Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neues zu Chikungunya, FSME und Meningokokken
Vierfach-Impfung gegen Meningokokken für Jugendliche, neue STIKO-Empfehlung zu Chikungunya und ein verlängerter Booster-Abstand bei Encepur – das ändert sich bei Reiseimpfungen. Der Ständige Ausschuss für Reisemedizin rät zudem allen Reisenden zur Grippeimpfung – und weicht damit von der STIKO ab.Show moreberatung-pharmazie
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Reiseimpfempfehlungen 2026
17.04.2026, 14:30 Uhr
Opioidanalgetika: Medikamentenmissbrauch in den USA
Eine neue "Modedroge" scheint sich, vorzugsweise in den ländlichen Gebieten der östlichen Bundesstaaten der USA, zu verbreiten. Wie der Spiegel (37/2001) berichtet, hat sich OxyContin®, seit es vor sechs Jahren durch das Unternehmen Purdue Pharma auf den Markt gebracht wurde, insbesondere in den US-Staaten West Virginia, Kentucky und Ohio zu einem ernsthaften Problem entwickelt.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Schuppenflechte: Alefacept bei chronischer Plaque-Psoriasis
Alefacept ist ein rekombinantes Fusionsprotein, das die Aktivierung der an der Psoriasis beteiligten T-Lymphozyten hemmt. In einer plazebokontrollierten Doppelblindstudie an Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis wurde Alefacept in drei unterschiedlichen Dosierungen zwölf Wochen lang einmal wöchentlich intravenös injiziert. Das Fusionsprotein wurde gut vertragen und besserte die Schuppenflechte, wobei einige Patienten sehr lange erscheinungsfrei blieben.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Phytopharmaka: Ginkgo-Spezialextrakt bei Tinnitus
Der Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 (Tebonin®) erreichte nach einer Information der Firma Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel von verschiedenen oralen Therapieformen mit einer Wirksamkeit bei 67,9% der Tinnitus-Patienten das beste Ergebnis. Zu diesem Resultat kommt eine retrospektive einjährige Erhebung an sämtlichen 1305 Tinnitus-Patienten in der von Dr. Jörg Silberzahn, Aßlar, geführten HNO-Praxis.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Neue Studien zu Sildenafil: Herzpatienten profitieren doppelt
Sildenafil (Viagra®) ist bei Beachtung der Kontraindikation ein gut verträgliches Medikament zur Therapie von Erektionsstörungen, auch und speziell für viele herzkranke Patienten. In einer Studie bei herzinsuffizienten Patienten waren selbst unter Maximalbelastung keine negativen Effekte einer zusätzlichen Viagra-Medikation zu beobachten, wie brasilianische Kardiologen nach einer Information von Pfizer beim europäischen Kardiologenkongress in Stockholm berichteten.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Curcuma longa: Ein "Gewürz" bringt die Verdauung auf Trab
Blähungen, Völlegefühl, häufiges Aufstoßen und Übelkeit können als Folgen einer besonders üppigen Mahlzeit auftreten; sie können aber auch Ausdruck einer gestörten Verdauung sein und machen sich dann schon bei Zufuhr von kleinen Snacks bemerkbar. Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung leiden unter so genannten dyspeptischen Beschwerden. Hilfe will ihnen nun eine Substanz bringen, die den meisten wohl eher als Bestandteil von Currygewürzmischungen bekannt ist: Curcuma longa.Show more23.09.2001, 15:36 Uhr
Influenza: Prävention durch Impfung oder Behandlung mit Arzneimitteln
Wer sollte sich gegen Influenza - die echte Virusgrippe - impfen lassen? Wem nützt eine Grippeprophylaxe oder -behandlung mit einem antiviralen Arzneimittel? Welches Mittel eignet sich für welchen Patienten? Eine Übersichtsarbeit aus dem "New England Journal of Medicine" hilft, diese Fragen zu beantworten.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
Lipodystrophie-Syndrom: Therapiedauer ist entscheidend
Fettumverteilungen sind bei HIV-Patienten ein häufiges, potenziell stigmatisierendes Symptom, das mit der antiretroviralen Behandlung mit Nukleosidanaloga und Proteaseinhibitoren in Zusammenhang gebracht wird. Eine neue Studie an therapienaiven Patienten, die zu Beginn mit einer hochaktiven antiretroviralen Kombinationstherapie (HAART) behandelt wurden, widmete sich der Identifizierung einzelner Risikofaktoren. Ergebnis: Die Dauer der Therapie, nicht aber einzelnen Substanzen, übt den wesentlichen Einfluss auf die Lipodystrophie-Häufigkeit aus, wie Bristol-Myers Squibb berichtete.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
FDA-Zulassung: Capecitabin/Docetaxel-Kombinationstherapie bei metastasierendem B
Roche hat bekannt gegeben, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA nach einem beschleunigten Prüfverfahren von sechs Monaten die Zulassung für die Kombination des Roche-Krebsmedikaments Capecitabin (Xeloda) mit dem Aventis-Präparat Docetaxel (Taxotere®) erteilt hat.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
P. OehmeCapsaicin in der lokalen Schmerztherapie &nd
Der scharfe Geschmack der Früchte des Cayennepfeffers ist allgemein bekannt. Er wird ausgelöst durch ein im Cayennepfeffer enthaltenes Vanilloid - das Capsaicin. Die Tatsache, dass nach der Einwirkung von Capsaicin auf die Nerven die Schmerzwahrnehmung vermindert ist, macht man sich seit langem therapeutisch zunutze. Zurzeit erlebt die medizinische Anwendung von Capsaicin eine Renaissance. Dafür gibt es mehrere Gründe.Show more16.09.2001, 15:36 Uhr
A. Brand, S. Hentschel, K. NieberDer Adenosinrezepto
Adenosin vermittelt vielfältige biologische Wirkungen im ZNS und in zahlreichen peripheren Geweben. Seine neuro- und kardioprotektiven Wirkungen sind schon seit längerem bekannt und gut untersucht. Die kurze Halbwertszeit und die Unfähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, schränken jedoch die therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten von Adenosin bei der Behandlung des Schlaganfalls oder des Herzinfarktes ein. Eine Alternative stellen stabile Adenosinrezeptorliganden dar. Vom Adenosinrezeptor, der zur Superfamilie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren gehört, wurden bisher die vier Subtypen A1, A2A, A2B und A3 durch molekulare Klonierung identifiziert und pharmakologisch charakterisiert. Während die physiologische und pathophysiologische Bedeutung des A1- und des A2A-Rezeptors mit Hilfe selektiver Liganden in zahlreichen Arbeiten untersucht wurde, stehen selektive A3-Rezeptoragonisten und -antagonisten erst seit einigen Jahren für pharmakologische Untersuchungen an A3-Rezeptoren zur Verfügung. Es ist möglich, dass sie in Zukunft auch als Arzneimittel eingesetzt werden können.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Neue Studie: Paradigmen-Wechsel beim akuten Koronarsyndrom
Die jetzt im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie TACTICS-TIMI 18 läutet einen Paradigmen-Wechsel in der Behandlung des akuten Koronarsyndroms ein. Die neue Strategie der Wahl ist die frühzeitige Koronarintervention unter optimalem antithrombotischen Schutz, wie MSD berichtete.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Frischer Herzinfarkt: Fibrinolytikum mit Glykoprotein-IIb/IIIa-Hemmer kombinie
Im "Lancet" wurden Ergebnisse der großen Herzinfarktstudie GUSTO V veröffentlicht. Die gute Nachricht: Die 30-Tage-Sterblichkeit der Infarktpatienten ist im Vergleich zu früheren Studien weiter gesunken. Die schlechte Nachricht: Die 30-Tage-Sterblichkeit ließ sich durch Kombination von niedrig dosierter Reteplase mit dem Glykoprotein-IIb/IIIa-Hemmer Abciximab im Vergleich zur Reteplase-Monotherapie nicht weiter verringern.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Toxikologie: Fomepizol gegen Methanolvergiftung
Mit dem Alkoholdehydrogenasehemmer Fomepizol steht erstmals ein effektives Antidot bei Methanolvergiftungen zur Verfügung, dessen Wirksamkeit - im Gegensatz zu dem sonst verwendeten Ethanol - in einer multizentrischen Studie nachgewiesen wurde.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Pneumokokken: STIKO erweitert Impfempfehlung
Die neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut sind jetzt im Epidemiologischen Bulletin Nr. 28 veröffentlicht worden. Eine wesentliche Erweiterung betrifft nach einer Information von Wyeth Pharma die Impfung gegen Pneumokokken-Infektionen. Dank des neuen Konjugat-Impfstoffes Prevenar können erstmals auch Säuglinge und Kleinkinder ab dem vollendeten 2. Lebensmonat bis zum vollendeten 2. Lebensjahr geschützt werden. Die STIKO empfiehlt jetzt zusätzlich zu den bekannten Risikogruppen die Impfung von Frühgeborenen (< 38 Wochen), von Kindern mit niedrigem Geburtsgewicht (< 2500 g) sowie von Kindern mit Gedeihstörungen oder neurologischen Krankheiten.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
G. Binder, W.A. König, F.-C. CzyganÄtherische Öle
Die gute Qualität ätherischer Öle ist eine wesentliche Voraussetzung für deren erfolgreichen therapeutischen Einsatz. Für eine Qualitätsminderung können zahlreiche Faktoren verantwortlich sein. Dazu zählen der Zusatz synthetischer Substanzen, der Verschnitt mit anderen ätherischen Ölen oder deren Einzelkomponenten, die Verwendung ungeeigneten Pflanzenmaterials, ungünstige Extraktionsbedingungen sowie zu lange Lagerung. In dieser Untersuchung wurden als Pfefferminzöl, Bergamottöl bzw. Zitronenöl deklarierte Produkte des Handels auf ihre Identität und Qualität hin überprüft und bewertet.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Akute Koronarsyndrome: Abciximab bei Patienten ohne frühe Koronarintervention n
Patienten mit akutem Koronarsyndrom profitieren davon, wenn sie zusätzlich zur Basistherapie parenteral mit einem Glykoprotein-IIb/IIIa-Hemmer behandelt werden. Diesen Schluss zog man aus mehreren großen klinischen Studien. Praktisch das Gegenteil ergab die kürzlich veröffentlichte GUSTO-IV-ACS-Studie: Hier war Abciximab bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom ohne frühe Koronarintervention nicht wirksamer als Plazebo.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Migränetherapie: Eletriptan – ein neuer Serotonin-Rezeptoragonist
Mit den Triptanen konnte eine wesentliche Verbesserung in der Migränetherapie geschaffen werden. Seit der Einführung von Sumatriptan (Imigran®) wurden weitere Triptane entwickelt, um eine bessere Verträglichkeit und Ansprechbarkeit zu erzielen. Eine dieser Neuentwicklungen ist Eletriptan, das über eine bessere Bioverfügbarkeit, eine höhere Responderrate und ein günstigeres Nebenwirkungsprofil als Imigran verfügt.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
COX-2-Hemmer: Bericht über Nebenwirkungen häufen sich
Die Einführung der COX-2-Hemmer Rofecoxib und Celecoxib sollte die Rheumatherapie revolutionieren: Die neuen Wirkstoffe versprachen eine selektivere Wirkung und sollten im Vergleich zu herkömmlichen nichtsteroidalen Antirheumatika ein deutlich verringertes Risiko für die gefürchteten Schäden an Magen und Darm aufweisen. Das schien auch den hohen Preis für die Innovationen zu rechtfertigen. Doch jetzt geraten die neuen Substanzen unter Druck. Nachdem das "arznei-telegramm" seit Monaten Berichte über unerwünschte Wirkungen veröffentlicht, greift nun der "Spiegel" vom 10. September dieses Thema auf. Der Hauptvorwurf: COX-2-Hemmer könnten Herzinfarkte begünstigen.Show more09.09.2001, 15:36 Uhr
Zitronensaft: Statt Tomatensaft im Flugzeug trinken
Tomatensaft ist laut Statistik der absolute Renner bei Flugpassagieren. Wer sich vor dem gefürchteten Economy-Class-Syndrom schützen möchte, sollte laut Aussage von japanischen Wissenschaftlern allerdings lieber auf Zitronensaft umsteigen.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
FDA-Beraterkomitee: Parathormon zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporos
Wie Eli Lilly and Company, Indianapolis, bekannt gaben, hat ein Beraterkomitee der U. S. Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung von Teriparatid (Parathormon, rhPTH 1-34) zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose empfohlen. Mit Teriparatid soll ein Medikament mit nachgewiesener fraktursenkender Wirkung zur Verfügung stehen, das über eine Stimulation der Osteoblasten direkt die Neubildung des Knochens fördert.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Süßstoffe: Doch keine Dickmacher?
Mit Süßstoff gesüßte Lightgetränke sind nicht wie in der Vergangenheit mehrfach behauptet Dickmacher, sondern tragen im Gegenteil zur Gewichtskontrolle bei. Das ist zumindest das Ergebnis einer in der Fachzeitschrift "Lancet" veröffentlichten Studie.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Anti-Falten-Essen: Gemüse und Olivenöl statt Antifaltencremes
Die Ernährung beeinflusst die Faltentiefe der Haut. Das fanden jetzt Wissenschaftler aus Australien, Griechenland und Schweden in einer länderübergreifenden Studie heraus. Menschen, die viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch und Olivenöl und dabei wenig Butter, Milchprodukte und Zucker aßen, hatten in dieser Studie deutlich weniger Falten. Dagegen waren Menschen, die viel Zucker, fettreiche Milchprodukte und Fleisch zu sich nahmen, deutlich faltiger.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Bisphosphonate: Zulassungsgesuch für Zoledronsäure gegen krebsbedingte Knochen
Novartis gibt bekannt, dass sie bei der Europäischen Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) ein Zulassungsgesuch für Zoledronsäure (Zometa®) zur Behandlung von Knochenmetastasen in Zusammenhang mit einem breiten Spektrum von Tumorarten eingereicht hat.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Neues Antimykotikum: Caspofungin bei invasiven Aspergillosen
Das neuartige Antimykotikum Caspofungin wurde nach einer Information von MSD vom Committee for Proprietary Medicinal Products (CPMP) der europäischen Zulassungsagentur EMEA positiv bewertet und zur europaweiten Zulassung empfohlen. Ende 2001 soll das Echinocandin-Antimykotikum auch in Deutschland erhältlich sein.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
Indische Flohsamenschalen
Von Andreas Hensel, Wädenswil, und Sebastian Hose, Würzburg | Im Jahr 1947 schrieb der Apotheker Paul Peter Krahl in seiner Dissertation über die Bedeutung von Flohsamen: "Die Samen werden aber in fast allen Apotheken in kleineren, dem Bedarf angepassten Mengen vorrätig gehalten. Ihr geringer Verbrauch als Arzneimittel ist wohl auf die mangelhafte Kenntnis ihrer Anwendungsmöglichkeiten in Ärzte- und Laienkreisen zurückzuführen." Eine Einschätzung, die heute wohl noch in gleicher Weise geäußert werden kann, obwohl das damals schon erkannte Potenzial der Droge inzwischen wissenschaftlich gut belegt ist. Flohsamen, Indische Flohsamen und Indische Flohsamenschalen sind als pflanzliche Quellstoffe zur Behandlung der Obstipation zugelassen. Darüber hinaus bestehen auch andere Anwendungsmöglichkeiten, die für die Beratungstätigkeit des Apothekers von Bedeutung sein können. Nachfolgend werden Indische Flohsamenschalen aus der Sicht der rationalen Phytotherapie beurteilt.Show more02.09.2001, 15:36 Uhr
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