Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wichtige Mitteilungen
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) veröffentlicht regelmäßig pharmakovigilanzrelevante Informationen von Institutionen, Behörden und Herstellern. Show moreamk
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08.04.2026, 09:30 Uhr
Zulassungserweiterung: Geringe Kardiotoxizität von pegyliertem Doxorubicin
Die pegylierte liposomale Formulierung des Zytostatikums Doxorubicin (Caelyx®) hat von der europäischen Zulassungsbehörde EMEA die Zulassung für die Monotherapie des metastasierten Mammakarzinoms bei Patientinnen mit erhöhtem kardialem Risiko erhalten - dies teilte die Essex Pharma GmbH mit.Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Kontrazeption ohne Pille: Vaginalring: eine runde Sache zur Verhütung
Effektive Empfängnisverhütung, ein stabiler Zyklus mit regelmäßigen Blutungen, begleitet von einem möglichst niedrigen Auftreten von unerwünschten Wirkungen: dies alles verspricht ein neues Kontrazeptivum, das dazu nur noch einmal im Monat angewendet werden muss. Der NuvaRing® ist der erste in Deutschland zugelassene Vaginalring zur hormonellen Empfängnisverhütung. Die enthaltenen Hormone, eine Estrogen/Gestagen-Kombination aus Ethinylestradiol und Etonogestrel, werden über den Anwendungszyklus nahezu konstant freigesetzt. Der Ring verbleibt drei Wochen in der Vagina und gibt über diesen Zeitraum die Hormone ab, die eine effektive Schwangerschaftsverhütung ermöglichen. Seine Wirksamkeit, Sicherheit und Akzeptanz wurde bei den Anwenderinnen in den Zulassungsstudien belegt.Show more02.02.2003, 16:56 Uhr
Wirbelsäulenversteifung: Resorbierbares Wirbelsäulenimplantat zugelassen
MacroPore Biosurgery Inc. hat die europäische CE-Zulassung für einen resorbierbaren Wirbelsäulenkäfig (Hydrosorb Telamon®) erhalten. Diese Implantate werden zur Stabilisierung der Wirbelsäule sowie zur Unterstützung der Heilung bei komplizierten Knochenbrüchen verwendet, wie MacroPore mitteilte.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Hepatitis-A-Impfung: Wirksamkeit des Hepatitis-A-Impfstoffs nachgewiesen
Die Bestimmung des Anti-HAV-Antikörperstatus bei VAQTA®-Impflingen deckte keine Wirksamkeitseinschränkung des verwendeten Impfstoffs auf, wie Aventis Pasteur MSD mitteilte. In einer großen retrospektiven Immunogenitätsstudie zur Hepatitis-A-Impfung konnte gezeigt werden, dass der verminderte Antigengehalt in einigen Dosen von VAQTA® und VAQTA® K pro infantibus in Fertigspritzen keine klinischen Auswirkungen hatte. VAQTA® ist ab sofort wieder verfügbar.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Therapie von Depressionen und Angst: Escitalopram lässt die Sonne schneller wie
Niedergeschlagenheit, Angst, innere Lähmung, Freud- und Hoffnungslosigkeit Ų unter diesen Symptomen leiden in Deutschland fast 20 Prozent der Erwachsenen. Depressionen und Angsterkrankungen gehören damit zu den häufigen und volkswirtschaftlich bedeutenden Krankheiten. Einen festen Platz in der Therapie von Depression und Angst haben Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). In Kürze soll diese Substanzgruppe nun ein neues "Mitglied" bekommen: Escitalopram, das S-Enantiomer von Citalopram.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
K.-U. PetersenIn-vitro-Freisetzung von Protonenpumpe
Säurehemmung mit Protonenpumpenhemmern ist dosisabhängig. Dies lässt befürchten, dass unzureichende Wirkstoffabgabe bzw. ein zu geringer Wirkstoffgehalt die Therapieziele einer Säurehemmung gefährden. Dies war das Fazit im Mai 1999 vorgenommener In-vitro-Messungen an Omeprazol-Generika [1], die eine unzureichende Wirkstofffreisetzung aus den untersuchten Präparaten ergeben hatten. Zugleich fanden sich z. T. erhebliche Differenzen in der Freisetzung, innerhalb derselben Chargen wie auch zwischen verschiedenen Chargen. Hieran könnten Lagerungseffekte beteiligt sein oder auch eine problematische Produktqualität. Aus diesem Grunde wurden Kapseln des besonders negativ beurteilten Präparats Omep® nach 1 Jahr Lagerung erneut untersucht. Einbezogen wurden auch das neuformulierte Präparat Omeprazol-ratiopharm® NT, dessen Vorgänger Omeprazol-ratiopharm® ebenfalls Gegenstand des ersten Teils der Untersuchung gewesen war, sowie Originalpräparate mit einem racemischen (Pantozol®) und einem isomeren Protonenpumpenhemmer (Nexium®).Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom: Docetaxel erhält europäische Zulassung
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA hat die Zulassung für Docetaxel (Taxotere®) in Kombination mit Cisplatin für die First-line-Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) erteilt Ų dies meldete die Aventis Pharma Deutschland GmbH. Taxotere® ist in Deutschland als Monotherapie bereits seit Januar 2000 für die Second-line-Therapie des metastasierten nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms zugelassen.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Therapie der Hypertonie: Gegen die Monotonie der Monotherapie
Patienten mit Bluthochdruck können von einem neuen Antihypertensivum profitieren: Mit der Fixkombination des Calciumantagonisten Nitrendipin in einer Dosierung von 20 mg und des ACE-Hemmers Enalapril in einer Dosis von 10 mg (Eneas®) stehen zwei bekannte Medikamente in einer einzigen Tablette zur Verfügung. Neben der direkten Blutdrucksenkung sind positive Effekte auf Endorganschäden zu erwarten. Darüber hinaus soll die nur einmal tägliche Einnahme zu einer hohen Patienten-Compliance führen, die in der Hypertoniebehandlung eine große Herausforderung darstellt.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Follikuläres Lymphom: Erhaltungstherapie mit Rituximab verbessert progressionsf
Der monoklonale Antikörper Rituximab (MabThera®) steht seit etwa zwei Jahren zur Therapie von Lymphomen zur Verfügung. In zahlreichen Studien wird seither sein Stellenwert geprüft. Neu sind Erkenntnisse zum Einsatz in der Erhaltungstherapie sowie zur Kombination mit anderen Zytostatika im Rahmen einer Chemotherapie bei follikulärem Lymphom und Mantelzelllymphom.Show more26.01.2003, 16:55 Uhr
Onkologie: Bessere Therapieerfolge durch Supportivmaßnahmen
Bei der Therapie onkologischer Erkrankungen spielen nicht nur Zytostatika, sondern auch Supportiva eine wichtige Rolle. Ohne unterstützende Begleitmaßnahmen könnten viele zytostatische Regimes nicht durchgeführt und manche Therapieerfolge nicht erzielt werden. Darüber hinaus verbessern Supportivmaßnahmen ganz entscheidend die Lebensqualität von Tumorpatienten.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Therapie der rheumatoiden Arthritis: FDA-Zulassung für Adalimumab früher als e
Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat Abbott Laboratories die Zulassung zur Vermarktung von Adalimumab (Humira®) erteilt. Adalimumab (bisher D2E7) ist der erste rein humane monoklonale Antikörper, der zur Reduktion der Krankheitsaktivität und zur Inhibierung der Progression struktureller Gelenkschädigungen bei Erwachsenen mit mäßiger bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis zugelassen ist, wie Abbott mitteilte. Die Zulassung ist im Moment noch auf Patienten beschränkt, die auf mindestens ein konventionelles krankheitsmodifizierendes Antirheumatikum nicht ausreichend angesprochen haben.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Aus der Forschung: Monoklonaler Antikörper Natalizumab auch bei Morbus Crohn
Im New England Journal of Medicine werden Studienergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass der selektive Adhäsions-Molekül- Inhibitor Natalizumab (vorgesehener Handelsname Antegren®), ein humanisierter monoklonaler Antikörper, eine vielversprechende Therapieoption für Patienten mit Morbus Crohn sein kann.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Antimykotika bei invasiver Candidiasis: Caspofungin besser verträglich als Amph
In der ersten direkten Vergleichsstudie eines Echinocandins mit Amphotericin B zur Primärtherapie von invasiver Candidiasis und Candidämie hat sich Caspofungin nach einer Information von MSD als mindestens so wirksam wie das Standardtherapeutikum Amphotericin B erwiesen, jedoch als signifikant besser verträglich. Bei den auswertbaren Patienten (gemäß Protokoll und mindestens fünf Tage behandelt) war Caspofungin mit 81% vs. 65% Therapieerfolgsrate dem Vergleichspräparat sogar signifikant überlegen.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Antihistaminika: Originalpräparate für Allergiker bevorzugen
Seit dem Fall des Patentschutzes für Antihistaminika wie Loratadin oder Cetirizin haben zahllose Generika auf den Markt gedrängt. Nach wie vor sind jedoch die beim Präparatewechsel gerade für Allergiker problematischen Hilfsstoff-Unverträglichkeiten ein Thema. Außerdem befürchten die Fachgesellschaften eine Stagnation in der antiallergischen Therapie. Allergologen plädieren heute vielfach für den Einsatz von Antihistaminika wie Desloratadin, die die speziellen Anforderungen an Arzneimittel für Allergiker erfüllen.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Herzinsuffizienz: Homöopathisches Komplexmittel beim Altersherz
Bei einer leichten Form der Herzinsuffizienz, dem so genannten "Altersherz", kann der Einsatz des homöopathischen Komplexmittels Cralonin®-Tropfen genauso wirksam sein wie die konventionelle Therapie mit ACE-Hemmern und/oder Diuretika. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie mit 212 Patienten.Show more19.01.2003, 16:54 Uhr
Antihypertensiva: Potenzstörung als unerwünschte Arzneimittelwirkung
Bei der Verordnung blutdrucksenkender Medikamente sollte der erektilen Dysfunktion als unerwünschter Arzneimittelwirkung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Neue Untersuchungen zur Compliance zeigen, dass bereits nach einem Jahr nur noch 60 Prozent der männlichen Hypertoniker ihre Arzneimitteltherapie befolgen. Das Auftreten von Potenzstörungen unter bestimmten blutdrucksenkenden Arzneimitteln könnte hier zu den entscheidenden Faktoren zählen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Hautkrebs: Sonnencreme schützt die Haut vor UV-Strahlen
Obwohl in der Bevölkerung das Bewusstsein wächst, dass zu ausgiebige Sonnenbäder Hautschäden hervorrufen können, ist die Prävention noch mangelhaft: weltweit steigt die Zahl der Hautkrebserkrankungen. Wird er rechtzeitig erkannt, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, durch vollständige Entfernung des Tumors eine Heilung zu erreichen. Besser ist es aber, durch einen richtigen Sonnenschutz es gar nicht erst dazu kommen zu lassen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Leitlinie zum Migränemanagement: Triptane erste Wahl in der Akuttherapie
Rasch (Schmerzfreiheit/-linderung innerhalb von zwei Stunden), anhaltend (ohne wiederauftretende Kopfschmerzen oder erneuten Medikationsbedarf) und verlässlich soll die Akuttherapie bei der Migräneattacke wirken. Da diese Erfolgskriterien von den Triptanen (Serotonin-5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten) am ehesten erfüllt werden, gelten sie auch laut der kürzlich verabschiedeten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) als Mittel der Wahl in der Akuttherapie von Migräneattacken, wie MSD jetzt mitteilte.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Therapieerfolg bei Arthrose und Schmerzen jetzt nicht-invasiv messbar
Wie erfolgreich eine Schmerztherapie bei Knochen- und Gelenkerkrankungen ist, lässt sich relativ schwer einschätzen. An der Universität Erlangen-Nürnberg wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem man Therapieerfolge objektiv messen kann.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
COX-2-Hemmer: Coxibe – Vorsicht bei Risikogruppen
Die Einführung der selektiven Cyclooxygenase-2-Inhibitoren in die Therapie von Schmerzen und Entzündungen war mit großen Hoffnungen verbunden. Ein großes Plus schien das im Vergleich zu den klassischen nichtsteroidalen Analgetika/Antiphlogistika geringere Risiko gastrointestinaler Nebenwirkungen zu sein. Der folgende Beitrag beleuchtet das Sicherheitsprofil der in Deutschland zugelassenen Wirkstoffe auf der Basis klinischer Studien und vor dem Hintergrund aktueller Meldungen.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Herpes zoster: Postherpetische Neuralgie bei Gürtelrose verhindern
Der Herpes zoster macht nicht nur durch typische Bläschen und akute Schmerzen auf sich aufmerksam. Er bringt auch das Risiko einer postherpetischen Neuralgie mit sich. Sie zu verhindern, gehört zu den vorrangigen Zielen der Behandlung, wie aus den Empfehlungen der Konsensuskonferenz der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie und der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten zur antiviralen Therapie des Herpes zoster hervorgeht.Show more12.01.2003, 16:52 Uhr
Mangelernährung: Magnesiummangel steigert Risiko für Herzrhythmusstörungen
Magnesiumarme Ernährung erhöht das Risiko für Herzrhythmusstörungen. Dies ist das Ergebnis einer im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlichten Studie, an der 22 postmenopausale Frauen teilnahmen, die alle eine aus konventionellen Lebensmitteln zusammengesetzte Kost, allerdings mit unterschiedlichem Magnesiumanteil erhielten.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Selektiver 5-HT1B/1D-Rezeptoragonist: Frovatriptan zur Behandlung der Migräne
Frovatriptan (Allegro®) ist ein weiterer selektiver 5-HT1B/1D-Rezeptoragonist zur Behandlung der Migräne, der jetzt auf den Markt kommt. Wirkung, Kontraindikationen und Nebenwirkungen entsprechen denen anderer Triptane. Im Vergleich zu anderen Triptanen besitzt Frovatriptan mit 26 Stunden die längste Eliminationshalbwertszeit und damit auch eine sehr lange Wirkungsdauer.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Therapie der Schizophrenie: Studie belegt Wirksamkeit von Ziprasidon
Mit Ziprasidon kann die Schizophrenie wirksam behandelt werden. Das belegen nach einer Mitteilung der Pfizer GmbH die Ergebnisse der kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift International Clinical Psychopharmacology veröffentlichten ZEUS-Studie (Ziprasidone Extended Use in Schizophrenia).Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Lernschwierigkeiten: Jod für schlaue Köpfe
Deutschland ist noch immer ein Jodmangelgebiet. Für Kinder und Jugendliche kann eine Unterversorgung mit dem Spurenelement gravierende Auswirkungen haben: Es fehlt an der notwendigen Konzentration, dafür nehmen Unlust und Müdigkeit zu. Lern- und Merkschwierigkeiten, verbunden mit einem Nachlassen der schulischen Leistungen, sind dann meist unausbleibliche Folgen.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Wundheilung: Hohe Akzeptanz der Madentherapie unter Ärzten
Eine Umfrage unter 2201 Chefärzten deutscher Kliniken ergab, dass sich 75 Prozent vorstellen können, ihren Patienten Fliegenmaden zur Wundbehandlung zu applizieren. Besonders rege beteiligten sich an der Umfrage Chirurgen und Internisten, auf die allein 50 Prozent der Antworten entfielen, wie aus einer Pressemitteilung der BioMonde GmbH hervorgeht.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
Pflanzliche Antidepressiva: Halten freiverkäufliche Johanniskrautpräparate, wa
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt die Auswirkungen von Depressionen auf die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit der Menschen deutlich höher als die von anderen "Volksleiden" wie Diabetes mellitus, Rheumatismus, Herz- Kreislauferkrankungen oder Rückenschmerzen. Dennoch suchen nur wenige Betroffene den Arzt auf Ų häufig wird gegen die "Missstimmung" mit Selbstmedikation vorgegangen. An erster Stelle stehen hier Johanniskrautpräparate, die sowohl in der Apotheke als auch in Drogerien und Supermärkten erhältlich sind. Eine Untersuchung zeigte, dass die nicht-apothekenpflichtigen Präparate oft nur als "mangelhaft" bewertet werden.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
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