung von Patienten mit chronisch lymphatischer Leukämie der B-Zellen (B-CLL), die mit Alkylanzien vorbehandelt wurden und nicht mehr auf eine Fludarabin-Therapie ansprechen, eingesetzt.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
Prostatakarzinom: Bicalutamid sofort einsetzen
Die erste Auswertung der kombinierten Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit der drei Studien, die zusammen das bisher umfangreichste internationale Studienprogramm zum Prostatakarzinom darstellen, zeigen nach einer Information von AstraZeneca, dass Bicalutamid 150 mg (Casodex®) nicht nur das Risiko einer Tumorprogression nahezu halbiert, sondern auch das Risiko der Entwicklung von Knochenmetastasen um ein Drittel senkt. Diese Ergebnisse sprechen dafür, Bicalutamid 150 mg (Casodex®) beim frühen Prostatakarzinom als sofortige oder adjuvante Therapie einzusetzen, vergleichbar mit Tamoxifen in der Behandlung des Mammakarzinoms.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
HIV-Infektion: Krebserkrankungen bei AIDS
Bei AIDS-Patienten kommen Kaposi-Sarkom, Non-Hodgkin-Lymphom und Zervixkarzinom häufiger vor als in der Allgemeinbevölkerung. Eine US-amerikanische Untersuchung zeigte für einige weitere Krebsarten einen engen Zusammenhang zur Immunschwäche. Ein echter ursächlicher Zusammenhang zur Immunschwäche ist für die Hodgkin-Krankheit wahrscheinlich.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
Leukämie-Behandlung mit Imatinib: Höhere Responseraten und längeres Ansprec
Novartis gibt bekannt, dass die neuesten Daten aus den Phase-II-Zulassungs-Studien des Präparates Glivec® (Imatinib, s. auch DAZ 27/01, S. 39 ff) einen kontinuierlichen Anstieg der Ansprechraten bei Patienten in allen drei Phasen der chronisch myeloischen Leukämie (CML) zeigten.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
Kolorektales Karzinom: Coli-Extrakt vermindert die Nebenwirkungen einer Chemot
5-Fluorouracil-(5-FU)-Therapien beim kolorektalen Karzinom werden häufig durch Nebenwirkungen wie Leukopenien, Mukositiden oder Diarrhöen limitiert. Das Hauptziel einer Studie an 21 deutschen Kliniken war nach einer Information der Laves-Arzneimittel GmbH die Untersuchung der Toxizität einer Kombinationstherapie von einem Coli-Extrakt mit 5-FU im Vergleich zu 5-FU plus Plazebo.Show more22.07.2001, 15:35 Uhr
H. C. Korting, A. Kilburg, R. Rychlik1%ige Terbinafi
Die topische Therapie einer Tinea-pedis-Infektion mit einem Antimykotikum ist eine weitverbreitete und erfolgreiche Methode. Der fungistatische Wirkmodus des am häufigsten eingesetzten Wirkstoffs, Clotrimazol, macht nicht selten eine Applikationsdauer von vier Wochen bei 2- bis 3-mal täglicher Anwendung zwingend erforderlich. Mit dem Rückgang der Symptome, meist innerhalb der ersten sieben Tage, lässt erfahrungsgemäß auch die Compliance der Patienten stark nach, weshalb mit vergleichsweise niedrigen Heilungsraten und hohen Rückfallraten zu rechnen ist. Mit Terbinafin steht ein topisches Breitspektrum-Antimykotikum zur Verfügung, das eine nur siebentägige Behandlungsdauer erfordert und durch Anreicherung im Stratum corneum einen gewissen Schutz gegen Rezidive und Re-Infektionen über mehrere Monate bietet. Die Kurzzeittherapie mit 1%iger Terbinafin-Creme ist bei niedriger Rückfallrate von hoher Effizienz gekennzeichnet und stellt in der Behandlung der Tinea pedis eine wichtige therapeutische Option dar.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Ernährung: Länger leben mit Vitamin C?
In einer großen prospektiven Bevölkerungsstudie wurde jetzt die Wirkung der Ascorbinsäure auf die Gesundheit genauer untersucht: Eine geringe Erhöhung der Ascorbinsäurekonzentration im Blut, die schon durch 50 g mehr Obst und Gemüse täglich (etwa ein halber Apfel oder eine kleine Möhre) erreicht wird, senkt das Risiko der Gesamtsterblichkeit um 20%. Allerdings hatte die Einnahme von Vitaminpräparaten in dieser Studie keinen Einfluss, wichtig war nur der Verzehr von Obst und Gemüse.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Symptomatische Behandlung mit unterschiedlichen Arz
Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist nicht nur die Ursache für lästige Befindlichkeitsstörungen, beispielsweise Miktionsstörungen, sondern es können auch schwerwiegende Komplikationen auftreten. Dazu gehören Blutungen, Harnverhalten mit Urämie, Infektionen, Nierenstauung, Nierenschädigung und Prostatitis. Zur medikamentösen Behandlung der BPH stehen im Vergleich zur Situation vor zehn Jahren eine Vielzahl zugelassener Arzneimittel zur Verfügung. Traditionell werden in Deutschland vorwiegend Phytopharmaka eingesetzt.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Leukotrien-Rezeptorantagonisten: Montelukast bei allergischer Rhinitis
Der Leukotrien-Rezeptorantagonist Montelukast könnte zukünftig auch einen Platz in der Therapie der allergischen Rhinitis erhalten. Dies legen Daten nahe, die nach einer Information von MSD anlässlich der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI) in Berlin präsentiert wurden. Sie zeigen, dass Montelukast zu einer signifikanten Verbesserung der üblicherweise mit einer allergischen Rhinitis verbundenen Symptome führt. Das gilt auch für die sehr störenden nächtlichen Symptome.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
Atopische Erkrankungen: Probiotika zur Prävention?
Die perinatale Zufuhr von Lactobacillus GG konnte das Auftreten eines atopischen Ekzems bei Hochrisikokindern deutlich reduzieren. Kann diese positive Wirkung von Lactobacillus in weiteren Studien bestätigt werden, könnten mit Probiotika wertvolle therapeutische Präventiva zur Verfügung stehen.Show more15.07.2001, 15:35 Uhr
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