Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr
Individuelle Schmerzbehandlung: Opioide zur Langzeittherapie nicht-tumorbeding
Chronische Schmerzen wirken körperlich und seelisch zerstörend und sind deshalb als eigenständige Erkrankung anzusehen. Mit der konsequenten Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Therapiemaßnahmen könnte den meisten Patienten geholfen werden. Im Vergleich zur Behandlung von Tumorschmerzen wird jedoch bei der Verordnung von Opioiden bei Schmerzen nicht-maligner Ursache nach wie vor große Zurückhaltung geübt, wie Grünenthal und Essex Pharma berichteten.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Onkologie: Fatigue – Müdigkeit und Erschöpfung bei Krebs
Das Fatiguesyndrom bei Tumorerkrankungen geht häufig mit einer Anämie einher. Die Gabe von Erythropoetin erhöht den Hämoglobinwert, verbessert die Lebensqualität und fördert möglicherweise den Erfolg einer Chemo- und Strahlentherapie.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Leberdiagnostik: Eisenoxid als leberspezifisches Kontrastmittel
Zum 16. November führte die Schering Deutschland GmbH das Kontrastmittel Resovist auf der Basis kleinster Eisenoxid-Partikel ein. Die Anwendung von Kontrastmitteln bei der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) der Leber dient dem besseren Nachweis sowie der Charakterisierung von Leberläsionen. Ihr Einsatz ermöglicht eine bessere Unterscheidung zwischen gesundem und pathologisch verändertem Lebergewebe.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Erektile Dysfunktion: Tadalafil hat günstige Pharmakokinetik
Die jüngsten pharmakologischen Studien zum Phosphodiesterase-Typ-5(PDE5)-Inhibitor Tadalafil liefern weitere Ergebnisse zur zukünftigen Behandlung der erektilen Dysfunktion: Das pharmakologische Profil von Tadalafil wird weder durch leichte bis moderate Leber- oder Nierenfunktionsstörungen noch durch Diabetes oder das Alter der Betroffenen beeinträchtigt, wie Lilly ICOS mitteilte.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Multiple Sklerose: Glatirameracetat – eine neue Säule in der Basistherapi
Mit Glatirameracetat (Copolymer-1, Copaxone) steht in Deutschland seit kurzem eine weitere Option zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose (MS) zur Verfügung. Neben den Beta-Interferonen bildet das neue Präparat damit die zweite Säule der MS-Basistherapie. In klinischen Studien konnte der neue Immunmodulator Schubfrequenz und Progression der Erkrankung signifikant vermindern und erwies sich darüber hinaus als gut verträglich. Sowohl chemisch als auch hinsichtlich seines Wirkmechanismus unterscheidet sich Glatirameracetat deutlich von allen anderen MS-Pharmaka.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Arzneimittel aus Pflanzen: Cannabis als Schmerzmittel
Cannabis kann Nebenwirkungen der Chemotherapie wie Übelkeit und Erbrechen wirksam lindern. Darüber hinaus ist seine Wirksamkeit als ein gutes Schmerzmittel seit vielen Jahren bekannt. Im Rahmen des 1. Internationalen Kongresses der ICAM (Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin) fand in Berlin eine Pressekonferenz zu den Einsatzmöglichkeiten und den Problemen von Cannabis in der Schmerztherapie statt.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
Krebs: Prävention aus der Küche
Jährlich erkranken schätzungsweise 52 000 Menschen in Deutschland an Dickdarmkrebs und 18 000 an Magenkrebs. Die beiden Krebsformen werden durch Vorerkrankungen wie chronische Gastritis, Magengeschwüre oder entzündliche Darmerkrankungen begünstigt, daneben ist eine ungesunde Ernährung ein wichtiger Risikofaktor. Nach Ergebnissen des 9. Ernährungsberichts der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) ist eine Senkung des Risikos beider Krebsarten durch einen hohen Gemüse- und Obstverzehr möglich.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Adipositasrisiko: Ohne zusätzlichen Ballast durch den Advent
Es ist möglich, die Adventszeit mit all ihren schönen Facetten zu genießen und trotzdem ohne gesundheitliche Schäden in das neue Jahr zu rutschen. Birgit Junghans, Oecotrophologin vom Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.) in Bad Aachen, hat sich mit dem Thema beschäftigt und versucht, Alternativen und Empfehlungen für eine "genüssliche" Weihnachtszeit ohne Spätfolgen aufzuzeigen.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Mammakarzinom: Kombination von Capecitabin mit Docetaxel verbessert Lebenserwart
Der Europäische Ausschuss für Arzneimittelspezialitäten (CPMP) hat die Zulassung des oralen Krebsmedikamentes Capecitabin (Xeloda) zur Behandlung von metastasierendem Brustkrebs empfohlen, wie Hoffmann-LaRoche bekannt gab. Der CPMP empfiehlt die Zulassung von Capecitabin für Capecitabin-Monotherapie nach erfolgloser intensiver Chemotherapie und für Capecitabin in Kombination mit Docetaxel (Taxotere) nach erfolgloser Behandlung mit Anthracyclinen.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
U. GroeberKreatin, der "Muskelenergator" – Nut
Es gibt kaum einen Spitzensportler, der nicht regelmäßig Vitamin- und Aufbaupräparate zur Optimierung der körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit nimmt. Intensiveres Training und verschärfte Dopingkontrollen sind die Hauptgründe, warum Nahrungsergänzungsmittel im Sport in immer stärkerem Umfang eingesetzt werden. Neben Vitaminen und Mineralstoffen stehen bei Sportlern vor allem potenziell leistungsfördernde Nährstoffe wie das Kreatin im Mittelpunkt des Interesses. In Form von Kreatinphosphat dient diese körpereigene Verbindung dem arbeitenden Muskel bei kurzzeitiger maximaler Belastung als schnell verfügbare Energiequelle; sie wird deshalb auch als Muskelenergator bezeichnet. Abgesehen von seiner sportphysiologischen Bedeutung, besitzt Kreatin ein therapeutisches Potenzial bei neuromuskulären Erkrankungen.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Calciumantagonist: Nisoldipin verbessert Endothelfunktion
Eine ausgeprägte gefäßerweiternde Wirkung auf die Koronararterien prädestiniert den Dihydropyridin (DHP)-Calciumantagonisten Nisoldipin (Baymycard RR) für die Behandlung von Hypertonikern mit einer gleichzeitig bestehenden koronaren Herzkrankheit (KHK). Die günstigen kardiovaskulären Effekte des Dihydropyridins lassen sich aber offenbar nicht allein auf die Blockade von Calciumkanälen zurückführen. Jüngst publizierte Daten aus einer Arbeitsgruppe um den Kölner Pharmakologen R. Berkels belegen nach Angaben der Bayer Vital AG für Nisoldipin eine Verbesserung der Endothelfunktion, deren Mechanismen bislang nicht vollständig geklärt sind.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Herzstillstand: Amiodaron wirksamer als Lidocain
Daten, die auf der Wissenschaftlichen Konferenz 2001 der American Heart Association (AHA) präsentiert wurden, zeigen, dass das Antiarrhythmikum Amiodaron beinahe doppelt so wirksam ist wie Lidocain, wenn es darum geht, Patienten nach einem Herzstillstand am Leben zu halten, wie Sanofi-Synthelabo mitteilte.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Gewichtsreduktion: Wie viele Appetitzügler werden eingenommen?
Zwischen 1996 und 1998 hatten rund 17 Millionen Amerikaner nicht verschreibungspflichtige Präparate zur Gewichtsreduktion eingenommen. Da die Inzidenz der Fettleibigkeit wächst, ist mit einem weiter ansteigenden Verbrauch an Appetitzüglern zu rechnen. Da auch frei verkäufliche Appetitzügler unerwünschte Wirkungen haben können, sollte der Arzt über die Einnahme informiert sein.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Insulin-Sensitizer: Glitazone schützen das Herz
Seit vergangenem Jahr gibt es in Deutschland mit den Insulin-Sensitizern wie Pioglitazon (Actos) eine neue Klasse oraler Antidiabetika. Diese Substanzen senken nicht nur den Blutglucosespiegel, indem sie einer der zentralen Stoffwechselstörungen bei Typ-2-Diabetikern, der peripheren Insulinresistenz, entgegenwirken. Ersten Studiendaten zufolge, die auf dem Satelliten-Symposium des Aachener Unternehmens Takeda in Wiesbaden vorgestellt wurden, bieten Glitazone auch Herz und Gefäßen Schutz.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Transdermale Kontrazeption: Verhütungs-Pflaster in den USA zugelassen
Nach erfolgreich verlaufenen klinischen Studien (DAZ 31/2001) hat jetzt das erste Pflaster zur hormonellen Kontrazeption die Zulassung für die USA erhalten, wie die Food and Drug Administration (FDA) mitteilte. Ortho Evra wird nur einmal wöchentlich aufgeklebt und führt damit bei vergleichbarer kontrazeptiver Wirksamkeit zu einer Erhöhung der Compliance bei den Anwenderinnen.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
Multiple Sklerose: Hippotherapie bessert Bauchbeschwerden
Das Vorgehen in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Die früher zurückhaltende Einstellung, zuerst begleitende Maßnahmen wie Physiotherapie und Vitamine einzusetzen und erst bei einer Verschlechterung des Zustands Arzneimittel anzuwenden, ist heute einem konsequenten und engagierten Vorgehen gewichen. Vor diesem Hintergrund erhält die Physiotherapie, insbesondere auch eine ihrer Unterformen, die Hippotherapie, einen neuen Stellenwert. Darauf wies nach Informationen von Serono Pharma Dr. Stefan Schumacher, Chefarzt der Abteilung Neurologie der Wicker-Klinik, Bad Wildungen, auf einer Fachtagung in Bad Wildungen hin.Show more25.11.2001, 16:38 Uhr
T. Wegener, H. WinterhoffZubereitungen aus der süda
In klinischen Studien an Patienten mit rheumatischen Beschwerden wurde für Extrakte aus den Wurzeln der südafrikanischen Teufelskralle eine Schmerzreduktion und eine Verbesserung der Mobilität nachgewiesen. Die Ergebnisse pharmakologischer Untersuchungen lassen antiphlogistische, antiinflammatorische und analgetische Effekte erkennen. Wichtige und charakteristische Inhaltsstoffe sind Iridoidglykoside, die an den beobachteten Wirkungen beteiligt sind. Weitere noch nicht identifizierte Bestandteile werden ebenfalls als Wirkstoffe vermutet, weshalb Gesamtextrakte für die Anwendung zu fordern sind. Da die auf dem Markt befindlichen Extrakte mit unterschiedlichen Auszugsmitteln hergestellt werden, ist anzunehmen, dass verschiedene Extrakte unterschiedliche Wirkqualitäten aufweisen. Nachdem bisher für wässrige und alkoholische Extrakte eine Wirkung bei Rückenschmerzen gezeigt wurde, ist nun auch ein alkoholischer Extrakt auf Wirkung bei der Arthrose geprüft worden.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Chronische Hepatitis B: Adefovir-Dipivoxil bei Lamivudin-resistenter Hepatitis
Eine chronische Infektion mit Hepatitis-B-Viren, die gegen Lamivudin resistent sind, kann möglicherweise mit Adefovir-Dipivoxil behandelt werden. In einer Pilotstudie an Patienten mit gleichzeitiger HIV-1-Infektion waren einmal täglich 10 mg Adefovir-Dipivoxil über 48 Wochen anhaltend wirksam gegen die resistenten HBV-Stämme.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
HIV-Behandlung: FDA erteilt Zulassung für Tenofovir DF
Gilead Sciences hat am 26. Oktober 2001 von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung für sein antiretrovirales Arzneimittel Viread (Tenofovir Disoproxil Fumarat, TDF) zur Behandlung der HIV-Infektion in Kombination mit anderen antiretroviralen Substanzen erhalten.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
CSE-Hemmer: LDL-Zielwerte mit Atorvastatin erreichbar
Die Ergebnisse der ACCESS-Studie, die jetzt publiziert wurden, bestätigten die cholesterinsenkende Wirkung von Atorvastatin (Sortis) im Vergleich zu anderen Statinen, wie Pfizer berichtete. Der Anteil der Patienten, die die NCEP-Zielwerte erreichten, war sowohl nach sechs Wochen als auch nach 54 Wochen unter Atorvastatin signifikant höher als unter den anderen untersuchten CSE-Hemmern.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Glykoprotein-(GP)-IIb/IIIa-Antagonisten: Tirofiban und Abciximab gleichwertig
Die 6-Monats-Daten der TARGET-Studie belegen: Im Langzeitverlauf sind die beiden GPIIb/IIIa-Antagonisten Tirofiban und Abciximab gleich wirksam. Zwischen beiden Substanzen bestand kein signifikanter Unterschied, weder im Hinblick auf den kombinierten Endpunkt noch auf einzelne Endpunkte oder einzelne Subgruppen, wie die MSD Sharp und Dohme GmbH berichtet.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Mammakarzinom: Letrozol ist effektiver als Tamoxifen
In der neoadjuvanten Therapie des Mammakarzinoms hat sich der Aromatasehemmer Letrozol (Femara) um rund 50 Prozent effektiver als Tamoxifen bei Patientinnen mit positivem Östrogen- oder Progesteron-Rezeptorstatus erwiesen, so die Firma Novartis. Auch lassen sich nach Vorbehandlung mit Letrozol mehr Operationen brusterhaltend durchführen. Dies belegt eine Studie von Ellis et al., die im September im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Prostatavorsorge: Kontroverse Diskussion um den Schnelltest
Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) ist ein Glykoprotein, das von Zellen der Prostata produziert wird. Jede Erkrankung der Prostata, ob gutartig oder bösartig, kann zu einer Erhöhung des PSA-Wertes im Blut führen. Daher kann der Blutwert wertvolle Hinweise auf das Vorliegen einer bösartigen Prostataerkrankung liefern. In Deutschland werden in den Laboren mit nasschemischen Methoden die PSA-Werte bestimmt. Zusätzlich dazu werden seit kurzem in den Apotheken so genannte Schnelltests angeboten, die jedoch kontrovers diskutiert werden, wie aus einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. hervorgeht.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Zulassung für Kava-Kava-Präparate: Leberschäden durch Kava-Kava- und Kavain-h
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) teilte mit, dass es beabsichtigt, die Zulassung für Kava-Kava-haltige und Kavain-haltige Arzneimittel einschließlich homöopathischer Arzneimittel zu widerrufen (DAZ 46/2001). Hintergrund sind 24 Spontanmeldungen über Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen mit Leberbeteiligung. Dass Kava-Kava-Präparate im Verdacht stehen, hepatotoxische Schäden zu verursachen ist schon seit längerer Zeit in der Diskussion (DAZ 29/2000). Zu den schon bekannten Fällen sind in der letzten Zeit weitere hinzu gekommen.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Phytotherapie: Mönchspfefferextrakt als sinnvolle Therapie des prämenstruellen
Da die Ursachen des Prämenstruellen Syndroms nicht eindeutig geklärt und die Beschwerden vielfältig sind, ist eine kausale Therapie schwierig. Extrakte aus Mönchspfefferfrüchten erwiesen sich in einer prospektiven, randomisierten, plazebokontrollierten klinischen Studie als wirksam und linderten die Beschwerden der betroffenen Frauen erheblich.Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
Milzbrand-Schnelltest: Testergebnisse bereits innerhalb einer Stunde
Roche Diagnostics will nach eigenen Angaben in den USA einen von der Mayo-Klinik entwickelten DNA-Test zur Verfügung stellen, der den raschen Nachweis des Milzbrand-Erregers (Anthrax) beim Menschen und in Umweltproben erlaubt.Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
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