Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Glucocorticoide: Dem Knochenabbau entgegenwirken
Eine langzeitige Therapie mit Glucocorticoiden beeinflusst den Knochenstoffwechsel und ist die häufigste Ursache einer sekundären Osteoporose. Was sollte vor einer Therapie abgeklärt werden und wie wird dem Knochenschwund vorgebeugt?Show morearzneimittel-und-therapie
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Langzeittherapie
10.06.2026, 15:50 Uhr
G. HagenhoffHalsschmerzen – neue Therapieoptio
Bei Halsschmerzen steht der Wirkstoff Ambroxol in Form einer Lutschtablette als neue Therapieoption zur Verfügung. Bei der Anwendung der Ambroxol-Lutschtabletten werden zwei Wirkungen miteinander verbunden: Die lokalanästhetischen Eigenschaften des Ambroxol gewährleisten über die sehr günstige Applikationsform Lutschtablette hinaus eine rasche und zuverlässige Schmerzlinderung bei Rachenentzündungen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gen-Reis: Soll Diabetikern das Leben erleichtern
Japanische Forscher haben einen gentechnisch veränderten Reis entwickelt, der Diabetikern das Leben erleichtern soll. Der Gen-Reis soll den Angaben des National Institute of Agrobiological Sciences (NIAS) zufolge Patienten Insulin-Injektionen ersparen und den Körper zur Produktion des Hormons anregen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Osteoporoseprophylaxe: Zusammenhang zwischen Vitamin-K-Zufuhr und Knochendichte
Im Rahmen einer Studie untersuchten Wissenschaftler, ob zwischen der Vitamin-K-Zufuhr und der Knochendichte ein Zusammenhang besteht. Die Ergebnisse, die im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass ein solcher Zusammenhang bei Frauen, nicht aber bei Männern vorhanden ist. Allerdings sind noch viele Fragen offen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Neuropathische Schmerzen: Cannabis-Spray vor der Markteinführung
Die Bayer AG und GW Pharmaceuticals haben nach eigenen Angaben eine Vereinbarung zum Exklusivvertrieb für ein Arzneimittel auf der Basis von Cannabis geschlossen, das unter dem Markennamen Sativex® in den Handel kommen soll.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Allergisches Asthma: Omalizumab blockiert IgE-Antikörper
Der Beratungsausschuss für Atemwegs- und Allergie-Medikamente (Pulmonary-Allergy Drugs Advisory Committee, PADAC) hat nach Angaben der Firma Novartis der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) seine einstimmige Empfehlung für die FDA-Zulassung von Omalizumab (Xolair®) erteilt. Xolair® soll als Injektion zur Behandlung von mittelschwerem bis schwerem allergischem Asthma bei Erwachsenen und Jugendlichen eingesetzt werden.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Neue Indikation für die Pestwurz: Petasites hilft auch bei allergischer Rhiniti
Als Spasmoanalgetikum und Migräneprophylaktikum sind Petasites-Wurzelextrakte in Deutschland auf dem Markt. In randomisierten Studien zeigte sich der Spezialextrakt gegenüber Plazebo überlegen bzw. schnitt gleich gut wie das H1-Antihistaminikum Cetirizin ab. In der Schweiz wurde nun ein Extrakt aus Pestwurzblättern auch zur Behandlung der allergischen Rhinitis als verschreibungspflichtiges Präparat (Tesalin®) zugelassen. Eine Zulassung für Deutschland wird beantragt.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Phytopharmaka: Venenerkrankungen nicht bagatellisieren
Venenerkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern in der deutschen Bevölkerung. Die letzte große statistische Erhebung zur Häufigkeit und Ausprägung dieser Erkrankungen liegt jedoch mehr als 20 Jahre zurück. Um aktuelle epidemiologische Daten zu gewinnen, hatte die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie eine Studie in Auftrag gegeben. Die "Bonner Venenstudie" zeigte, dass nach wie vor eine hohe Prävalenz vorliegt und dass es sich keinesfalls um eine typische "Frauenkrankheit" handelt.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Neues Therapieprinzip bei Morbus Bechterew: TNF-alpha-Blocker Infliximab
Ankylosierende Spondylitis heißt die Rheumakrankheit, die im Laufe des Lebens die Wirbelsäule verknöchert und verkrümmt. Antirheumatische Basistherapeutika richten wenig aus, gegen die entzündlich bedingten Schmerzen bekommen die Patienten Diclofenac und andere nichtsteroidale Antirheumatika. Mit der Zulassung des TNF-alpha-Inhibitors Infliximab bei Morbus Bechterew wird eine neue, offenbar gut wirksame Therapie eingeführt. In der Zulassungsstudie erzielten über 50% der Patienten eine 50%-ige Besserung der Schmerzen und der Morgensteifigkeit. Infliximab, das als Remicade® zur Behandlung des Morbus Crohn und zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis (in Kombination mit Methotrexat) zugelassen ist, erhält in diesen Tagen die Zulassung für die ankylosierende Spondylitis.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Hemmung von Adhäsionsmolekülen: Efalizumab bei Psoriasis
Adhäsionsmoleküle spielen bei vielen chronisch-entzündlichen Autoimmunkrankheiten eine wichtige Rolle, weil sie für das Eindringen von aktivierten T-Lymphozyten in die entzündeten Gewebe verantwortlich sind. Jetzt steht mit Efalizumab (vorgesehener Handelsname Raptiva®) ein neuer Wirkstoff zur Behandlung der Psoriasis zur Verfügung, der über eine Hemmung dieser Adhäsionsmoleküle wirkt.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Indikationserweiterung: Fluvastatin senkt kardiales Risiko
Der Lipidsenker Fluvastatin-Natrium (Locol®) ist nach einer Information von Novartis seit Anfang Mai 2003 zur Sekundärprävention schwerwiegender kardialer Ereignisse nach einer Herzkatheter-Therapie zugelassen, weil unter der Therapie mit Fluvastatin das kardiale Risiko bei diesen Patienten entscheidend reduziert wird.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Botulinumtoxin A: Das Gift, das Schweiß und Falten bannt
Botulinumtoxin ist nicht nur das stärkste bekannte Pharmakon, sondern auch eines der vielseitigsten. Neben der Handvoll zugelassener Indikationen gibt es über 100 weitere publizierte Anwendungen Ų von A wie Analfissur bis Z wie Zähneknirschen (Bruxismus). In Deutschland ist das muskellähmende Neurotoxin bislang lediglich zur Behandlung bestimmter Muskel-Dystonien und -Spasmen zugelassen. Die Liste experimenteller Anwendungen wird jedes Jahr länger. Für manche off-label-Behandlungen, z. B. therapierefraktäre Hyperhidrosen, liegen klinische Studien vor. In der kosmetischen Medizin hat sich Botulinumtoxin A als faltenglättendes Agens etabliert. In den USA gibt es dafür eine Zulassung.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Alzheimer-Demenz: Memantine erhält Alltagsaktivitäten
Eine Studie an 252 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz belegte die Wirksamkeit von Memantine (Ebixa®) beim Kampf gegen das Vergessen. Die Studiendaten stützen damit die praktischen Erfahrungen aus Klinik und Praxis. Die Daten zeigen, dass mit Memantine nicht nur der kognitive und funktionelle Abbau verlangsamt wird, sondern auch wichtige alltagsrelevante Aktivitäten nachhaltig verbessert werden.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Fettes Öl aus Hochseefischen: Senkt stark erhöhte Triglyceridspiegel
Erhöhte Triglyceridwerte belasten unser Herz-Kreislauf-System wesentlich stärker als bisher angenommen. Daher spielt die Korrektur eine wichtige Rolle im Rahmen einer guten Lipidtherapie. Mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren wirken auf Plasmalipide, indem sie durch eine Senkung des VLDL-Cholesterins zu niedrigeren Triglyceridspiegeln führen. Hier eignen sich Fischölkapseln (Ameu® 500 mg Kapseln), die eine Zulassung zur Senkung erhöhter Triglyceridspiegel haben, wenn eine Diät allein nicht ausreicht, und die seit März 2003 für diese Indikation zur Verfügung stehen.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
COX-2-Hemmer: Valdecoxib: neues Coxib mit schneller Wirkung
Anfang Mai wurde der neue selektive COX-2-Hemmer Valdecoxib (Bextra®) eingeführt. Bextra® erhielt neben der Indikation symptomatische Behandlung der rheumatoiden Arthritis und Arthrose auch die Zulassung für die Therapie von Schmerzen bei primärer Dysmenorrhö. Charakteristisch für die neue Substanz ist der schnelle Wirkeintritt und die lange Wirkdauer.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Phosphodiesterase-4-Hemmer: Gezielte Entzündungshemmung bei Asthma durch Roflum
Selektive Phosphodiesterase-4-Inhibitoren (PDE-4-Hemmer) hemmen bestimmte Entzündungsvorgänge bei chronisch-obstruktiver Bronchitis (COPD) und Asthma bronchiale. Mit Roflumilast befindet sich die erste Tablette zur Einmal-täglich-Behandlung beider Atemwegserkrankungen in Prüfungen der Phase III.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Postmenopausale Frauen: Glucosaminsulfat bei Arthrosen im Kniegelenk
Arthrosen sind progredient verlaufende, primär nichtentzündliche degenerative Veränderungen des hyalinen Gelenkknorpels und der Gelenkknochenstruktur, wobei ein Gelenk oder auch mehrere betroffen sein können. Die führenden klinischen Symptome sind Schmerzen, entzündliche Aktivierung und Funktionseinschränkungen im Bereich betroffener Gelenke. Glucosaminsulfat (dona 200-S®) ist ein seit vielen Jahren in der Arthrosetherapie verwendetes Symptomatikum.Show more18.05.2003, 15:51 Uhr
Frisch gepresster Orangensaft: Nur eine Frage des Geschmacks
"Frisch gepresster Orangensaft ist nicht gesünder als pasteurisierte Ware aus dem Supermarkt". Das schreiben Ernährungswissenschaftler der Ciudad-Universität in Madrid im Fachmagazin "Journal of the Science of Food and Agriculture".Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Asiatische Küche: Sesamöl senkt den Blutdruck
Sesamöl, das vor allem in der asiatischen Küche viel verwendet wird, ist in der Lage, den Blutdruck zu senken. Zu diesem Ergebnis kamen kürzlich indische Wissenschaftler der Annamalai Universität in Chidabaram, Tamil Nadu bei der Auswertung von Studiendaten.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Chronische Lebererkrankungen: Wissenschaftler setzen auf innovative Therapiekonz
Die medikamentöse Behandlung chronischer Lebererkrankungen ist bislang noch limitiert. Allerdings ist es in den vergangenen Jahren gelungen, einige innovative Therapieansätze zu entwickeln. Sie zielen darauf aus, den Untergang von Leberzellen zu stoppen. Einige dieser Konzepte stehen schon an der Schwelle zur Klinik, wie Prof. Dr. Christian Trautwein, Hannover, auf einem Symposium der Falk Foundation beim 109. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin darlegte.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Vitamin E: Gemischt ist besser
Die Natur bietet große Vielfalt, das gilt auch für die Vitamine. So kommen in Pflanzen mindestens drei verschiedene Arten von Vitamin E vor: Alpha-, Gamma- und Delta-Tocopherol. Diese Vielfalt hat ihren Sinn. Wie amerikanische Wissenschaftler nachweisen konnten, ist die natürliche Mischung in der Prävention von Herzinfarkt der isolierten Gabe von Alpha-Tocopherol überlegen.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Interview: Nitrattoleranz durch enzymatische Bioaktivierung
(bf). Die Nitrattoleranz ist ein wesentliches Problem in der langfristigen Behandlung der Herzinsuffizienz mit organischen Nitraten. Was dahinter steckt, erläutert Prof. Dr. Henning Schröder vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Halle, der diesem Phänomen genauer nachgegangen ist.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Ballaststoffe: Verringern sie das Darmkrebsrisiko doch?
Darüber, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Ballaststoffen und dem Risiko für die Entstehung von Darmkrebs gibt, wird seit langem gestritten. Aus früheren Untersuchungen ging hervor, dass ein solcher Zusammenhang nicht besteht. Eine aktuelle Untersuchung an mehr als 500 000 Testpersonen besagt nun das Gegenteil.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Insulinresistenz: Beugen Glitazone Herz- und Gefäßkrankheiten bei Diabetes vor
Insulinresistenz spielt als Wegbereiter von Lipidstörungen, Bluthochdruck und endothelialer Dysfunktion eine zentrale Rolle in der Pathogenese des Typ-2-Diabetes mellitus. Je früher sie entdeckt und behandelt wird, desto besser Ų zu eindeutig ist ihre hohe Korrelation zu Herzinfarkt und makrovaskulären Komplikationen bei Diabetikern. Insulinresistente Patienten sind mithilfe von Insulinresistenz-Scores relativ einfach und sicher zu identifizieren. Die Behandlung mit Glitazonen soll nicht nur die Insulinsensitivität bessern, sondern auch die Gefäße schützen. Dafür sprechen ihre zusätzlichen Wirkmechanismen.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Substitutionstherapie mit Nitraten: Stickstoffmonoxid – Hüter einer intak
Ein kleines Molekül ist in den letzten Jahren groß rausgekommen: Stickstoffmonoxid (NO). Es wird von den Endothelzellen freigesetzt und sorgt wesentlich für eine intakte Endothelfunktion. Gefäßerkrankungen wie beispielsweise die Arteriosklerose gehen häufig mit einem NO-Mangel einher. Mit organischen Nitraten lässt sich dieses Defizit beheben. Alles ganz einfach? Nicht unbedingt, wie auf einem Symposium im Rahmen des diesjährigen Deutschen Internistenkongresses in Wiesbaden deutlich wurde.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Intensivpatienten: Weniger Transfusionen unter rekombinantem Erythropoetin
Intensivpatienten leiden häufig an Anämie und bekommen daher Bluttransfusionen. In einer randomisierten Doppelblindstudie senkte rekombinantes Erythropoetin (Epoetin alfa) den Prozentsatz transfusionsbedürftiger Intensivpatienten und die Zahl verabreichter Transfusionen.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Lebensmittelverpackungen: Diskussion um Bisphenol A
Amerikanische Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse über eine umstrittene chemische Substanz in Plastik Ų Bisphenol A (BPA). Laut einem Team der Case Western Reserve University stört der Plastikzusatz die Reifung von Eizellen.Show more11.05.2003, 15:51 Uhr
Heart Protection Study: Antioxidative Vitamine sind kein Schutz für Risikopatie
Aufgrund eines "wahrscheinlichen Nutzens" und eines eher unwahrscheinlichen Risikos wurde Menschen im mittleren und hohen Alter bislang die tägliche Einnahme einiger 100 mg Vitamin E, eventuell zusammen mit anderen antioxidativen Vitaminen, empfohlen. Die Heart Protection Study zeigte jedoch wie auch andere große randomisierte Studien keinen Nutzen der hoch dosierten Einnahme antioxidativer Vitamine bei koronaren Risikopatienten.Show more04.05.2003, 15:50 Uhr
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