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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eine runde Sache: Alopecia areata
Haare sind ein wichtiger Teil von uns – doch bei der Alopecia areata fallen sie plötzlich aus. Der kreisrunde Haarverlust führt zu einer nicht zu unterschätzenden psychischen Belastung. Umso wichtiger ist die neue S3-Leitlinie, die nun zur Verfügung steht und evidenzbasierte therapeutische Empfehlungen enthält.Show moreberatung-pharmazie
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Neue S3-Leitlinie zu Haarausfall erschienen
06.05.2026, 03:55 Uhr
Reizdarmsyndrom: Tegaserod hilft bei Bauchschmerzen und Blähungen
Tegaserod (in den USA Zelnorm™, Zelmac®) hat in den USA von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für die kurzfristige Behandlung von Frauen erhalten, die unter dem Reizdarmsyndrom mit Hauptsymptom Verstopfung leiden, wie Novartis mitteilte. Tegaserod ist inzwischen in über 30 Ländern zugelassen und wirkt durch die Regulierung der Darm-Motilität und eine Reduktion der erhöhten viszeralen Sensitivität gleichzeitig auf mehrere Symptome des Reizdarmsyndroms.Show more11.08.2002, 15:44 Uhr
Oxazolidinon: Vergleichbare Effektivität von Linezolid und Vancomycin bei MRSA-
Linezolid, der erste Vertreter der Oxazolidinone, erwies sich in einer Studie bei Patienten mit Methicillin-resistenter Staphylococcus-aureus-Infektion (MRSA) als gleichsam effektiv wie eine Standardtherapie mit Vancomycin. Linezolid steht in Deutschland unter dem Namen Zyvoxid® zur Verfügung.Show more11.08.2002, 15:44 Uhr
Glykopeptidresistenz: Erstmalige Isolierung eines S. aureus mit Resistenz gegen
Seit dem Nachweis der Übertragbarkeit der Glykopeptidresistenz von Enterococcus faecalis auf Staphylococcus aureus in vitro bestand die Befürchtung, dass dies auch unter natürlichen Verhältnissen und mit klinischer Bedeutung geschehen könnte. Wie in der Zeitschrift Morbidity and Mortality Weekly Report (MMWR 2002; 51: 565 Ų 567) kürzlich berichtet wurde, gab es in einem Krankenhaus in Michigan eine Infektion mit einem Vancomycin-resistenten MRSA (Methicillin-reistenter Staphylococcus-aureus-Stamm), die den Katheterausgang eines Dialyse-Patienten mit Diabetes, diabetischem Fußsyndrom und Nephropathie betraf.Show more11.08.2002, 15:44 Uhr
Therapie des Typ-2-Diabetes: Nateglinid verbessert in Kombination mit Metformin
Neueste, auf der 62nd Scientific Session der American Diabetes Association (ADA) präsentierte Daten zeigen nach einer Information der Firmen Novartis Pharma und Merck KGaA, Darmstadt, dass Nateglinid in Kombination mit Metformin die Blutzuckereinstellung von Typ-2-Diabetikern deutlich verbessert.Show more11.08.2002, 15:44 Uhr
Neurokinin-1-Rezeptorantagonist: Aprepitant schützt vor Übelkeit und Erbrechen
Krebspatienten, die mit einer Chemotherapie behandelt werden, leiden häufig unter Übelkeit und Erbrechen. Aprepitant ist ein neues Antiemetikum, das nach einer Mitteilung von MSD Sharp & Dohme die Lebensqualität dieser Patienten verbessern soll. Dies belegen nach Aussage der Firma aktuelle Daten, die kürzlich auf dem 38. Kongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Orlando erstmals vorgestellt wurden.Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Bisphosphonate: Zoledronsäure verhindert krebsbedingte Knochenkomplikationen
Das Bisphosphonat Zoledronsäure (Zometa®), das bislang zur Behandlung der tumorinduzierten Hyperkalzämie eingesetzt wurde, hat nun auch die Zulassung zur Behandlung krebsbedingter Knochenkomplikationen erhalten. Die Erweiterung der Zulassung durch die Europäische Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) basiert auf den Daten aus drei großen internationalen klinischen Studien. In diesen konnte gezeigt werden, dass durch die Behandlung mit Zoledronsäure skelettbezogene Komplikationen bei Patienten mit multiplem Myelom und mit Knochenmetastasen solider Tumore signifikant verringert werden, und dass das erstmalige Auftreten der Knochenkomplikationen hinausgezögert wird.Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Potenzstörungen: Erektile Dysfunktion als Frühsymptom des Diabetes
Die erektile Dysfunktion (ED) tritt bei der Hälfte aller Diabetiker auf, die jährliche Inzidenz ist im Vergleich zu Nicht-Diabetikern mehr als doppelt so hoch. Die Einschränkung der Lebensqualität durch ein gestörtes Sexualleben war Thema eines Pressegesprächs bei der 37. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Dresden. Hier wurde eine Studie mit dem Phosphodiesterase (PDE)-5-Inhibitor Vardenafil vorgestellt, in der sich die Erektionsfähigkeit von Diabetikern um 72 Prozent verbesserte. Vor dem Einsatz dieser Substanz, die in Deutschland kurz vor der Zulassung steht, muss das Herz-Kreislaufrisiko der multimorbiden Patienten ermittelt werden.Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Aus der Forschung: Mit Tetracyclinen gegen die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit?
Einen neuen Ansatzpunkt im Kampf gegen die Rinderseuche BSE, Scrapie und die menschliche Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung (CJD) haben Wissenschaftler in Italien und Schottland gefunden. Sie konnten zeigen, dass der Ausbruch von Scrapie bei Hamstern verzögert und die Überlebenszeit verlängert wird, wenn die Hamster mit Tetracyclin-behandelten Prionen infiziert wurden statt mit unbehandelten Prionen.Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Symptomatische Behandlung der Arthrose: LOX/COX-Inhibitor Licofelone
Die Ergebnisse der ersten Phase-III-Studien mit Licofelone zeigen nach einer Mitteilung der Firma Merckle, dass Licofelone vergleichbar wirksam wie herkömmliche nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und gut verträglich ist.Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Parkinson-Therapie: Fahrverbot für Ropinirol-Patienten aufgehoben
Das generelle Fahrverbot für Parkinson-Patienten, die mit dem Dopaminagonisten Ropinirol (Requip®) therapiert werden, ist aufgehoben, wie GlaxoSmithKline mitteilte. In der Fachinformation zu Ropinirol wird aber weiterhin darauf hingewiesen, dass Patienten, bei denen Schläfrigkeit und/oder plötzliches Einschlafen auftreten bzw. aufgetreten sind, kein Kraftfahrzeug führen und keine Maschine bedienen dürfen.Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Erektile Dysfunktion: Positive Bewertung von Tadalafil
Das European Committee for Proprietary Medicinal Products (CPMP) hat eine positive Bewertung für den oralen Phosphodiesterase-Hemmer Tadalafil (Cialis™) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion abgegeben, wie Lilly Icos mitteilte.Show more04.08.2002, 15:44 Uhr
Volkskrankheit Depression: Langdauernder Stress als Risikofaktor
Der Zusammenhang zwischen Depression und Stress ist unbestritten: Wer lange in Stresssituationen verharrt, läuft Gefahr eine Depression zu entwickeln, bei unbehandelten depressiven Patienten ist eine Überaktivität des Stresssystems Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden beschrieben. Der Einsatz wirksamer Antidepressiva ist dann oft unumgänglich. Um den Therapieerfolg zu sichern, sollten Antidepressiva gut verträglich sein und vor allen Dingen schnell wirken, wie der Alpha2-Adrenozeptorantagonist Mirtazapin in einer neuen galenischen Darreichungsform als Schmelztablette es in der RAPID-I-Studie unter Beweis stellte.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
Chronische Obstipation: Zulassungserweiterung für Macrogol 3350 plus Elektrolyt
Das Laxans Macrogol 3350 plus Elektrolyte (Movicol®) hat die Zulassungserweiterung für den langfristigen Einsatz bei bestimmten Formen der chronischen Obstipation erhalten, wie die Norgine GmbH mitteilte. Movicol®, ist jetzt auch für Jugendliche ab zwölf Jahren mit der gleichen Dosierung wie für Erwachsene zugelassen.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
Interview: Hormone in den Wechseljahren nicht zur Prävention anwenden?
(hel). Eine am 9. Juli veröffentlichte Studie aus Amerika, die so genannte "Women's Health Initiative" (WHI), hat gezeigt, dass Frauen, die in oder nach den Wechseljahren Östrogene und Gestagene zum Ersatz der verminderten körpereigenen weiblichen Geschlechtshormone einnehmen, ein etwas höheres Brustkrebs- und Herz-Kreislauf-Risiko tragen als Frauen, die solche Arzneimittel nicht anwenden. In die Studie waren insgesamt rund 16 000 Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren einbezogen. Wir sprachen mit Prof. Dr. Hans Georg Bender, Direktor der Frauenklinik der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, über die neuesten Studienergebnisse.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
LIPID-Studie: Pravastatin anhaltend wirksam und sicher
Patienten mit Herzinfarkt oder instabiler Angina pectoris und weitgehend normalen Cholesterolwerten hatten in einer randomisierten Doppelblindstudie sechs Jahre lang täglich 40 mg Pravastatin (Liprevil®, Mevalotin® protect, Pravasin® protect) oder Plazebo eingenommen. In einer offenen Fortsetzungsphase bekamen mehr als 7500 dieser Patienten weitere zwei Jahre lang Pravastatin. Todesfälle und schwere kardiovaskuläre Ereignisse traten unter der fortgesetzten Pravastatin-Therapie seltener auf als unter der neu begonnenen.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
Diskussion um Hormonsubstitution: Alendronat schützt den Knochen
Wie berichtet (DAZ 29/02, S. 35, DAZ 30/02, S. 28) wurde in den letzten Wochen bekannt, dass das NIH (National Institute of Health) einen Arm der größten US-Studie zur postmenopausalen Hormonsubstitution "Women's Health Initiative" vorzeitig abbrechen ließ. Grund war das deutlich erhöhte Risiko für Schlaganfall (+41%), koronare Herzkrankheit (+29%) und Brustkrebs (+26%) bei den hormonsubstituierten Frauen.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
A. SchekSport und Ernährung – Nahrungsergänz
Zu den Nahrungsergänzungsmitteln, die im Fitness-Studio, über Postversand und Internet, aber auch in Sportgeschäften und Kaufhäusern angeboten werden, zählen im Wesentlichen die Eiweißkonzentrate und die ernährungsbezogenen Leistungsförderer. Nach Herstellerangaben sollen sowohl freizeit- als auch leistungsmäßig Krafttraining betreibende Personen von diesen Produkten profitieren. Nahrungsergänzungsmittel machen 12 Prozent des Umsatzes von Fitness-Studios aus. Im Jahr 1999 wurden ca. 95 Millionen Euro für Sportlernahrungen ausgegeben (zum Vergleich: 135 Millionen Euro für Diabetiker-Lebensmittel). Im Folgenden wird der Einsatz einiger Produkte, die sich in Bodybuilderkreisen großer Beliebtheit erfreuen, kritisch diskutiert.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
Erektile Dysfunktion: Vardenafil vor der Zulassung
Bayer und GlaxoSmithKline haben nach eigenen Aussagen für das Zulassungsverfahren von Vardenafil einen Zwischenbescheid mit der Aussicht auf Zulassung ("approvable letter") von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) erhalten.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
Rheumatoide Arthritis und Osteoarthritis: Neue Behandlungsperspektiven mit Val
Der auf dem Kongress der European League Against Rheuma (EULAR) 2002 in Stockholm vorgestellte neue selektive COX-2-Hemmer Valdecoxib zeigt ein hohe analgetische Potenz und einen schnellen Wirkeintritt, wie Pharmacia und Pfizer mitteilten. Valdecoxib ist die pharmakologisch aktive Wirkform des injizierbaren COX-2-Hemmers Parecoxib (Dynastat®). In den USA ist es unter dem Namen Bextra® bereits zugelassen, in Deutschland wird Valdecoxib voraussichtlich im ersten Halbjahr 2003 auf den Markt kommen.Show more28.07.2002, 15:44 Uhr
Malaria: Möglichkeiten der Malaria-Kontrolle in Afrika
Die Malaria gehört zusammen mit Tuberkulose und HIV/AIDS zu den drei weltweit am häufigsten zum Tode führenden Infektionskrankheiten. Mit 90% der Fälle tragen die afrikanischen Länder südlich der Sahara die Hauptlast der Malaria-Morbidität und -Mortalität. In afrikanischen Endemiegebieten leiden Menschen aller Altersgruppen lebenslang unter regelmäßigen Malaria-Attacken, das höchste Risiko für schwere Malaria und Tod tragen jedoch schwangere Frauen und Kinder unter fünf Jahren. Bei Kindern sind schwere Verlaufsformen mit ZNS-Beteiligung häufiger als bei Erwachsenen: Pro Jahr sterben in Afrika südlich der Sahara 700 000 bis 750 000 Kinder unter fünf Jahren an Malaria, also alle 40 Sekunden ein Kind.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
Angiotensin-II-Rezeptorantagonist: Zulassungserweiterung für Irbesartan zur Beh
Die Europäische Kommission hat Irbesartan (Aprovel™/Karvea™) in der Europäischen Union für eine neue Indikation zugelassen, wie Bristol-Myers Squibb und Sanofi-Synthelabo bekannt gaben: zur Behandlung der Nierenerkrankung bei hypertensiven Typ-2-Diabetikern als Teil einer blutdrucksenkenden Therapie. Der AT1-Blocker Irbesartan ist bereits zur Behandlung der essenziellen Hypertonie seit September 1997 in Deutschland zugelassen.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
Interferon beta-1a: Zulassung für die MS-Therapie nach erstem Schub
Ab sofort ist das Interferon beta-1a (Avonex®) von der Europäischen Zulassungsbehörde (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products, EMEA) auch für die Behandlung von Patienten nach einem einmaligen demyelinisierenden Ereignis zugelassen, wie die Biogen GmbH mitteilte. Interferon beta-1a verlangsamt bei einer einmal wöchentlichen Gabe von 30 µg das Fortschreiten und verringert die Häufigkeit klinischer Schübe auch bei Patienten in fortgeschrittenen Stadien einer Multiplen Sklerose.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
W. SchierVerfälschung von Arnika durch Alant-Arten
Gelb blühende Korbblütler dominieren im Sommer in höheren Lagen viele Wiesen. Ihre Identifizierung ist meistens nur von botanischer Bedeutung, jedoch gibt es hier zumindest eine gewichtige Ausnahme: Der offizinelle Berg-Wohlverleih (Arnica montana) ist leicht mit verschiedenen Alant-Arten (Inula spp.) zu verwechseln. Zur Identitätsprüfung sind hier die klassischen Methoden der Pharmakognosie immer noch relevant. In einem ersten Beitrag1 wurden die morphologischen Merkmale der Blütenstände, Stängel und Blätter aufgelistet, an denen man die fraglichen Arten unterscheiden kann. In diesem zweiten Teil folgen nun die Tabellen mit den anatomischen Merkmalen. Zuvor sei jedoch auf die Bedeutung des Mikroskopierens für die Arzneimittelsicherheit und damit auch für die Apotheke hingewiesen.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
Infektiologie: Oxazolidinon gegen Grampositive Problemkeime
Mit der Entdeckung der Antibiotika schien das Problem der Infekte weitgehend gelöst. Doch die Bakterien haben gelernt sich zu wehren. Die Resistenzsituation gilt weiterhin als besorgniserregend. Eine neue Wirkstoffklasse sind die Oxazolidinone, die äußerst effektiv gegen Gram-positive Keime sind, darunter auch gegen kritische Erreger wie Methicillin-resistente-Staphylococcus-aureus-Stämme (MRSA) und Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE). Linezolid (Zyvoxid®), der erste Vertreter der Oxazolidinone ist bereits auf dem Markt.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
A. BrattströmDer Johanniskrautextrakt Ze 117 &ndash
Extrakte aus Johanniskraut werden erfolgreich bei milden bis mittelschweren Depressionen eingesetzt. Bezüglich der klinischen Wirksamkeit scheinen die verschiedenen Extrakte untereinander vergleichbar, wenn auch offensichtlich die klinische Wirksamkeit mit unterschiedlichen Extraktmengen belegt wurde. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen scheint mit der verabreichten Tagesmenge an Extrakt zu korrelieren. Das Interaktionspotenzial ist hingegen für die unterschiedlichen Extrakte deutlich different. In klinischen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass der hyperforinarme Extrakt Ze 117, für den die klinische Wirksamkeit mit 500 mg Extrakt als Tagesdosis belegt ist, den Digoxin-Plasmaspiegel bei 14-tägiger Komedikation nicht verändert. Der als positive Kontrolle verwendete Extrakt Li 160 (Tagesdosis 900 mg Extrakt, hoher Gehalt an Hyperforin) senkte hingegen den Talspiegel um 19% und die AUC (area under curve) bei der Tageskinetik um 27%. In einer weiteren klinischen Untersuchung wurde die Pharmakokinetik der beiden Hormonkomponenten eines niedrig dosierten Kontrazeptivums vor und nach 14-tägiger Komedikation verglichen. Die parallele Gabe von Ze 117 lässt die Kinetik beider Hormone unbeeinflusst, demnach bleibt der konzeptionelle Schutz unverändert erhalten.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
Diskussion um Hormonersatztherapie: Weniger Risiko mit transdermalen Pflastern?
In der vergangenen Woche berichteten wir an dieser Stelle (DAZ 29/02, S. 35 Ų 36) über die Ergebnisse einer amerikanischen Studie, der so genannten "Women's Health Initiative" (WHI). Die Studie hatte gezeigt, dass die Einnahme von Präparaten zur Hormonersatztherapie in und nach den Wechseljahren in Zukunft wesentlich differenzierter betrachtet werden muss, als das bisher der Fall war. Frauen, die derartige Präparate einnehmen, haben demnach ein etwas erhöhtes Brustkrebs- und Herz-Kreislauf-Risiko. Jetzt äußerte sich die Firma Novartis in einer Pressemeldung zu den Ergebnissen der Studie.Show more21.07.2002, 15:44 Uhr
H. Geyer et al.Hohe Dosen von Metandienon in Nahrung
Metandienon (17β-hydroxy-17(-methylandrosta-1,4-dien-3-on) ist ein rezeptpflichtiges Anabolikum, das in Deutschland nicht zugelassen ist. Im Sport wird es von Athleten missbraucht, um Muskelkraft und Muskelumfang über den Trainingseffekt hinaus zu steigern. Aus diesem Grund hat das Internationale Olympische Komitee Metandienon als verbotene Dopingsubstanz eingestuft [1].Show more14.07.2002, 15:43 Uhr
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