Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eigenbrauer-Syndrom: Kein Alkohol konsumiert, aber trotzdem betrunken?
„Herr Polizist, ich habe keinen Tropfen getrunken, auch wenn das Messgerät 2,1 Promille anzeigt.“ Was nach schlechter Ausrede klingt, ist tatsächlich möglich. Menschen, die unter dem Eigenbrauer-Syndrom leiden, werden betrunken, ohne Alkohol zu konsumieren. Er wird von ihrem eigenen Körper produziert.Show morepharmazie
Körper produziert selbst
05.05.2026, 15:30 Uhr
Interleukin-1-Rezeptorantagonist: Zulassungserweiterung für Anakinra eingereich
Die Firma Amgen hat jetzt nach eigenen Angaben bei der FDA in den USA einen Antrag auf Zulassungserweiterung für Anakinra (Kineret®) zur Hemmung der Progression der Knochen- und Knorpeldestruktion eingereicht.Show more10.11.2002, 16:46 Uhr
Britische Gesundheitsbehörde: ASS nicht für Jugendliche unter 16 Jahre
Die britische Zulassungsbehörde MCA (Medicines Control Agency) plant nach einer Meldung der Firma Bayer, die Altersgrenze zur Einnahme aller Arzneimittel mit Acetylsalicylsäure von derzeit 12 auf 16 Jahre anzuheben.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Phosphodiesterase-5-Hemmer: Vardenafil künftig unter dem Namen Levita
Die Bayer AG wird ihr neues Potenzmittel mit dem Wirkstoff Vardenafil künftig unter dem Produktnamen Levitra® vermarkten, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Ursprünglich war als Produktname auch die Bezeichnung Nuviva im Gespräch gewesen. Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Alzheimer-Therapie: Donepezil und Galantamin in einer Vergleichsstudie
Acetylcholinesterase-Hemmer verstärken die Wirksamkeit des Neurotransmitters Acetylcholin und stellen mittlerweile die Therapie der Wahl bei der Behandlung der Alzheimer-Demenz dar. Die therapeutische Wirksamkeit dieser Substanzen wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Sie führen vorübergehend und auch längerfristig, über zwei Jahre oder mehr, zu einer Zunahme der kognitiven Leistungsfähigkeit, des Funktionsniveaus und zu einer Abnahme des Versorgungs- und Pflegebedarfs der Patienten. Bislang lagen noch keine direkten Vergleichsstudien zwischen den verschiedenen Acetylcholinesterase-Hemmern vor.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Phytotherapie aktuell: Metaanalyse verschiedener Johanniskraut-Studien sorgt fü
Die Diskussion um das Interaktionspotenzial von Johanniskraut-Präparaten hat zur Forderung geführt, den Hyperforin-Gehalt standardisierter Extrakte auf unter 1% zu begrenzen. Dass man damit vor allem die antidepressive Wirksamkeit ausschaltet, konnte kürzlich anhand einer Metaanalyse gezeigt werden. Denn Hyperforin wird heute als der wichtigste wirksame Inhaltsstoff angesehen.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Nierentransplantation: Tacrolimus oder Ciclosporin?
Nach einer Nierentransplantation ist eine Immunsuppression erforderlich, damit das neue Organ nicht abgestoßen wird. Im Vergleich zwischen dem Klassiker Ciclosporin in einer neuen galenischen Zubereitung als Mikroemulsion und Tacrolimus konnten mit Tacrolimus bessere Ergebnisse erzielt werden. Diese betrafen sowohl das Verhindern von Abstoßungsreaktionen als auch das Nebenwirkungsprofil.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Adalimumab – erster rein humaner monoklonaler Antik
Adalimumab ist der erste rein humane monoklonale Antikörper gegen TNF-α zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Klinische Studien der Phase III zeigten eine hohe Wirksamkeit bei guter Verträglichkeit. Die Zulassung wurde im April 2002 parallel bei der amerikanischen (FDA) und der europäischen Zulassungsbehörde (EMEA) beantragt, mit der Einführung in Deutschland wird im Frühjahr 2003 gerechnet.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Fischkonsum schützt auch Frauen
Studien haben ergeben, dass Männer, die viel Fisch und die darin enthaltenen Omega-3-Fettsäuren konsumieren, ein geringeres Risiko für die koronare Herzkrankheit haben. Für Frauen lagen bisher keine vergleichbaren Untersuchungen vor. Eine Langzeitstudie an über 80 000 Krankenschwestern hat jetzt gezeigt, dass eine gute Versorgung mit Fisch und Omega-3-Fettsäuren auch Frauen vor koronaren Herzkrankheiten schützt, besonders vor einem tödlichen Herzinfarkt. Vermutlich sind die Omega-3-Fettsäuren für den Effekt verantwortlich.Show more03.11.2002, 16:46 Uhr
T. Müller-Bohn:Diphenole auch bei chronischer Obsti
Obstipation ist häufig ein akutes Problem. Doch sollte auch die Anzahl der Patienten mit chronisch verminderter Darmmotorik nicht unterschätzt werden. Diese liegt nicht selten in einer genetisch bedingten Veränderung der Darminnervation begründet und sollte nicht vorschnell als Laxanzienmissbrauch eingestuft werden. Im Gegenteil, diese Patienten sind langfristig auf den Einsatz wirksamer Laxanzien angewiesen. Allerdings müssen bei einer solchen Daueranwendung besonders strenge Maßstäbe an die Sicherheit und Verträglichkeit eines Laxans gestellt werden.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Halloween-Rezepte: Leckere Gerichte für eine gruselige Nacht
Zu einer ordentlichen Halloween-Nacht gehören nicht nur Hexenmasken, Gruselgeschichten und düstere Musik, sondern auch ein entsprechendes Buffet mit Halloween-Gerichten. Eine kleine Auswahl leckerer Gerichte für eine gruselige Nacht haben wir dem Anlass entsprechend für Sie zusammengestellt. Bon apetit!Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer: Sertralin nach Herzinfarkt?
Zwischen 15 und 23% der Patienten mit koronarer Herzkrankheit leiden an einer "Major Depression" (in Deutschland auch als depressive Episode bezeichnet). Gleichzeitig ist die Depression ein unabhängiger Risikofaktor für die kardiovaskuläre Morbidität und Letalität. Dennoch erhalten die meisten depressiven Patienten kurz nach Herzinfarkt oder instabiler Angina pectoris keine Antidepressiva. Trizyclische Antidepressiva werden bei diesen Patienten wegen ihrer möglichen kardiotoxischen Wirkung gemieden.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Invasive Mykosen: Breitband-Antimykotikum Voriconazol – mögliche Alternat
Invasive Mykosen, die besonders für immunsupprimierte Patienten eine tödliche Gefahr darstellen, sind schwer therapierbar. Als Mittel der ersten Wahl galt bisher Amphotericin B, das jedoch eine Reihe schwerer Nebenwirkungen besitzt. In einer Vergleichsstudie zur Primärtherapie invasiver Aspergillosen zeigte das Triazolderivat Voriconazol nicht nur eine höhere Ansprech- und Überlebensrate, sondern auch eine bessere Verträglichkeit als Amphotericin B.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Zulassungserweiterung: Nicht-steroidales Bicalutamid beim lokal begrenzten Prost
Nachdem Bicalutamid (Casodex® 50 mg) schon längere Zeit als Präparat zur Kombination mit einer chirurgischen oder medikamentösen Kastration zur Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms zugelassen war, folgte jetzt die Zulassung für Casodex® 150 mg zur Behandlung von Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom, die nicht mit einer radikalen Prostatektomie oder Strahlentherapie behandelt werden, wie AstraZeneca mitteilte.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Sicherheitsinformation: Parecoxib nicht für Patienten mit Sulfonamidallergie
Pharmacia stellt die Bewerbung und Belieferung von Parecoxib (Dynastat®) vorübergehend ein, wie aus einer Mitteilung der Firma hervorgeht. Von dieser Maßnahme sind sowohl Krankenhäuser als auch der Großhandel betroffen. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde in Absprache zwischen Pharmacia und der europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) getroffen, nachdem in den USA Spontanberichte zu Haut- und Überempfindlichkeitsreaktionen unter Valdecoxib gemeldet worden sind. Diese Nebenwirkungen traten auch bei einigen Patienten mit einer anamnestisch bekannten Sulfonamidallergie auf und wurden im Rahmen der Arzneimittelüberwachung nach der Zulassung von Valdecoxib (Bextra®) gemeldet und bewertet.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Interview: Ginkgo-Studie mit erheblichen Mängeln
(ck). Ginkgo-Extrakte sind in die Diskussion geraten: In einer kürzlich publizierten Studie (J. Am. Med. Assoc., 288 (7) 835 Ų 840 [2002]) mit Ginkgo-Extrakten wurden keine Unterschiede zwischen der Verum- und Plazebogruppe hinsichtlich der Gedächtnisleistung beobachtet. Außerdem erschien eine Mitteilung der Arzneimittelkommission der deutschen Apotheker mit der Überschrift "Blutungen unter der Gabe von Ginkgo-biloba-Extrakten Ų Cave Kombination mit Gerinnungshemmern". Wir sprachen mit Prof. Dr. med. habil. Michael Habs, Geschäftsführer der Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel GmbH, zu diesem Thema.Show more27.10.2002, 16:46 Uhr
Hypotonie: Subjektive Beschwerden und potenzielle Spätfolgen nicht vernachläss
Ein zu niedriger Blutdruck wird häufig bagatellisiert Ų oft wegen des scheinbar fehlenden Risikopotenzials für spätere Erkrankungen, zumindest im Vergleich zur Hypertonie. Denn das Hauptaugenmerk wird auf den zu hohen Blutdruck gerichtet, der zwar ein großes Risiko bedeutet, jedoch häufig nicht mit subjektiven Beschwerden einhergeht. Im Gegensatz dazu haben Menschen mit niedrigem Blutdruck oft einen echten Leidensdruck und sind in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, wie aus einer Pressemitteilung von Boehringer Ingelheim hervorgeht.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
HIV-Infektion: Neue Darreichungsformen vereinfachen die Therapie
Die Efavirenz-Produktpalette für die antiretrovirale Therapie der HIV-Infektion wird um zwei neue Darreichungsformen erweitert, wie Bristol-Myers Squibb mitteilte. Neu eingeführt werden die Sustiva® 600 mg Filmtablette für die einmal tägliche Gabe sowie Sustiva® 30 mg/ml Lösung für Kinder ab drei Jahren und Erwachsene mit Schluckbeschwerden.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Endothelin-Rezeptor-Antagonist: Tezosentan bei akuter Herzinsuffizienz
Actelion gab jetzt erste positive Ergebnisse einer Dosisoptimierungsstudie für den intravenösen dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Tezosentan (vorgesehener Handelsname Veletri®) bekannt, die an Patienten mit akuter Herzinsuffizienz durchgeführt wurde.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Arthrosetherapie: Komplex-Homöopathikum bei Arthrose wirksam
In der Arthrose-Therapie kommen vorwiegend Corticosteroide, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und COX-2-Hemmer zum Einsatz, um Schmerzen und Entzündungen zu bekämpfen. Wie die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH mitteilte, steht seit kurzem ein homöopathisches Kombinationspräparat (Zeel® comp. N) zur Verfügung, das in seiner Wirkung den NSAR und COX-2-Hemmern vergleichbar sein soll, ohne die bei diesen Arzneimitteln auftretenden unerwünschten Nebenwirkungen zu besitzen.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Individualisierte Insulintherapie beim Typ-2-Diabetes: Wenn schon spritzen, dann
Welche Form von Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes die beste ist, richtet sich nach der individuellen Stoffwechsellage des Patienten, seinen Begleiterkrankungen, seinem Lebensstil, aber auch seiner persönlicher Motivation und Schulung.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Antibiotische Therapie von Atemwegsinfekten: Ketolide mit passgenauem Wirkungssp
Atemwegsinfekte sind der häufigste Grund für die Verordnung eines Antibiotikums. Dass sich hier die Resistenzsituation verschärft, liegt auf der Hand. Mit Ketoliden lassen sich zusätzlich zu Erythromycin-empfindlichen Keimen auch Pneumokokken erfassen, die gegen Makrolide resistent sind. Das erste Ketolid, Telithromycin (Ketek®), ist nun seit etwa einem Jahr auf dem Markt.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Immunsuppressiva: Everolimus verbessert in Kombination mit Ciclosporin die Thera
Der neue Proliferationshemmer Everolimus (RAD001, Certican®) hat sich in aktuellen Studien, die nach einer Pressemeldung von Novartis Pharma auf dem XIX. Internationalen Kongress der Internationalen Transplantationsgesellschaft (ISOT) vorgestellt wurden, als ein guter Kombinationspartner für das Basis-Immunsuppressivum Ciclosporin-ME (Sandimmun® Optoral) erwiesen.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Psoriasistherapie: Neues Kombinationspräparat hilft der Haut
Corticosteroide und Vitamin-D3-Analoga haben einen festen Platz in der Therapie der Psoriasis. Wie die Schering Deutschland GmbH mitteilte, wird in Kürze eine fixe Kombination des Corticosteroids Betamethasondipropionat mit dem Vitamin-D3-Analogon Calcipotriol (Psorcutan® Beta) erhältlich sein. Kontrollierte Studien zeigten eine höhere Wirksamkeit der Kombinationstherapie im Vergleich mit den entsprechenden Monopräparaten bei mindestens gleichwertiger Verträglichkeit.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Psoriasisbehandlung: Ein Fisch, der die Psoriasis „wegknabbert“
Im Fernsehen und anderen Publikumsmedien gab es in letzter Zeit häufig Berichte über einen Fisch, der für seine Ernährung die menschlichen Hautschuppen entdeckt hat. Es handelt sich dabei um Garra Rufa, den Roten Saugbarben ("Putzerfisch", "Kangalfisch"). Es gibt eine Reihe von Berichten über Psoriasis-Patienten, die durch die Fische eine Linderung ihrer Beschwerden, vor allem des Juckreizes, erfahren haben.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Aus der Forschung: Innovativer Neuropeptid-Antagonist – antidepressiv, ang
Einer Gruppe amerikanischer Forscher gelang kürzlich die Identifizierung einer Substanz, die im Tierversuch am Rezeptor des Melanin-konzentrierenden Hormons antagonistisch wirkt. Da dieses Hormon die Nahrungsaufnahme stimuliert, könnte der Antagonist einen neuen Therapieansatz in der Behandlung der Adipositas darstellen. Zusätzlich fand man antidepressive und anxiolytische Wirkungen der Substanz.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Onkologie: Neue Therapieansätze bei Tumoranämie
Tumorpatienten leiden besonders häufig unter Anämien und damit einhergehenden Funktionsstörungen und Beeinträchtigungen der Lebensqualität. Von einer wirksamen und dauerhaften Anhebung des Hb-Werts, wie sie heute durch rechtzeitige Applikation Erythropoese-stimulierender Faktoren möglich ist, profitieren anämische Tumorpatienten daher gleich in mehrfacher Weise. Für das Analogon des humanen Erythropoetin Darbepoetin alfa (Aranesp®) hat die europäische Arzneimittelbehörde jetzt die Zulassung zur Behandlung von Anämien bei erwachsenen Krebspatienten mit soliden Tumoren unter Chemotherapie erweitert. In Deutschland ist Darbepoetin alfa bereits zur Behandlung einer Anämie bei chronischer Niereninsuffizienz bei Kindern ab elf Jahren und Erwachsenen zugelassen.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Schmerzforschung: Dritte Cyclooxygenase-Isoform entdeckt
Die Cyclooxygenase (COX) spielt eine wichtige Rolle bei der Schmerzentstehung. Durch eine Hemmung der Isoformen COX-1 und COX-2 kann die analgetische Aktivität der nichtsteroidalen Analgetika erklärt werden. Eine Erklärung für die zentrale analgetische und antipyretische Wirkung von Paracetamol, das die COX-1 und -2 nicht hemmt, konnte bisher noch nicht gefunden werden. Forscher fanden jetzt eine neue Isoform der Cyclooxygenase (COX-3), die fast vollständig durch Paracetamol gehemmt werden soll, wie in den Proceedings of the National Academy of Sciences berichtet wird.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
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